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Das Erdbeermädchen Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-41974-2

Erschienen: 13.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Neben der tiefsten Finsternis strahlt oft das hellste Licht

Sommer 1893. Die Bewohner von Åsgårdstrand, einem malerischen Fischerdorf an der norwegischen Küste, bereiten sich auf die Ankunft ihrer reichen Sommergäste vor. Die junge Erdbeersammlerin Johanne soll den Sommer über als Dienstmädchen im Hause des Admirals Ihlen arbeiten. Johanne freundet sich mit Tullik, der impulsiven Tochter des Admirals, an. Als diese eine verbotene Affäre mit dem noch unbekannten Edvard Munch beginnt, der geächtet am Rande des Dorfes lebt, drohen ihre Freundschaft und der bürgerliche Friede in Asgardstrand daran zu zerbrechen.

Lisa Stromme (Autorin)

Lisa Strømme, geboren 1973, stammt aus Yorkshire und studierte an der University of Strathclyde in Glasgow. Mit ihrem norwegischen Ehemann und zwei Kindern lebt sie in der Nähe von Åsgårdstrand, dem Küstenort, in dem Edvard Munch ein Sommerhaus hatte. Hier spielt Das Erdbeermädchen, Lisa Strømmes erster Roman.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Originaltitel: THE STRAWBERRY GIRL
Originalverlag: Chatto & Windus

Taschenbuch, Klappenbroschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-41974-2

€ 10,99 [D] | € 11,30 [A] | CHF 15,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 13.06.2017

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Das Erdbeermädchen

Von: Lisa Datum: 30.08.2017

lisasverruecktesbuecherleben.blogspot.it/

Für alle, die genauso schlau sind wie ich: Dieser Erdvard Munch, um den es im Buch geht, existierte wirklich. Er ist der Maler von "Schrei", diesem irren Bild mit dem Typ drauf, der sich die Ohren zu hält. Ich habe das nämlich erst dann verstanden, als ich das von dem geben genannten Bild gelesen habe. Verurteilt mich nicht, aber ich bin eben kein Kunstkenner.

Johanne ist seit jeher als "das Erdbeermädchen" bekannt, weil sie ein Künstler als eben solches gezeichnet hat. Und so gern sie das auch ist, dieser Titel geht ihr nur auf die Nerven. Doch als ihre Mutter sie dann als Dienstmädchen zu den Ihlens schickt, wäre sie doch lieber wieder das brave, kleine Erdbeermädchen bekannt. Aber das Schicksal hält etwas ganz anderes für sie bereit...

Das wichtigste in diesem Buch sind die Farben und natürlich die Kunst. Denn unsere Protagonistin ist eine Künstlerin. Zwar nur im geheimen aber immerhin. Die Autorin schafft es, den Farben Worte zu schenken, die sie wie lebendig erscheinen lassen. Selbst für jemanden wie mich, der gerade mal die Grundfarben benennen kann. Außerdem erfährt man etwas über den Maler Edvard Munch, der, wie schon erwähnt, tatsächlich existiert hat. Da ich eben schon davon gesprochen habe, wie gut die Farben beschrieben werden, bleibe ich einfach gleich beim Schreibstil. Der hat mir wirklich gut gefallen und war sehr angenehm zu lesen. Er ist jetzt nichts aufregendes und ich bin nicht verrückt geworden, wenn ich nicht gelesen hab, doch er war trotzdem gut und auf jeden Fall nicht zu verachten.

Bei den Ihlens freundet sie sich sofort mit der impulsiven Tullik an. Da ihre Freundschaft eigentlich gar nicht sein darf, ist sie nur umso aufregender und besonderer. Die beiden jungen Damen schleichen sich regelmäßig vom Haus der Ihlens weg, damit Tullik ihre Affäre mit Munch fortführen kann. Doch Johanne ist nicht mehr einverstanden damit und versucht ihre Freundin vor dem schlimmsten zu bewahren. Was ist ihr wichtiger? Ihr Ansehen oder ihre Freundin?

Die Story bringt einem Edvard Munch näher, ohne dass es allzu offensichtlich ist. Man erfährt durch Alltagssituationen viel darüber, wie er gelebt hat und was für eine Person er war. Doch vor allem, wird einem der Sommer näher gebracht, bei dem in einem kleinen Dorf arm und reich aufeinanderprallen und unweigerlich zu einer Explosion führen. Man bekommt sogar Lust darauf, an diesen Ort zu fahren, einfach um zu sehen, ob das, was im Buch steht auch wirklich stimmt. Denn das klingt einfach so so schön!

Ein Wasserfall von Farben

Von: Olga Matika Datum: 20.08.2017

https://olgamatika.blogspot.de

Handelnde Personen:

Johanne ist eine Jugendliche. Sie lebt in Åsgårdstrand. In Sommer war ihre Aufgabe immer die Beeren sammeln und auf dem Markt im Stadt zu Verkaufen. Sie ist noch ein Kind und ihr kann man leicht maniepulieren. Sie kann noch nicht genau ihre eigene Wünsche von Fremden zu teilen.
Thomas ist Fischer und einen idealen Junge. Er ist der Freund von Johanna. Ich wollte am Anfang nicht trauen, dass es solcher Junge gibt.
Tullik ist die jungerste Schwester in der Familie Ihlen, wo Johanne als Magd arbeiten muss. Sie ist ein Hätschelkind. Sie hat immer bekommen, was sie haben wollte.
Munch ist Maler. Alle halten ihm als Verrückter. Er hat nur eine große Liebe und Ehefrau. Es ist Malen. Was kann aus eine Affere zwischen ihm und Tullik sein?


Meine Meinung:

Ich würde dieses Buch mit einem Wasserfall von Farben vergleichen. Die Autorin hat geschafft die Farben im Worte zu interpretieren. Sie hat die Bilder von einem berümmten Maler in meinem Kopf beleben. Ich bin kein Fan von Malen, aber dankbar diesem Buch habe ich jetzt Sinneswandel auf Bilder. Ich habe nie gedacht, dass ich so was ähnliches fühlen konnte.
Wie geыagt, bin ich weit von Kunst, aber in diesem Buch habe ich mich wohl gefühlt. Da gibt es keine Fachsprache, die nur Maler verstehen werden und dazu die Farben und Empfindungen von Farben so beschrieben wurde, dass man sogar die Farben hören. Ja, ja, hören, das war kein Fehler. Es ist richtig schwierig zu erklären, deshalb empfehle ich zu lesen.
Und klar im Buch gibt es Liebe. Und hier hat mir gefallen, dass Autorin die Liebe sehr realistisch beschrieben hat.
Und kann man auch nicht um Freundschaft vergessen. So was gibt es auch.
Aber für mich am ersten Platz waren die Farben. Ganze meine Seele ist voll von den Farben nach dem Lesen. Ich fühle noch jetzt sie. Es ist richtig wannsinnig.

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano Datum: 26.06.2017

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Durch das Cover hatte ich eine leichte romantische Geschichte erwartet. Aber beides ist dieses Buch nun wirklich nicht. Die Geschichte ist für mich eher komplex und oft schonungslos realistisch. "Das Erdbeermädchen" ist nicht nur einfach Unterhaltung. Für mich 4 von 5 Sternen.

Von: Klaudia Kroesen aus Bocholt Datum: 20.02.2017

Buchhandlung: Mayersche Buchhandlung KG

Ich habe selten ein so einfühlsam erzähltes Buch über einen Künstler gelesen. Die Beschreibungen des Erdbeermädchens von dem Bild " Der Schrei von Edvard Munch" sind so wortgewaltig und bringen dem Leser das Bild so eindrucksvoll nah. Als Leser habe ich den Schrei gehört und mit dem Maler gelitten. Ein Buch, das Bilder und Geräusche weckt. Super! Von mir gibt es 5 Sterne!

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