VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Das Kind, das nicht fragte Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 10,00 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 14,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-73981-3

Erschienen:  13.10.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Termine

  • Links

  • Service

  • Biblio

Eine Luft voller Aromen, ein Duft von Orangen, Zitronen und Kräutern.

Benjamin Merz, Ethnologe und jüngstes Kind einer Familie mit fünf Söhnen, überwindet seine Hemmungen und entwickelt ungewohnte Fähigkeiten darin, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Während einer Forschungsreise auf Sizilien beginnen die Frauen des Städtchens Mandlica diese Fähigkeit zu entdecken und zu schätzen. Nach dem Roman »Die große Liebe« und »Die Erfindung des Lebens« hat Hanns-Josef Ortheil einen weiteren hellen und lichten Roman über das Leben im Süden Italiens und die Nähe, die dieser magische Raum zwischen Menschen ermöglicht, geschrieben.

Mehr über den Autor auf seiner offiziellen Autorenseite zur Website

Hanns-Josef Ortheil (Autor)

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den beliebtesten und meistgelesenen deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

18.09.2018 | 20:00 Uhr | Köln

Lesung
aus "Glaubensmomente"

Weitere Informationen:

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Kirche St. Agnes
Neusser Platz 18
50670 Köln

Weitere Informationen:
Katholisches Bildungswerk
50667 Köln

19.09.2018 | 19:30 Uhr | Siegburg

Lesung
aus "Glaubensmomente"
Eintritt: 8 €

weitere Informationen

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Katholische Pfarrgemeinde Sankt Servatius
Mühlenstraße 6
53721 Siegburg

20.09.2018 | 20:00 Uhr | Bonn

Lesung
aus "Glaubensmomente"
Eintritt: 10 €

weitere Informationen und Anmeldung

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Katholische Familienbildungsstätte
Lennéstraße 5
53113 Bonn

27.09.2018 | Darmstadt

Lesung und Gespräch

Homepage des Autors

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Stadtkirche Darmstadt
An der Stadtkirche 1
64283 Darmstadt

02.10.2018 | 20:00 Uhr | Würzburg

Lesung und Gespräch

Homepage des Autors

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Stadtbücherei
Marktplatz 9
Lesecafé
97070 Würzburg

stadtbuecherei@stadt.wuerzburg.de

16.10.2018 | 19:00 Uhr | Göttingen

Lesung und Gespräch
im Rahmen des Göttinger Literaturherbst

weitere Informationen und Tickets

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Altes Rathaus

Weitere Informationen:
Göttinger Literaturherbst GmbH
37073 Göttingen

17.10.2018 | 19:30 Uhr | Hannover

Lesung und Gespräch
Eintritt 12 €
Karten über die Buchhandlung Leuenhagen & Paris

weitere Informationen

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Pelikan TintenTurm,
Pelikanplatz 21
30177 Hannover

Weitere Informationen:
Buchhandlung Leuenhagen & Paris OHG
30161 Hannover

19.10.2018 | 19:30 Uhr | Bergisch-Gladbach

Lesung und Gespräch

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Preußische Turnhalle / Schloß Bensberg
Am Schloß 1-3
Akademie der Aachen Münchener
51429 Bergisch-Gladbach

Weitere Informationen:
Buchhandlung Funk OHG
51429 Bergisch Gladbach

info@buchhandlung-funk.de

21.10.2018 | 11:00 Uhr | Wissen

Lesung und Gespräch

weitere Informationen

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

kulturWERKwissen gGmbH
Walzwerkstraße 22
57537 Wissen

30.11.2018 | Karlsruhe

Lesung und Gespräch

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

07.12.2018 | 19:30 Uhr | Köln

Lesung
Auf Spurensuche in Rom. Die Recherchen zum Goethe-Roman "Faustinas Küsse"

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Kulturquartier der VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstr. 29-33
50667 Köln

Tel. 0221 / 221 - 313 56, rjm@stadt-koeln.de

Taschenbuch, Broschur, 432 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-442-73981-3

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  13.10.2014

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Eine schöne Behauptung

Von: Tanja Jeschke  aus Stuttgart Datum: 02.06.2016

Von Tanja Jeschke

Hans Castorp aus Thomas Manns „Zauberberg“ und Benjamin Merz aus Hanns-Josef Ortheils neuem Roman „Das Kind, das nicht fragte“ haben eines gemeinsam: sie erleben im alkoholisierten Sinnesrausch eine Vision menschlicher Gemeinschaft, in der das Böse überwunden scheint. Der entscheidende Unterschied liegt gravierend auf der Ebene der Wirklichkeit: Hans C. liegt dabei im Schnee und halluziniert, während bei Benjamin M. alles tatsächlich genau so geschieht. Er ist in den sonnigen Gefilden der griechischen Antike gelandet, auch wenn Sizilien der Schauplatz ist und Rosamunde Pilcher die Szenerie ausstaffiert zu haben scheint. Es ist alles zum Seufzen schön – schon wieder, könnte man hinzufügen, denn dass Ortheils Romane das Gute und Wahre geradezu hymnisch beschwören, ist längst bekannt. Dem Vorwurf, dass er sich nie die Finger schmutzig macht mit fiesen Figuren, traurigen Verstrickungen und kranken Gedanken, versetzt Ortheil gleich zu Beginn einen fast albernen Kinnhaken: Benjamin bekommt von der Stewardess bei der Landung auf Sizilien eine Orange geschenkt, und was ihm dann buchstäblich an den Fingern klebt, ist kein Dreck, sondern Marzipan. Das trifft es ziemlich genau.
Was den Ich-Erzähler mit den Menschen und ihren Geschicken verbindet, sind gut formulierte, genau geplante Frage- und Antwort-Gespräche, die von ihm protokolliert werden, um zu einem bedeutenden wissenschaftlichen Werk zu werden. Denn Benjamin Merz ist Ethnologe. Er kann sich in andere Menschen so gut hineinversetzen, dass er schon ahnt, was sie sagen möchten, noch ehe sie selbst es aussprechen. Dadurch fliegen ihm vor allem die Frauen zu, die schönen Seelen, der Buchhändler und der Gastwirt. Sein Fragen und ihr Antworten verschmelzen zu einem großen Gespräch, in dem Mandlica, die sizilianische Stadt, den eigenen Kopf zu heben beginnt. Und mit ihr mausert sich der Fragensteller selbst, streift seine spröde Haut ab, in der er sich von Kindheit an zurückgehalten hat.
Denn Benjamin M. hat durchaus „Schlimmes“ erlebt. Seine vier älteren Brüder waren niederträchtige Unholde, die rohe Eier an seinem Kopf aufschlugen, bis das Eigelb ihm über den Oberkörper auf die Schuhe tropfte. Noch jetzt ist er die Kasperlepuppe in ihrer Hand, wird von ihnen kontrolliert, finanziell unterstützt und bevormundet. Und hier wird es eigentlich interessant. Doch leider spielt das „leise Grauen“ seiner Kindheit nur eine Rolle als weit zurückgelassenes Material, untergeordnet unter die Gegenwart, in der alles gelingt. Nicht nur die Adoleszenz holt er nach in aufmüpfigen Telefonaten mit den Brüdern; er zieht auch endlich aus dem Haus der „lieben Eltern“ aus, als er sich in Marias Pension einmietet. Alles ganz konfliktfrei, nichts stört den Triumph des Lebens. Das einzig Dramatische sind die Wespen, die sich in den Honig stürzen. Und damit wird nicht nur die Antike in einen bukolischen Fonduetopf getunkt.
Die Frage, warum bei Ortheil alle immer Zeit haben und Geld sowieso, stellt sich auch bei diesem Roman. Warum müssen seine Figuren immer so gutsituiert leben?
Sein Roman schmeichelt den Sinnen und wird auch nicht ungern zu Ende gelesen. Aber hinterher hat man mindestens einen Kater und wünscht, Benjamin Merz wäre doch wie Hans Castorp im Kriegsgetümmel untergegangen.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors