Das Meer so nah

Roman

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Lucy S. Harper ist Lehrerin für Mathematik in Manchester. Sie lebt allein, liebt die Welt der Zahlen und verabscheut Überraschungen. Wie den Anruf, den sie eines Tages erhält: Eine ihr unbekannte Frau namens Maureen teilt ihr mit, dass ihr Vater im Sterben liege und sie noch einmal sehen möchte. Zuerst glaubt Lucy an einen Irrtum, denn ihr Vater Peter ist wohlauf – von jenem George, der in Irland angeblich auf sie wartet, hat sie noch nie gehört. Doch als ihre Eltern äußerst seltsam reagieren, wird Lucy misstrauisch. Spontan beschließt sie, nach Irland zu reisen und der Sache auf den Grund zu gehen: Das erste Abenteuer ihres Lebens und ein Aufbruch zu ungeahnter Freiheit ...

»Fiona Blum ist eine Magierin der Worte, ihre Geschichte verzaubert derart, dass man ziemlich sicher ist, den Duft der Blüten einzuatmen.«

General-Anzeiger Magdeburg zu »Frühling in Paris«

Originaltitel: Das Meer so nah
Originalverlag: Goldmann
Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48894-0
Erschienen am  20. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Lucy Skye Harper und George Miller

Von: Leseratte Austria

30.06.2019

„Das Meer so nah“ ein Roman von Fiona Blum im Goldmann Verlag erschienen. Mit 316 Seiten. Lucy Skye Harper, 42 Jahre, Geschieden, Mathematiklehrerin wohnt in Manchester und ist gerade von ihrer Arbeit Suspendiert worden. Einer ihrer Schüler hat schlechte Späße getrieben und Lucy ist ausgeflippt, hat einen Schuh nach ihm geworfen. So stellt sie sich zu Hause Fragen über ihr Leben und weiß keine Antworten. Als sie plötzlich aus Irland einen Anruf von einer Maureen Mulligan bekommt. Sie soll sofort zu ihnen kommen, ihr Vater George Miller liege im Sterben. Das kann nicht sein, ihre Eltern wohnen beide in England. Was auch seltsam ist, Maureen nennt Lucy immer beim zweiten Vornamen Skye. Niemand nennt sie so! Also auf zu ihren Eltern. Die Fragen von Lucy werden nicht beantwortet, aber als ihre Mutter doch ruhig wird, beschließt Lucy sich auf den Weg nach Irland zu machen. Das erste Abenteuer ihres Lebens beginnt. Als sie in dem kleinen Irischen Ort Knocknabarra ankommt, bekommt sie leider die Nachricht, dass George Miller kurz vor her verstorben ist. Sie solle aber hierbleiben und bei der Totenwache dabei sein. Eine eigenartige Art von jemanden unbekannten Abschied zu nehmen, nämlich auf einem Feld mit Suppe, Brot und Whiskey und den offenen Sarg von George Miller auf dem Tisch. George war bei den einheimischen sehr beliebt und lebte in einem kleinen orangen Oldtimer Bus. Was wird Lucy über ihren angeblichen Vater erfahren? Hat er ihr sogar etwas vererbt? Wieso haben ihn ihre Eltern nie erwähnt? Wie lange wird Lucy in Irland bleiben, denn eigentlich hat sie nur zwei Tage eingeplant? Wen wird sie alles noch kennen lernen, und vielleicht sogar verlieben? Meine Meinung: Bei dieser Geschichte war ich mir bei den ersten ca 100 Seiten nicht sicher wie es mir gefällt. Aber ab da ging es super Bergauf. Es wurde spannend und einige Geheimnisse werden gelüftet. Auch einen Mann lernt Lucy auf ihrer Reises kennen. Sie verändert sich selber zu ihrem Wohle und beginnt mehr am leben teilzuhaben. Für sie hatten all die Jahre immer etwas mit Mathe zu tun, aber diese Situation einen fremden als Vater haben zu können entfernt sie von allem Logischen. Mir gefällt das Buch somit sehr gut. Zu Beginn werden die vielen vorkommenden Personen mit Namen, Herkunft und wenigen Worten beschrieben. Lucy macht sich auf eine unbekannte Reise durch Irland und zu sich selbst! Der Titel hat auch erst am Ende für mich Sinn ergeben! 5 von 5 Sternen

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Auf der Suche nach dem Ich

Von: Buchlieblinge

21.11.2018

Inhalt: Die 42-jährige Lucy Skye Harper lebt in Manchester ein geordnetes Leben. Als Mathematiklehrerin liebt sie Zahlen und alles, was klar und berechenbar ist. Überraschungen hingegen schätzt sie nicht wirklich. Doch als sie eines Tages einen Anruf einer unbekannten Frau erhält, die ihr mitteilt, dass ihr Vater George im Sterben liegt und sie unbedingt nach Irland kommen muss, ist Lucy mehr als verwirrt. Ist das ein übler Scherz? Ihr Vater heißt Peter und erfreut sich bester Gesundheit. Doch als ihre Eltern auf die Nachricht mehr als eigenartig reagieren, packt Lucy die Neugier und sie beschließt, nach Irland zu reisen. Mit diesem Entschluss beginnt für Lucy ein überaus spannendes Abenteuer ... Meine Meinung: Die Geschichte dieses Buches hörte sich so interessant an, dass ich auf jeden Fall zugreifen musste. Denn schon nach Beendigung des Klappentextes wollte ich unbedingt wissen, was Lucy in Irland erwarten wird. Voller Neugier habe ich mich gemeinsam mit Lucy ins Abenteuer gestürzt und habe viel erlebt! Ein tolles Buchcover Das Buchcover gefällt mir überaus gut. Beim Betrachten habe ich das Gefühl, dass ich mit Lucy in Irland bin und mir der Wind durchs Haar bläst. Die Stimmung des Buches wird auf diesem Cover unglaublich gut eingefangen, so dass ich es perfekt gewählt finde. Ein angenehmer Schreibstil Der Schreibstil von Fiona Blum ist angenehm flüssig und hat mich direkt in der Geschichte abtauchen lassen. Sie beginnt sehr geheimnisvoll und daher war ich sofort Feuer und Flamme. Auch gefällt mir gut, dass das Buch nicht nur aus Lucys Sicht geschrieben ist, sondern auch aus mehreren anderen Blickwinkeln, die das Lesen so noch interessanter gemacht haben. Die Autorin erzählt ihre Geschichte angenehm ruhig und unaufgeregt, so dass ich das Lesen als sehr entspannt empfunden habe. An manchen Stellen hätte ich es gerne etwas weniger ausführlich gehabt, allerdings würde ich rückblickend sagen, dass alles doch genau richtig war so wie es ist. Stellenweise hatte ich das Gefühl, dass ich nur langsam in der Geschichte vorangekommen bin. Allerdings habe ich dann etwas anderes erleben dürfen. Sei es die wunderschöne irische Landschaft, die die Autorin unglaublich toll beschrieben hat. Oft hatte ich das Gefühl, die Windböen tatsächlich mitzuerleben bzw. habe die Landschaften und Gebäude förmlich vor mir gesehen. Auch habe ich einiges über die Bräuche Irlands erfahren dürfen, was mir auch sehr gefallen hat. Außergewöhnliche Charaktere Auch die Charaktere, auf die ich in diesem Buch getroffen bin, sind alles andere als 08/15. Vorneweg natürlich Lucy, die als Mathelehrerin ein absolut geordnetes Leben führt und mir am Anfang des Buches so überhaupt nicht sympathisch war. Oft wirkte sie auf mich mürrisch und frustriert. Doch je länger sie in Irland ist, desto mehr setzt sie sich mit ihrem Leben auseinander und sieht es plötzlich durch einen ganz anderen Blickwinkel. Diese Veränderung hat mir sehr gut gefallen, so dass ich am Ende wirklich von Lucy begeistert war. In Irland trifft Lucy auf die Freunde von George, die alle auf ihre eigene Art mit George verbunden waren. Auf den ersten Blick wirkten Maureen, Séamus, Flynn, Erin, Roísín, Gracie, Murphy und Raymond alle sehr speziell auf mich und ich konnte nicht so genau sagen, was ich von ihnen halten sollte. Doch je mehr ich über sie gelesen habe, desto mehr habe ich auch über sie erfahren. Und letztendlich kann ich sagen, dass all diese Charaktere wirklich wunderbare Menschen sind. Sie stecken voller Geheimnisse, die nur langsam ans Licht kommen und jeder von ihnen hat auf seine Weise von Lucys Ankunft in Irland profitieren können. Mir hat es viel Freude bereitet, jeden einzelnen nach und nach näher kennen zu lernen und somit auch besser verstehen zu können. "Die Leidenschaften und Sehnsüchte der Menschen waren ein dunkles Rätsel. Es bedürfte vielerlei krummer Wege, die anscheinend ins Nichts führen, um am Ende mit ein bisschen Glück eine Antwort auf genau die Frage zu bekommen, die man gar nicht gestellt hatte." Dieses Zitat von Seite 222/223 gefällt mir unheimlich gut. Lucy hat in Irland vieles erlebt, worüber sie in ihrem Zuhause in Manchester nicht einmal nachgedacht hätte, es auszuprobieren. Die Suche nach der Wahrheit über ihren Vater war einfach unglaublich spannend und das Ende kam sehr unerwartet, hat mich aber dennoch überaus glücklich gemacht. Ich hatte eine wunderbare Zeit in Irland und möchte der Autorin dafür danken! Mein Fazit: "Das Meer so nah" von Fiona Blum ist eine wunderschön erzählte Reise durch das zauberhafte Irland. Ich habe viele außergewöhnliche Charaktere kennen lernen dürfen und war bis zum Schluss gespannt, wie es mit Lucy wohl weitergehen wird. Ich hatte wunderbare Lesestunden und empfehle das Buch gerne weiter.

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Vita

Fiona Blum ist das Pseudonym der Schriftstellerin und Juristin Veronika Rusch. Sie hat in Passau und Rom studiert und mehrere Jahre als Anwältin gearbeitet. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrer Familie in einem alten Bauernhaus in Oberbayern. Für ihren Roman »Liebe auf drei Pfoten« erhielt sie den begehrten DELIA-Literaturpreis.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Fiona Blum beschreibt eine Liebesgeschichte, die erst mit dem letzten Satz des Buches wirklich beginnt – und sich doch den ganzen Roman hindurch anbahnt.«

IKZ über »Liebe auf drei Pfoten«

»Einfach großartig, einfühlsam und traumhaft!«

bookreviews.at zu »Frühling in Paris«

»Ich habe die einzelnen Personen in mein Herz geschlossen. Und ich habe gelacht und geweint! Ein wunderbares und ein wenig verrücktes Märchen.«

Monika Fuchs, Thalia Hamburg, über »Das Meer so nah«

»Eine anrührende, poetische Geschichte.«

Lisa über »Liebe auf drei Pfoten«

»Eine ruhige Geschichte, wunderschön und mit viel Gefühl erzählt und immer auch mit einem Quäntchen feinsinnigem Humor dargebracht.«

klusiliest.blogspot.de über »Liebe auf drei Pfoten«

»Eine wunderschöne, reizende Sommergeschichte mit viel Charme.«

Zeit für Tiere über »Liebe auf drei Pfoten«

»Eine ruhige Geschichte über die Kraft der Freundschaft und die Liebe zum Leben, die berührt und bei mir noch lange nachhallt.«

buchwelten.jimdo.com über »Liebe auf drei Pfoten«

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