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Das Gold des Meeres Historischer Roman

Die Fleury-Serie (3)

Kundenrezensionen (10)

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48318-1

Erschienen: 18.07.2016
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Die Fortsetzung der großen Spiegel-Bestseller "Das Salz der Erde" und "Das Licht der Welt".

Varennes-Saint-Jacques 1260: Die Gebrüder Fleury könnten verschiedener nicht sein. Während Michel das legendäre kaufmännische Talent seines Großvaters geerbt hat und das Handelsimperium der Familie ausbaut, träumt Balian von Ruhm und Ehre auf dem Schlachtfeld. Doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihm. Nach dem Tod seines Bruders muss Balian die Geschäfte plötzlich allein führen. Es kommt, wie es kommen muss: Bald steht die Familie vor dem Ruin. Balian sieht nur noch eine Chance: Eine waghalsige Handelsfahrt soll ihn retten. Das Abenteuer führt ihn und seine Schwester Blanche bis ans Ende der bekannten Welt – und einer seiner Gefährten ist ein Mörder ...

Die Abenteuer der Familie Fleury gehen weiter – lesen Sie die Vorgeschichte von Balian Fleury in der E-Only-Zusatzgeschichte „Der Vasall des Königs“.

Zur Website von Daniel Wolf

DIE FLEURY-SERIE

Die Fleury-Serie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Daniel Wolf (Autor)

Daniel Wolf ist das Pseudonym von Christoph Lode. Der 1977 geborene Schriftsteller arbeitete zunächst u.a. als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und in einer psychiatrischen Klinik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit den historischen Romanen „Das Salz der Erde“ und „Das Licht der Welt“ gelang ihm der Sprung auf die Bestsellerlisten. Er lebt mit seiner Frau und zwei Katzen in Speyer.

06.02.2017 | 19:30 Uhr | Kassel

Lesung

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Palais Hopp
Goethestr. 29-31
34119 Kassel

Weitere Informationen:
StageCat Booking
10829 Berlin

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 672 Seiten, 12,5 x 19,0 cm

ISBN: 978-3-442-48318-1

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 18.07.2016

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[Rezension] „Das Gold des Meeres“

Von: Ninespo Datum: 11.11.2016

www.ninespo.de

„Das Gold des Meeres“ in drei Worten?

Authentisch, faszinierend, fesselnd.

Cover & Gestaltung von „Das Gold des Meeres“?

Ich finde ja, dass alle Teile der Fleury-Saga kleine Hingucker sind. Der Umschlag sieht aus wie dickes Pergament und auch die Gestaltung des Covers ist passend mittelalterlich. Der erste Buchstabe ist kunstvoll verziert, der restliche Titel erhaben. Die Farben Rot und Grün, in denen Titel und Autorname gehalten sind, bilden einen schönen Kontrast. Die Kapitel werden von einer kleinen schlichten Verzierung eingeleitet.

Worum geht es in „Das Gold des Meeres“?

Im dritten Band der Fleury-Saga geht es um die neue Generation der Fleury Handelsfamilie, bestehend aus Michel, Balian und Blanche. Nach einem tragischen Unglück steht die Zukunft der Familie Fleury auf dem Spiel. Der Leser begleitet die Protagonisten bei ihrem Versuch, ihre Familie vor dem Ruin zu bewahren, weshalb ich euch auch nicht mehr verraten werde.
Das Setting hingegen ist gewohnt authentisch, sehr gut recherchiert und lebhaft dargestellt. Es wirkt, als wäre Geschichte lebendig geworden.

Der Schreibstil von Daniel Wolf?

Daniel Wolf schreibt sehr angenehm. Er schafft es, typisch mittelalterliche Begriffe gekonnt mit modernen Worten zu kombinieren und den Ton dennoch ein wenig mittelalterlich zu gestalten. Mit seiner Figurenrede trifft er den Ton der von ihm dargestellten Zeit unglaublich gut. Der Schreibstil ist flüssig und unwahrscheinlich angenehm. Es gibt keine unangenehmen Brüche, sodass ein schnelles Vorankommen sicher ist.

Das Figurenpersonal in „Das Gold des Meeres“?

Ich muss ja sagen, die Familie Fleury habe ich unheimlich gerne. Umso mehr schmerzt es mich immer, mich von liebgewonnenen Figuren trennen zu müssen. Die neu eingeführten Figuren konnten mich im Sturm erobern. Jede Figur hat ihre Eigenheiten, keine zwei Figuren sind gleich. Zwar teilen sich die Mitglieder der Familie Fleury einen gewissen Sturkopf, darüber hinaus sind die Figuren sehr detailverliebt und realistisch dargestellt. Man merkt den Figuren auch eine gewisse Tiefe an, die später in ihrer Figurenentwicklung zum Tragen kommt. Sollte ich meine Lieblingsfigur dieses Bands wählen müssen, käme ich stark in Bedrängnis, denn ich mochte sie alle – zumindest diejenigen Figuren, die als Sympathieträger erdacht zu sein scheinen. Aber auch die Antagonisten sind gut ausgearbeitet, da sie mir so unheimlich unsympathisch waren, als hätte ich sie selbst getroffen.

Positives über „Das Gold des Meeres“?

Ich liebe Daniel Wolfs historische Romane. Sie sind wie lebendig gewordene Geschichte. Eingeweihte Leser entdecken in seinen Romanen historische Begebenheiten, Personen und Ereignisse, die der Autor gekonnt in seine Handlung einbaut und deutet. Dabei ist die Darstellung aller Dinge immer unglaublich authentisch. Es wird nicht das Klischeebild des dunklen Mittelalters heraufbeschworen, sondern ein sehr realitätsnahes Bild gezeichnet. Die fiktive Stadt Varennes bietet die Möglichkeit, eine eigene Geschichte zu schreiben, ohne zu sehr an historische Begebenheiten gebunden zu sein. Darauf ergibt sich die Möglichkeit vielfältig aus historischen Geschehen zu wählen und diese einzubauen. Dabei geht Daniel Wolf äußerst akribisch vor. Er füllt Leerstellen der Historien mit Leben aus, wie es mittelalterliche Chronisten taten. Ganz großes Kino!

Empfehlung zu „Das Gold des Meeres“?

Ich kann euch die Fleury-Saga uneingeschränkt ans Herz legen. Leser, die authentische und sehr gut recherchierte historische Romane schätzen, werden hier vollkommen auf ihre Kosten kommen. Allerdings sollten die Bücher zum besseren Verständnis ihrer Reihenfolge entsprechend gelesen werden, da sonst bestimmte Ereignisse vorweggenommen werden oder unter Umständen nicht richtig nachvollzogen werden können. Ich danke dem Goldmann Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Das Gold des Meeres“.

Daniel Wolf – Das Gold des Meeres, eine Buchbesprechung

Von: Michael Taube Datum: 27.09.2016

www.60minuten.net

Nachdem die ersten beiden Romane der Familienchronik derer von Fleury klasse waren, griff ich schnell und beherzt zur 3. Folge. Schon beim Griff zeigte sich die erste Besonderheit des Romans. Er ist fast nur halb so dick wie seine Vorgänger. Gut 650 Seiten hat das Buch. Die zweite Überraschung habe ich beim Blick auf den Zeitraum des Romans gehabt. Diesmal spielt der Roman vom Mai 1256 bis zum August 1261, grad mal 5 Jahre. Ein Schelm, der jetzt denkt, dass es noch weitere 4 Bände über Balian Fleury geben wird, damit 30 Jahre wieder voll werden.

Im Roman „Das Gold des Meeres“ ist der Sohn von Remy und Philippine Fleury die Hauptperson. Nachdem er durch einen Mord Bruder und Schwager in London verloren hat, übernimmt er die Geschäfte des Familienunternehmens. Das geht natürlich schief und er muss auf eine letzte gewagte Handelsreise gen Osten gehen. Unterstützt wird er durch seine Zwillingschwester Blanche, ein paar anderen Händlern, Odet und einem Hund.

Natürlich bekommen die eigentlichen Schurken des Romans ihre gerechte Strafe, der offensichtliche Schurke wird ein Freund und bekommt die Schwester und der blutgierige Hund ist auch ganz lieb. Dass alles empfinde ich als nicht sehr überraschend, aber solide.

Aber die Geschichte ist auch nicht das Besondere an diesem Werk. Mit gefällt diesmal besonders die Handlungsorte. Es geht über einige Orte Norddeutschlands, über Lübeck und die Ostsee bis nach Nowgorod.

Dabei werden Dänen, baltische Stämme, die Rus bis hin zu Mongolen aufs Schönste verquickt. religiöse Riten werden erzählt, historische Fakten und Ausgedachte Fakten vermischt bis sich ein dichtes und mich sehr überzeugendes Szenarium des Baltikums im 13. Jahrhundert ergibt.

Im Roman wimmelt es von Begriffen und Namen, die ich noch nie gehört habe. Der Autor Daniel Wolf bleibt sich seiner bisherigen Linie treu und erklärt im Glossar ausreichend und legt eine Karte bei, die die Verfolgung der Handelsreisen erlaubt.

Ich habe diesmal wieder gehofft, dass der Titel des Romans im Verlauf adäquat berücksichtigt wird. Ich dachte an Bernstein und große Fischfanggeschichten oder wenigstens an Männer, die im Fluss Goldauswaschen – wieder nichts. Wolf liegt immer knapp daneben, vermutlich ist das bereits eine Strategie von ihm.

Übrigens geht die Geschichte mit einem Sequel weiter: die Vorgeschichte von Balian Fleury in der E-Only-Zusatzgeschichte „Der Vasall des Königs“.

Balian Fleury wird am Ende des Buches „Das Gold des Meeres“ nach Santiago de Compostela pilgern und danach..ich will nicht zu viel verraten. Aber ich bin mir sicher, es wird einen weiteren Teil geben. Und das ist auch gut so!

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