Das Kind in mir will achtsam morden

Roman

Bestseller Platz 7
Spiegel Taschenbuch Belletristik

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Björn Diemel ist zurück – und mordet ganzheitlicher als je zuvor

Björn Diemel hat die Prinzipien der Achtsamkeit erlernt, und mit ihrer Hilfe sein Leben verbessert. Er hat den stressigen Job gekündigt und sich selbstständig gemacht. Er verbringt mehr Zeit mit seiner Tochter und streitet sich in der Regel liebevoller mit seiner Frau. Ach ja, und nebenbei führt er noch ganz entspannt zwei Mafia-Clans, weil er den Chef des einen ermordet und den des anderen im Keller eines Kindergartens eingekerkert hat. Warum nur kann Björn das alles nicht genießen? Warum verliert er ständig die Beherrschung? Hat er das Morden einfach satt? Ganz so einfach ist es nicht. Sein Therapeut Joschka Breitner bringt ihn endlich auf die richtige Spur: Es liegt an Björns innerem Kind!

»Herrlich böse und sehr lustig: ein origineller, spannender Lesespaß.«

Für Sie (10. Juni 2020)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42444-9
Erschienen am  11. Mai 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Gewinnspiel zu "Das Kind in mir will achtsam morden"

Leserstimmen

Entdecke die (Un)möglichkeiten, mit deinem inneren Kind!

Von: Giselas Lesehimmel

01.07.2020

Meine Meinung Entdecke die (Un)möglichkeiten, mit deinem inneren Kind! Prolog erster Satz: >>Es ist nie zu spät für eine unglückliche Kindheit<<. Nach *Achtsam morden* habe ich wirklich schon überlegt, ob ich den Nachfolger *Das Kind in mir will achtsam morden* lesen möchte. Was kann denn da schon Neues kommen? Würde ich da nicht eine große Enttäuschung erleben? Nö! Meine Bedenken waren absolut fehl am Platz. Hätte ich das Buch nicht gelesen, wüsste ich jetzt nicht, welche Abenteuer ich mit meinem inneren Kind erleben könnte. Nachdem Björn Diemel sein Leben durch Achtsamkeit verbessert hat, kann er sich seinen totalen Ausraster in den Alpen nicht erklären. Nur weil der Ober die Bestellung übersehen hat so wütend werden? Da kann nur sein Therapeut Joschka Breitner helfen. Der erklärt ihm das, mit seinem inneren Kind. Wie schon bei der Achtsamkeit ist Björn erstmal skeptisch. Dennoch hält er sich an die Ratschläge und hat schon bald einen besten Freund. Björn in klein. Sein inneres Kind. Die Dialoge mit seinem inneren Kind sind einfach nur köstlich. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat, welches man tatsächlich auch in Ratgebern findet. Mit seinem Kind trifft er die richtigen Entscheidungen, wie es mit dem versteckten Mafioso in seinem Keller weiter geht. Der ehemalige Mafiosochaufeur Sascha leitet den Kindergarten, der sich über besagten Keller befindet. Sascha, Björn und das innere Kind haben einige Probleme im Kindergarten zu lösen. Es gibt ja noch so was wie unnötiges Plastik, welches ganz schadhaft für die Umwelt ist. Man denke nur mal an Fruchtquetschies!!! Björn kommt in viele Situationen, die er mit Achtsamkeit und einem Gespräch mit seinem inneren Kind fabelhaft meistert. In einem sind sich beide einig: Es wird nicht mehr gemordet. Wenn es durch ein Missgeschick passiert ist das natürlich auf einem anderen Blatt Papier geschrieben. Apropo beschriebenes Blatt! Björn hat angefangen seinem inneren Kind einen Brief zu schreiben. Den hat leider die Gattin erwischt und auf sich bezogen. Ich habe Tränen gelacht. Im Grunde genommen hat Björn jeden Tag ein Problem mehr. Aber mit seinem inneren Kind findet er stets Lösungen. Ich mochte alle Protagonisten in dieser Geschichte. Sie hatten alle ihre Aufgabe erfüllt, indem sie mich zum Lachen brachten. Na, und dazu gelernt habe ich jede Menge. Kindlich sind Kinder. Kindisch können doch wirklich nur Erwachsene sein. Und dumm …. wenn ich da so an den Elektroroller-Vermieter denke … Björn lernt seine Verhaltensweisen immer besser verstehen. Liegt alles daran, wenn Eltern die Wünsche ihrer Kinder nicht ernst nehmen. Seite 18: In meiner Kindheit gab es noch keine >>Siri<< und >>Alexa. Die Typen, die zu Hause das Licht an- und ausmachten, die Stereoanlage bedienten und jede noch so dumme Frage falsch beantworteten, hießen >>Mama<< und >>Papa<<. Der Wortwitz ist einfach unschlagbar. Björn ist ein guter Mensch. Jawoll! Er tötet schließlich nicht mehr und hat nun stets ein offenes Ohr für sein inneres Kind. Also gut, ein Zitat verrate ich noch. Da es davon eh ganz, ganz viele gibt, erlaube ich mir das jetzt mal. Mein inneres Kind nickt ganz eifrig zur Bestätigung. Boris bekam nicht das Stockholm Syndrom. Im Gegenteil. Alles was Boris mit Stockholm verband war eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Verhalten von Greta Thunberg. Er zeigte keinerlei Anzeichen von Freude, und wollte bei jeder Gelegenheit dass wir in Panik gerieten. (Mein inneres Kind hat vergessen die Seite zu notieren. Sorry) Fazit Ich liebe die Geschichten von Karsten Dusse. Sie sind wirklich auch Ratgeber. Man muss nur zwischen den Zeilen lesen. Und zwar gründlich bitte. Mal ganz ehrlich, entspannt und mit einem Lächeln im Gesicht, ist jeder Mensch viel aufnahmefähiger. Das Nachwort ist besonderes empfehlenswert. Es zeigt, dass auch der Autor die Thematik ernst nimmt. Zugegeben, er hat eine sehr komische Art dies zu zeigen. Ich hab jetzt genug geschrieben und mir eine Pause verdient. Ein paar Züge aus meinem *Dampfer-Automaten*! Ich dachte immer, die werden in einer Fabrik hergestellt. Bin ich mir nicht mehr so sicher. Entweder hab ich jetzt was falsch verstanden, (dann Entschuldigung Herr Dusse, ich wurde des öfteren von meinem inneren Kind abgelenkt), oder sie sind das Ergebnis von einer Insulin Spritze und einem Benzinfeuerzeug, die rotzbesoffen ein Kind gezeugt haben. Danke Karsten Dusse. Ich habe wieder jedes Wort genossen. Bitte mehr davon.

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Auch das innere Kind möchte geliebt werden

Von: Buecherseele79

01.07.2020

Jetzt sitzt Björn wieder bei seinem Achtsamkeitsmentor und Therapeut Joschka Breitner. Im Urlaub in den Alpen ging ein kleiner „Racheplan“ ziemlich schief und der unfreundliche Kellner verlor sein Leben..dabei wollte Björn doch gar nicht mehr morden. Dann hat er noch einen Mafia Boss im Keller den keiner entdecken darf, die Mütter in seinem Kindergarten haben Sonderwünsche, seine Ex und doch noch verheiratete Frau macht ihm Ärger….und Björn möchte eigentlich alles kurz und klein schlagen. Doch seine Wut trägt den Namen „inneres Kind“ und gemeinsam mit seinem inneren Kind muss Björn sich nicht nur anfreunden sie müssen auch eine Menge Probleme auf einen Schlag lösen… „Kindlich ist das altersgemäße Verhalten eines Kindes. Kindisch ist das nicht altersgemäße Verhalten eines Erwachsenen“. (Kapitel 13) Mit „Achtsam morden“ ist Karten Dusse schon ein Highlight gelungen, mal ein ganz anderer Thriller der sich humorvoll und doch interessant gelesen hat. Umso neugieriger war ich jetzt auf sein zweites Buch, wird es ein billiger Abklatsch oder kann man diese Thematik wirklich noch ausbauen? Der Schreibstil ist von vorne rein wieder humorvoll, interessant, ein kleiner Spannungsbogen wird aufgebaut und eine Menge Probleme fliegen auch dem Leser, zusammen mit Björn, um die Ohren. Die zeitweisen tollen Ideen, auch mit viel Humor oder Ironie haben mir wunderbar gefallen. Nach dem Achtsamkeitstraining sah es für Björn richtig gut aus, jetzt ist er oft sehr unbeherrscht, wütend, laut, ja, man mag fast sagen kindisch, und gibt allem viel zu schnell nach. Dabei muss er weiterhin die Geschäfte der Mafia Bosse leiten, sich mit seiner getrennten Frau um die gemeinsame Tochter kümmern, Mandaten betreuen und nach dem Kindergarten schauen…plus das „Problem“ in seinem Keller. Dass ihm weiterhin Sascha so tatkräftig zur Seite steht hat mir ebenso gefallen, die beiden sind ein herrliches Team. Das innere Kind, wie auch hier wird man sich gewissen Dingen erst richtig bewusst. Die Kapitel sind wieder kurz gehalten, toll und gut zu lesen, immer mit einem wichtigen Spruch von Joschka Breitner. Man hat also nicht nur Humor, etwas Mord und Totschlag in diesem Buch, sondern eben auch die berühmten Alltagsprobleme und wie man sie lösen kann. Und alles unter dem Motto Achtsamkeit und das innere Kind. Jeder kennt womöglich eine Situation wo er absolut kindisch, hitzköpfig und total nicht erwachsen handelt, fühlt, denkt und spricht. Somit hat jeder mit seinem inneren Kind mal mehr oder weniger zu kämpfen, beim Lesen überlegt man oft mit, denkt nach und mit und macht sich so seine eigenen Gedanken. Alleine deswegen, finde ich, lohnen sich diese Bücher. Sie kommen nicht mit tollen und übertriebenen Tipps um die Ecke sondern binden diese Themen gekonnt in diese Geschichte mit ein. Weiterhin ist es zwar ein Roman aber natürlich ist man bei dem eher „Krimi oder Thriller“ – Anteil des Buches fleissig am mit fiebern und ermitteln wer wegen was Björn das Leben so schwer machen könnte. Unter dem Strich hat mich auch Buch zwei zum Thema Achtsamkeit und morden sehr überzeugt, unterhalten und mein inneres Kind etwas offenbart. Wer einfach mal etwas anderes lesen möchte ist hier auf jeden Fall richtig!

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Vita

Karsten Dusse ist Rechtsanwalt und seit Jahren als Autor für Fernsehformate tätig. Seine Arbeit wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis und mehrfach mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet sowie für den Grimme-Preis nominiert. 2019 wurde sein Debütroman Achtsam morden zum Bestseller.

Zur AUTORENSEITE

Events

09. Okt. 2020

Lesung mit Karsten Dusse

Esslingen | Lesungen
Karsten Dusse
Das Kind in mir will achtsam morden

10. Okt. 2020

Lesung mit Karsten Dusse im Rahmen der Stuttgarter Kriminächte

18:00 Uhr | Stuttgart | Lesungen
Karsten Dusse
Achtsam morden

Pressestimmen

»Lakonisch, witzig, abgefahren!«

3sat Kulturzeit (19. Juni 2020)

»Nun tötet sein Protagonist, Anwalt Björn Diemel, im skurril-komischen Nachfolgeband „Das Kind in mir will achtsam morden“ weiter.«

Freundin (22. Juni 2020)

»Herrlich unkorrekt - ein großer Spaß.«

Westfälische Nachrichten (18. April 2020)

»Wie der Held erneut zwar unorthodoxe, aber effiziente Problemlösungen findet, steht dem Erstling in puncto Schwarzhumorigkeit in nichts nach.«

WAZ (04. Juni 2020)

»Die neue Geschichte ist wieder voller Selbstironie und schwarzem Humor, sie ist teilweise hanebüchen, aber immer spannend und sehr lustig.«

Westfalen-Blatt (03. Mai 2020)

»Die Geschichte ist zum Totlachen. Björn rennt von einem Slapstick zum nächsten.«

HR1 Kultur (06. Mai 2020)

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