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Das Erwachen Thriller

Kundenrezensionen (3)

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-43840-8

Erschienen: 14.12.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Bin ich ein Cop - oder ein Killer?

Nach einem Autounfall hat Nick Barron das Gedächtnis verloren. Er weiß nur, dass er in seinem vorigen Leben ein Cop war. Jetzt wohnt Barron bei seiner Schwester in einem einsamen Landhaus. Doch schnell kommt ihm der Verdacht, dass die Menschen um ihn herum ihn belügen. Als eine Bande maskierter Killer das Haus überfällt, bricht für Barron die Hölle los. Offensichtlich verfügt er über ein gefährliches Wissen – doch er kann sich an nichts erinnern. Es beginnt eine furiose Hetzjagd …

»Ein Garant für Tempo und Spannung.«

Stern

Simon Kernick (Autor)

Simon Kernick, 1966 geboren, lebt in der Nähe von London und hat zwei Kinder. Die Authentizität seiner Romane ist seiner intensiven Recherche zu verdanken. Im Laufe der Jahre hat er eine außergewöhnlich lange Liste von Kontakten zur Polizei aufgebaut. Sie umfasst erfahrene Beamte der Special Branch, der National Crime Squad (heute SOCA) und der Anti-Terror-Abteilung. Mit Gnadenlos (Relentless) gelang ihm international der Durchbruch, mittlerweile zählt er in Großbritannien zu den erfolgreichsten Thrillerautoren und wurde für mehrere Awards nominiert. Seine Bücher sind in dreizehn Sprachen erschienen.

»Ein Garant für Tempo und Spannung.«

Stern

»Verdammt gut - du kannst nicht aufhören zu lesen!«

GQ

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Originaltitel: The Final Minute
Originalverlag: Century

Taschenbuch, Broschur, 496 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-43840-8

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 14.12.2015

  • Leserstimmen

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Action pur

Von: Justine Wynne Gacy Datum: 18.04.2016

justinewynnegacy.blogspot.de/

Ohne lange Vorrede oder Beschreibungen geht es sofort los. Man wurde mitten ins Geschehen reingeworfen und konnte sich dem Ganzen auch nicht so schnell wieder entziehen. Natürlich ist die Geschichte nicht unbedingt neu erfunden und auch große Überraschungen kamen nicht auf - dafür jedoch las es sich wie von alleine.

Kernick schafft es mal wieder mich voll und ganz zu fesseln. Ich war ganz in seiner Welt abgetaucht und wollte unbedingt wissen wie es mit Nick weitergeht.

Eigentlich ein sehr gelungener Thriller, aaaaber...

Von: Sebastian Datum: 13.03.2016

stuffed-shelves.de

In meiner blogfreien Zeit konnte mich die Reihe um den ehemaligen Cop Dennis Milne, ebenfalls aus der Feder Simon Kernicks, sehr für sich einnehmen. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis auch seine aktuelle Veröffentlichung „Das Erwachen“ Einzug in die heimische Bibliothek halten durfte. Nun wissen wir aber alle, dass hohe Erwartungen nur zu gerne auch mal enttäuscht werden.

Glücklicherweise, so viel kann ich vorweg nehmen, war der Roman keine Enttäuschung auf ganzer Linie. Ähnlich wie in den Milne-Romanen hält Kernick den Leser nicht lange mit einer großen Einleitung auf, sondern gibt vom Start weg Gas. Dadurch baut sich schnell eine sehr dichte, düstere Atmosphäre auf, die der Autor auch über den kompletten Umfang aufrecht erhalten kann. Auch der Spannungsbogen ist nicht von schlechten Eltern, hier und da immer wieder mit einigen Spitzen gespickt sorgt er dafür, dass der Leser am Ball bleiben will. Das Finale selbst legt dann noch einmal eine Schippe drauf, ließ mich aber, wie ich anmerken muss, dennoch etwas enttäuscht zurück, denn wie es nun für Hauptfigur Nick Barron tatsächlich ausgeht, wird nicht abschließend geklärt. Leider fehlte mir auch ein Hinweis darauf, dass „Das Erwachen“ einen direkten Vorgänger hat. „Instinkt“ nennt sich das gute Stück und es gibt immer wieder Rückblenden auf die Handlung dieses Buches. Zwar bleibt der aktuelle Kernick dennoch jederzeit verständlich, trotzdem blieb bei mir das Gefühl, etwas verpasst zu haben.

Was die Figuren angeht, kann ich mich nicht beklagen. Man nimmt Hauptfigur Nick Barron die Verzweiflung darüber, durch seine Amnesie in eine für ihn nicht zu überschauende Situation geraten zu sein, sehr gut ab. Der Leser wird langsam und stückweise immer mehr mit dessen Vergangenheit konfrontiert, sodass schnell das Gefühl entsteht, ihn schon lange zu kennen und ähnlich wie er selbst wieder an die vergangenen Erlebnisse erinnert zu werden. Ihm zur Seite steht die Privatdetektivin Tina Boyd, die Kernick-Leser ebenfalls aus der Dennis Milne-Reihe, beziehungsweise deren Abschluss (und noch einer ganzen Reihe weiterer Bücher), kennen. Auf diese Art wird ein Großteil von Kernicks Veröffentlichungen auf eine ziemlich interessante Weise miteinander verwoben – es wird dem Leser aber auch sehr schwer gemacht, die Bücher in der chronologisch richtigen Reihenfolge zu lesen. Tina selbst ist eine Powerfrau, die stellenweise fast schon etwas zu tough wirkt, auf der anderen Seite aber auch immer wieder durch Selbstzweifel und das Infragestellen ihrer eigenen Handlungen einen bodenständigeren Eindruck machen kann. Eine gesunde Mischung, die zu gefallen wusste.

Stilistisch ist Simon Kernick vor allem eines: temporeich. „Das Erwachen“ ist ein actionhaltiger Thriller, der durch einen lockeren und anschaulichen Schreibstil sehr gut zugänglich ist. Immer wieder wird zudem ein sehr zynischer, aber zum Buch gut passender, Humor eingebunden. Nun muss man an dieser Stelle aber leider auch das große „Aber“ hinterher schießen. So sehr mir der Drive der Story auch gefallen hat, muss ich leider sagen, dass (zumindest vermute ich, dass es daran liegt, denn ich habe Gunter Blanks Arbeit an der Milne-Reihe in sehr positiver Erinnerung) die Übersetzung vor allem im letzten Drittel des Romans nicht vollends überzeugen konnte. So werden Türen ein- statt aufgebrochen, jemandem muss Schweigegelübde gezahlt werden, damit er die Klappe hält… dazu gesellen sich noch einige andere Stilblüten, die mir in der Gesamtheit leider eindeutig zu oft aufgetreten sind. Außerdem zieht sich das Wort „prächtig“ mit einer übermäßigen Präsenz durch das Buch, am Ende habe ich das fast schon für einen Running Gag gehalten. Dadurch geht leider auch immer wieder etwas der eigentlich guten Atmosphäre verloren.

Fazit:

„Das Erwachen“ von Simon Kernick hätte ein sehr guter Thriller werden können. Die Atmosphäre, das Erzähltempo, der Spannungsbogen und die Figuren, hier stimmt fast alles. Allerdings wird der sehr gute Eindruck, den der Roman hätte hinterlassen können, im letzten Drittel durch eine stellenweise zumindest fragwürdige Übersetzung teilweise wieder negiert. Die unpassende und mitunter unfreiwillig komisch anmutende Wortwahl schlägt sich zwangsläufig auf die Atmosphäre nieder und sorgt für Abzüge in der B-Note. Wer darüber hinweg sehen kann, sollte aber ruhig mal einen Blick riskieren. Vorzugsweise, nachdem er „Instinkt“ gelesen hat.

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