Das Haus der roten Töchter

Roman

(7)
Taschenbuch
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Eine japanische Familiensaga, die sich über drei Generationen erstreckt

Japan 1953: Manyo, das Mädchen aus den Bergen, hat eine besondere Gabe: Sie kann die Zukunft voraussehen. Doch sie verrät nicht, was ihre Visionen beinhalten. Als ihr eigener Stamm sie aus diesem Grund verstößt, muss sie unten im Tal leben. Mit ihrem langen schwarzen Haar und ihren großen Augen fällt sie in der kleinen Dorfgemeinschaft auf. Jahre später nimmt der Sohn der angesehensten und reichsten Familie sie zur Frau. Doch warum erwählt er ausgerechnet die arme Manyo? Dieses Geheimnis wird Manyos Enkelin Toko erst Jahrzehnte später lüften. Und auch, warum ihre Großmutter auf dem Sterbebett sagte: „Ich bin eine Mörderin.“


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Japanischen von Marie Rahn
Originaltitel: Red Girls
Originalverlag: Tokyo Sogensha Co., Ltd
Taschenbuch, Klappenbroschur, 496 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42297-1
Erschienen am  14. Januar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Leider abgebrochen!

Von: Angela Busch

17.04.2019

MEINE MEINUNG: ICH HABE DAS BUCH NACH EINHUNDERT SEITEN ABGEBROCHEN! Das ist eigentlich überhaupt nicht meine Art und Weise mit einer Lektüre umzugehen, aber es ist mir nun das erste mal passiert. Meine Lesezeit ist mir zu schade dafür gewesen, dabei bin ich ja ein Fan von Familiengeschichten und ich hatte dieses Buch auf Grund des Klappentextes mit sehr viel Spannung erwartet. Ich bin mit dem Schreibstil nicht zurecht gekommen, er erschien mir blass, trocken, emotionslos wie ein Tatsachenbericht und hat mich gar nicht erreicht. Vielleicht lag es an meiner Unkenntnis über die die japanische Kultur und an der Art der Protagonisten alle Ereignisse ohne Regungen, Begeisterung oder andere Gefühle hinzunehmen. Ich konnte durch die Kürze meiner Lektüre natürlich auch keinen roten Faden erkennen. Leider kann ich keine Leseempfehlung aussprechen! Meine Bewertung: EIN Stern * ! Danke für das Rezensionsexemplar!

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Mir fehlte der rote Faden und die Emotionen

Von: Isbel

17.03.2019

"Das Haus der roten Töchter" von Kazuki Sakuraba ist im Heyne Verlag erschienen und ich war ganz schön neugierig darauf gewesen. Familiensagas können sehr interessant und spannend werden. Der Klappentext klang hier auch danach und dann noch mit der japanischen Kultur, von der ich sehr wenig weiß. Leider konnte mich das Buch nicht für sich gewinnen. Die Geschichte wird von Toko erzählt. Sie erzählt von ihrer Großmutter Manyo und ihrer Mutter Kemari. Wie die beiden aufwuchsen und welchen Einfluss die Zeit auf das Leben und Denken der Menschen hatte. Abschnittsweise fand ich die Handlung interessant. Mir fehlte allerdings der rote Faden in der Geschichte. Es wirkte von Beginn an irgendwie zerstückelt und ich wusste teilweise auch nicht, wieso und weshalb genau die Szenen von Toko erzählt wurden, die sie erzählte. Aber nicht nur das nahm mir die Leselust, auch die Erzählart, wie Toko hier erzählt, gefiel mir nicht. Die Charaktere blieben mir total fern. Sie wurden beim Lesen nicht lebendig. Es fehlten Wünsche, Gefühle, Gedanken ... alles wirkte kalt auf mich. Als würde ich eher etwas Wissenschaftliches lesen als einen spannenden Roman, der mich mitreißen sollte. Obwohl mir die Art, wie die Geschichte erzählt wird, nicht gefiel, fand ich den Schreibstil gut. Sehr detailliert, auch wenn ich manchmal die Wortart merkwürdig fand. Ich kenne mich mit Japanisch nicht aus. Vielleicht gibt es manchmal keine passenden Wörter für das, was ein japanisches Schriftzeichen ausdrücken kann. Zumindest könnte ich mir das gut vorstellen, denn auch in dem Buch wurde deutlich, dass die Namen die Manyos Schwiegermutter ihren Enkeln gab, nicht einfach so ins Namensregister eingetragen werden konnten, weil es keine passenden Schriftzeichen gab. Im Buch wurde übrigens ständig von Buchstaben statt von Schriftzeichen geredet, was ich merkwürdig fand.

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Vita

Kazuki Sakuraba

Kazuki Sakuraba ist eine erfolgreiche Autorin in Japan. Sie hat zahlreiche Romane veröffentlicht und erhielt unter anderem 2008 den renommierten Naoki Preis. Das Haus der roten Töchter ist ihr erster Roman bei Heyne.

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