Das Leuchten des Mondes

Roman

(6)
Taschenbuch
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Als Maxon Sunny zum ersten Mal traf, war er sieben Jahre, vier Monate und achtzehn Tage oder - in seinen Worten - 2693 Erdumdrehungen alt. Maxon war anders. Zusammen waren sie anders. Und auch heute noch, zwanzig Jahre später, führen die beiden keine gewöhnliche Ehe. Maxon ist Astronaut geworden. Während er zwischen Himmel und Erde schwebt, versucht Sunny in der idyllischen Kleinstadt in Virginia die Fäden der kleinen Familie zusammenzuhalten. Alles geht gut, bis zu dem Tag, als sie einen Autounfall hat. Obwohl harmlos, löst er eine Lawine in Sunnys Leben aus. Da ist ihr kleiner autistischer Sohn, um den sie sich sorgt. Da ist ihre schwerkranke Mutter, um die sie sich kümmert. Da sind ihre eigenen Wünsche, die sie bislang immer unterdrückt hat. Und wie immer ist Maxon nicht zur Stelle, um sie zu unterstützen. Schlimmer noch: Auf dem Weg ins All, passiert etwas Unvorhergesehenes …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Astrid Finke
Originaltitel: SHINE, SHINE, SHINE
Originalverlag: DeFiore / St. Martin's Press
Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 2 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-71483-4
Erschienen am  11. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine ganz besondere Liebesgeschichte

Von: lousbooklounge

29.10.2019

Das Leuchten des Mondes von Lydia Netzer ist eine Liebesgeschichte mit realistischen Problemen, sehr autentisch erzählt. Das Cover kann mich mit seiner Schlichtheit überzeugen und passt perfekt zum Inhalt des Buches. Im laufe des Buches erfährt man in den rückblickenden Abschnitten wie Sunny und Maxon aufgewachen sind und sich kennen gelernt haben, wohingegen in den Abschnitten der Gegenwart das Leben mit all seinen Problemen geschildert wird. Maxon ist ein Astronaut und Wissenschaftler der in einer bemannten Rakete zum Mond unterwegs ist und der als Kind unter seinem gewalttägige Vater litt. In der Schule war er ein Außenseiter weil durch seine autistischen Züge, die Reaktionen der anderen nur schwer einordnen und erkennen konnte. Sunny hingegen ist alleinerziehende Mutter des gemeinsamen autistischen Sohnes Bubber und kämpft in der Vorstadt um Normalität. Sie leidet seit ihrer Geburt unter Kahlköpfigkeit und trägt deswegen Perücken. Auch sie war in der gemeinsamen Schulzeit eine Außenseiterin aufgrund ihres kahlen Kopfes. Sie wuchs als Tochter eines christlichen Misionars in Birma auf. Maxon und Sunny haben ihre eigene Art zu kommunizieren entwickelt und aus der anfänglichen Freundschaft wurde eine ganz besondere Art der Liebe. Nach einem Autounfall, den sie ohne ihren Mann Maxon durchstehen muss, weil er im Weltall schwebt, entscheidet sich Sunny dann ihrem Leben eine Kehrtwende zu geben und zieht nicht weiter ihre Perücken an. Außerdem setzt sie die Medikamete ihre Sohnes Bubber ab und lernt ihn so noch einmal auf eine ganz neue Weise kennen. Vieles verändert sich und Geheimnisse aus vergangener Zeit kommen wieder an die Oberfläche, wärend die Rakete in der Maxon sich befindet von einem Meteoriten getroffen wurde und der Kontakt abbricht. Wird sie ihre Liebe, die bis zum Mond und wieder zurück reicht, je wieder sehen?! Das Leuchten des Mondes ist ein Buch was mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Der Klappentext hat mich von Anfang an begeistert und mich mit den Themen des Autismus und dem Beruf des Astronauten augenblicklich überzeugen können. Der Schreibstil war sehr flüssig und angenehm zu lesen auch wenn man anfänglich Schwierigkeiten hat die Verbindung zwischen den beiden zu verstehen und die Mathematik eine große Rolle in der Kommunikation zwischen den beiden spielt, merkt man mit der Zeit, das die Verbindung zwischen Sunnx und Maxon etwa ganz Besonderes und Großes ist. Mein Fazit: Für mich ist dieses Buch, das Erste mit diesen Themen, was ich gelesen habe und was mich überzeugt hat. Ich für meinen Teil kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen der an einer ganz Besonderen Liebesgeschichte teilhaben möchte.

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Wer ist Sunny?

Von: Marie's Salon du Livre

20.08.2019

Mitten in einer amerikanischen Kleinstadtidylle leben Sunny, ihre Ehemann Maxon und ihr autistischer kleiner Sohn Bubber. Haus mit gepflegtem Garten, diverese Vorschulaktivitäten, Elternabende, Hauseinweihungsparties und Grillabende entsprechen den allgemeinen Vorstellungen. Nichts und niemand soll an den Grundfesten der Vorstadt rütteln. So sieht es auch Sunny. Sie fügt sich in diese Gesellschaft nahtlos ein, obwohl sie eine sehr ungewöhnliche Kinderheit verbracht hat. Sie schafft es immer, sich den Gegebenheiten anzupassen, wie ein Chamälion und vergisst darüber, wer sie eigentlich ist. Sunny, die Ehefrau eines genialen Mannes. Maxon mit Preisen ausgezeichnet, befindet sich auf einer sensationellen Mission im All, um auf dem Mond die Kolonialisierung zu beginnen. Als Paar von den Medien umschwärmt, noch dazu da Sunny hochschwanger ist, als Maxon sich auf den Weg macht. Sunny, die Mutter eines autistischen Sohnes, der ebenfalls geniale Züge zu erkennen gibt. Immer bereit die besten Therapien zu finden, die Behandlung zu optimieren. Sonny, die Mutter eines noch ungeborenen Kindes, um die Familie komplett zu machen. Sunny, die Tochter einer schwerkranken Mutter, die noch so viel zu erzählen hätte. Da ist dann noch Sunny, die Frau – aber wer ist diese nun? Wie hat es mir gefallen? Ich weiß nicht mehr ganz genau, bei wem oder auf welchem Blog ich dieses Buch entdeckt habe, aber der Klappentext lies mich sofort aufhorchen. Ich danke dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Sunny steht im Mittelpunkt der Geschichte. In Rückblicken erfährt der Leser mehr über ihre Eltern, ihre ungewöhnliche Kindheit, ihre Jugend und ihre Studienzeit. Die Autorin hat mit ihr eine einzigartige Figur erschaffen. Ihre innere Stärke und ihre Kraft sich allen Widrigkeiten zu stellen, sich den Problemen entgegenzusetzen, machen sie zu einer ungewöhnlichen Frau. Trotzdem bleibt sie im Dunkeln und schwer zu fassen. Vor allem gefühlsmäßig hatte ich meine Probleme mit ihr. Dennoch mochte ich sie, auch wenn sie ein wenig zu distanziert wirkte. Aber ich denke, das liegt an dem Mix aus Erfahrungen, ihren Eltern und ihrem genialen Ehemann. Sunny entspricht immer den Anforderungen, aber niemals aus vollstem Herzen. Erst ein harmloser Autounfall bringt alle ihre Mauern zu Bruch. Ab diesem Moment fand ich sie persönlich richtig toll. Maxons Rolle bleibt eher klein, aber wir begleiten ihn ins All und erfahren, wie sehr er Sunny liebt. Die zwei scheinen für einander bestimmt zu sein. Für Maxon stand immer schon fest, dass er Sunny für immer lieben wird. Eine Konstante, die für ihn unumstößlich ist. So wie die Erde die Sonne umkreist. Dieses Buch beschreibt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, eine kleine Familie mit ihren einzigartigen Mitgliedern und eine Frau, die ihren Platz im Leben sucht. Mein Fazit: Wer seltsame Figuren mag, einer Handlung Zeit gibt sich zu entwickeln und kein Problem mit Interpretationsmöglichkeiten hat, der kann diesem Buch genauso viel abgewinnen, wie ich.

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Vita

Lydia Netzer

Lydia Netzer wurde in Detroit geboren und wuchs unter dem endlos weiten Sternenhimmel des Mittleren Westen auf. Unzählige Nächte verbrachte sie wach, den Blick auf die Sterne gerichtet, und dachte sich Geschichten aus. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern, zwei Boston Terriern und einem Pferd auf einer Farm in Virginia.

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