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Das Knochenritual Thriller

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0503-6

Erschienen:  18.12.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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»Keine Liebe kann so erfüllend sein wie grenzenloser Hass ...«

Jakarta, Indonesien: Ruud Pujaumarta ist ein junger aufstrebender Polizeiinspektor, der schon Einiges gesehen hat. Doch die aktuelle Mordserie lässt auch ihn nicht kalt: Die Opfer sind Frauen, die der Mörder an Betten fesselt und erwürgt, zudem fehlt ihnen die linke Hand. In der Kehle der Ermordeten hinterlässt der Killer einen Mah-Jongg-Spielstein. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Als bei einem der Opfer schließlich ein Fotoalbum entdeckt wird, das in Verbindung mit Ruuds Vergangenheit steht, wird er nach und nach in einen Strudel aus Schuld und Rache gezogen, der noch lange nicht vorbei zu sein scheint …

Julian Lees (Autor)

Julian Lees wurde 1967 in Hongkong geboren. Schulzeit und Studium absolvierte er in England. Als Kind verbrachte er viel Zeit bei seinen Großeltern George und Agrapina Talbot, die ihm zahllose Geschichten über ihr Leben in Shanghai erzählten, das sie 1949 verlassen mussten. Ein Brief seiner Großtante Galia aus Russland war schließlich der Impuls, immer tiefer in die Geschichte seiner Familie einzutauchen. Julian Lees gab seinen Beruf als Aktienhändler auf und arbeitet seither als Autor. Er lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Hongkong.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Waltraud Horbas
Originaltitel: The Bone Ritual (A Dark Centre)
Originalverlag: Constable, London 2016

Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0503-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen:  18.12.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

Exotik und Thriller in Jarkarta

Von: Die Blutbraut Datum: 04.07.2018

https://www.facebook.com/Buch-SUCHT-Blog-1634985743268253/?ref=page_homepage_panel

Das Knochenritual ist der Auftakt einer Thrillerserie um den indonesischen Polizeiinspektor Ruud Pujaumarta, die im Jakarta der Gegenwart spielt. Bedingt durch den exotischen Schauplatz und die kulturellen Unterschiede zur westlichen Welt fällt es dem Leser dabei anfangs etwas schwer, sich in die Situation und die Geschichte einzufinden. Da Julian Lees allerdings selbst zwischen beiden Welten aufgewachsen ist, schafft er es schnell, den Leser in die Geschichte zu ziehen. Und auch die Schwierigkeiten, die man als Außenstehender mit den Begrifflichkeiten und der Gedankenwelt Asiens hat, nehmen dabei immer mehr ab. Besonderen Wert legt der Autor dabei auch auf die Ausarbeitung der Charaktere, die allesamt glaubwürdig erscheinen und durchaus Ecken und Kanten aufweisen. Dass sein Protagonist Pujaumarta dabei kein wirklicher Sympathieträger ist, macht die Geschichte dabei nicht weniger lesenswert.

Als Gegengewicht zum Inspektor führt Lees Imke Snijder, die in Indonesien aufgewachsen ist und in den Niederlanden lebt und ihre exzentrische Tante Erica ein, die für eine gewisse Portion Humor in der ansonsten recht düsteren sorgt. Dass sich Ruud und Imke aus Kindertagen kennen, verleiht der Geschichte zusätzliche Dynamik. Ein besonderer Kniff ist es dabei, dass der Bruder des Mörders immer wieder zu Wort kommt und Einblicke in die Gedankenwelt des Täters gibt, ohne seine Identität zu verraten. Außerdem hat Lees mit Imke eine wirklich starke Frauenfigur abseits von gängigen Rollenklischees geschaffen, die echt und glaubwürdig wirkt.

Das alles bringt mich zu einer Wertung von sehr guten 4,5 von 5 Mah-Jongg-Steinen. Der Serienauftakt besticht durch eine exotische Kulisse, glaubwürdige Charaktere und eine durchdachte, wenngleich ziemlich düstere Geschichte, die für Kopfkino sorgt und mich wirklich begeistert hat. Den leichten Abzug gibt es für die Motivation des Täters, diese ist leider nicht wirklich innovativ. Insgesamt macrht „Das Knochenritual“ Lust auf weitere Teile. Allerdings muss ich aufgrund der Brutalität der Morde eine vorsichtige Mimosenwarnung ausgeben.

Eine rätselhafte Mordermittlung vor faszinierender Kulisse

Von: Thea Datum: 06.03.2018

krimines-buecherblog.blogspot.de/

Ruud Pujasumarta hat schon einige entsetzliche Verbrechen gesehen. Doch das, was der Erste Inspektur der indischen Nationalpolizei diesmal vor sich sieht, erschreckt und verwirrt ihn zugleich. Eine Chinesin mittleren Alters wurde in ihrem kärglichen Heim ans Bett gefesselt und erstickt. Und während ihre linke Hand abgeschlagen worden ist, hat der Mörder einen Mah-Jongg-Stein tief in ihre wunde Kehle gesteckt. Allerdings bleibt sie nicht die Einzige, die auf so grausame Weise stirbt. Denn kurz darauf wird eine weitere Frauenleiche in einem Müllcontainer entdeckt, die genau wie die Chinesin in den Slums verstümmelt und mit einem Mah-Jongg-Stein versehen worden ist. Aber erst als an einem weiteren Tatort ein Fotoalbum auftaucht, kommt Bewegung in die Ermittlungen und Ruud erkennt, dass die Mordserie mit vergangenem Unrecht zusammenhängt.

"Das Knochenritual" ist der erste Teil einer Thrillerserie, die im zeitgenössischen Jakarta spielt, wo Inspektur Ruud Pujasumarta vielfältigen Mordermittlungen nachgeht. Von einem Autor geschrieben, dessen Familie verschiedene Kulturen vereint, versteht es die Geschichte eines vergangenen Unrechts deren Gegensätze im Rahmen einer spannenden Mordermittlung darzustellen. Allerdings fällt es anfänglich schwer, die oftmals verwendeten und dem deutschen Leser unbekannten Begrifflichkeiten einzuordnen, was sich aber im Verlauf der Handlung legt. Dafür aber überzeugen die vielfältig dargestellten Figuren, die eine mehr oder weniger große Rolle in dem verhängnisvollen Geschehen spielen und neben einer unnachahmlichen Atmosphäre, auch der wendungsreich erdachte Fall.

Gleich zu Beginn des Buches lernt der Leser die in Indonesien aufgewachsene und in den Niederlanden wohnende Imke Snijder und ihre exentrische Tante Erica kennen, die ein Porträt des indonesischen Präsidenten anfertigen soll. Ein interessantes Gespann, das auch schon bald auf Inspektur Ruud trifft, den Imke aus ihrer Kindheit kennt. Und während dieser von seiner Frau verlassen wurde und nun den gut gemeinten Besuchen seiner Schwiegermutter ausgesetzt ist, schleppt Erica Berge von Süßigkeiten mit sich herum und verleiht dem oftmals düsteren Geschehen ein wenig Humor. Darüber hinaus kommt der Bruder des Mörders zu Wort, der Einblicke in dessen Taten gewährt und gleichzeitig einige Hinweise darüber gibt, wer er ist.

Fazit:
Ein rätselhafter Fall, der mit einem dunklen Familiengeheimnis einhergeht und einem Setting, das von der faszinierenden Kultur Indonesiens geprägt wird. Und obwohl Inspektur Ruud selbst nicht unbedingt ein Sympathieträger ist, sind die Erwartungen auf weitere spannende Ermittlungen mit ihm hoch.

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