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Das Glück der blauen Stunde Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-35827-0

Erschienen: 13.07.2015
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Das Glück wartet in der Provence

Ein eigenes Haus im Süden! Davon hätte Delphine niemals auch nur zu träumen gewagt. Doch ihr Mann Cyril hängt an Paris und drängt darauf, das Haus von Delphines Erbtante sofort zu verkaufen. Als sie aber zur blauen Stunde am Hafen von Sanary-sur-Mer ihren Aperitif trinken, ist auch Cyril verzaubert. Allerdings entpuppen sich die Kleinstädter am Mittelmeer als äußerst misstrauisch. Und auch ihre Tante war nicht die, für die Delphine sie gehalten hat ...…

Delphines Leben scheint perfekt: Sie lebt in Paris, ist glücklich liiert mit Cyril, einem Literaturprofessor, und liebt ihre Arbeit als Innenarchitektin. Doch eines Tages erhält sie einen Brief, der alles auf den Kopf stellt. Sie hat ein Haus in der Provence geerbt. Sofort beginnt sie, von einem Leben im Süden zu träumen. Aber Cyril ist skeptisch. Erst als sie zur blauen Stunde am Hafen von Sanary-sur-Mer ihren Aperitif trinken, ist auch er verzaubert. Doch der Alltag am Mittelmeer entpuppt sich als ganz anders, als Delphine es sich erträumt hat: Die Kleinstädter sind misstrauisch gegenüber dem Paar aus Paris. Und über dem Leben von Delphines Tante scheint ein dunkles Geheimnis zu liegen. Als Cyril sich von ihr trennt, bricht für Delphine die Welt zusammen. Doch sie ist fest entschlossen, ihren Traum zu verwirklichen.

Bertina Henrichs (Autorin)

Bertina Henrichs geboren 1966 in Frankfurt am Main, studierte Literatur- und Filmwissenschaft und lebt seit vielen Jahren in Paris, wo sie als Schriftstellerin und Filmemacherin arbeitet. Ihr erster Roman, Die Schachspielerin, war ein großer Bestseller in Frankreich und Deutschland und wurde mit dem Corine-Buchpreis für das beste Debüt ausgezeichnet. Die Schachspielerin wurde mit Sandrine Bonnaire und Kevin Kline in den Hauptrollen erfolgreich verfilmt.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Französischen von Claudia Steinitz
Originalverlag: Hoffmann & Campe

Taschenbuch, Klappenbroschur, 208 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35827-0

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 13.07.2015

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Das Glück der blauen Stunde

Von: Iris Gasper Datum: 08.08.2015

www.buchrezicenter.de

Delphine und Cyril sind schon lange ein Paar. Ihr Lebensmittelpunkt ist die französische Hauptstadt Paris, doch als Delphine ganz unerwartet ein Haus in der Provence erbt, zieht es sie dorthin. In Sanary-sur-Mer möchte sie ihr Glück versuchen. Cyril ist nicht begeistert, stimmt jedoch zunächst dem Umzug zu. Als die Beziehung wenig später zerbricht, wird Delphine zunächst völlig aus der Bahn geworfen, denn ihr Traum vom Glück einer Familie mit Kindern scheint zerstört. Nun muss sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und das fällt ihr nicht leicht, denn bisher hat Cyril ihr Leben gesteuert und bestimmt. Sie allerdings hat genau das auch immer zugelassen.

„Das Glück der blauen Stunde“ ist die Geschichte über eine Frau, die ihren Weg neu finden muss. Hierfür hätte die Autorin Bertina Henrichs keinen passenderen Handlungsort finden können. In dem kleinen südfranzösischen Ort muss Delphine sich Menschen annähern um im Leben anzukommen. Schritt für Schritt gelingt ihr das auch, allerdings muss sie auch Rückschläge einstecken.

Die Autorin bedient sich einer sehr bildhaften Sprache, ihre Ausdrucksweise hat mich mehr als einmal begeistert. Die Landschaft ist so nah und so greifbar und einfach nur wundervoll beschrieben. Die Handlung selbst aber schreitet mir zu schnell voran und kommt oft nicht wirklich zusammenhängend daher. Viel zu abrupt erfolgen Handlungswechsel und geschehen Dinge, die ich niemals erwartet hätte. Auf den knapp über 200 Seiten werden zu viele Details angerissen, die dann nicht wirklich fortgeführt werden, die mich als Leserin aber noch sehr interessiert hätten. Das hat meinen Lesegenuss erheblich geschmälert. Was eindrucksvoll beginnt endet in einer abgehackten Abfolge von Ereignissen.

„Das Glück der blauen Stunde“ ist eine kurze Lektüre für zwischendurch. Sprachlich ein Genuss, inhaltlich eine Enttäuschung.

Copyright © 2015 by Iris Gasper

Oberflächlich und seicht...

Von: nicigirl85 Datum: 02.08.2015

nicigirl85.blogspot.de/

Der Klappentext klang sehr vielversprechend und da ich von Bertina Henrichs noch nichts gelesen hatte, wagte ich mich an diesen schmalen Frauenroman.

In der Geschichte geht es um Delphine, deren Leben sich aufgrund einer Erbschaft völlig verändert. Ein Haus in der Provence und nun scheint der Traum wahr zu werden. Ob ihr Partner Cyril da mitziehen wird?

Beim Lesen wird eins schnell klar: Die Autorin hat einen sehr angenehmen Stil Dinge zu beschreiben. So kann man sich alles gut vorstellen und die gewählten Worte sind ein Genuss.

Mit den Figuren hatte ich leider so meine Probleme. Delphine hat mit ihren 39 Jahren im Leben noch nichts erreicht, ihr fehlt jedwedes Selbstbewusstsein und zudem lässt sie sich von ihrem Partner unterdrücken. Ihre Denke und ihre Interaktionen waren mir oft ein Rätsel. Über ihre Lebensumstände macht sie sich null Gedanken, sondern nur das Gründen einer Familie steht im Fokus. Delphine ist ein Charakter, in den ich mich leider gar nicht rein fühlen konnte. Sie macht keinerlei Entwicklung durch, was ich schade fand.

Cyril, der Lebensgefährte von ihr, war für mich unerträglich. Bereits auf den ersten Seiten spürte ich, dass er nur an sich selbst interessiert ist und alles unternimmt, um Delphine in die Richtung zu leiten, die er für richtig hält. Hier hat die Autorin eine Figur geschaffen, die man auf Anhieb nicht mag, was von ihr gewiss auch so angelegt war.

Die Handlung als solche ist leider sehr seicht und oberflächlich. Wenn es mal richtig spannend wurde, dann blendet die Autorin die Szene aus und wechselt zur nächsten, was mich ein ums andere Mal verärgert hat. Und leider ist nach den ersten 50 Seiten die Handlung auch sehr vorhersehbar, es passiert nichts Überraschendes. Die Geschichte, deren Grundidee wirklich gelungen ist, hätte gut 100 Seiten mehr haben können, dann wäre alles schlüssiger und nachvollziehbarer geworden und man hätte besseren Zugang zu den Akteuren bekommen.

Das positive Ende war für mich zu viel Zufall und wenig realistisch.

Fazit: Ich hatte mir einfach mehr von der Lektüre versprochen. Als leichte Urlaubslektüre für Zwischendurch geeignet, aber einen bleibenden Eindruck hinterlässt der Roman nicht. Bedingt lesenswert!

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