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Das Gewicht des Himmels Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-35837-9

Erschienen: 15.06.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), Hörbuch Download

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Ein langer Sommer in Neuengland. Die Schwestern Alice und Natalie begegnen dem geheimnisvollen Maler Thomas Bayber. In jenen Tagen entsteht ein Porträt, dessen tragische Bedeutung erst Jahrzehnte später ans Licht kommen wird. Denn die Begegnung zwischen Alice und Thomas ist der Beginn einer tiefen Liebe und zugleich einer Lüge, die mehr als ein Leben zerstört …

»Jede einzelne Seite dieses brillant erzählten Romans ist ein Fest.«

Ellen Sussman

Tracy Guzeman (Autorin)

Tracy Guzeman lebt in der Nähe von San Francisco. Ihre Kurzgeschichten erschienen in verschiedenen Literaturzeitschriften. Das Gewicht des Himmels ist ihr erster Roman und wurde auf Anhieb ein internationaler Bestseller.

www.tracyguzeman.com

»Jede einzelne Seite dieses brillant erzählten Romans ist ein Fest.«

Ellen Sussman

»Toller Schmöker über Liebe und Malerei!«

Für Sie

»Große Gefühle im Stil eines Detektivromans!«

emotion

»Bewegend, spannend und packend erzählt.«

Hannoversche Allgemeine

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Stefanie Fahrner
Originaltitel: The Gravity of Birds
Originalverlag: Simon & Schuster

Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35837-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 15.06.2015

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Geschichte zweier Schwestern, die sich in Details verliert und durch keine sympathischen Protagonisten besticht

Von: schnäppchenjägerin Datum: 18.03.2016

erdbeersekt-testet.blogspot.de/

Die beiden ungleichen Schwestern Alice und Natalie verbringen zusammen mit ihren Eltern im Sommer 1963 ihre Ferien in einem Ferienhaus am See. Die 13-jährige Alice ist ein pfelgeleichtes Kind, interessiert sich für die Natur und zeichnet am liebsten Vögel. Vor allem nachts wird sie aber zeitweise von starken Schmerzen geplagt, worüber sie aber nicht spricht. Die ältere Schwester Natalie ist aufsässig, lässt sich von ihren Eltern nicht mehr viel sagen und versucht lieber ihre weiblichen Reize ins Spiel zu bringen.

In einem Haus nebenan wohnt der junge, noch unentdeckte Maler Thomas Bayber, der die Familie während des Urlaubs zeichnet.

Acht Jahre später, als ihre Eltern bereits tot sind, kehrt Alice, die inzwischen an schwerer rheumatischer Arthritis leidet, an den Urlaubsort zurück und trifft dort wieder auf Thomas. Sie verbringt ein paar Tage bei ihm, bevor sie schwer von ihm enttäuscht abreist und zu ihrer Schwester zurückkehrt. Dort lebt sie, eingeschränkt durch ihre Erkrankung, die ihr das weitere Studium unmöglich macht, zurückgezogen.

Im Jahr 2007 kontaktiert Thomas Bayber, der inzwischen seit Jahren kein Bild mehr gemalt hat, seinen Vertrauten Dennis Finch und möchte ihm ein Werk zeigen, dass er bisher unter Verschluss gehalten hat. Finch ist zunächst misstrauisch, da er eigentlich gedacht hat, das gesamte Schaffenswerk von Thomas zu kennen. An der Echtheit der Zeichnung besteht kein Zweifel, allerdings ist das Bild nur ein Teil eines Triptychons. Thomas möchte das Bild nur in seiner Gesamtheit verkaufen, weshalb Finch gezwungen ist, die beiden weiteren Teile ausfindig zu machen. Als Bayber einen Schlaganfall erleidet, wird Finch klar, dass dieser nicht unbedingt auf der Suche nach den weiteren Bestandteilen des Triptychons, sondern vielmehr nach den Inhabern ist.

Die Geschichte spielt 2007 wird aber immer wieder durch Rückblenden unterbrochen, wodurch man den Hintergrund der Bildersuche erfährt und die Charaktere kennenlernt, die damit in Zusammenhang stehen.

Die Autorin legt dabei viel Wert aufs Detail. So werden die Gemälde Baybers und so mancher Vogel ausufernd beschrieben. Die eigentliche, tragische Familiengeschichte um die beiden Schwestern, die eine Hassliebe zu verbinden scheint, kam mir dabei zu kurz bzw. trat fast in den Hintergrund. Die weitschweifenden Erklärungen zu Kunst und Ornithologie haben mir dabei die Spannung und Freude am Lesen genommen. Ich musste mich anstrengen, um noch am Ball zu bleiben, um die einzelnen Fragmente der Geschichte um Alice, Natalie und Thomas Bayber zusammensetzen zu können. Erst nach über zwei Dritteln des Romans nahm die Erzählung ein bisschen an Fahrt auf, als Alice die Augen geöffnet wurden und sie das Handeln ihrer Schwester endlich reflektierte.

Der Klappentext hatte mich neugierig auf die Erzählung gemacht, aber "Das Gewicht des Himmels" blieb dann leider hinter meinen Erwartungen zurück. Selten blieben mit die Protagonisten eines Romans so fremd, dass ich für keinen eine Sympathie empfinden konnte.

Ein Überraschungsbuch und Geheimtipp

Von: LeseBlick Datum: 16.07.2015

leseblick.blogspot.de/

Dass ich dieses Buch gelesen habe, verdanke ich Cover und Klappentext. Zum einen liebe ich das Meer, zum anderen liebe ich verzwickte Familienromane.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Story in der Gegenwart und in der Vergangenheit spielt, das heißt im Jahre 1963-71 und 2007.

Im Erzählstrang der Vergangenheit lernen wir vor allem den Charakter Alice kennen. Alice ist die jüngere Schwester und für mich war sie zunächst die langweiligere Schwester. Bereits im Jahre 1963 machen beide Schwestern die Bekanntschaft mit dem Maler Thomas Bayber. Beide nehmen sie auf unterschiedliche Weise Kontakt zu ihm auf und legen so den Grundstein für ihre jeweilige Zukunft.
Über Natalie erfahren wir nur etwas in der Sicht von Alice oder Thomas. Eigentlich schade, denn sie scheint ein interessanter Charakter zu sein.
Thomas war für mich ein typischer Kreativer. Irgendwie leben diese Menschen einfach so dahin und schauen was kommt. Meistens reagieren kreative Menschen auf Krisen deutlich emotionsgeladener, als andere, so schätze ich auch Thomas ein.

In der Gegenwart werfen wir einen Blick auf den alternden Thomas Bayber und seinem Freund und Kollegen Finch, der alle Werke des Malers kennt, bis zu dem Tag als Thomas ihm von einem bisher unveröffentlichten Gemälde erzählt und Finch beauftragt die restlichen beiden Teile des Triptychons zu suchen. Sobald das Bild komplett ist, soll Stephen (Mitarbeiter eines Auktionshauses) es gewinnbringend verkaufen.

Die Suche nach den beiden fehlenden Teilen des Triptychons beginnt sehr träge, doch als Thomas einen Schlaganfall erleidet, legen sich Finch und Stephen ins Zeug, um ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Auf ihrer Suche treffen sie auch die Geschwister Alice und Natalie und versuchen deren Verbindung zum Bild und zum sehr kostbaren Gemälde herzustellen.

Die vielen Geheimnisse im Leben von Alice, Natalie und Thomas und der wirklich grandiose Schreibstil machen vor allem die zweite Hälfte des Buches zur absoluten Leseempfehlung. Es ist spannend, voller Emotionen (wenn ich Tränen vergieße, hat das was zu bedeten) und die Autorin schafft es sehr gut die Vergangenheit und die Gegenwart zu verknüpfen.

Wo ich anfangs sehr wenig mit den anderen Charakteren anfangen konnte, blieb ich zum Schluss total glücklich zurück. Jeder Charakter entwickelt sich im Buch weiter und das zu meiner vollsten Zufriedenheit.
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Der einzige kritische Punkt, der in meine Rezension, aber nicht in meine Bewertung mit einfließt, ist, dass die Story keinen Bezug zum Cover hat. Wer das Hardcover dieses Buches kennt, ja, da ist die Verbindung schon da. Beim Cover des Taschenbuches finde ich vielleicht mit viel Kreativität eine Gemeinsamkeit.


Mein Fazit
Für mich ist dieses Buch eine wirkliche Überraschung. Ich liebe ja Familienromane, aber das dieses Buch meinen Geschmack so sehr trifft, kam unerwartet.
Gerade im letzten Drittel für mich ein absoluter Pageturner, so viele Seiten habe ich seit Monaten nicht mehr am Stück gelesen.

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