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Das Mädchen mit den Smaragdaugen Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0206-6

Erschienen: 18.01.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein großer, dramatischer Roman über Liebe und Krieg – für alle Leser von Kate Morton

Als der Kunsthistorikerin Ana García Brest ein alter Brief in die Hände fällt, ahnt sie nicht, dass er sie auf die Spur eines sensationellen Kunstfundes führen wird – und der Geschichte einer unglaublichen Liebe. Frankreich, 1942. Die junge Sarah Bauer entkommt als Einzige der Deportation ihrer Familie. Auf ihrer Flucht trägt sie einen Mantel, unter dem sie ein geheimnisvolles Bild verbirgt. Doch SS-Sturmbannführer Georg von Bergheim soll das Gemälde in seinen Besitz bringen und wird nicht ruhen, bis er es gefunden hat. Er ist Sarahs größter Feind – und bald ihre einzige Rettung …

Wenn Carla Montero nicht gerade schreibt oder sich um ihre 4 Kinder kümmert, macht sie zum Ausgleich gern ein bisschen Yoga. Zum Interview

www.carlamontero.com

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Carla Montero (Autorin)

Carla Montero (Madrid, 1973) studierte Jura und BWL, doch ihre große Leidenschaft galt schon immer dem Schreiben. Ihr erster Roman Una dama en juego gewann den Preis des Círculo de Lectores, bei dem Leser des spanischen Buchclubs die Jury bilden. Das Mädchen mit den Smaragdaugen wurde in sechs Sprachen übersetzt und war in Spanien einer der bestverkauften Romane des Jahres 2012.

www.carlamontero.com

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Spanischen von Alexandra Baisch
Originaltitel: La tabla esmeralda
Originalverlag: Plaza y Janés, Madrid 2012

Taschenbuch, Broschur, 736 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0206-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 18.01.2016

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Interessante Thematik

Von: Sabs Bookparadise Datum: 20.06.2016

sabsbookparadise.blogspot.ch/

Der Klappentext sagt genau so viel aus, wie man vorab für die Geschichte wissen muss. Ich finde, dieses Buch und seine Geschichte muss man auf sich wirken lassen, ohne zu viel vorab zu wissen.

Die Geschichte finde ich sehr gelungen! Das Buch behandelt einen Teil des 2. Weltkrieges, von dem ich zuvor noch nichts gelesen habe und ich kenne kein weiteres Buch in diese Richtung. Ich finde den Kunstraub der Nazis sehr sehr interessant. Man erfährt einiges darüber und wieso die Menschen das getan haben: Weil ihre Vorgesetzen ihre Macht ausübten, um bestimmte Gemälde etc. in ihren Besitz zu bringen.
Es geht also um Macht, Gier und die Möglichkeit, beides ausleben zu können. Die Männer in den Führungspositionen wussten genau, welche Fäden sie ziehen mussten um zu bekommen, was sie wollten. Das ist ja in vielen Bereichen der Fall gewesen und der Kunstraub ist ein weiteres Verbrechen, dass man ihnen zuschreiben muss.

In unserer Geschichte geht es um die junge Sarah Bauer, die zu jener Zeit gelebt hat. Eine Jüdin, die ein Bild beschützt, welches seit Generationen im Besitz ihrer Familie ist. An den Ereignissen rund um Sarah wird sehr bildlich gezeigt, zu welchen Mitteln die Nazis gegriffen haben.
Zum Teil ist die Geschichte sehr brutal, sehr hart. Ich finde dies sehr passend, da die Zeit damals genau so war. Hier hat die Autorin das Gefühlt sehr gut vermittelt, wie sich die Menschen gefühlt haben. Ich konnte mit Sarah fühlen und habe mehr als einmal mit ihr mitgelitten.

Was mir auch sehr gefallen hat, dass man durch die Nachforschungen von Ana erst auf Sarah gestossen ist. Die Verknüfungen von Gegenwart und Vergangenheit ist einfach wunderbar gemacht. Auch wenn ich sagen muss, dass mir der Strang von Sarah ein Ticken besser gefallen hat.

Das Ende fand ich dann eher ein wenig mau, wenn ich ehrlich sein soll. Hier hätte ich mir dann doch ein wenig mehr erwartet.

Die Charaktere sind einfach durchweg gelungen! Alle haben ihre Ecken und Kanten, ihre Stärken und Schwächen. Ana ging mir zwar manchmal ein wenig auf die Nerven, da sie sich von ihrem Freund sehr sehr viel hat gefallen lassen. Und naja, ihren Freund mochte ich ja mal gar nicht. Ein richtiges Eckel! Dennoch finde ich beide Charaktere gelungen, weil sie nicht 0815 Personen sind.

Die ganze Geschichte wurde durch den wundervollen Schreibstil der Autorin toll an den Leser gebracht. Ich habe das Lesen sehr genossen.

Das Cover finde ich wunderschön und sehr passend zur Geschichte.

Ich hoffe, dass wir noch viel von der Autorin zu lesen bekommen!

Fazit

Obwohl ich das Ende nicht so mochte, konnte mich das Buch ansonsten mit seiner Geschichte sehr überzeugen. Daher gibt es volle 5 Sterne von mir.

Rasant und spannend

Von: Das Leseleben Datum: 30.01.2016

das-leseleben.webnode.com/

„Das Mädchen mit den Smaragdaugen“ist ein Buch von dem ich schon sehr viel Gutes gelesen hatte. Als im Januar das Taschenbuch veröffentlicht wurde, wurde es mir vom Blanvalet - Verlag zum Rezensieren zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der historische Roman ist mit 736 Seiten nicht ganz schlank, aber die merkt man die meiste Zeit gar nicht.

Inhalt:

Ana García Brest ist Kunsthistorikerin aus Madrid. Eines Tages bekommt sie einen Brief in die Hände, der sie auf die Spur eines sensationellen Kunstfundes bringen soll und auf eine Liebe die so hätte nicht sein dürfen.
Die junge Jüdin Sarah Bauer ist auf der Flucht, mit im Gepäck ein Gemälde, das nur ein Gerücht ist. Ihr auf den Fersen der SS-Sturmbannführer Georg von Bergheim. Der schlimmste Feind, soll bald ihre einzige Rettung werden.

Meine Meinung:

Die 736 Seiten lesen sich größtenteils super schnell durch, oft hatte ich das Gefühl ich lese einen Thriller der in schnellen Wechseln zwischen Historischen- und Gegenwartsereignissen wechselt. Dabei ist der Aufbau des Buches, mal etwas anders, aber logisch. Die Gegenwartskapitel werden in Form von kurzen Kapitelüberschriften, die meist die Handlung zusammenfassen, dargestellt. Die Kapitel in der Vergangenheit werden mit Zeitangabe und einen kurzen historischen Abriss eingeleitet. Gemeinsam haben alle Kapitel, das die Kapitel nicht länger als zehn Seiten sind, eher kürzer und oft endet ein Kapitel mit einem Cliffhanger, daraus entsteht ein Pageturner bei dem man einfach nur wissen möchte wie es weitergeht, zumindest bis fast zum Schluss. Dieser ist ärgerlich, wenn man die vorigen 630 Seiten so sehr gesuchtet hat wie ich. Ohne zu viel zu verraten haben sich die letzen hundert Seiten unnötigerweise zogen und Dinge geschehen die mich sehr ärgerlich gestimmt haben, weil sie so unreflektiert stehen blieben und so manche Fragen neu aufgekommen sind, die dann nicht beantwortet wurden. Um zu wissen, was ich meine müsst ihr das Buch lesen ;-). 
Aber sind überhaupt die Personen, die uns während der Handlung begleiten? In der Gegenwart lernen wir Ana García Brest kennen, sie eine Kunsthistorikerin, deren Spezialgebiet sehr wichtig für die Handlung ist. Sie hat selber kaum eine Ahnung von dem zweiten Weltkrieg und das macht sie für mich so sympathisch, weil sie diese Person ist, die den Leser begleitet, führt und Entdeckungen mit ihm gemeinsam macht. Ihre leichte Ausdrucksweise machen ihre Kapitel, die aus der Ich-Perspektive geschrieben sind, besonders flüssig zu lesen. Nur das Verhältnis zu ihrem Lebenspartner Konrad fand ich sehr nervig. 
In der Vergangenheit lernen wir Georg und Sarah gleichermaßen kennen. Ihre Kapitel werden aus der Draufsicht erzählt. Im ersten Moment wirkt Sarah etwas trist und langweilig, aber das ändert sich im Laufe der Geschichte sehr. Georg entsprach, ähnlich wie es Sarah ergeht, nicht meinen Vorstellungen oder auch meinen Vorurteilen, eines hohen SS-Mitglied. Durch Georg lernen wir den historischen Inhalt viel besser kennen, so habe ich vieles neues gelernt. Die Geschichtsfakten werden, dabei so erzählt das es sehr einfach fällt die historischen Begebenheiten zu verstehen und vor allem werden sie reflektiert.

„Das Mädchen mit den Smaragdaugen“ ist ein historischer Roman für alle die rasante Bücher lieben und dabei nicht auf eine wundervolle Liebesgeschichte verzichten wollen. Dieser Pageturner ist ebenso das ideale Buch für Leser die sich gerne mal in diesem Genre versuchen wollen.

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