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Das Bild der Erinnerung Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-47885-9

Erschienen: 16.09.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Sie sucht nach einem verschwundenen Gemälde – und entdeckt ein Familiengeheimnis und die große Liebe.

Einem Münchner Auktionshaus wird ein Bild des berühmten impressionistischen Malers Leo Reichenstein angeboten, das 70 Jahre als verschollen galt. Die junge Kunsthistorikerin Anna Falkenberg hat Zweifel an der Echtheit des Gemäldes. Ihre Nachforschungen führen sie zur Galerie Richardson in London. Der attraktive Oliver Richardson, der die Galerie leitet, rät Anna, sich an seinen Großvater Henry zu wenden. Oliver begleitet Anna auf ihrer Reise an die wildromantische Küste Cornwalls. Doch als Anna mit Henry Richardson spricht, ist sie zutiefst irritiert. Denn die Geschichte des Bildes führt in das besetzte Berlin der Nachkriegszeit zurück und scheint eng mit ihrer eigenen Geschichte verbunden zu sein.

„Trümmerfrauen-Flair und Swingmusik, Überlebenswille und große Gefühle – ein wunderbares Buch.“

Lübecker Nachrichten (28.11.2013)

Micaela Jary (Autorin)

Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Sie arbeitete lange als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Vor allem die Recherche über vergangene Zeiten und alte Geschichten haben es ihr angetan. Nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris lebt sie heute mit Mann und Hund in Berlin und München, manchmal taucht sie aber auch zum Schreiben in einem kleinen Landhaus im Landkreis Rostock ab.

www.micaelajary.de

„Trümmerfrauen-Flair und Swingmusik, Überlebenswille und große Gefühle – ein wunderbares Buch.“

Lübecker Nachrichten (28.11.2013)

„Ein sehr intensives Buch, das man nicht so leicht aus der Hand legt.“

Fränkische Nachrichten (25.11.2013)

„Der Roman liest sich wie ein abendfüllender Spielfilm in Farbe.“

kulturbuchtipps.de (11.11.2013)

„Großartig!“

lesegenuss.blogspot.de (28.10.2013)

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-47885-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 16.09.2013

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Berührende Geschichte über eine Liebe in der Nachkriegszeit

Von: Berliner Bücherjunkie aus Berlin Datum: 18.12.2013

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt 2010 in München, als Anna Falkenberg ein seit 70 Jahren verschollenes Bild mit einer Expertise versehen soll. Seit sie das Bild zum ersten Mal gesehen hat, hat sie das Gefühl das dieses Bild nicht echt ist. Nur durch dieses Gefühl zieht sie die Fertigstellung der Expertise in die Länge und setzt sich mit den heutigen Besitzern der Galerie Richardson zusammen. Die Galerie Richardson befindet sich in London und bildet den 2ten Erzählstrang der Geschichte.

Diese 2 Erzählstränge werden in dem Moment verbunden als Anna in London aus dem Flieger steigt um von Oliver, dem jetzigen Besitzer der Galerie mit seinem Großvater Henry bekannt gemacht zu werden. Henry erzählt dann beiden die wahre Geschichte des Bildes.

Außer an diesen 2 Handlungsorten, befinden wir uns im Nachkriegsberlin im Jahr 1946.

Diese Kapitel haben die Atmosphäre aus dieser Zeit absolut klasse rüber bringen können und waren für mich das Highlight in diesem Buch. Am Anfang habe ich mich etwas gewundert warum es diese Kapitel gibt aber dies klärt sich im Laufe der Story.

Der Schreibstil lässt sich richtig klasse lesen und die Emotionen hat er perfekt rüber bringen können. In den Kapiteln des Nachkriegsberlin habe ich mich gefühlt als wenn ich selber zwischen den Trümmern und in den Wohnungen ohne Heizung leben würde. Für mich als Berlinerin war es nochmal etwas besonderes da ich die Ecken, die im Buch vorkommen selber kenne.



Fazit:

Ein berührendes Buch, was die Nachkriegszeit in Berlin perfekt wieder gegeben hat.

Empfehlenswert für alle die Geschichten über Familiengeheimnisse und verschiedene Zeitzonen mögen.

Das Bild der Erinnerung

Von: Kerstin G. aus Hagen Datum: 16.10.2013

Bisher entführte mich Micaela Jary mit ihren Büchern in fremde Länder. Mit "Das Bild der Erinnerung" entführte sie mich diesmal in das "Trümmer-Berlin" der Nachkriegszeit.

In ihrer Geschichte wechseln sich Szenen auf verschiedenen Zeitebenen ständig ab. Die direkt zu Beginn aufgebaute Spannung kann durch die geschickt gesetzten Szenenwechsel durchgängig bis zum Schluss gehalten werden. Sie erlebt zum Ende hin sogar durch überraschende Wendungen noch eine deutliche Steigerung. Die Spannung bleibt vor allem erhalten, da sich das Geheimnis um das Gemälde "Das Liebespaar" von Leo Reichenstein nur sehr langsam und Schritt für Schritt aufklärt. So wird der Leser durch seine Neugier auf die Auflösung regelrecht an das Buch gefesselt. Mir selbst fiel es unheimlich schwer, das Buch wieder an die Seite zu legen. Aber nicht nur das Geheimnis um das Gemälde zwang mich zum ständigen Weiterlesen. So detaillierte Infos über das harte Leben im Berlin der Nachkriegszeit hatte ich bisher nirgends bekommen. Sehr authentisch beschriebt Micaela Jary die Schicksale verschiedener Personen. Für mich sehr ergreifend erzählt. Das Berlin der Nachkriegszeit wird von der Autorin quasi wieder auferweckt. Mir kam alles sehr real vor. Teilweise hatte ich das Gefühl selbst zwischen den Trümmern umher zulaufen und die Menschen zu beobachten. Viele detaillierte Infos zu Nahrung, Wohnen, medizinischer Versorgung, Kunst, Musik, Kleidung, etc. tragen zu diesem Bild bei. Die gesamte Atmosphäre dieser Zeit wird dem Leser sehr gut vermittelt.

Fazit: "Das Bild der Erinnerung" von Micaela Jary bietet den Lesern sehr detaillierte Infos über das Leben im Nachkriegs-Berlin. Ergreifende Schicksale, eine Liebesgeschichte und ein spannendes Geheimnis um ein Gemälde fesseln den Leser bis zur letzten Seite. Unbedingte Leseempfehlung :-)

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