VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Das Mädchen mit dem Stahlkorsett Roman

Finley Jayne – eine außergewöhnliche Heldin (1)

Ab 14 Jahren

Kundenrezensionen (2)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
€ 9,30 [A] | CHF 12,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-31464-1

Erschienen: 09.04.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Reihen

  • Vita

  • Videos

  • Service

  • Biblio

Eine Heldin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat

Sie ist eine ganz besondere junge Lady: Ihr Name ist Finley Jayne, sie ist sechzehn Jahre alt und arbeitet als Dienstmädchen. Gelegentlich. Vor allem aber macht sie in den finstersten Gassen Londons Jagd auf Verbrecher. Finley mag hübsche Kleider, ihre Unabhängigkeit und wohlerzogene junge Männer. Wen Finley nicht mag, der kommt ihr besser nicht in die Quere, denn sie ist außergewöhnlich stark. Doch hinter ihren enormen Kräften verbirgt sich ein dunkles Geheimnis …

DIE ROMANE VON KADY CROSS

Finley Jayne – eine außergewöhnliche Heldin

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Kady Cross (Autor)

Schon von klein auf war es Kady Cross' größter Wunsch, Schriftstellerin zu werden, wobei die Fantasy u.a. schon früh eine große Rolle spielte. Wenn sie nicht gerade schreibt, verbringt Kady Cross ihre Zeit mit lesen oder der Herstellung ihres eigenen Make-ups. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und einem ganzen Rudel Katzen in Connecticut.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: The Girl in the Steel Corset - Steampunk Chronicles Book 1
Originalverlag: Harlequin Teen

Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-31464-1

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne fliegt

Erschienen: 09.04.2013

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Gute Mischung!

Von: Anneblogt Datum: 03.05.2015

anneblogt.de/

Inhalt:
London, Ende des 19.Jahrhunderts: Die 16-jährige Finley hat gerade wieder eine Anstellung im Hause einer reichen Familie verloren, als sie Griffin und seinen Freunden in die Arme läuft. Obwohl sie anfangs dem jungen Duke nichts abgewinnen kann, muss sie bald erkennen, dass Griffin und seine Freunde ebenso wie sie besondere Fähigkeiten haben. Vielleicht kann er ihr sogar helfen, diese dunkle Seite, die manchmal Besitz von ihr ergreift, zu kontrollieren? Doch während Finley zum ersten Mal in ihrem Leben wirkliche Freunde findet, geraten in London sämtliche Automaten außer Kontrolle-und nur die Gruppe um Griffin und Finley scheint in der Lage zu sein, den Fadenzieher zu stellen…
Meine Meinung:
Schon auf den ersten Seiten merkt man deutlich, dass Finley ein Mädchen ist, das sich zu wehren weiß. So sympathisch und normal sie mir auf der einen Seite erschien, desto beängstigender war sie mir jedoch auf der anderen Seite. Denn manchmal verwandelt sich das sonst so brave Mädchen geradezu in eine blutrünstige Bestie-da musste ich natürlich unweigerlich an Dr. Jekyll und Mr. Hyde denken, wobei sich im Laufe des Buches zeigt, dass hier mehr als nur eine unheimliche Parallele existiert. Kady Cross hat nämlich eine wirklich phantastische Welt geschaffen, gewürzt mit einigen Steam Punk Elementen. Diese sind ja sonst nicht ganz so meins, allerdings hat sich hier in diesem Buch alles zu einer spannenden, actionreichen Geschichte verknüpft, in der Finley, Griffin, Sam und Emily eine Intrige an der Queen aufdecken müssen.
Im gesamten London geraten immer wieder scheinbar willkürlich Automaten außer Kontrolle, doch Griffin und seine Freunde sind sich sehr sicher, dass jemand diese dazu gebracht hat und größeres plant. Auf der Suche nach dieser Person stoßen die vier immer mal wieder an ihre Grenzen, sodass alle vier eine ziemliche Entwicklung durchmachen müssen. Das hat mir sehr gut gefallen, besonders in Bezug auf Emily und auf Finley, die sich langsam mit ihrer dunklen Seite arrangiert. Außerdem ist auch die Dreiecksbeziehung, die sich zwischen Finley, Jack und Griffin entwickelt, nicht ohne und bringt nochmals Spannung in die Geschichte. Leider konnte hier aber der Schreibstil der Sache nicht immer so gerecht werden, denn er wirkt eher kindlich und unausgefeilt, sodass vieles etwas lahm wirkt.
Griffin ist ebenfalls ein netter junger Mann, nicht ganz so unheimlich wie Finley, aber trotzdem respekteinflößend mit seiner Gabe. Zeitwiese wirkt er reichlich versnobt, aber auch er hat ein ordentliches Bündel zu tragen, besonders als sich dann im Laufe der Geschichte herauskristallisiert, wie die Jugendlichen zu ihren Fähigkeiten gelangt sind. In Griffins Anwesen leben außerdem Emily, eine junge, technisch sehr begabte Irin, und der mürrische Sam, der mit seiner Stärke sogar Finleys dunkle Seite in den Schatten stellt. Emily ist wirklich süß und obwohl sich Finley anfangs gegen alle drei sträubt, wird vor allem Emily bald für sie zu einer echten Ansprechpartnerin und Vertrauten. Sam hingegen scheint zwar stark, jedoch nicht gerade der hellste zu sein. Sein Handeln bringt seine Freunde ordentlich in Gefahr, wenn man aber seine genauen Hintergründe kennenlernt, kann er einem nur Leid tun. Insgesamt haben mir die Charaktere sehr gut gefallen, durch Perspektivenwechsel hat man jeden außerordentlich gut kennengelernt und besonders die Verbindungen zwischen den Jugendlichen waren sehr interessant. Außerdem hat die Autorin mit Jack Dandy, dem äußerst attraktiven und geheimnisvollen Herren der Londoner Unterwelt, zu dem sich Finleys dunkle Seite scheinbar sehr hingezogen fühlt, einen faszinierenden Charakter geschaffen. Er bringt ordentlich Schwung und Humor in die Geschichte und sein Akzent hat ihn sehr authentisch werden lassen.
Fazit:
„Das Mädchen mit dem Stahlkorsett“ entführt den Leser in das London des 19. Jahrhunderts, das durch die Automaten reichlich modern, gleichzeitig durch die Klassenordnung aber noch reichlich konservativ ist. Jedenfalls war es abenteuerreich, Finley und ihre neuen Freunde durch dieses London zu begleiten und denjenigen zu suchen, der scheinbar das gesamte Empire stürzen will. Einziger kleiner Kritikpunkt war für mich der Schreibstil, der den Charakteren und der Handlung nicht ganz gerecht werden konnte. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Herzen.

Tolle, leider ein wenig oberflächlich umgesetzte Idee

Von: Dana Datum: 11.03.2015

buchtraumwelten.blogspot.com/

Die Protagonistin Finley landet durch unglückliche Umstände in einem Herrenhaus bei einem kleinen Freundekreis, der Verbrecher jagt und sie mit einer Mischung aus Skepsis und Faszination betrachtet und außerdem hinter ihr Geheimnis kommen will. Darunter Griffin, der auch nicht ganz normal ist und sich an dem Mord seiner Eltern rächen will.
Der Fokus liegt auf Finleys außergewöhnlichen Kräften, sprich übermenschliche Stärke und sensiblere Sinne, die in der Regel mit ihrer dunklen Seite einher gehen. Die dunkle Seite Finleys wird geweckt, wenn sie oder ihr nahe stehende Menschen bedroht werden. Kommt euch das irgendwoher bekannt vor? Mir fallen jedenfalls spontan zwei Beispiele ein ...
Die Auflösung dahinter ist aber recht faszinierend, wenn auch nicht ganz einleuchtend.
Finley selbst schwankt immer ein wenig zwischen dem zurückhaltenden, liebenswürdigen Mädchen und der unberechenbaren, Paroli bietenden Kämpferin, was möglicherweise auch den Zwiespalt zwischen ihren Seiten verdeutlichen soll, den man dennoch besser ausarbeiten hätte können.
Dennoch ist Finley aber eben ungewöhnlich stark und kann sich selbst wehren.
Griffin ist der stereotypische, reiche, vertrauensselige und charmante Junge, der uns bereits in unzähligen Büchern schonmal begegnet ist.
Dazu hat sich die Autorin gleich den passenden Gegenpart erdacht, nämlich den undurchschaubaren Finsteren. Als wäre das wirklich nötig gewesen, zumal dem Leser von Anfang an klar ist, wem die letztendliche Sympathie des Mädchens gilt. Zu meiner Erleichterung rückt die nicht ganz so geglückte Liebesgeschichte mit dem allseits beliebten Dreieck nicht allzu sehr in den Vordergrund.
Auch die anderen Charaktere folgen weitgehend bekannten Schemen, am meisten Tiefe bietet wohl noch Sam. Der beste Freund Griffins leidet unter gewissen Komplexen, die eine Herausbildung von Ecken und Kanten begünstigen.
Die Handlung ist zum Glück nicht ganz so stereotypisch, was auch durch das Genre bedingt ist. Teilweise ist sie ein wenig vorhersehbar, sodass der Leser hinter das "große Geheimnis" eher kommt als die handelnden Charaktere. Generell ist die Idee dahinter ziemlich gut, die Umsetzung leider aber oft eher oberflächlich.
Die Story wird anders als von mir erwartet nicht nur von Finley sondern auch von Griffin, Sam und Emily erzählt, was zu Einblicken in die Probleme und Leben dieser anderen Charaktere sowie der vollen Spannbreite der Handlung führt. Der Schreibstil ist dabei sehr fesselnd.
Steampunkt ist neu für mich, aber diese Kombination aus dem viktorianischen London und fortschrittlicherer Mechanik war eine interessante Abwechslung. Die Autorin bringt dabei auch immer wieder kleine zeitgenössische Details ein und passt auch ihre Sprache der Zeit an
Die ersten hundert Seiten werden von einem Prolog eingenommen, von dem man merkt, dass er unabhängig von der eigentlichen Geschichte geschrieben wurde. Zwar gibt es immer einige übergreifende Details, aber auch kleine Widersprüche, zum Beispiel merkt Finley in der eigentlichen Handlung wiederholt an, sie wäre nur einmal als Bedienstete auf einem Ball gewesen, in dem Prolog ist sie aber durchaus auf einer Abendveranstaltung - und nicht als Bedienstete.
Der Prolog wird weitgehend von Finley erzählt, abgesehen von einem Absatz, der meiner Meinung nach auch nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Alles in allem ist der Prolog aber durchaus unterhaltsam und bietet interessante Einblicke in Finleys Vorgeschichte, auch wenn Finley hier auf mich selbstbewusster als in der späteren Handlung wirkte.
Fazit: Fesselnde, unterhaltsame Steampunk - Story mit leichten klischeehaften Elementen und einer Protagonistin, die mit ihrer dunklen Seite kämpft.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors