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Damit ihr mich nicht vergesst Die wahre Geschichte eines letzten Wunsches

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-47497-4

Erschienen: 20.08.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Viele Wege führen zu Gott!

Mitch Albom ist überrascht, als Albert Lewis, der betagte Rabbi seiner Heimatgemeinde, ihn bittet, bei seinem Tod die Trauerrede zu halten. Er versteht nicht, weshalb der Rabbi ihn dafür ausgewählt hat, denn den Bezug zum Glauben hat er schon lange verloren. Schließlich willigt er unter der Bedingung ein, den Rabbi besser kennenlernen zu dürfen. Zur gleichen Zeit trifft er auf Henry Covington, einem Pastor mit einer völlig anderen Glaubensgeschichte als der des Rabbi. Diese beiden Männer lehren Mitch Albom, die Welt und den Glauben mit neuen und ganz anderen Augen zu sehen.

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Mitch Albom (Autor)

Mitch Albom begeisterte mit seinen Büchern »Dienstags bei Morrie« und »Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen« weltweit unzählige Leserinnen und Leser. Seine Bücher wurden in 36 Sprachen übersetzt und waren Nummer-1-Bestseller. Er lebt mit seiner Frau Janine in Detroit.

Aus dem Amerikanischen von Sibylle Schmidt
Originaltitel: Have a Little Faith

Taschenbuch, Broschur, 304 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 2 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-442-47497-4

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 20.08.2012

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Bewegend und mitreißend

Von: Susanne Ullrich Datum: 09.05.2016

https://wortgestalten.wordpress.com/

Es gibt zwar viele schöne Bücher die mich fesseln, aber es gibt nur wenige die mich wirklich bewegen. „Damit ihr mich nicht vergesst“ gehört zu letzteren. Dieser Bericht über zwei Männer – insbesondere aber über Rabbi Albert Lewis – hat mich völlig vereinnahmt. Das liegt sicher auch daran, wie mitreißend Mitch Albom schreibt.
Es ist, als säße man als Leser direkt bei diesen beiden Männern, wenn sie sich unterhalten. Als hörte man den Rabbi singen und könnte ihn in seiner komischen Kleidung vor sich sehen. Albert Lewis ist einem so nahe, dass man versucht ist, in das Gespräch einzusteigen.
Ich bin nicht religiös, doch ich komme nicht drum herum den Rabbi und auch Henry Covington für ihren tiefen Glauben zu bewundern. Und dennoch wollen beide nicht bekehren, sondern einfach ihren Glauben für sich leben und anderen helfen.
Immer wieder habe ich beim Lesen festgestellt, dass ich ein Schmunzeln oder Lächeln auf den Lippen trug. Und es war schmerzlich von Alberts gesundheitlichen Problemen zu lesen. Ganz zu schweigen von seinem unvermeidlichen Tod, der mir die Tränen in die Augen trieb. Der Tod des alten Rabbi Albert Lewis war wie ein persönlicher Verlust – auch wenn das völlig albern klingt. Und doch freut es mich, dass Mitch Albom mit seinem Buch über diesen außergewöhnlichen Mann dazu beträgt, das Albert noch lange nicht vergessen wird und so schnell keinen „zweiten Tod“ stirbt.

Vor dem Tod sind alle gleich

Von: Sandra Matteotti Datum: 06.03.2015

Www.denkzeiten.com



Als der alte Rabbi Mitch diese Frage stellt, weiss dieser, dass er diese Bitte nicht ablehnen kann. Er sieht sich aber auch einer Aufgabe gegenüber, die schwer ist. Sein Leben hat sich seit damals, als er in der jüdischen Gemeinde in New Jersey lebte, stark verändert, der Glaube spielt in diesem neuen schnellen und erfolgreichen Leben keine tragende Rolle. Trotzdem ist der Rabbi ein grosser Mann, etwas zwischen Gott und den Menschen, auf alle Fälle aber über ihm. Und für ihn soll er die Trauerrede halten? Dazu will Mitch den Rabbi besser kennen lernen, persönlich kennen lernen.
Der ersten Frage folgen viele Besuche, teils in der Synagoge, teils beim Rabbi zu Hause. Es wird gelacht, grosse Themen behandelt. Das Kennelernen dauert manche Jahre. Die Trauerrede ist schon lange nicht mehr treibende Kraft.
Dass Mitch just in dieser Zeit Henry kennen lernt – Zufall? Henry, ein ehemaliger Junkie mit Gefängnisvergangenheit, der alles getan hat, was der liebe Gott verboten hat, um nun als Priester in einer heruntergekommenen Kirche mit Loch im Dach die Gnade Jesus an die zu verkünden, die sie am meisten brauchen: die Obdachlosen, Randständigen, Verstossenen der Gesellschaft.
Ein Buch, das die Fragen des Lebens und Sterbens aufwirft, ohne wirkliche Antworten zu liefern. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, ohne dogmatisch zu sein. Ein Buch, das mitreisst, ohne auf die Tränendrüse zu drücken.

Und in mir wurde bewusst, dass wir in gewisser Weise alle ein Loch im Dach haben, eine Lücke, durch die Tränen tropfen und schlimme Erlebnisse eindringen. Wir fühlen uns verletzlich und sorgen uns, welches Unwetter uns als Nächstes zusetzen wird.

Fazit:
Ein Buch über die grossen Fragen des Lebens und Sterbens. Ein Buch, das die dunklen Seiten des Lebens zeigt, ohne plakativ oder reisserisch zu wirken, das die hellen Seiten zeigt und religiösen Fragen aufwirft, ohne dogmatisch oder missioniarisch zu werden. Absolut lesenswert!

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