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Das Haus der dunklen Träume Roman

Kundenrezensionen (20)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-47402-8

Erschienen: 17.02.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein altes Pfarrhaus, böse Träume und eine schreckliche Wahrheit

Nach sieben Jahren in der Großstadt zieht die junge Annika Burgdorfer wieder in ihr altes Heimatdorf in Oberbayern, wo sie einen alten Pfarrhof kauft und eigenhändig restauriert. Als sie eines Nachts seltsame Geräusche hört, glaubt sie zunächst, die alten Dielen des Hauses würden ächzen. Doch die Geräusche werden zunehmend bedrohlicher. Außerdem verfolgen Annika immer häufiger seltsame Träume, in denen ihr eine Magd namens Maria erscheint, die Ende des 18. Jahrhunderts auf dem Hof lebte. Zusammen mit dem Weltenbummler Victor Rautenstein kommt Annika einem grausamen Geheimnis aus der Vergangenheit auf die Spur …

„Ein spannender und unheimlicher Heimatkrimi!“

Münchner Merkur (21.05.2014)

Stefanie Kasper (Autorin)

Stefanie Kasper stammt aus Peiting im Bayerischen Oberland und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen im Ostallgäu. Gleich mit ihrem ersten Roman, »Die Tochter der Seherin«, gelang ihr ein großer Erfolg, dem viele weitere folgten.

„Ein spannender und unheimlicher Heimatkrimi!“

Münchner Merkur (21.05.2014)

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-47402-8

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 17.02.2014

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Hilferuf aus der Vergangenheit

Von: Janes Bücherecke Datum: 20.10.2016

buecherrezi.blogspot.com

Annika Burgdorfer zog einen Schlussstrich unter ihr Leben in München. Ihr Freund war mehr mit seinem äußeren Erscheinungsbild und der Gesellschaft beschäftigt als mit ihr. Sie wollte wieder zurück in ihr Heimatdorf und schaute sich prompt eine alten Hof an.
Doch was sie nicht wusste, in diesen Gemäuern lebte ein Geist, eine verirrte Seele. Am Anfang bemerkte sie dies nur durch ihre Träume. Sie träumte von einer jungen rau die als Magd im 18. Jahrhundert lebte. Doch diese Magd hatte alles andere als ein glückliches Leben. Sie musste einen Mann heiraten den sie nicht wollte und war von ihrer wahren Liebe schwanger.
Irgendetwas muss passiert sein, den diese Magd brauchte dringend Hilfe. Annika beschloss es zu wagen und unternahm eine Reise in die Vergangenheit um endlich der armen Seele Ruhe zu geben.

Ein sehr bayrisches Buch. und die Gespräche in diesem Dialekt sind nicht einfach zu verstehen. Dennoch ist sehr gut. Es hat Spaß gemacht zusammen mit Annika das Leben der Magd Marie zu studieren und Stück für Stück alle Geheimnisse aufzudecken.
Doch leicht hatte es Annika bei weiten nicht. Maria wurde irgendwann so aufdringlich, das Annika keine ruhige Minute mehr hatte und schon überlegte den Hof wieder zu verkaufen. Die Vergangenheit ist nicht leicht zu begreifen, da vieles nur Bruchstück haft geschildert wurde, doch wenn man dabei bleibt und sich nicht von den ersten Seiten ablenken lässt und wirklich bis zu Schluss liest hat eine wundervolle und tragische Liebesgeschichte. Auch der bayrische Dialekt tut dem Schreibstil keinen Abbruch. Er passt irgendwie dazu und lässt einen auch oft schmunzeln.

Bietet Lesespaß!

Von: Anna Salvatore Datum: 03.12.2015

annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/

Schon ein Buch der Autorin, Das verlorene Dorf, konnte mich ja wirklich überzeugen. Da wollte ich jetzt noch mehr von der Autorin lesen, da dies Thriller/Grusel/Historisch-Artige eigentlich gar nicht mein Genre ist, aber es mir doch ganz gut gefällt!


Cover/Gestaltung
Eher schlicht und einfach. Man sieht das Haus im Hintergrund. Die Atmosphäre ist grau & düster.
Es passt, auch vom Buchrücken her, zu ihren anderen Büchern.


MEINUNG
Also vorweg: Das Buch hat mir gut gefallen. So.
Fangen wir mal mit dem Schreibstil an:
Ich fand den Stil sehr angenehm & modern.
Geschildert ist die Sicht aus der 3. Person, und zwar aus mehreren Perspektiven. Hauptsächlich aus der von Annika, aber auch aus anderen.
Manchmal wurde mitten in einer Szene auf einmal die Perspektive gewechselt, was manchmal leicht verwirrend war. Dennoch konnte man durch die vielen Perspektiven die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln betrachten, was auch ganz interessant war :)

So ... zur Story. Wie ich schon erwähnte, fand ich "Das verlorene Dorf" der Autorin sehr gut, manchmal schon gruselig und auf jeden Fall packend. Hier war das teilweise eben so.
Also es geht ja um Annika, die ihren unsympathischen Freund nach 7 Jahren verlässt, und sich ein altes Pfarrerhaus in ihrer Heimat kauft. Sie bricht also komplett mit ihrem jetzigen Leben und wagt etwas völlig Neues.
Zu Anfang läuft alles gut, sie muss zwar renovieren, aber zu dem Zeitpunkt mutete es schon fast wie ein Roman an. Sie steht mitten im Leben, renoviert ihr riesiges Haus, schreibt ihre Kolumnen & es herrscht ein richtig tolles Gemeinschaftsgefühl, da ihre Brüder, ihre Freundin, ihre Mutter & Typ beim Ausbau helfen, abends grillen sie zusammen, und die Atmosphäre ist hell & freundlich.

Erst als ihre Nichte Hanna eine scheinbar unsichtbare Frau in der Küche sieht, beginnt es mysteriös zu werden. Annika hat komische Träume, in welchen sie aus der Sicht von einer gewissen Maria eine Zwangsehe erlebt. Es gibt komische Geräusche im Haus, Kerzen gehen ohne Grund aus, eine gewisse Frau wird schemenhaft sichtbar ...
Dennoch hätte man es noch gruseliger rüberbringen können. Ich weiß nicht warum, aber ich habe mich nicht wirklich gefürchtet bzw. Angst gehabt.
Dennoch haben auch die zwischenmenschlichen Handlungen, wie Annikas & Viktor Beziehung oder ihre Freundin Katrin, ein bisschen Schwung und Abwechslung in die Geschichte gebracht.

Die Rahmengeschichte, welche man auch in den Träumen erfährt, ist echt gut ausgedacht.
Mein großes Problem war allerdings, dass in diesen Träumen/Visionen Bayrisch geredet wurde. Und zwar Hardcore. Das fand ich echt sehr störend, da mein Lesefluss erheblich gestört wurde, und ich teils den Sinn nicht mehr komplett nachvollziehen konnte. Das war echt ein riesen Manko, man hätte es ja einfach 'normal' schreiben können. Vielleicht sollte es so ja authentischer sein? Was mich dann richtig verwunderte:
Hinten im Buch stand, dass der Dialekt schon stark vereinfacht wurde o.O

Das Ende ist ein richtiges Wohlfühl-Ende. Es hat noch einmal einen drastischen Spannungshochpunkt, als man schon dachte, es sei jetzt vorbei. Auf jeden Fall habe ich die Geschichte mit einem zufriedenen Lächeln abgeschlossen.


FAZIT
Ein schöner Roman, welcher nicht perfekt ist, aber dennoch Lesespaß bietet.
Es gab ein paar Mankos, wie der ab und an aufkommende bayrische Dialekt, doch alles in Einem ist es eine gute Geschichte.


- 3 von 5 Feenfaltern -

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