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Das Lied der Hoffnung Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-47510-0

Erschienen: 16.12.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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In einer Zeit des Aufruhrs kämpft die junge Gräfin Antonina um ihr Glück

Russland, ein Landgut im Nordwesten, 1861: Die Welt der jungen Gräfin Antonina zerbricht, als ihr kleiner Sohn Mischa bei einem Ausritt entführt wird. Zwar entkommt ihr Mann der räuberischen Kosakenbande, doch er ist nach dem Verlust des Jungen nur noch ein Schatten seiner selbst. Plötzlich muss Antonina nicht nur um ihr Kind bangen, sondern auch um den Landsitz der Familie, der im Sturm sozialer Unruhen unterzugehen droht. In ihrer Not wendet sich die junge Frau an den Gutsverwalter Grischa und macht sich mit ihm auf die Suche nach ihrem Sohn. Doch Grischa verbirgt ein dunkles Geheimnis ...

»Ein Roman, der bezaubert wie die Musik von Tschaikowsky, berauscht wie Vodka ... und fasziniert wie die Verschachtelungen einer Matroschka.«

Roberta Rich

Linda Holeman (Autorin)

Linda Holeman, geboren im kanadischen Winnipeg, arbeitete nach ihrem Studium der Soziologie und Psychologie zunächst zehn Jahre als Lehrerin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre historischen Romane, darunter »Smaragdvogel«, »Das Mondamulett« und »Der Duft von Safran«, sind internationale Bestseller und in sechzehn Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt in Toronto und Santa Monica, Kalifornien.

www.lindaholeman.com

»Ein Roman, der bezaubert wie die Musik von Tschaikowsky, berauscht wie Vodka ... und fasziniert wie die Verschachtelungen einer Matroschka.«

Roberta Rich

»Linda Holeman ist eine Meisterin der dramatischen Spannung.«

The Globe and Mail

»Wunderschöne und fesselnde Geschichte, die einen Sturm von Gefühlen auslöst.«

Frankfurter Stadtkurier

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Monika Köpfer
Originaltitel: The Lost Souls of Angelkov
Originalverlag: Random House Canada

Taschenbuch, Broschur, 608 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-47510-0

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 16.12.2013

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Eine faszinierende Geschichte über das Leben einer starken Frau !!(SPOILER)

Von: Lena W. Datum: 29.04.2015

https://dierabenmutti.de/

INHALT:
Antonina, Tochter eines russischen Prinzen, wird im zarten Alter von 17 Jahren mit dem wesentlich älteren Graf Konstantin Mitlowski verheiratet. Sie leben nach der Hochzeit auf dessen Landgut im Nordwesten Russlands. Kurze Zeit nach der Hochzeit wird Antonina schwanger und gebärt ihren gemeinsamen Sohn Michail. Sie liebt ihren Sohn von ganzem Herzen, verbringt viel Zeit mit ihm und fördert ihn und seine herausragenden musikalischen Talente.
Im Alter von 10 Jahren wird Michail, während eines Ausritts mit seinem Vater, von Kosaken entführt und verschleppt.
Konstantin wird bei dem Angriff schwer verletzt, anschließend medizinisch falsch behandelt und verstirbt kurze Zeit später.
Antonina versucht alles, um ihren Sohn zu retten, zahlt das geforderte Lösegeld, jedoch ohne das gewünschte Ergebnis. Antonina muss nun die alleinige Verantwortung für das Landgut übernehmen, was ihr in Zeiten der Trauer schwer fällt. Sie verfällt für eine Zeit dem Alkohol. Grischa, der Gutsverwalter, steht ihr in dieser schweren Zeit stets bei. Er übernimmt viele Aufgaben und gibt ihr Kraft und Stärke. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen?

COVER:
Im Vordergrund sind eine Adelige, sowie eine Treppe abgebildet. Neben dem Schriftzug sind herbstlich gefärbte Blätter eines Ahornbaumes zu sehen. Der Hintergrund zeigt blauen Himmel, sowie ein Anwesen/Gut sowie die dazugehörige Parkanlage. Die Adelige steht genau wie im Buch im Mittelpunkt des Geschehens. Der Bezug zum Buch ist eindeutig gegeben.

AUFBAU/STRUKTUR & STIL:
Zunächst einmal finde ich es wichtig zu erwähnen, dass das Buch auf wahren Begebenheiten beruht. Die Autorin verarbeitet das Schicksal ihres Großonkels. Er wurde als fünfjähriger Junge von Kosaken verschleppt und nie wieder gesehen. Auch die Historie des Romans ist an die Realität angelehnt. Mitte des neunzehnten Jahrhunderts gab es in der Bevölkerung kaum eine Mittelschicht. Die Menschen lebten entweder in bitterer Armut oder in großem Reichtum. Der Reichtum der russischen Adeligen wurde nicht nur am Besitz von Land und Anwesen, sondern auch an der Zahl der Leibeigenen bemessen.
Es war, politisch gesehen, eine sehr unruhige Zeit durch zahlreiche Aufstände in der Bevölkerung.

Die Autorin hat einen gewandten, flüssigen und lebendigen Schreibstil. Es gibt regelmäßige Rückblenden in die Vergangenheit der Protagonisten, wobei Antoninas Geschichte den Großteil des Romans ausmacht. Dem Leser wird ein Einblick in ihre Kindheit gegeben. Ebenso wird über ihre Beziehung (und wie diese entstanden ist) zu ihrer Dienerin Lilja und ihre Ehe mit dem Grafen berichtet. Die regelmäßigen Rückblenden erleichtern dem Leser das Verhalten und die Gefühle der Protagonisten besser zu verstehen. Die Handlungen und Wendungen in dem Roman sind gut aufeinander aufgebaut und erzeugen eine Spannung, die sich bis zum Ende des Buches steigert. Antonina erscheint anfangs sehr unbedarft, naiv und teils auch zickig, sie will sich ihrem Schicksal nicht fügen.
Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich jedoch zum Positiven und wächst an den Herausforderungen in ihrem Leben. Ich konnte mich im Laufe des Buches immer besser in ihre Lage versetzen und mit ihr mitfühlen. Auch die anderen Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet. "Das Lied der Hoffnung" steckt voller Emotionen, man ist gefesselt, fiebert mit und möchte unbedingt wissen, welches Ende die Geschichte nimmt.

FAZIT:
Eine faszinierende Geschichte, die von Emotionen lebt und einen interessanten Einblick in das Leben im damaligen Russland gibt! Ich spreche eine klare Empfehlung aus an alle, die Bücher mögen, in denen Historie und Spannung vereint werden!

Liebe, Hoffnung und Schuld im alten Russland

Von: Krystal Snow Datum: 06.04.2015

https://troedelmarktdertraeume.wordpress.com/

Im Frühjahr 1861 geschieht in der Geschichte Russland etwas beinahe unglaubliches: Zar Alexander II. hebt die Leibeigenschaft auf. Er reagiert damit auf jahrzehntelange Unruhen und Aufstände im Land. Das neue Gesetz verhilft den unterdrückten Bauern aber nicht nur zur Freiheit, sondern bringt auch viele Probleme. Denn Russland ist verarmt und viele ehemalige Leibeigene wissen gar nicht, wohin sie gehen sollen oder woher sie Geld nehmen sollen, um sich eigenes Land zu kaufen. Und natürlich bekommt auch der Adel die Veränderungen zu spüren. In diese Zeit des Umbruchs und des Aufruhrs hat Linda Holeman ihren Roman „Das Lied der Hoffnung“ angesiedelt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Gräfin Antonina, deren Welt zerbricht, als ihr kleiner Sohn Mischa von einer Kosakenbande entführt wird. Ihr Mann wird bei dem Überfall verletzt und erkrankt schwer. Antonina muss aber plötzlich nicht nur um ihr Kind bangen, sondern auch um den Landsitz der Familie, der ein Opfer der sozialen Unruhen im Land zu werden droht. In ihrer Not wendet sich die Gräfin an den Gutsverwalter Grischa, der allerdings ein dunkles Geheimnis verbirgt.

„Das Lied der Hoffnung“ ist ein wunderbarer, fesselnder und vielschichtiger Roman, der einen von Anfang bis Ende nicht mehr loslässt. Im Prinzip wird die Geschichte auf drei Ebenen erzählt. Zunächst begleitet der Leser Antonina ab dem Jahr 1861, bangt mit ihr um ihren Sohn und den Landsitz und erfährt einiges über die sozialen Umbrüche in jener Zeit. Dann besteht der Roman aber auch aus Rückblicken, in denen man zum einen vieles über Antoninas Jugend und zum anderen einiges über Grischas Vergangenheit erfährt. Linda Holeman schreibt äußerst feinfühlig, bildhaft und vereinnahmend; die Charaktere sind alle sehr greifbar. Wahnsinnig gut ausgearbeitet ist auch der Spannungsbogen: Die Höhen und Tiefen der Geschichte sitzen an der richtigen Stelle, immer wieder gibt es dramatische Wendungen und doch wirkt die Handlung zu keiner Zeit unrealistisch oder überzogen. Ein unterhaltsamer, spannender und herzergreifender Roman, der einen interessanten Einblick in ein Stück russische Geschichte bietet. Ein Roman über Hoffnung, Schuld und Liebe – erschütternd und melancholisch, wie die russische Seele, aber doch so positiv.

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