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Das Buch der Spiegel Kriminalroman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48755-4

Erschienen:  18.06.2018
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Die Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen.

Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des todkranken Autors Richard Flynn erhält, ist er fasziniert, denn darin geht es um die 25 Jahre zurückliegende Ermordung eines bekannten Princeton-Professors. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass Flynn entweder den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch das Manuskript endet abrupt – und Flynn ist zwischenzeitlich verstorben. Wild entschlossen, das Ende der Geschichte zu erfahren, verbeißt sich Katz in den Fall. Dabei scheint er sich jedoch immer weiter von der Lösung zu entfernen. Denn im Spiegel der Erinnerung sieht er mehr als nur eine Wahrheit ...

zum Video Denis Scheck in der Sendung "druckfrisch" über "Das Buch der Spiegel"

»Das brillant geschriebene Verwirrspiel um ein geheimnisvolles Manuskript sorgt für nachhaltiges Lesevergnügen.«

Echo zum Sonntag (29.07.2018)

E.O. Chirovici (Autor)

Eugene Chirovici stammt aus einer rumänisch-ungarisch-deutschen Familie aus Transsilvanien und wohnt heute mit seiner Frau in Brüssel. In Rumänien hat er sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht. Sein erster Roman in englischer Sprache, »Das Buch der Spiegel«, das unter dem Namen E.O. Chirovici erschienen ist, hat für eine internationale Sensation gesorgt und wurde in über 40 Länder verkauft.


Silvia Morawetz (Übersetzerin)

Silvia Morawetz, geb. 1954 in Gera, studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik und ist die Übersetzerin von u.a. Janice Galloway, James Kelman, Hilary Mantel, Joyce Carol Oates und Anne Sexton. Sie erhielt Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds, des Landes Baden-Württemberg und des Landes Niedersachsen.

»Das brillant geschriebene Verwirrspiel um ein geheimnisvolles Manuskript sorgt für nachhaltiges Lesevergnügen.«

Echo zum Sonntag (29.07.2018)

Aus dem Englischen von Werner Schmitz, Silvia Morawetz
Originaltitel: The Book of Mirrors
Originalverlag: Century

Taschenbuch, Klappenbroschur, 384 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48755-4

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  18.06.2018

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Virtuoses Verwirrspiel rund um Wahrheit und Wahrnehmung

Von: artWORDising Diana Wieser Datum: 12.10.2018

schreiblust-leselust.de

„Alle hatten sich geirrt und durch die Fenster, in die sie zu spähen versuchten und die sich am Ende alle als Spiegel herausstellten, nur immer sich selbst und ihre eigenen Obsessionen gesehen.“ C. O. Chirovici ist mit diesem Roman in der Tat ein Spiegelkabinett der meisterlichen Täuschung gelungen. Es geht hier um Wahrnehmung, um Erinnerungen, um (Selbst-)Betrug. Der Fall eines ermordeten Professors wird von drei verschiedenen Protagonisten verfolgt – einem vermeintlichen Augenzeugen, einem Journalisten und einem Polizisten. Jede dieser Personen hat eigene Filter, eigene Wahrheiten. Noch deutlicher wird dies, als die Verdächtigen, Zeugen und Nebenfiguren nach fast 30 Jahren nochmals befragt werden. Was geschah wirklich? Was hat die Erinnerung verzerrt?

Dem Literaturagenten Peter Katz wird ein Auszug aus einem Manuskript zugespielt. Es geht um den Mord an einem renommierten Professor von Princeton, einer Koryphäe auf dem Gebiet der Psychologie. Professor Wieder wurde 1987 ermordet, die Tat nie aufgeklärt. Das Geschriebene stammt ausgerechnet von Richard Flynn, einem der Hauptverdächtigen, der damals für den Professor gearbeitet hat. Seine Freundin Lisa soll eine Affäre mit Wieder gehabt haben. Ist sein Roman ein Geständnis? Wird endlich das große Geheimnis gelüftet? Peter Katz wittert einen Knüller, einen „Real-Crime“-Bestseller und fordert das gesamte Manuskript an. Doch Flynn verstirbt, das vollständige Manuskript bleibt verschollen.
Daher beauftragt der Literagent den abgebrannten Journalisten John Keller mit der Recherche und dem Verfassen des Romans. Er soll auf Basis des Manuskriptauszugs und den darin befindlichen Enthüllungen alle damaligen Zeugen und Verdächtige nochmals befragen, in den Polizeiakten recherchieren, alle Puzzlestücke zusammentragen. Und falls nötig, die Lücken mit der eigenen Fantasie schließen. Doch Keller beginnt sich bald in einem Labyrinth widersprüchlicher Aussagen zu verlieren. Zum Beispiel Professor Wieder: Mal wird er als charismatisches Genie, mal als eigenbrötlerischer Intellektueller, mal als Säufer und Weiberheld, mal als eiskalter Karrieremensch beschrieben. Der Fall rundet sich nicht zu einem stimmigen Ganzen.
Während seiner Recherchen trifft Keller auf Roy Freeman, dem mittlerweile pensionierten Polizisten, der damals in dem Fall ermittelt hat. Auch ihm ließ die ungeklärte Tat keine Ruhe. Auf Basis der neuen Informationen von Flynn und Keller, rollt er den Fall nochmals auf eigene Faust auf.

Inhaltlich und sprachlich ist Chirovici ein Bravourstück gelungen. Der Roman ist nicht nur extrem spannungsgeladen, sondern beleuchtet auf eindrucksvolle Weise das Thema „Wahrnehmung“. Dabei webt der Autor gekonnt wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bereich Neurologie und Psychologie mit alltäglichen Fallbeispielen in den Plot ein. Er zeigt wie (Kindheits-)Erinnerungen funktionieren und nicht immer der Wahrheit entsprechen müssen. Gehörtes wird zu vermeintlich Erlebten. Tatsächlich Geschehenes wird aus historischer Perspektive neu interpretiert und umgeschrieben. Hinzu kommen etliche Filter: das eigene Ego sowie Gefühle rund um Eifersucht, Liebe, Angst. Ironie des Schicksals: Professor Wieder hat selbst auf diesem Gebiet geforscht, nun krankt die Auflösung seines Falles an ebendiesem Phänomen.

In seiner Heimat Rumänien hat E. O. Chirovici bereits einige Buchknüller vorgelegt. Mit diesem ersten englischsprachigen Werk ist dem mittlerweile in Brüssel lebenden Autor zurecht ein Bestseller gelungen. Eine Episode aus seiner eigenen Vergangenheit zum Thema „verzerrte Erinnerungen“ hat ihn zum Verfassen dieses Romans bewogen, wie das Schlusswort des Autors offenlegt.

Die Wahrheit des einen, ist die Lüge des anderen. Selten war Rätselraten so spannend, selten wurden wir Leser derartig hinters Licht geführt. Atemberaubend von der ersten bis zur letzten Seite – und darüber hinaus! Denn wieviel von dem, was wir von unserer Vergangenheit für wahr halten, ist tatsächlich so geschehen? Ein Roman, der dazu anregt, den gruseligen Spiegelverzerrungen unserer eigenen Biografie nachzugehen. Gänsehaut pur!

Jeder hat seine eigene Wahrheit

Von: Tipperin Datum: 30.08.2018

www.dietipperin.wordpress.com

Ein Literaturagent bekommt ein interessantes Manuskript. Der Autor ist sympathisch und der im Manuskript beschriebene Mordfall ist tatsächlich passiert. Vor 25 Jahren wurde Professor Joseph Wieder ermordet und der Fall ist nach wie vor ungeklärt. Der Agent erwartet, dass der Autor in dem Buch den wahren Täter enthüllen wird.
Als er sein Interesse an dem Manuskript bekundet, kommt jedoch keine Antwort. Der Autor ist nämlich tot. Und um zu erfahren, was damals wirklich geschah, heuert er einen Ermittler an. Dieser trifft bald auf die anderen Beteiligten aus der Erzählung des Verstorbenen: Laura, die eine etwas undurchsichtige Beziehung zu dem Professor hatte und die Mitbewohnerin des Autors war. Lauras Freundin, die damals ihr Alibi war. Den Handwerker mit dunkler Vergangenheit. Und noch einige Zeitzeugen mehr.
Und so hat jeder der damals Beteiligten anscheinend seine eigene Wahrheit von den Ereignissen rund um den Professor, Beziehungen und natürlich dem Mord. Wer war es?
Stil, Machart, Meinung
Dieser Kriminalroman ist ganz im Stil des Whodunnit – Krimis angelegt. Es gibt mehrere Verdächtige und jeder scheint eine andere Wahrnehmung der Wahrheit zu haben oder zumindest zu erzählen. Zunächst wird der Leser mit dem Manuskript konfrontiert, dessen Ende der Literaturagent dann im Laufe der Buches zu finden versucht. Es gibt also ein Buch im Buch.
Nachdem das Manuskript endet, beginnt die Detektivarbeit. Der Fall wird wieder aufgearbeitet und der Leser kann sich selbst überlegen, welche Wahrheit denn nun die richtige ist.
Der Plot ist in sich stimmig und die Auflösung ist auch gut gemacht. Die Figuren sind liebevoll angelegt und man kommt nie durcheinander.

Fazit
Ich vergebe 4 Sterne und werde mir diesen Autor merken. Die Idee ist sehr gut, die Umsetzung auch. Es war spannend, obwohl der Mordfall ja schon lange her und die Sache damit nicht sehr akut war. Ich habe die Auflösung so nicht kommen sehen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Barbara Pertner aus Bozen/Bolzano Datum: 19.04.2017

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Auch wenn das Jahr erst begonnen hat traue ich mich zu sagen, dass dieses eines der besten Bücher im heurigen Jahr sein wird. Hat mich positiv an Joel Dickers "Harry Quebert" erinnert. Wie hab ich mich geärgert, als herauskam, dass das Manuskript entweder verlorengegangen ist oder nie geschrieben wurde. Und dann hat es schon fast danach ausgesehen, als ob alle die Suche nach der Wahrheit aufgegeben hätten. Aber ich wollte doch wissen, was damals wirklich passiert ist. Aber letztendlich war doch der Weg dorthin aber spannender als das Ende selbst. 5 von 5 Sternen

Von: Viktoria Schneider aus 87700 Memmingen Datum: 13.03.2017

Buchhandlung: Javurek

Zusätzlich zu spannenden Lesestunden macht das Buch bewußt, wie subjektiv
Menschen sich erinnern und man fragt sich, ob man seiner eigenen
Erinnerung trauen kann.

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