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Das Licht der Insel Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-328-10161-1

Erschienen:  16.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Elizabeth und ihre Zwillingsschwester Emily wachsen in der rauen Einsamkeit des Lake Superior auf. Ihr Vater ist Leuchtturmwärter auf Porphyry Island, einer kleinen, sturmumtosten Insel. Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, obwohl Emily nicht spricht – doch sie hat ein bemerkenswertes Gespür für Tiere, und sie malt wunderschöne Pflanzenbilder. Ihr Bruder Charles fühlt sich für die Schwestern verantwortlich. Doch dann setzt ein schreckliches Ereignis der Idylle für immer ein Ende …

Siebzig Jahre hat Elizabeth nicht mit ihrem Bruder gesprochen, als am Ufer des Sees Charles' Boot angespült wird. Von ihm fehlt jede Spur, doch sie weiß, dass es nur einen Ort gibt, zu dem er unterwegs gewesen sein kann. Nur was hat ihn nach all den Jahren dazu gebracht, nach Porphyry zurückzukehren?

»Diesen unwiderstehlichen Sog entwickelt der Roman, spannungs- und voltenreich erzählt – und in einer Nacht durchgelesen.«

emotion (10.10.2017)

Jean E. Pendziwol (Autorin)

Jean Pendziwol, geboren 1965 in Ontario, Kanada, hat bereits acht Kinderbücher veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt noch heute in ihrer Heimatstadt am Ufer des Lake Superior. »Das Licht der Insel« ist ihr erster Roman.

»Diesen unwiderstehlichen Sog entwickelt der Roman, spannungs- und voltenreich erzählt – und in einer Nacht durchgelesen.«

emotion (10.10.2017)

»Pendziwol nimmt die Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit.«

Grazia (16.11.2017)

»Eine unvergessliche Geschichte von Heimweh und verpassten Chancen. Nachdenklich und beglückend zugleich.«

Kirkus Reviews

»Ein atmosphärischer Roman um Familie und Täuschung. Fans von Jojo Moyes sollten diesen Sommer ›Das Licht der Insel‹ lesen.«

School Library Journal

»Ein wunderschöner Roman voller unerwarteter Wendungen. Die einsame Insel im Lake Superior machen dieses Buch ebenso besonders wie die beiden Erzählstimmen.«

Daily Mail

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Veronika Dünninger
Originaltitel: The Lightkeeper's Daughters
Originalverlag: HarperCollins Canada, Toronto 2017

Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10161-1

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen:  16.10.2017

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Großartiger Wohlfühlroman

Von: Daniela Vödisch Datum: 18.04.2018

https://danis-buecherregal.jimdofree.com/

Alleine der Klappentext lässt schon vermuten, dass hier Dinge aus der Vergangenheit ans Tageslicht kommen könnten, die nicht nur die Figuren bewegen, sondern auch den Leser. Das trifft hier absolut zu.

Alleine schon die Geschichte der beiden Zwillingsmädchen, von denen eine spricht und eine nicht, hat mich schon sehr bewegt. Emily lebt in ihrer ganz eigenen Welt, aber trotzdem ist sie sehr dicke mit Elisabeth. Unter anderem deswegen, weil sie immer von ihr beschützt wird. Außer den Mädels gibt es da noch den Bruder Charles, der sich liebevoll um die beiden kümmert. Klingt alles nach einer idyllischen Kindheit, doch eines Tages geschieht etwas, das die beiden Mädels dazu bewegt, die Insel zu verlassen. Die Figuren sind für mich gut greifbar gewesen, weswegen ich umso tiefer in die Geschichte eintauchen könnte, als es sowieso der Fall gewesen wäre.

Die Geschichte beginnt relativ ruhig, nimmt dann aber doch recht schnell an Fahrt auf. Von da an steigt der Spannungsbogen stetig, es gibt keinerlei unnötige Längen und deswegen langweilt man sich als Leser auch nicht. Erzählt wird die Geschichte in verschiedenen Handlungssträngen, einmal in der Vergangenheit der 1920er Jahren und einmal in der Gegenwart. Dabei kommen auch Tagebucheinträge zur Sprache, so wird die Lektüre etwas aufgelockert.

Der Schreibstil passt sehr gut zum atmosphärischen Setting der Geschichte. Die Vergangenheit spielt auf der abgeschiedenen Insel Porphy Island im nordwestlichen Kanada, die spätere Geschichte spielt am Lake Superior, dem größten See Kanadas. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und stilvoll, teilweise sogar poetisch, was aber sehr gut zur Geschichte passt und immer leicht verständlich ist. Mich hat ihre Art zu schreiben oft zum Nachdenken angeregt.

Fazit:
"Das Licht der Insel" ist ein großartiger Wohlfühlroman, der sich gerade bei schlechtem Wetter unter einer Decke hervorragend genießen lässt.

Das Licht der Insel - meine Buchentdeckung im Monat März

Von: Sybi Datum: 28.03.2018

https://savedmomentsblog.com/

Das Rezensionsexemplar lag nun schon etwas länger bei mir herum, ich hatte zugegebenermaßen keine allzu große Lust (mehr) auf die Geschichte. Mittlerweile frage ich mich aber, warum ich den Roman nicht schon viel früher gelesen habe. Aber erst einmal zu den Fakten: „Das Licht der Insel“ ist am 16. Oktober 2017 im Penguin Verlag erschienen und umfasst 416 Seiten, die auf insgesamt drei Teile innerhalb des Buches aufgeteilt sind.

Die Handlung
Der Roman handelt von einer Familie auf Porphyry Island: Die Protagonistin Elizabeth verbrachte ihre Kindheit und Jugend zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Emily, ihren beiden Brüdern, Charles und Peter, sowie ihren Eltern auf der abgeschiedenen Insel. Ihr Vater, Andrew Livingstone, war zu gegebener Zeit Leuchtturmwärter und brachte insbesondere Elizabeth viel von seiner Arbeit bei, während sich die ruhige Emily gerne in der Natur aufhielt und sich mit Tieren beschäftigte. Die Schwestern sind unzertrennlich und ihr Bruder Charles fühlt sich dafür verantwortlich, die beiden zu beschützen.
70 Jahre lang hat Elizabeth nicht mehr mit Charles gesprochen, als eines Tages sein Schiff am Ufer entdeckt wird: Von ihrem Bruder fehlt jede Spur, lediglich die Logbücher ihres Vaters befinden sich an Bord. Elizabeth, die mittlerweile ein hohes Alter erreicht hat und erblindet ist, hat viele Fragen hinsichtlich ihrer Vergangenheit, auf die sie in den Logbüchern Antworten zu finden glaubt. Da sie die Einträge selbst nicht lesen kann, ist sie auf Hilfe von außen angewiesen. An dieser Stelle kommt Morgan ins Spiel: eine junge, rebellische Frau, die vor Kurzem beim Graffitisprayen am Zaun des Altenheims erwischt wurde, in dem Elizabeth untergebracht ist. Die Teenagerin muss den Zaun zur Strafe neu streichen und lernt im Zuge dessen Elizabeth kennen. Die beiden Frauen begeben sich wenig später auf gemeinsame Spurensuche in die Vergangenheit der alten Frau und entdecken zahlreiche Ungereimtheiten, die es nach und nach aufzuklären gilt.

Meine Meinung
Ich hatte an das Buch keine allzu hohen Erwartungen: Ich glaubte, einen Roman zu entdecken, den man gut zwischendurch lesen kann, ohne großartig mitdenken zu müssen. Bekommen habe ich allerdings etwas völlig anderes. Bereits im ersten Kapitel wird der Leser direkt ins Geschehen geworfen. Ich hatte zunächst ein wenig Probleme damit, mich in die Geschichte einzufinden, was mitunter auch am Schreibstil lag. Er ist nicht kompliziert, aber anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Das kann allerdings auch daran liegen, dass ich vor diesem Roman einen Teil der Romance Elements Reihe gelesen hatte, der sich durch einen wirklich sehr einfachen, direkten Schreibstil auszeichnet. Jean E. Pendziwol schreibt hingegen sehr malerisch und beizeiten ausufernd. Nach diesen anfänglichen „Schwierigkeiten“ war ich allerdings absolut begeistert von ihrer Schreibweise. Die Autorin versteht es einfach, die Atmosphäre einzufangen und die Protagonisten zum Leben zu erwecken. Gerade das ist einer der Punkte, der mir in dem Roman besonders gut gefallen hat: Ich konnte die Einsamkeit auf der Insel und die Emotionen der Figuren nahezu spüren, weswegen es mir gelungen ist, vollständig in die Geschichte abzutauchen.

Der Roman ist am Anfang und Ende in der dritten Person geschrieben (auch stilistisch ein sehr gelungener Rahmen), im restlichen Teil wird die Ich-Perspektive eingehalten. Hier variiert die Autorin zwischen der Sichtweise Morgans und Elizabeths, was das Lesen sehr abwechslungsreich macht und es ermöglicht, sich in die Hauptcharaktere hineinzuversetzen. Toll daran ist außerdem, dass sowohl Morgan als auch Elizabeth die Geschichte gemeinsam zu einem großen Ganzen zusammenfügen – ohne Beteiligung einer der beiden Protagonistinnen könnte man das Rätsel nicht lösen.

Stichwort „Rätsel“: Rätsel gibt der Roman wirklich zu Genüge auf. An sehr vielen Stellen dachte ich mir: „Das kann doch jetzt nicht sein!“. In dem Buch befinden sich unzählige überraschende Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte, sodass es bis zur letzten Seite spannend blieb. Vor allem gegen Ender der Geschichte hatte ich einen Knoten im Gehirn: Ich musste erst einmal die komplette Story Revue passieren lassen und nachdenken, ehe ich die Zusammenhänge bis ins Detail verstanden habe. Von wegen also „ein Roman für zwischendurch, bei dem man nicht nachdenken muss“. Der Autorin ist es einfach gelungen, das Leben der Charaktere auf wundervolle Weise zu verstricken.

Am Ende des Buches wird der Rahmen nicht nur stilistisch geschlossen, sondern auch in puncto der beteiligten Personen – ein wirklich gelungener, abschließender Kniff.

Fazit
Für mich ist „Das Licht der Insel“ von Jean E.Pendziwol die Entdeckung des Monats März. Im Buchladen habe ich es zwar gesehen, allerdings nicht präsent platziert, sodass viele Menschen diesen tollen Roman nicht auf dem Schirm haben dürften. An einer Stelle im Buch steht in einem Zitat, dass Fans von Jojo Moyes „Das Licht der Insel“ lieben dürften. Ob ich Pendziwol mit ihr vergleichen würde, weiß ich nicht, allerdings spielen die beiden Autorinnen meiner Meinung nach definitiv in einer Liga. Umso überraschender für mich ist, dass es Pendziwols erster Roman ist, zuvor hat sie ausschließlich Kinderbücher geschrieben. Ich hoffe sehr, sie schreibt noch mehr Bücher für Erwachsene. Für mich ist nämlich klar: Ich werde sie lesen. An alle, die das Buch schon haben oder es sich noch zulegen möchten: Freut euch auf eine mystische Entdeckungstour in die Vergangenheit, die ich mir – so am Rande erwähnt – auch sehr gut verfilmt vorstellen könnte.

Von: aus Bad Lippspringe Datum: 04.08.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Literafee

Das Buch hat mich richtig in seinen Bann gezogen. Die Autorin versteht es meisterhaft Spannung aufzubauen und den Leser neugierig zu machen. Schon nach den ersten Seiten wollte ich wissen, was auf der Insel damals geschah, und welche Verbindung es zwischen der alten Frau Elizabeth und dem jungen Mädchen Morgan gibt.
Die atmosphärisch dichte Beschreibung des Insellebens, die frostigen Winter, die aufziehenden Nebelschwaden lassen einen das Leben auf dieser einsamen, abgelegenen Insel hautnah miterleben.
Ein wahrhaft rundherum gelungener Roman.



Von: aus Gelsenkirchen-Buer Datum: 04.08.2017

Buchhandlung: Mayersche Buchhandlung KG

Eine sprachlich sehr schön erzählte Familiengeschichte, deren Stärke vor allem in den Handlungssträngen, die in der Vergangenheit spielen, wunderbar atmosphärisch zum tragen kommt.

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