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Das Böse im Blut Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-67684-8

Erschienen: 12.01.2015
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Bildmächtig, düster, nachtschwarz

Edward und John Little wachsen im Amerika der 1840er-Jahre auf. Nachdem ihre Eltern im Wahn die Familie zerstört haben, ziehen die gewaltbereiten Halbwüchsigen Richtung Texas. Wie viele Siedler im herrenlosen Grenzgebiet gieren die Brüder nach Wohlstand und nehmen sich rücksichtslos, was sie wollen. Als zwischen Amerika und Mexiko ein Krieg um die Vorherrschaft im Territorium ausbricht, greifen Edward und John zu den Waffen. Doch sie kämpfen auf unterschiedlichen Seiten. Würden sie für Land und Macht sogar den eigenen Bruder töten?

»In der Tradition von Cormac McCarthys Die Abendröte im Westen legt Blake das gewalttätige Fundament der USA offen.«

Sonja Hartl, Bücher

James Carlos Blake (Autor)

James Carlos Blake, 1947 in Mexiko geboren, verbrachte seine Kindheit in Texas. Nach der Highschool ging er zur Armee und schrieb sich dann an der Universität von Florida ein. Er unterrichtete fast zwanzig Jahre lang am College, bevor er Mitte der Neunzigerjahre nach Texas zurückkehrte und sich dort als Schriftsteller niederließ. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Los Angeles Times Book Prize für Das Böse im Blut. James Carlos Blake lebt in Arizona.

»In der Tradition von Cormac McCarthys Die Abendröte im Westen legt Blake das gewalttätige Fundament der USA offen.«

Sonja Hartl, Bücher

»Mit alttestamentarischer Wucht entwirft James Carlos Blake in Das Böse im Blut die Welt als einen höllischen Ort, voller Bösartigkeit und Niedertracht.«

Marcus Müntefering, Spiegel Online (29.10.2013)

»Wenn das Recht des Stärkeren Gesetz ist, gibt es kein Erbarmen – eine brillant-düstere Geschichte aus Amerika, 1842.«

Stephan Draf, Stern (10.10.2013)

»James Carlos Blakes Roman ist eine der mitreißendsten Veröffentlichungen 2013 und beeindruckt nachhaltig.«

Jochen König, Krimi-Couch

»James Carlos Blake macht Tabula rasa mit dem Western-Mythos. Das Böse im Blut ist eine Höllen-Odyssee.«

Weltwoche

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ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Matthias Müller
Originaltitel: In the Rogue Blood
Originalverlag: Avon Books

Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-67684-8

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 12.01.2015

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Jenseits jeglicher Westernromantik

Von: Karthause Datum: 25.08.2015

https://karthause.wordpress.com/

Dieser Roman gehört zum Heyne Hardcore Programm. Und er hält, was der Name verspricht – Hardcore in Reinkultur. Lange habe ich keinen Roman mehr gelesen, der so hoffnungslos, düster und brutal ist. Messerstechereien, Schießereien, Vergewaltigungen, brutale Morde prägen diesen Roman. Mütter verkaufen ihre Töchter für ein paar Münzen, Vätern bedienen sich ihrer wie selbstverständlich. Das Gesetz ist weit weg, es gilt das Faustrecht, das Recht des Stärkeren. Alle sind auf der (verzweifelten) Suche nach einem besseren Leben, nach Wohlstand und so nimmt sich jeder das, von dem er denkt, es stünde ihm zu.

James Carlos Blake zeigt ein Bild des Wilden Westens, zu einer Zeit, als er noch wild war. Westernromantik und Ritte in den Sonnenuntergang wird der Leser vergeblich suchen. Trotzdem schafft es der Autor, stimmungsvolle Bilder zu zeichnen und Charaktere zu schaffen, die weitgehend glaubwürdig und zeitgemäß sind. Edward und John wurden von der Zeit, aber ganz besonders von der Brutalität in der Familie geprägt. Aber sie stehen damit nicht allein, alle kämpfen tagtäglich ums Überleben, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Zahl der Getöteten und Verletzten in diesem Roman bleibt ungezählt, nicht nur wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen.

Stellenweise war diese dem Roman innewohnende Gewalt und Metzelei selbst mir hartgesottenem und erfahrenem Thrillerleser zu viel, lassen konnte ich von dem Buch aber bis zur letzten Seite nicht. Vor allem deshalb nicht, weil die Gewalt nicht Selbstzweckwar, sondern in erster Linie der Zeit, der Abwesenheit von Recht und Gesetz und der Gier nach Wohlstand geschuldet war.

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