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Das Liebes-Projekt Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-71402-5

Erschienen: 09.05.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Liebe unter Wissenschaftlern… George, ein verträumter Kosmologe, erforscht den Ursprung des Universums. Irene, die pragmatische Astrophysikerin, erschafft schwarze Löcher im Labor. Als beide sich am bekannten Institut für Astronomie in Toldeo begegnen, passiert es: Die Liebe schlägt ein wie ein Blitz und wirft beide aus ihrer Umlaufbahn. Irene und George scheinen wie füreinander geschaffen. Ein glücklicher Zufall? Daran glauben Astrophysiker prinzipiell nicht. Dann findet Irene auch noch heraus, dass ihre und Georges Mutter einander kannten und ganz eigene Pläne mit den beiden hatten… Steht ihre Liebe unter keinem guten Stern?

Lydia Netzer (Autorin)

Lydia Netzer wurde in Detroit geboren und wuchs unter dem endlos weiten Sternenhimmel des Mittleren Westen auf. Unzählige Nächte verbrachte sie wach, den Blick auf die Sterne gerichtet, und dachte sich Geschichten aus. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern, zwei Boston Terriern und einem Pferd auf einer Farm in Virginia.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Beate Brammertz
Originaltitel: How to Tell Toledo From the Night Sky
Originalverlag: St. Martin's

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 27 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-442-71402-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 09.05.2016

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Liebe, eine Wissenschaft für sich

Von: Gackelchen Datum: 26.07.2016

gackelchensbooks.blogspot.com

Können Seelenpartner füreinander geschaffen werden? Kann man Liebe erzeugen, durch die richtigen Umstände? Zwei Freundinnen, Scheidungskinder, wollen es bei ihren Kindern nicht dem Zufall überlassen...

George glaubt. An alles. Götter, Magie, Seelenverwandte, Feen. Seit ihm ein Medium mitteilte, dass seine grosse Liebe, die Eine, als Astronomin in Toledo auf ihn treffen wird, verbingt er seine Zeit damit alle Frauen mit braunen Haaren ( noch ein Hinweis des Mediums ) am Toledo Institut der Astronomie als potentielle Freundin zu testen. Irene glaubt nicht. An nichts, ausser ihrer Theorie Schwarze Löscher auf der Erde zu finden. Als ihre Mutter bei einem Unfall stirbt, sieht sie sich gezwungen zurück nach Toledo zu fahren und bekommt dank ihrer Forschung sogar eine Stelle am Institut. Als beide aufeinander treffen, werden sie wie magnetisch voneinander angezogen. Schicksal? Für einander bestimmt? Oder einfach nur konditioniert?
Es wird schwierig das Buch zu Rezensieren ohne zu viele Spoiler, finde ich ja man sollte es lesen ohne irgendwelche Vorkenntnisse, um vollends überrascht zu werden! Ich hatte das Buch mit in Urlaub und in 2 Tagen fertig, und nein, es war kein "rumliegen am Strand"-Urlaub.
Netzer spielt mit der Frage der Erziehung und wie weit man gehen kann um das Glück der Kinder sicher zu stellen. Thriller gleich, kommt das Buch daher, je tiefer der Leser in die Geheimnisse der Umstände eingeweiht wird. Netzer ist explizit, nichts wird ausgelassen. Liebe? Um die geht es herzlich wenig. Oder doch ausschliesslich? George gibt dem Buch was lockeres, erinnert an einen Labrador der geliebt werden will. Der glaubt und Halluzinationen von Göttern hat. Irene ist schwieriger zu mögen, aber erträglich. Die Mütter, und deren Hintergründe, bringen die Spannung und wissen den Leser zu fesseln. Liebe, um die geht es irgendwie dann doch immer wieder. Die Liebe von Bernice zu Sally, von den Müttern zu ihren Kindern, die Kinder zu ihren Eltern, zueinander.

Neben Irene und George, amüsiert sich die Autorin mit einer Nebenhandlung, der Geschichte von Belion, Magier in einem Onlinegame, und seines Silvergirls. Fragt man sich erst, was das soll, fand ich schnell gefallen an dem Subplot und hätte gegen Ende fast lieber mehr über Belion erfahren als über Irene und George.
Leider hat mich das Ende enttäuscht, da mir das angedeutete Ende besser gefallen hätte. Schade dass sich die Autorin nicht zu diesem Schritt getraut hat.
Eine faszinierende Verwertung der Kindeserziehung und psychischen Manipulierung. Herumschwirrende Götter, ein Teeblätter lesendes Medium, Prophezeihungen... der Grad zwischen Fantastie und Realität ist schmal. Murakamisch eingebaut, ohne zu stören. Am Ende dann doch leider nur ein "Ja, war sehr nett" Buch. Empfehlen kann ich euch trotzdem allen, die mal eine bisschen andere Liebesgeschichte erleben wollen. Und sich für Astrologie und Astronomie interessieren.

Danke an das Bloggerportal für die Verfügungstellung des Leseexemplars.

Eine irgendwie schon niedliche Liebesgeschichte mit zwei skurrilen Persönlichkeiten

Von: Simone von Nickypaulas Bücherwelt Datum: 13.06.2016

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Wie auf dem Rückumschlag des Buches schon so schön geschrieben steht "Liebe ist (k)eine Gleichung mit zwei Unbekannten" und noch niemand hat je die Lösung für diese Gleichung entdeckt ;)

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
In diesen Liebesroman geht es um Irene und George, zwei Wissenschaftlern, die beide etwas speziell zu sein scheinen.
Irene erfährt gleich zu Beginn der Geschichte, dass ihre Mutter durch einen Sturz ums Leben gekommen ist. Eigentlich hatten die beiden kein besonders gutes Verhältnis, war ihre Mutter doch heimliche Alkoholikerin. Nichts desto trotz ist Irene tief betrübt.
George wiederum, Lieblingsdozent vieler Studentinnen am Toledo Institut of Astronomy, hat seine ganz eigenen Probleme. Er neigt des Öfteren zu Halluzinationen, was nicht gerade förderlich für seinen Verstand ist.
Als Irene wieder nach Toledo zieht, um am selben Institut zu forschen, begegnen sich die beiden endlich. Die Bekanntschaft wirft beide förmlich aus ihrer Umlaufbahn und bringt sie auf vollen Kollisionskurs mit der Liebe, doch....hatte Irene nicht noch einen Freund? Und dann gibt es noch Irenes und Georges Mutter, die sich wohl gekannt haben und ihre ganz eigenen Pläne mit den Zweien hatten.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Das Cover ist sehr süß für einen Liebesroman gehalten und passt wunderbar dazu, dass beide Wissenschaftler sind, die sich mit den Sternen und dem Weltraum befassen. Außerdem ist die Abbildung des Mondes mit George bzw. Irene immer jeweils über den Kapitel zu finden, wodurch angezeigt wird, über wen das Kapitel meist handelt.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Es ist sehr interessant zu sehen, wie Wissenschaftler versuchen die Liebe zu ergründen, schließlich sind sie ja auch nur Menschen. Und irgendwie, ja irgendwie fühlte sich die Begegnung und Liebe zwischen Irene und George tatsächlich wie ein Projekt an, aber ein sehr niedliches und gutes. Ab und an fand ich den Roman vom Schreibstil zwar nicht 100 % flüssig, aber insgesamt fällt das für mich nicht sehr ins Gewicht, da dies durch eine interessante und manchmal auch makabere Art von Humor wettgemacht wurde. Auch die Switche zu den Eltern der beiden fand ich gut eingebunden, da man so doch ziemlich gut den Schmetterlingseffekt und Ursache und Wirkung beobachten konnte, perfekt für einen Liebesroman über Wissenschaftler ;)

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Eine irgendwie schon niedliche Liebesgeschichte mit zwei skurrilen Persönlichkeiten und auch nicht ganz normalen Eltern. Über die Wissenschaft und die Erkenntnis, das man die Gleichung der Liebe wohl letzten Endes doch nie wirklich lösen wird.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Wer Liebesgeschichten mit mal etwas anderen Charakteren sucht, die gern auch mal etwas eigen sein dürfen, sich dann evtl. noch ein klitzekleines bisschen oder gar mehr für die Wissenschaft interessiert oder einfach nur ein kleiner Nerd ist, der ist bei Lydia Netzers "Liebesprojekt" genau an der richtigen Adresse =)

Simone
von Nickypaulas Bücherwelt

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