Das Honigmädchen

Roman

Taschenbuch
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Die alleinerziehende Camilla kämpft an allen Fronten: Täglich muss sie sich im väterlichen Delikatessenhandel beweisen, während ihre fünfzehnjährige Tochter Marie gegen sie rebelliert. Und dann wird sie auch noch nach Südfrankreich geschickt, um mit einer Honigmanufaktur zu verhandeln – im Gepäck das tobende Mädchen und ihren nervtötenden Nachbarn, der sich ihnen spontan angeschlossen hat. Kein Wunder, dass sich das pittoreske Bergdorf Loursacq zunächst als wenig heilsam für die angespannten Gemüter erweist. Doch Camilla krempelt die Ärmel hoch – und lernt zwischen Tomatenstauden, Rebstöcken und Olivenbäumen, dass die guten Dinge im Leben erst dann auf zarten Flügeln herbeifliegen, wenn man bereit für sie ist …

»Eine herzergreifende Geschichte für Mütter und Töchter.«

GUIDO (18. März 2019)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48574-1
Erschienen am  18. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Provence, Frankreich

Leserstimmen

Bienenzauber und provenzalische Beziehungsprobleme

Von: Janine2610 aus 2103 Langenzersdorf/Österreich

07.08.2019

»Das Honigmädchen« war mein erstes Buch von Claudia Winter und nach Beendigung der Geschichte bin ich nicht abgeneigt, zukünftig weitere Werke der Autorin zu lesen. Thematisch passt es zu einem meiner zuletzt gelesenen Bücher (Die Geschichte der Bienen) und vom Cover (aber auch vom Inhalt) her passt es einfach super zum nun immer wärmer werdenden Wetter, zum Frühling und zum Sommer. Es handelt sich um eine Geschichte, in der es zu großen Teilen um die Streitigkeiten (bzw. deren Beilegung) zwischen Mutter und Tochter geht. Liebestechnisch geht es ebenfalls heiß her, und das nicht nur EIN Pärchen betreffend. Der Zauber der Provence scheint hierbei allerdings einiges beigetragen zu haben. ;) Und nicht zu vergessen: die Bienen! Die Bienen sind immer irgendwie inkludiert und beeinflussen die Handlung oftmals auf sehr zauberhafte Art und Weise. Außerdem sind Bienen äußert feinfühlige Wesen, sie erkennen sofort, wenn jemand unsicher oder "noch nicht so weit" ist. Darüberhinaus verraten sie einem die Wahrheit - immer. So zumindest werden die kleinen Tierchen hier dargestellt. Wie das nun alles zusammenspielt, wird sehr unterhaltsam und verfolgenswert von Claudia Winter erzählt. Ganz ohne Kitsch kommt der Roman aber leider nicht aus. Das eine oder andere Klischee wird bedient. Aber mir hat das nicht viel ausgemacht, ich habe den ab und an auftauchenden wenig realistischen Kitsch einfach mit einem freundlichen Augenverdreher hingenommen und den Inhalt ansonsten köstlich genossen. Ganz besonders hervorzuheben ist in meinen Augen Claudia Winters bezaubernder Schreibstil. Sehr bildmächtig wird »Das Honigmädchen« erzählt, mit einem ganz feinen Auge für (alltägliche) Details, über die eigentlich niemand nachdenkt, die aber trotzdem wahrgenommen werden und die, in Worte gefasst, ihren ganz eigenen Charme versprühen. In dem Roman finden sich keine Überflüssigkeiten, alles hat seine Bedeutung, alles seinen Platz. Wahnsinnig schöne, Sehnsucht auslösende Landschafts- und Umgebungsbeschreibungen runden das Ganze perfekt ab. »Das Honigmädchen« ist ein emotional durchmischter Roman, mit dem man sich hervorragend die Zeit vertreiben kann und der einem die ersten schönen und warmen Sonnentage des Jahres versüßt. Leseempfehlung!

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Ein schöner Sommerroman

Von: Monias_Lesewelt

29.07.2019

INHALT UND EIGENE MEINUNG Dies ist das erste Buch, welches ich von Claudia Winter gelesen habe. Es geht um Camilla, die von ihren Mann getrennt lebt und sich allein um die pubertierende Tochter Marie kümmert. Sie ist völlig fertig mit den Nerven, deswegen schickt ihr Vater sie und Marie nach Südfrankreich, wo sie eine Auszeit nehmen sollen und nebenbei mit einer Honigmanufaktur zu verhandeln. Marie gefällt der Gedanke mit ihrer Mutter in dieses Dorf geschickt zu werden überhaupt nicht, aber als sich ihr Nachbar Tobias zu ihnen gesellt, sieht die Sache schon etwas anders aus. Dort angekommen entwickelt sich die Geschichte anders als gedacht und ein lang gehütetes Familiengeheimnis wird aufgedeckt. Der Schreibstil war flüssig und bildhaft und die Gegend wurde sehr schön beschrieben, allerdings kam ich mit den vielen Personen und Namen in Frankreich etwas durcheinander. Zu den Charakteren kann ich sagen, dass Camilla zuerst eine schwache Person war, die sich erst im Laufe der Geschichte weiterentwickelt hat. Marie war meiner Meinung etwas zu pubertär, manches Verhalten war unglaubwürdig. Der Nachbar Tobias, der anfangs als Macho dargestellt wurde, war mit immer mehr sympathisch. Nach und nach entwickelte sich das Buch zu einer Wohlfühlgeschichte und auf das Familiengeheimnis, das irgendwann aufgedeckt wurde, wäre ich niemals gekommen, das hat mir sehr gut gefallen. FAZIT Ein schöner Sommerroman, mit einem unvorhersehbaren Familiengeheimnis. Ich vergebe ★★★,5 Sterne

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Vita

Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und dem Labrador Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein humorvoller, turbulenter Roman!«

7 Tage (06. April 2019)

»Ein wunderbares Abenteuer.«

Frau von Heute (31. Mai 2019)

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