Das Buch der Schurken

Die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur

Mit Illustrationen von Kristof Kepler
Taschenbuch
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Was wäre die Welt ohne Schurken? Unfassbar langweilig: Sherlock Holmes ohne Moriarty, Paris ohne Fantômas oder gar das Monster ohne Frankenstein? Im Herrn der Ringe würde vermutlich ununterbrochen gepicknickt, Alice würde den lieben langen Tag nur durchs Wunderland hopsen und Hannibal Lecter an Sojawürstchen knabbern. Schurken machen das Leben erst spannend, das unserer Helden und natürlich auch unseres. Martin Thomas Pesl hat die 100 genialsten und coolsten Bösewichte der Weltliteratur zur verschmitzten Schurkenparade versammelt. Mit Illustrationen und Schurkenskala.


Mit Illustrationen von Kristof Kepler
Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 13,0 x 20,6 cm
ca. 100 s/w-Abbildungen
ISBN: 978-3-442-71603-6
Erschienen am  09. Januar 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das Buch der Schurken

Von: Merendina

01.03.2019

Unzählige Bücher über grausame, ungerechte Menschen, über Egoisten, Rachsüchtige und alle möglichen Schurken habe ich schon gelesen. In der Weltliteratur gibt es davon ja so viele… Deswegen war ich sehr auf Martin Thomas Pesls Werk mit dem Titel „Das Buch der Schurken“ gespannt. Schon der Klappentext weckte mein Interesse für dieses Buch und auch das Buchcover gefiel mir sehr gut. Es ist ganz schlicht gehalten. Auf weißem Hintergrund sieht man einen schwarzen Zylinder, eine Maske und einen Schnurrbart. Das Gesicht der Person existiert scheinbar nicht. Ich finde dieses Cover sehr passend zum Inhalt des Buches. Ich habe das Buch, das in einer einfachen, sehr gut lesbaren Sprache geschrieben ist, einfach von vorn nach hinten gelesen. Es wäre aber durchaus auch denkbar, querbeet zu lesen, je nachdem, für welche Art von Schurken man sich interessiert. Es werden hier Männer und Frauen aus der Weltliteratur beschrieben: Gierige, Rachsüchtige, Despoten, Berserker, Egoschweine, Erziehungsberechtigte, fatale Frauen, Psychopathen, Ungreifbare, verrückte Wissenschaftler, Über- und Unterirdische und Könige des Verbrechens, wie es das Inhaltsverzeichnis verrät. Viele dieser Figuren sind sicherlich einer großen Leserschar bekannt, wie z.B. Graf Dracula, Fräulein Rottenmeier, Hannibal Lecter, Jean-Baptiste Grenouille, Dr. No, Frankenstein oder Hagen von Tronje. Bei jeder Figur findet man am Anfang eine Zeichnung und Informationen zum Autor, zum Titel des Werks, Erscheinungsjahr der Originalfassung, ein Zitat aus dem Buch etc. Sehr nett finde ich die Schurkenrangliste hinten im Buch, in die man seine persönlichen Schurken eintragen kann. Das Buch ist sehr informativ. Ich habe es sehr gerne gelesen und werde es sicherlich immer mal wieder zur Hand nehmen. Es enthielt auch Beschreibungen von Schurken, die ich bisher nicht kannte und über die ich nun gerne lesen möchte. Auch regte mich das Buch dazu an, wieder einmal einen Klassiker zur Hand zu nehmen, den ich schon kenne, aber lange nicht mehr gelesen habe. Ein richtig tolles Buch, das ich mir auch gut als Geschenk vorstellen kann. Ich kann es bestens weiterempfehlen und vergebe deswegen auch volle Punktzahl: fünf Sternchen!

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Von sehr bekannten bis hin zu eher unbekannten Bösewichten.

Von: Eva Fl.

04.09.2018

In diesem Buch hat Martin Thomas Pesl eine Übersicht über die 100 fiesesten, amüsantesten und coolsten Bösewichte geschafft – eingeteilt in verschiedene Kategorien – wie beispielsweise die Rachsüchtigen, die Egoschweine, fatale Frauen oder auch verrückte Wissenschaftler. Das Buch mit dem durchaus interessanten Cover zeigt die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur auf, die von Martin Thomas Pesl ausgewählt, entlarvt und vorgestellt werden. Eingeteilt hat er dieses Buch in verschiedene Kategorien, so findet man Felix Krull (Thomas Mann) unter den Gierigen, Moby Dick bei den Rachsüchtigen, Fräulein Rottenmeier bei den Erziehungsberechtigten, Juliette (Sade) bei den fatalen Frauen und beispielsweise Prof. James Moriarty (Arthur Conan Doyle) bei den Königen des Verbrechens. Natürlich sind es noch viele weitere Bösewichte, das sei nur mal als kleine Auswahl genannt. Nach einer schwarzen Kapitelbeginnseite jeweils werden die einzelnen Bösewichte dann vorgestellt, so gibt’s erst einmal eine kurze Vorstellung (Name, Autor, Buchtitel, Originalfassungsjahr), ein kurzes Statement aus dem Buch und eine Illustration von Kristof Kepler. Anschließend dann eine Textzusammenfassung mit kurzem Fragebogen sowie Bewertung (1 bis fünf Sterne) in verschiedenen Kategorien (Todesopfer, nachtragend, dreist, beliebt, Charmefaktor, etc.). Alles ist je nach Schurke ein bißchen anders aufgebaut und nicht immer exakt gleich – weil ja auch jeder Schurke anders ist. Inhaltlich ist es ein wirklich vollgepacktes Buch, was auch an der Schriftgröße liegen mag – die ausführliche Schurkenbeschreibung findet man in Schriftgröße 8 (geschätzt) vor. Vom Verständnis her ist es natürlich besser, wenn man einigen Bösewichten in literarischer Form schon einmal begegnet ist – so hat man dann vielleicht schon ein Bild von ihnen, eine gewisse Ahnung. Inhaltlich ist alles ganz gut verständlich, manchmal war es mir einen Ticken zu fachlich, da hätte ich es mir noch unterhaltsamer gewünscht, wenngleich es ja nur um eine Beschreibung geht. Dennoch ist es so, dass die Sätze gut verständlich waren, nie etwas großartig umständlich verschachtelt war oder mit schwierigen Fachbegriffen oder Fremdwörtern versehen war. Für mich war es ein interessanter Einblick in die Welt der Schurken und Bösewichte. Das Buch ist kein Buch, welches man direkt am Stück lesen muss, sondern in das man immer mal wieder hineinblättern kann – was ich sehr angenehm finde. Alles in allem ist das Buch wirklich toll gemacht, eine spannende Übersicht, mit passenden, tollen Illustrationen versehen. Natürlich ist nicht jeder Bösewicht gleich interessant und es gibt welche, die stechen einfach aus der Masse hervor – aber das ist in Ordnung. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und ich kann das Buch durchaus empfehlen.

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Vita

Martin Thomas Pesl

Martin Thomas Pesl ist Autor, Lektor, diplomierter Übersetzer (englisch, ungarisch) und Sprecher. Schreibt u.a. für das Magazin WIENER und Nachtkritik.de.

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