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Das Erbe der Tuchvilla Roman

Die Tuchvilla-Saga (3)

Kundenrezensionen (14)

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(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0326-1

Erschienen: 19.12.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Bestseller Platz 22
Spiegel Taschenbuch Belletristik

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Das Schicksal einer Familie in einer bewegten Zeit. Und eine Liebe, die alles überwindet.

Augsburg, 1920. In der Tuchvilla blickt man voller Optimismus in die Zukunft. Paul Melzer ist aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück und übernimmt die Leitung der Tuchfabrik, um der Firma wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Seine Schwester Elisabeth zieht mit einer neuen Liebe wieder im Herrenhaus der Familie ein. Und Pauls junge Frau Marie will sich einen lang gehegten Traum erfüllen: ihr eigenes Modeatelier. Ihre Modelle haben großen Erfolg, doch es kommt immer wieder zu Streitigkeiten mit Paul – bis Marie schließlich die Tuchvilla mit den Kindern verlässt …

Wussten Sie, dass Anne Jacobs Klavier, Trompete und Gesang studiert hat? Zum Interview

www.anne-jacobs.net

Die Tuchvilla-Saga

Die Gutshaus-Saga

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Anne Jacobs (Autorin)

Anne Jacobs veröffentlichte unter anderem Namen bereits historische Romane und exotische Sagas. Mit Die Tuchvilla gestaltete sie ein Familienschicksal vor dem Hintergrund der jüngeren deutschen Geschichte und eroberte damit die Bestsellerliste. Nach der erfolgreichen Fortsetzung Die Töchter der Tuchvilla legt sie nun mit Das Erbe der Tuchvilla den Abschluss ihrer erfolgreichen Familiensaga vor.

08.06.2017 | 19:30 Uhr | Langen

Lesung
Kartenreservierung über Tel.: 06103/25700

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Mehr Infos

Litera GmbH Buchhandlung
Bahnstraße 32
63225 Langen

Tel. 06103/25700, litera-langen@online.de

18.06.2017 | 18:00 Uhr | Radebeul

Lesung
Eintritt: € 15,- (als Gutschein verrechenbar)
Kartenreservierung über
Tel.: 0351/79514393

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Weinrestaurant Charlotte
Coswiger Str. 23
01445 Radebeul

Weitere Informationen:
SüdOst Gastronomie
01277 Dresden

18.10.2017 | 19:00 Uhr | Geldern-Veert

Lesung
Eintritt: €8,-
Kartenreservierung über Tel.: 02381/80008 (Buchhandlung) oder Bücherei St. Martin Veert: 02831/6116

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Veerter-Mühle
Utrechter Str. 12
47608 Geldern-Veert

Weitere Informationen:
Bücher Keuck GmbH
47608 Geldern

Tel. 02831/80008, info@keuck.de

14.11.2017 | 19:30 Uhr | Bad Urach

Lesung
Eintritt: € 6,-
Kartenreservierung über
Tel.: 07125/14016

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27.11.2017 | 19:30 Uhr | Husum

Lesung
Eintritt: € 12,-
Kartenreservierung über
Tel.: 04841/80550

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28.11.2017 | 20:00 Uhr | Heide

Lesung
Eintritt: € 11,- / erm. € 9,-
Kartenresevierung über Tel.: 0481/72303

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29.11.2017 | 19:30 Uhr | Rendsburg

Lesung
Eintritt: € 12,-
Kartenreservierung über
Tel.: 04331/58960

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Liesegang-Filialen GmbH
Schiffbrückenplatz 17
24768 Rendsburg

Tel. 04331/58960, rendsburg@buchliesegang.de

30.11.2017 | 19:30 Uhr | Eckernförde

Lesung
Eintritt: € 12,-
Kartenreservierung über
Tel.: 04351/6191

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01.12.2017 | 19:30 Uhr | Schleswig

Lesung
Eintritt: € 12,-
Kartenreservierung über
Tel.: 04621/28218

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17.01.2018 | 19:30 Uhr | Hannover

Lesung
Eintritt: € 9,-
Kartenreservierung über Tel.: 0511/313055

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18.01.2018 | 19:00 Uhr | Leipzig

Lesung
Eintritt: € 5,-
Kartenreservierung über Tel.: 0341/26846600

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Mehr Infos

Buchhandlung LUDWIG/Historischer Speisesaal
Willy-Brandt-Platz 5
04109 Leipzig

Tel. 0341/268466-06, ludwig-leipzig-163740@ugde.com

25.01.2018 | 19:00 Uhr | Flörsheim

Lesung
Eintritt: € 5,-
Kertenreservierung über
Tel.: 06145/5480093

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01.02.2018 | 19:30 Uhr | Frankfurt-Höchst

Lesung
Eintritt: € 5,-
Kartenreservierung über
Tel.: 069/3140320

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Buchhandlung Bärsch, Inh. Jasmina Djordjevic eK
Albanusstraße 29
65929 Frankfurt-Höchst

Tel. 069/3140320, laden@baersch.de

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 672 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0326-1

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 19.12.2016

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Eine Familie kann auch zerbrechen

Von: Schneeflocke2013 Datum: 07.05.2017

schneeflockesbuchgestoeber.blogspot.de

Zitat: "Ich bin nicht bereit meine Mahlzeiten in Gegenwart der Hausdame einzunehmen." [S. 501, Z.28ff]


Inhalt:
Paul ist aus der Gefangenschaft und dem Krieg zurückgekehrt. Ganz automatisch übernimmt er wieder die Führung der Tuchfabrik. Weshalb Marie ins Haus zurückgeht zu den gemeinsamen Kindern. Was ihr auf Dauer aber zu wenig ist. Schließlich hat sie Stoffe für die Villa hergestellt um die Zukunft aller zu sichern.
Durch ein Geschenk Pauls an Marie hat diese weniger Zeit für ihre Kinder. Deshalb kommt auf Bestreben der Schwiegermutter ein Kindermädchen ins Haus. Dies und das seltsame Verhalten der Zwillinge sorgt für einen schiefen Haussegen.
Und dann unterstellt Paul Marie ein Verhältnis mit seinem besten Freund. Die Konsequenz: Marie zieht mit den Kindern aus der Tuchvilla.

Meine Meinung:
Genauso einen Abschluss wie das Vorliegende habe ich mir gewünscht. Tatsächlich werde ich die Reihe vermissen und im nächsten Jahr noch mal lesen.
Alle Charaktere der vorherigen Bände haben sich auch hier weiter entwickelt. Durch die ganzen Geschehnisse im zweiten Teil sind einige Sachen ins Laufen gebracht worden.
Besonders schön fand ich Pauls Idee mit dem Atelier. Marie hat sich sehr darüber gefreut und besaß eine zweite Aufgabe: Zeichnen.
Das war etwas was sie schon immer konnte und wollte. Doch genau dieses Talent wird in dem Buch ein großes Thema. Sorgt für viel Streit. Denn so hat Marie weniger Zeit für die Zwillinge.
Aus dem Grund kam ein neues Kindermädchen. Und ich muss sagen es kommt nicht oft vor, dass mir ein Charakter von Beginn an unsympathisch ist.
Doch dieses werte Fräulein wollte ich einfach nur loswerden.
So weit weg wie möglich von Marie und Paul, denn das daraus genau so was wurde war genau ihre Absicht. Allerdings ist es kein Wunder, dass Marie zu Beginn nur von einer Person Rückendeckung bekommt – ihre Schwägerin und Freundin Kitty.
Das ganze Buch über warte ich darauf wann es platzt und als das dann der Fall war konnte ich endlich wieder lachen. Genau so und nicht anders war es verdient.
Auch im Haus, beim Personal, ging durch sie einiges schief. Der Zusammenhalt bei dem Thema war einfach fantastisch. Es ist ja egal was kommt, doch wenn alle eine Meinung sind ist es wirklich brutal. Sie halten zusammen.
Auch um eine der ehemaligen Angestellten geht es hier in dem Buch. Damit hatte ich nicht gerechnet, doch auch so was muss sein. Interessanter Sachverhalt.
Zum Schluss möchte ich noch auf den Nachwuchs im Haus zu sprechen kommen. Die Zwillinge,
Gott was habe ich sie geliebt! Die Zwei waren wirklich zauberhaft. Ja ich weiß weshalb Paul Sorge um die Entwicklung seines Sohnes hat. Doch in meinen Augen ist das vollkommen unbegründet. Selbst wenn Leo sich nicht in die Richtung entwickelt wie er will, was ist daran so schlimm? Kinder haben verschiedene Begabungen, unterschiedliche Talente. Und egal welche es sind: sie sollten gefördert werden.
Auch hier bei den beiden Kindern. Jedes das was er gut kann.

Welche Person mir hier übrigens am Besten gefallen hat ist Elisabeth. Sie hat in meinen Augen die größte Veränderung innerhalb der Geschichte durch gemacht. Besser hätte das nicht passieren können. Ja ich habe mich mit ihr ausgesöhnt und das freut mich.
Von mir gibt es verdiente 5 Flocken und eine Leseempfehlung. Das gilt aber für die ganze Reihe.

Ein tolles Bild einer tollen Zeit!

Von: Fiorella Caravagh Datum: 27.04.2017

blaueblaubeere.blogspot.de/

Mir hat die Reihe rund um die Familie Melzer in der Tuchvilla schon von Anfang an sehr gut gefallen. Wir erleben den Aufstieg der jungen Marie Melzer vom Küchenmädchen zur Frau des Hauses, wie sie im zweiten Teil die Tuchvilla mit ihrem Geschäftssinn vor dem Ruin bewahrte und Paul zurück in die Tuchvilla kam.

Der dritte Teil ist sehr geprägt von der Nachkriegszeit und den golden Zwanziger! Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Zum einen kämpfen viele immer noch mit den Auswirkungen des Krieges, die Inflation wie die Besetzung im Ruhrgebiet, schwere Trauma, auf der anderen Seite nutzen andere die neu aufblühende Wirtschaft, um sich ein neues Leben aufzubauen. Beim Lesen spürte ich deutlich, wie die Zeiten im Umbruch standen. Die Mode veränderte sich, die Frisuren der Damen wurden immer kürzer, die Kleider schlanker, ja die Frauen brachen aus, wurden mutig, rauchten, lebten allein, gewannen neuen Lebenswandel, wurden offener, freiheitsliebender und ließen sich nicht mehr so leicht etwas von einem Mann vorschreiben - und genau das wird zum Kernpunkt des Geschehens.

Seit einiger Zeit kriselt es zwischen Marie und Paul. Marie führt ein eigenes Atelier und vertritt die Ansichten einer modernen Frau. Paul jedoch hält zu seiner altmodischen Mutter, die mit ihren Gedanken noch zu Zeiten des Kaisers lebt. Zudem lässt sie die fiese Intrigantin Serafina von Dobern ins Haus und damit beginnt erst aller Ärger.
Ich fand es sehr gut geschrieben, wie die Gouvernante sich gerissen Stück für Stück in die Familie eingeschlichen und Alicia Melzer um den Finger gewickelt hat.
Es ist schon wahr, dass Frauen eine Schlange sofort erkennen, aber die Männer da doch bisweilen ziemlich blind und begriffsstutzig sind.

Mein Lieblingscharakter war Kitty. Sie ist ein blühender Wirbelwind, quatscht ohne Punkt und Komma, versprüht wo sie nur hin kommt, ihren Charme, ist witzig, lacht schallend, trinkt perlenden Sekt und genießt ganz zwanglos die zwanziger Jahre. Sie sind perfekt auf Kitty zugeschnitten. Sie fühlt sich frei, lebt von ihrer Kunst, bändelt man hier an, mal da an und lässt ihrer Tochter Henny und ihrer Nichte Dodo und ihrem Neffen Leo freien Lauf. Sie sind Kinder und dürfen das auch sein, dürfen beim Essen sprechen, ihre Hobbies ausleben, laut lachen, wild spielen, sich einsauen und Kinder sein - was in der steifen Tuchvilla nicht mehr möglich ist.

Überhaupt nehmen sie Kinder einen sehr zentralen Teil ein. Ich konnte sie sehr gut verstehen und die verschiedenen Erziehungsstile der Jahrhunderte prallten auch hier wieder aufeinander.

Wie immer bekamen wir aber nicht nur einen Einblick in das Leben der feinen Gesellschaft, sondern auch vom Gesinde, der Köchin Fanny Brunnenmeier und ihrem Team, die gerissene Maria Jordan, die ehrgeizige schlaue Gertie oder auch Auguste, die mir nun doch auch ganz sympathisch wurde.

Die Spannung war zwar nicht aufgeladen, wie beispielsweise bei einer Dystopie und ich wusste auch, wie es ausgehen wird, dennoch konnte mich die Autorin immer wieder überraschen. Mir wurde nie langweilig, im Gegenteil ich bekam ein detailreiches Bild aus der Zeit und habe die Lesestunden wirklich sehr genossen!

Der Schreibstil ist flexibel, passt sich seinen Charakteren an, mal melancholisch und langsam, mal rasant und übersprudelnd.

Fazit:

Das Erbe der Tuchvilla konnte mich auf ganzer Länger überzeugen! Ein tolles Portrait der Golden Zwanziger, Geschichte in Kopfbildern!

5 Sterne

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