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Das Café in Roscarbury Hall Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48487-4

NEU
Erschienen: 19.12.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die Schwestern Ella und Roberta O'Callaghan wohnen bereits ihr ganzes Leben in dem irischen Herrenhaus Roscarbury Hall. Allerdings haben die zwei alten Damen seit einem Streit vor vielen Jahren kein Wort mehr gewechselt und kommunizieren nur mit Hilfe kleiner Zettel miteinander. So erfährt Roberta auch von Ellas Plan, im Ballsaal ihres maroden Anwesens ein Café zu eröffnen. Denn ohne Einnahmequelle droht die Bank, den beiden ihr Zuhause wegzunehmen. Als Aushilfe engagiert Ella die junge Debbie, eine Amerikanerin, die in Irland nach Spuren ihrer leiblichen Mutter sucht und dabei auf ein dunkles Kapitel irischer Geschichte stößt. Auch Ella und Roberta müssen sich ihrer Vergangenheit stellen – und vielleicht verbindet sie ja mehr mit Debbie als eine reine Zufallsbekanntschaft ...

Ann O'Loughlin (Autorin)

Die Irin Ann O'Loughlin hat fast dreißig Jahre als Journalistin gearbeitet, in dieser Zeit berichtete sie über alle wichtigen Ereignisse und war zudem während der Unruhen in Irland als Sicherheitskorrespondentin tätig. Sie schrieb unter anderem für den Irish Independent sowie den Evening Herald und arbeitet derzeit für den Irish Examiner. Ann O'Loughlin hat für einige Zeit in Indien gelebt und gearbeitet, stammt aber aus dem Westen Irlands und wohnt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern an der Ostküste der Insel.

Weitere Informationen zur Autorin unter annoloughlin.blogspot.com/

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Sarah Fuhrmann
Originaltitel: The Ballroom Café
Originalverlag: Black & White Publishing Ltd

Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48487-4

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen: 19.12.2016

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Wunderbare, berührende Geschichte mit vielen Geheimnisssen

Von: Conny G. Datum: 17.01.2017

fanti2412.blogspot.de

Die Autorin erzählt in diesem Buch eigentlich zwei Geschichten, nämlich die der Schwestern Ella und Roberta und die der jungen Amerikanerin Debbie.
Ella und Roberta leben gemeinsam im Herrenhaus Roscarbury Hall, dem Familiensitz. Beide kommunizieren nur über kleine Zettel miteinander, die sie an bestimmten Plätzen ablegen. Die Lebensmittel im Kühlschrank sind mit Namensschildchen versehen und die Geschirr- und Vorratsschränke in der Küche sind ebenfalls getrennt.
Was sich jetzt vielleicht etwas witzig anhört, hat auf mich ein bisschen skurril und traurig gewirkt, auch wenn es durchaus humorvolle Situationen gab.
Auch ihr Leben teilen die beiden Schwestern nicht, sie leben eigentlich ziemlich einsam nebeneinander her. Roberta spricht sehr dem Alkohol zu, beschäftigt sich nur mit sich selbst und wirkte auf mich auch sehr verbittert.
Ella dagegen ist warmherzig, freundlich und tut alles für den Erhalt des Familiensitzes. Und so kommt ihr auch die Idee, im Ballsaal des Hauses ein Café zu eröffnen, denn sie braucht dringend Einnahmen für den Erhalt des Herrenhauses.
Für mich wurde schnell deutlich, dass es ein schlimmes Zerwürfnis in der Vergangenheit gewesen sein muss, dass die Schwestern in die heutige Situation gebracht hat. Aber was das genau war, klärt sich erst im Verlauf der Geschichte.

Die junge Debbie kommt nach Irland, um sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter zu machen. Nach dem Tod ihres Vaters findet sie zufällig heraus, dass sie adoptiert wurde und die Adoption durch ein Nonnenkloster in Irland vermittelt wurde. Dort will sie mit ihrer Suche beginnen. Durch eine zufällige Begegnung mit Ella kommt es dann dazu, dass Debbie während ihres Aufenthaltes in Irland Ella beim Aufbau des Cafés hilft.

In einem gefühlvollen, warmherzigen Schreibstil erzählt die Autorin diese Geschichte, die sich mit mehreren Themen beschäftigt.
Die Schicksale von Ella, Roberta und Debbie sind emotional und haben mich auch sehr berührt. Die Autorin schafft es aber gut, die vielen Emotionen ohne Kitsch zu transportieren.
Nach und nach offenbaren sich immer mehr der Geheimnisse und es gibt auch immer wieder kleine Rückblicke in die Vergangenheit der 1960er Jahre, die das gesamte Ausmaß verdeutlichen.
Und auch die beiden Handlungsstränge verknüpfen sich und der Zusammenhang wird deutlich.
Das Ende ist sehr versöhnlich und es bleiben auch keine Fragen offen.

Insgesamt ist es für mich eine wunderbare, berührende Geschichte über Geheimnisse aus der Vergangenheit, die das Leben der Protagonisten verändert haben aber schließlich gelüftet und bewältigt werden können.
Ein lesenswertes Buch, das mich gut unterhalten und überzeugt hat!


Fazit: 5 von 5 Sternen

Das Café in Roscarbury Hall

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 29.12.2016

https://fraeuleinlovingbooks.wordpress.com/

Inhalt

Die Schwestern Ella und Roberta O’Callaghan wohnen bereits ihr ganzes Leben in dem irischen Herrenhaus Roscarbury Hall. Allerdings haben die zwei alten Damen seit einem Streit vor vielen Jahren kein Wort mehr gewechselt und kommunizieren nur mit Hilfe kleiner Zettel miteinander. So erfährt Roberta auch von Ellas Plan, im Ballsaal ihres maroden Anwesens ein Café zu eröffnen. Denn ohne Einnahmequelle droht die Bank, den beiden ihr Zuhause wegzunehmen. Als Aushilfe engagiert Ella die junge Debbie, eine Amerikanerin, die in Irland nach Spuren ihrer leiblichen Mutter sucht und dabei auf ein dunkles Kapitel irischer Geschichte stößt. Auch Ella und Roberta müssen sich ihrer Vergangenheit stellen – und vielleicht verbindet sie ja mehr mit Debbie als eine reine Zufallsbekanntschaft …
(Quelle: Randomhouse )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Zum Inhalt möchte ich dem Klappentext nichts hinzufügen, da dieser einen guten Einblick in die Geschichte gibt.

Ella und Roberta sind zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ella ist offen, ehrlich und versucht alles um das Anwesen der Familie halten zu können:
Roberta ist alkoholsüchtig und versucht alles um Ella von ihren Plänen abzubringen – zum Erhalt des Hauses trägt sie nichts bei. Ihre gemeinsame Vergangenheit ist von Zerwürfnissen und Unehrlichkeit geprägt. Ich habe nie erwartet, das sie wieder zu einander finden – und das tun sie auch nicht. In meinen Augen würde ich ihr Verhältnis gegen Ende des Buches als vorläufigen Waffenstillstand beschreiben.
Debbie ist eine Frau, die auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter ist. Ihre eigene Familie in den Staaten ist kaum noch vorhanden, nur zu Nancy hat sie ein gutes Verhältnis. Trotz ihrer fortgeschrittenen Krankheit packt sie bei der Eröffnung des Café tatkräftig mit an und wird innerhalb kürzester Zeit eine wichtige Stütze. Ihr Verlust, als sie den Rückweg nach Amerika antritt, ist spürbar und alle vermissen sie.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man das Buch zügig lesen könnte. Was aber unmöglich ist, weil die Thematik, die in diesem Roman behandelt wird, sehr schwer und erdückend ist. Zumindest hatte ich dieses Gefühl beim Lesen. Ich mag locker leichte Geschichten und ich mag auch diese Art von Geschichten, die in diesem Buch behandelt werden. Erzählt wird die Geschichte von Debbie, der Familie um Ella und Roberta und auch Nonnen tragen einen wichtigen Teil zu der Geschichte bei. Teilweise aus der Gegenwart und auch aus der Vergangenheit.

Insgsamt hat mir „Das Café in Roscarbury Hall“ gut gefallen, weil es eine unfangreiche Familiengeschichte ist, die man nicht in einem Satz erklären kann. Man braucht die fast 400 Seiten um zu bemerken, wie die ganzen kleinen Geschichten zueinander passen und auch um das Gesamtkonstrukt zu verstehen.
Zu Beginn wird sich wohl jeder fragen, was es mit den Zetteln, die zwischen Ella und Roberta hin und her gehen, zu tun hat. Die Auflösung erfolgt gegen Mitte des Romanes und ich kann verstehen, warum es zu dieser Situation gekommen ist. An Ellas Stelle hätte ich nicht anders gehandelt, die Zettel waren eines meiner Highlights in der Geschichte. Sie tauchten aus dem Nichts auf und man konnte die beiden Damen durch ihre Worte und Nachrichten unglaublich gut kennenlernen. Jeder hatte seine eigene Schrift und man hatte schnell raus, wer aktuell einen Brief verfasst hat.

Die Geschichte um die Nonnen, die lange unerlaubte Adoptionen von Kindern durchgeführt haben, fand ich unglaublich erschreckend. Man stellt sich automatisch die Frage, was noch alles wirklich passiert sein könnte. Alles unter dem Deckmantel Gottes.
Ich halte es nicht für unmöglich, dass diese Kinderhandelgeschichte vielleicht auf einer wahren Gegebenheit beruht – wissen tue ich es natürlich nicht. Aber gut vorstellen könnte ich es mir. Debbie und Ella sind Opfer dieser Nonnen geworden und beiden wussten lange nichts davon. Hut ab vor Debbie, die den Stein ins Rollen gebracht hat und man den Damen das Handwerk legen konnte. Die Verbindung zwischen Ella, Roberta und Debbie fand ich nicht gut, weil man diese Ahnung schon recht schnell beim Lesen bekommt, auch wenn es keine Hinweise gibt. Das Ende von Debbie fand ich persönlich gut gelöst – ihre Krankheit man ihren Lauf und es gab keine Wunderheilung.
Die erste Begegnung von Ella und James hätte ich mir ausführlicher beschrieben gewünscht. Das Buch endet an diesem Punkt – 50 Seiten und mehr Informationen über die erste Begegnung und das Buch hätte 5 Sterne bekommen.

Hier gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung von mir.

�������� Sterne

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