Dark Matter. Der Zeitenläufer

Roman

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»Bist du glücklich?« Das ist das Letzte, was Jason Dessen hört, bevor ein maskierter Mann ihn niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: »Willkommen zurück, alter Freund.« Doch Jason ist nicht in sein eigenes Leben zurückgekehrt, sondern in eines, das hätte sein können. Ohne seine geliebte Frau, ohne seinen Sohn, dafür auf dem Höhepunkt einer glänzenden Karriere als Wissenschaftler. Aber ist dies alles real? Und vor die Wahl gestellt – was will er wirklich vom Leben: Liebe oder Erfolg? Es beginnt eine ebenso gefährliche wie atemberaubende Reise durch Raum und Zeit ...

»Brillant. Ein unvergessliches Buch. Blake Crouch hat etwas ganz Neues erfunden.«

Lee Child

Aus dem Amerikanischen von Klaus Berr
Originaltitel: Dark Matter
Originalverlag: Crown
Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48397-6
Erschienen am  15. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

Konfuse Science-Fiction mit gescheitertem Anspruch an die tiefsinnigen Fragen des Lebens

Von: Alena Polster

21.05.2018

Meine Meinung: Auf das Buch wurde ich vor allem durch das Cover aufmerksam. Denn das hat wirklich ein Alleinstellungsmerkmal in dem Bücherregal und ist eine Schönheit in seiner Einfachheit. Es ist komplett schwarz gestaltet, springt sofort ins Auge und mutet sehr geheimnisvoll an. Hier alle Daumen hoch. Die Grundidee des Autors fand ich sehr gut. Hier wird eine Antwort auf die ewige Suche nach “Was passiert, wenn wir die Grenzen des Zeit-Raum-Kontinuums überschreiten? Gibt es etwas anderes als unsere Welt?“ gegeben. Die Grundlage dafür ist die Viele-Welten-Theorie, die besagt, dass alles was passieren kann, auch passieren wird. Das ist wirklich eine spannende Thematik, die hier aufgegriffen und in eine Story platziert wird. Auch die Lebensfrage „Was ist wichtiger Erfolg oder Familie?“, auf die hier eingegangen wird, ist sehr aktuell und wohl auch jeden betreffend. Von der Umsetzung der Idee war ich aber leider sehr enttäuscht. Die wissenschaftlichen Grundlagen sind nicht ganz verständlich erklärt und auch nur mit paar kurzen Abschnitten stiefmütterlich behandelt worden. Dadurch konnte ich persönlich nicht ganz nachvollziehen, wie die ganzen Welten nun wirklich funktionieren und die Unendlichkeit dieser Welten war für mich nicht ganz begreiflich. Auch das ganze Drama um die Suche nach der Familie ist mir nicht wirklich nah gegangen. Das lag vor allem daran, dass ich keinen Zugang zu den Personen entwickeln konnte. Der Autor ist nur wenig auf die Gedanken, Gefühle und das Wesen der Charaktere eingegangen. Hier hätte ich mir wirklich gewünscht, wenn man tiefer in die Gefühlswelt eingetaucht wäre, denn Jason hatte bestimmt mit einigen Gedanken zu kämpfen auf seiner Reise. Übrigens den Kampf bei der Entscheidung zwischen Karriere und Familie gab es nicht wirklich. Kein Tauziehen, keine schlaflosen Nächte, für Jason stand von Anfang an fest was für ihn wichtiger ist. Das Hauptaugenmerk des Autors lag hier definitiv auf der Spannung. Das ist durchaus in der ersten Hälfte des Buches gelungen gewesen: man hat mitgefiebert und wollte wissen was jetzt als nächstes passiert. Die zweite Hälfte war dafür umso vorhersehbarer und konfuser geworden. Da ging es mir teilweise wirklich so, dass ich am liebsten Seiten übersprungen hätte, weil sie mir einfach nichts Neues bieten konnten. Abgesehen von der viel zu vorhersehenden Story, fand ich die alternativen Welten etwas fantasielos gestaltet, da hätte man wirklich für den Leser eine wundervolle Reise gestalten können, immerhin stehen da einem alle Türen offen. Mit dem Schreibstil fand ich mich sehr gut zurecht. Die Handlung wurde mit kurzen und prägnanten Sätzen beschrieben, dadurch kam man auch schnell im Buch voran. Fazit: Die Idee ist wirklich sehr gut. Leider hat es an der Umsetzung gemangelt. Die Charaktere bleiben grau und die Spannung nimmt extrem ab. Eine Leseempfehlung würde ich nur bedingt aussprechen. Sicherlich schadet es nicht in die interessante Thematik einzutauchen und wer sich darauf einlässt, kann durchaus ein paar Anregungen zum Nachdenken über das eigene Leben mitnehmen. Aber wenn man es nicht liest, verpasst man nun mal auch nicht viel. Trotzdem freue ich mich auf den Film, denn für eine spannende Filmumsetzung ist Dark Matter bestens geeignet.

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Vorsicht Spoiler! Spannende Reise durch verschiedene Universen.

Von: schlaubibasti

31.03.2018

Dark Matters, der Zeitenläufer von Blake Crouch, erschienen im Goldmann Verlag, ist mir im Hugendubel ins Auge gesprungen. Ein absoluter Spontankauf. Heute stelle ich euch das Buch vor. Inhalt: Jason Dessen, College-Professor, verheiratet, lebt mit Frau und einem Sohn ein glückliches ruhiges Leben, bis ein Barbesuch alles verändert. Ein Unbekannter zwingt ihn mit vorgehaltener Waffe, erst in ein Lagerhaus zu fahren und sich zu entkleiden um ihm anschließend eine Substanz zu injizieren. Als Jason aus der folgenden Bewusstlosigkeit erwacht, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund.“ Jason, vollkommen desorientiert versteht gar nicht, wie ihm geschieh, wo er ist und wer der Fremde ist. Es gelingt ihm, aus der unbekannten Einrichtung zu entkommen, und er macht sich auf den Weg nach Hause. Bloß das es nicht mehr sein Zuhause ist. Sicher, sein Schlüssel sperrt, sein Name steht an der Wohnung und die Telefonnummer ist die gleiche, sonst ist aber alles anders. Die Wohnung wirkt, als ob er nie verheiratet war, und sein Sohn scheint auch nicht zu existieren. Jason flüchtet aus der Wohnung und begibt sich in ein Krankenhaus, um sich untersuchen zu lassen. Nachdem man in der Klinik keinerlei Erklärung für sein Verhalten oder eine mögliche Erkrankung findet, beschließen die Ärzte, ihn in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Da Jason dies verhindern will, flüchtet er aus dem Krankenhaus, und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. In der Welt in welcher er erwacht ist, ist er der gefeierte Atomphysiker, gegen dieses Leben hatte er sich eigentlich zugunsten seiner Familie entschieden, seine Frau Daniela ist mit seinem ehemaligen Zimmerkameraden zusammen, kurz um, es entspricht nicht vieles der Realität, welche Jason gewohnt war. Jason entschließt sich, Daniela aufzusuchen, in der Hoffnung das sie ihm weiter helfen kann. Meinung: Anders als erwartet! Aufgrund des Covers und des Klappentextes, bin ich von einem klassischem Science Fiction Romanes ausgegangen, was Dark Matters meiner Meinung nach nicht ist. Dark Matters ist mehr eine rasante Geschichte über Raum-Zeit, Quantentheorien und parallele Welten, die aber im wissenschaftlichen Teil nicht extrem in die Tiefe geht. Dem Titel „Dark Matters“ zu deutsch dunkle Materie, wird der Roman nicht gerecht, diese spielt schlicht keine Rolle. Dafür aber aktuelle Themen wie Schrödingers Katze und Paralleldimensionen. Im großen und ganzen aber eine interessante Abwechslung, die sich extrem flott liest und nicht an Spannung vermissen lässt. Erinnert etwas an eine Achterbahnfahrt.

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Vita

Blake Crouch hatte sich bereits als erfolgreicher Autor einen Namen gemacht, als ihm mit »Dark Matter. Der Zeitenläufer« der internationale Druchbruch gelang. Das Buch wurde auf Anhieb zum Bestseller und in zahlreiche Länder verkauft.

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Klaus Berr

Klaus Berr, geb. 1957 in Schongau, Studium der Germanistik und Anglistik in München, einjähriger Aufenthalt in Wales als "Assistant Teacher", ist der Übersetzer von u.a. Lawrence Ferlinghetti, Tony Parsons, William Owen Roberts, Will Self.

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Pressestimmen

»Wundervolle Charaktere, unfassbar spannend. Und das herzzereißende Ende wird die Leser begeistern.«

Publishers Weekly

»Der Autor zieht uns schon nach wenigen Seiten in seinen Bann und entlässt uns am Ende erst nach über 400 Seiten aufgewühlt und bestens unterhalten.«

brigitte.de

»Blake Crouch gelingt mit ›Dark Matter – Der Zeitenläufer‹ ein absolut packender Science-Fiction-Thriller, der den Leser bis zur letzten Seite mitfiebern lässt.«

dpa

»Ziemlich cool.«

Dresdner Morgenpost am Sonntag

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