Das Haus der roten Töchter

Roman

(9)
Taschenbuch
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Eine japanische Familiensaga, die sich über drei Generationen erstreckt

Japan 1953: Manyo, das Mädchen aus den Bergen, hat eine besondere Gabe: Sie kann die Zukunft voraussehen. Doch sie verrät nicht, was ihre Visionen beinhalten. Als ihr eigener Stamm sie aus diesem Grund verstößt, muss sie unten im Tal leben. Mit ihrem langen schwarzen Haar und ihren großen Augen fällt sie in der kleinen Dorfgemeinschaft auf. Jahre später nimmt der Sohn der angesehensten und reichsten Familie sie zur Frau. Doch warum erwählt er ausgerechnet die arme Manyo? Dieses Geheimnis wird Manyos Enkelin Toko erst Jahrzehnte später lüften. Und auch, warum ihre Großmutter auf dem Sterbebett sagte: „Ich bin eine Mörderin.“


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Japanischen von Marie Rahn
Originaltitel: Red Girls
Originalverlag: Tokyo Sogensha Co., Ltd
Taschenbuch, Klappenbroschur, 496 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42297-1
Erschienen am  14. Januar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das rote Oben

Von: Sallys Books

04.11.2019

Meine Meinung: Das Cover ist wunderschön aufgemacht. Man sieht eine Kimono tragende Frau die auf einer Anhöhe steht. In der Ferne ist ein Haus zu erkennen und gerahmt ist das ganze mit roten Blättern. Das alles machte mir schon einmal große Lust aufs Lesen. Im Buch lernen wir zuerst die kleine Manyo kennen. Es ist ein Mädchen, das von ihrem Volk verstoßen wurde und am Fuße des Berges in einem Dorf aufwächst. Sie hat Visionen und weiß oft genau was mit den Menschen passieren wird, die sie kennt. Ich mochte die kleine Manyo sehr gerne, sie ist ein sehr unschuldiges Mädchen und wir lesen im Buch wie sie zu einer Frau heranwächst und sogar wie sie eine alte Frau wird. Da das Buch in 3 Abschnitten aufgeteilt ist geht es dann mit der Tochter von Manyo weiter, die in einer Motorradgang ist und das komplette Gegenteil, der ruhigen Mutter darstellt. Ich mochte sie ebenfalls, vor allem als sie ihre Berufung erkennt. Als drittes haben wir dann noch den Erzählstrang der Enkelin von Manyo, die unbedingt herausfinden möchte, was ihre Großmutter am Sterbebett erzählt hat. Sie ist sehr sorgfältig in dem was sie tut und man merkt ihr ihre Intelligenz an. Ich glaube, sie mochte ich am meisten. Der Schreibstil ist leider eher schleppend und oft passiert wenig. Ich hatte auf einen typisch Japanischen Schreibstil gehofft, diesen aber leider nicht wirklich bekommen. Hier und da blitzt mal etwas durch, aber so ganz konnte er mich nicht überzeugen. Der Roman war dennoch interessant. Es war schön die 3 Generationen zu erleben und auch vom Leben im früheren Japan zu lesen. Das Ende war gut gemacht und hat offene Fragen geklärt. Fazit: Ein Generationen übergreifender Roman, der durchaus überzeugen kann, leider jedoch nicht durch den Schreibstil.

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Leider abgebrochen!

Von: Angela Busch

17.04.2019

MEINE MEINUNG: ICH HABE DAS BUCH NACH EINHUNDERT SEITEN ABGEBROCHEN! Das ist eigentlich überhaupt nicht meine Art und Weise mit einer Lektüre umzugehen, aber es ist mir nun das erste mal passiert. Meine Lesezeit ist mir zu schade dafür gewesen, dabei bin ich ja ein Fan von Familiengeschichten und ich hatte dieses Buch auf Grund des Klappentextes mit sehr viel Spannung erwartet. Ich bin mit dem Schreibstil nicht zurecht gekommen, er erschien mir blass, trocken, emotionslos wie ein Tatsachenbericht und hat mich gar nicht erreicht. Vielleicht lag es an meiner Unkenntnis über die die japanische Kultur und an der Art der Protagonisten alle Ereignisse ohne Regungen, Begeisterung oder andere Gefühle hinzunehmen. Ich konnte durch die Kürze meiner Lektüre natürlich auch keinen roten Faden erkennen. Leider kann ich keine Leseempfehlung aussprechen! Meine Bewertung: EIN Stern * ! Danke für das Rezensionsexemplar!

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Vita

Kazuki Sakuraba

Kazuki Sakuraba ist eine erfolgreiche Autorin in Japan. Sie hat zahlreiche Romane veröffentlicht und erhielt unter anderem 2008 den renommierten Naoki Preis. Das Haus der roten Töchter ist ihr erster Roman bei Heyne.

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