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Das Haus am Fluss Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0411-4

NEU
Erschienen: 20.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine Reise in die Vergangenheit wird zum Neubeginn ...

Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ...

Wussten Sie schon, dass Tanja Heitmann den Anblick des Meeres über alles liebt, aber selbst nicht hineingeht? Zum Special mit Interview und Buchtrailer

Offizielle Website von Tanja Heitmann www.tanja-heitmann.de

Tanja Heitmann (Autorin)

Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane, unter anderem den sensationellen Erfolg "Morgenrot", der monatelang auf den Bestsellerlisten stand. Mit "Das Geheimnis des zweiten Sommers" schrieb Tanja Heitmann ihre erste Familiensaga vor der Kulisse der Nordsee und sich selbst in die Herzen ihrer Leserinnen. "Das Haus am Fluss" spielt erneut in ihrer ganz persönlichen Sehnsuchtslandschaft.

www.facebook.com/pages/Tanja-Heitmann/170180453029822?fref=ts; www.tanja-heitmann.de/

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Das Haus am Fluss
Originalverlag: Blanvalet Verlag, München 2015

Taschenbuch, Broschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0411-4

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

NEU
Erschienen: 20.03.2017

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Das Haus am Fluss und seine Geheimnisse

Von: TemptationLady Datum: 08.05.2017

ladysbuecherwelten.blogspot.de/

Inhalt:

Marie hat einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen müssen. Zusammen mit ihrem Sohn Valentin nimmt sie das Angebot ihres Onkels an, um im hohen Norden an der Elbe neu anzufangen. Dort sthet das alte "Kapitänshaus" schon sehr lange leer und es wäre zu schade, es verfallen zu lassen. Ihr fällt es nicht schwer, Frankfurt hinter sich zu lassen, denn sie hofft auf Ruhe. Doch daraus wird nichts, denn da gibt es ja auch noch ihre Großtante Marlene...

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der Vergangenheit lernt man Mina - Wilhelmina - kennen und schätzen. Ich lernte sie bei ihrem 21. Geburtstag kennen. Sie wirkte frisch und fröhlich. Ein kleiner Freigeist. Als sie in eine kleine Notsituation gerät, hilft ihr ein fremder Mann, zu der damaligen Zeit ein Tagelöhner. Doch Mina wusste genau, das er der richtige für sie ist. Ihr war es auch egal, das er unter ihrem Stand war.

Nach und nach lernt man den Charakter Marie kennen und lieben. Ich mochte Marie sehr gern, denn sie wirkte so normal. Ihr Sohn allerdings war mir noch fast am liebsten, denn er war eben noch ein normaler 10jähriger, der keine Sorgen hatte. Er fand auch schnell eine neue Freundin, Dasha , auch wenn sie älter war. Doch sie weckte in ihm die Liebe zu den Tieren.
Ich glaube, der einzige Charakter, mit dem ich nicht richtig warm wurde, war Asmus. Irgendwie wirkte er distanziert und unnahbar. Mir fehlte da ein bisschen was.

Allerdings hat die Autorin mich mit ihrer Landschaftsbeschreibung begeistert. Ich konnte förmlich das Meer riechen, den Sturm spüren und nicht zuletzt stellte ich mir vor, wie ich selber auf dem Deich spazieren gehen würde.

Ein paar Längen störten mich im Teil der Vergangenheit. Irgendwie waren da manche Abschnitte ein wenig zäh zu lesen. Ich fragte mich immer wieder, wann es denn endlich weiter gehen würde.

Mein Fazit:

Eine interessante Familiengeschichte, bei der man ab einem gewissen Moment sicherlich auf die Lösung kommt, und trotzdem hat Tanja Heitmann es in meinen Augen geschafft, mich ordentlich zu unterhalten. Ich hätte mir allerdings mehr Charaktertiefe von Asmus gewünscht. 4 Sterne für "Das Haus am Fluss".

Sehr schön erzählte Familiengeschichte

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 08.05.2017

www.lesegenuss.blogspot.de/

Mit ihrem Roman "Das Haus am Fluss" entführt die Autorin uns wiederum nach Norddeutschland. "Es ist ihre ganz persönliche Sehnsuchtslandschaft, wie uns die Autorin mitteilt."
Die Familiensaga spielt auf zwei Zeitebenen und handelt von zwei unterschiedlichen und dennoch sehr persönlich dargestellten Frauen. Was aber verbindet sie?
Im Februar 2013 zieht Marie mit dem zehnjährigen Sohn Valentin aus der Großstadt Frankfurt in das kleine Örtchen Tidewall im Elbmarschen. Dort hatte ihr der Cousin des Vaters, Gerald Weiss, das Haus der Familie zum Wohnen überlassen. Es würde eh nicht genutzt, nur um die Renovierung müsse sie sich selbst kümmern. Aber sie brauchte keine Miete zahlen. Allerdings standen ihr nur die unteren Räume zur Verfügung, die erste Etage war absolut tabu und durfte nur von Geralds Mutter Marlene betreten werden. Gerald selbst hatte die Räume das letzte Mal betreten, als seine Großmutter Mina noch lebte. Das Haus war seit fasta einem Jahrhundert in Familienbesitz und wurde vom Hamburger Zweig, der Gerald angehörte, früher viel als Sommerresidenz genutzt, das "Kapitänshaus". Nicht von ungefähr kam der Umzug, zu schmerzlich waren all die Erinnerungen, die schlaflosen Nächte, von Albträumen geplagt, nachdem Marie durch den plötzlichen Tod von Thomas allein da stand.
Im Juni 1924 feiert die Hamburger Familie Eduard Boskopsen den 21. Geburtstag der Tochter Wilhelmine, genannt Mina, in Tidewall. Nach dem Tod der Mutter hatte der Vater wieder geheiratet, Adelheid, und zusammen hatten sie einen Sohn, den elfjährigen Hubert. In den vergangenen drei Jahren war Mina mit ihrer Großmutter Theophila durch die Welt gereist.
Dieses Buch ist wie ein kleines Abenteuer, man weiß nie genau, was einen erwartet. Allerdings hatte ich von der Autorin schon das Buch "Das Geheimnis des Walfischknochens" , welches ebenso in Schleswig-Holstein spielt, sowie noch einige andere Bücher gelesen. Nun war ich neugierig, welches Geheimnis sich im "Kapitänshaus" verbarg.
Zitat S. 194
Denn die Geheimnisse anderer Leute rührte man nicht an, solange man nicht wollte, dass sie die eigenen ans Tageslicht zerrten.

Hauptpersonen sind in der Vergangenheit Wilhelmine, Mina, und in der Gegenwart Marie. Deren Wachsen als Protagonistinnen waren nachvollziehbar. Eine bemerkenswerte Nebencharaktere war die Großmutter Theophila. Hier treffen wir auf eine altersweise, lebensfrohe Frau, die unbeirrt trotz ihres Standes in der Gesellschaft ihren Weg gegangen ist. Sehr beeindruckend! Von ihr erhält Mina an ihrem 21. Geburtstag eine Rubinnadel, die der rote Faden für die Handlung ist und fast 100 Jahre später in Maries Besitz gelangt.
Die Sprache ist angepasst und der Roman flüssig zu lesen. Was gut bei allen Protagonisten zu spüren ist, das sind die jeweiligen Stimmungen.
Auch dieses Buch von Tanja Heitmann hat mir gefallen und ich konnte mich sehr gut in die Handlung hineinversetzen. Beide Erzählstränge sind gut miteinander verknüpft. Die norddeutsche Kulisse so dargestellt, dass man den Nebel spürt, den Geruch des Meeres in der Nase hat …

letzter Satz
Sie waren zwei so unterschiedliche Frauen, die letztendlich doch am gleichen Fluss gestanden und aufs Wasser geblickt hatten.

Unterhaltsam und dennoch berührend werden hier Familienleben, ob Vergangenheit wie auch Gegenwart, beleuchtet. Diese Story zu lesen - ein Lesegenuss..

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