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Das Liebesleben der Suppenschildkröte Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-38201-9

Erschienen: 17.02.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), Hörbuch Download

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In der Liebe ist alles erlaubt … oder?

Single-Frau Anfang 40 mit zwei kleinen Kindern sucht Mann – zieht man damit seinen Traumprinzen an Land? Eher nicht. Zu dem Schluss kommt zumindest Sophie, nachdem der jüngste potenzielle Liebhaber vor ihrem Nachwuchs Reißaus genommen hat. Als die Münchner Lokalreporterin bei einem Auffahrunfall den schicken Anwalt Roland kennenlernt, verschweigt sie die lieben Kleinen daher kurzerhand – ganz à la Suppenschildkröte, die ihre Brut allein am Strand zurücklässt. Sobald Roland sich in sie verliebt hat, wird Sophie ihm reinen Wein einschenken. Eine winzige Schwindelei, die spektakulär nach hinten losgeht …

Schlagfertig, witzig und charmant - zum Verlieben ist man nie zu erwachsen!

"Eine witzige und charmante Liebesgeschichte."

TV für mich (10.04.2014)

Theresia Graw (Autorin)

Theresia Graw, geboren 1964, studierte Germanistik und Kommunikationswissenschaften. Als Journalistin war sie für verschiedene Radiosender tätig und arbeitet heute als Nachrichtenredakteurin beim Bayerischen Rundfunk in München. Außerdem hat sie mehrere Kinderbücher veröffentlicht. Bei Blanvalet sind von ihr bereits die Romane »Das Liebesleben der Suppenschildkröte«, »Glück ist nichts für schwache Nerven« und »Wenn das Leben Loopings dreht« erschienen.

"Eine witzige und charmante Liebesgeschichte."

TV für mich (10.04.2014)

"[…] unangestrengt selbstironisch und sehr witzig. [Graw] zeigt, dass eine heitere Erzählung nicht oberflächlich sein muss, und findet immer wieder feine Zwischentöne, die dem ‚Liebesleben der Suppenschildkröte‘ Charme und Seriosität verleihen."

Münchner Merkur (21.07.2014)

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 320 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-38201-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 17.02.2014

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Gefühlvoller Alltag

Von: AntjeDomenic Datum: 02.09.2017

antjesbuechereckeundco.blogspot.de/?m=1

"Das Liebesleben der Suppenschildkröte"
Theresia Graw


Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 316
ISBN: 978-3-442-38201-9
Erstausgabe: 17. Februar 2014
Preis: 9,99 Euro



Klappentext:
In der Liebe ist alles erlaubt ... Oder?
Single-Frau Anfang 40 mit zwei kleinen Kindern sucht Mann – zieht man damit seinen Traumprinzen an Land? Eher nicht. Zu dem Schluss kommt zumindest Sophie, nachdem der jüngste potenzielle Liebhaber vor ihrem Nachwuchs Reißaus genommen hat. Als die Münchner Lokalreporterin bei einem Auffahrunfall den schicken Anwalt Roland kennenlernt, verschweigt sie die lieben Kleinen daher kurzerhand – ganz à la Suppenschildkröte, die ihre Brut allein am Strand zurücklässt. Sobald Roland sich in sie verliebt hat, wird Sophie ihm reinen Wein einschenken. Eine winzige Schwindelei, die spektakulär nach hinten losgeht …


Gestaltung des Buches:
Das "schlichte" des Covers gefällt mir sehr gut. Eine Schildkröte und Herzen zieren das Cover. Schlicht, einfach und für mich absolut passend.


Meine Meinung:
Mittlerweile ist dieses Buch, mein drittes Buch, welches ich von Theresia Graw gelesen habe. Die beiden Bücher zuvor haben absolut meinen Geschmack getroffen.
Die Autorin hat für mich eine sehr leichte und gefühlvolle Art zu Schreiben. In diesem Fall war es eine alleinerziehende Hausfrau, die auf der Suche nach Liebe ist und auf einen Anwalt trifft, dem Sie ihre Kinder verschweigt.
Theresia Graw hat detailgetreu Alltagsszenen beschrieben und damit meinen Nerv getroffen. Im Lesen habe ich mich selbst immer mal wiedergefunden und war doch erstaunt, das es viele Parralellen zu meinem Leben gibt.
Sehr humorvoll umschreibt Theresia Graw das Leben der Singlefrau Sophie aber auch leiden wird man beim Lesen mit der Protagonistin.
Ein sehr schönes Lesen war es für mich mit diesem Buchschätzchen.

Nun warte ich gespannt auf das nächste Buch der Autorin.
"Mit Hanna nach Havanna" erscheint am 19. Februar 2018. Noch etas Zeit, aber die wird sich definitiv Lohnen, da bin ich mir sicher.

Liebe Theresia, vielen Dank für soviel schöne Lesestunden. Ich freue mich sehr auf Deine nächsten Bücher und hoffe auf ein Wiedersehen bei der "lbm2018".


Meine Bewertung:
4 von 5*

Solide Unterhaltung

Von: Phoebe Miller Datum: 21.04.2017

www.pm-thinks.com

Inhalt:

Sophie ist Anfang 40, alleinerziehende Mutter zweier Kinder und beruftstätig. Diese Kombi macht es ihr recht schwer, einen Mann zu finden. Der letzte potenzielle Kandidat hat vor ihren Kindern Reißaus genommen. Nach einem Auffahrunfall mit dem Anwalt Roland knistert es und sie entscheidet kurzerhand, ihr Mutterdasein zu verschweigen. Doch je mehr Zeit vergeht, desto schwerer wird es, ihm die Wahrheit zu sagen. Als wäre das nicht schon genug, nimmt auch ihr Job chaotische Ausmaße an.

Meine Meinung:

Wer mich kennt, weiß, dass ich humorvolle Bücher mag. Ich lache gerne, habe aber einen recht eigenwilligen Humor. "Das Leben der Suppenschildkröte" hat mich daher nur teilweise abgeholt.

Sophie ist recht chaotisch, aber eine liebevolle Mutter - großer Pluspunkt. Dass sie ihre Kinder dann aber eines Mannes wegen verleugnet - Minuspunkt. Aber gut, ich wusste, worauf ich mich einließ und habe auf viele Irrungen und Wirrungen seitens des Klischees gehofft. Die aber nicht so wirklich eingetroffen sind. Sophie muss Roland zwar öfter mal belügen, aber richtig kritisch, dass er hinter ihre Lüge kommen konnte, war es nie. Bis sie irgendwann dann eben doch aufgeflogen ist.

Anfangs gefiel mir Sophie - sie war chaotisch, locker, eine gute Mutter und auch sarkastisch. Der Einstieg gestaltete sich daher als sehr interessant. Doch mit der Zeit ließen meine positiven Gefühle ihr gegenüber nach.

Mir war es zeitweise etwas unangenehm, zu lesen, wie sich eine erwachsene Frau so verbiegt, nur um einen Mann zu finden. Ja, ich verstehe den Wunsch nach einer intakten und liebevollen Beziehungen, aber diese Verzweiflung - die konnte ich noch nie nachvollziehen. Vielleicht bin ich naiv, vielleicht schon zu lange glücklich vergeben, aber ich fand das teilweise lächerlich.

Ein Problem war sicherlich, dass ich mich nicht in Sophie hineinversetzen konnte. Sie ist gute 15 Jahre älter, hat zwei Kinder (ich keine) und sucht eben einen Mann. Und sie war mir zu launig - viel zu launig. Sie wechselte ihre Meinung fast stündlich und das Hin und Her zwischen den Männern am Ende - ich wollte die Frau furchtbar genervt schütteln. Aber so richtig. Und die Kinder mussten alles mitmachen. Daumen runter.

Als richtig sympathsich empfand ich sie also nicht. Dafür schloss ich Björn und Miriam ins Herz und die Kinder waren auch sehr süß. Sophies Bruder hingegen ist ein unerträglicher Stalker, dessen (Ex)Freundin wohl verrückt sein muss. Komisches Verhalten scheint also in der Familie zu liegen.

Zwischendurch entstand sicher die eine oder andere Situationskomik, vor allem bedingt durch Sophies Job, die heitere Familienkolumne ihrer Kollegin fortzuführen. Ich hab mich sehr amüsiert, als Björn, Sophie und die Kinder heile Familie auf der Bühne spielen mussten. Und auch die Kolumnen sind sehr amüsant zu lesen, denn jeder muss doch wissen, dass dem nicht so ist - anscheinend bis auf die Leserinnen jener Kolumne. Aber das reichte mir einfach nicht.

Ich hatte mir mehr erhofft. Mehr Humor, mehr mitfiebern, mehr Gefühle. Durch den flüssigen Schreibstil und aufgrund der Leichtigkeit hatte ich den Roman zwar schnell durch, aber er kann nicht als Highlight bezeichnet werden. Nicht gut, nicht schlecht, solide Unterhaltung für zwischendurch, die man schnell wieder vergisst. Vielleicht auch eher für eine andere Altersgruppe als die meine interessant.

Fazit:

Solide Unterhaltung

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