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Das Opfer Null Thriller

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10091-1

Erschienen:  09.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Du weißt, wie es ist, in Finsternis zu leben. Du spürst, wo das Böse sich versteckt. Aber du kannst dich ihm nicht entziehen.

Seit dem Tod seiner Familie ist für den ehemaligen verdeckten Ermittler Lucas nichts mehr, wie es war. Er isst nicht, er schläft nicht, er empfindet nichts. So muss sich die ewige Dunkelheit anfühlen. Doch dann tötet ein Serienmörder vier Frauen, und die Polizei ist auf Lucas' Hilfe angewiesen. Denn niemand kann Tatorte so gut lesen wie er. Gemeinsam mit der jungen Psychiaterin Anna entwickelt er ein Täterprofil, scheint den Killer allmählich zu durchschauen. Aber dann wird die Mordserie unterbrochen. Etwas muss geschehen sein. Und Anna beginnt, Lucas zu hinterfragen. Denn auch sie hat in ihrem Leben schon in viele Abgründe geblickt …

»Ein überzeugender Thriller, raffiniert konstruiert, atmosphärisch dicht und fesselnd erzählt.«

Roswitha Glawe, Münchner Merkur (22.07.2017)

Federico Inverni (Autor)

Federico Inverni ist das Pseudonym eines italienischen Autors, „Das Opfer Null“ ist sein erster Roman. Um sein Buch für sich selbst sprechen zu lassen, hat er sich entschieden, anonym zu bleiben.

»Ein überzeugender Thriller, raffiniert konstruiert, atmosphärisch dicht und fesselnd erzählt.«

Roswitha Glawe, Münchner Merkur (22.07.2017)

»›Das Opfer Null‹ von Federico Inverni gehört aktuell und unbedingt auf den Nachttisch. Ein hochspannender Krimi, wendungsreich mit toll erdachten Figuren.«

WDR 2 Krimitipp (12.06.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Italienischen von Sigrun Zühlke
Originaltitel: Il Prigioniero Della Notte
Originalverlag: Corbaccio, Mailand 2016

Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10091-1

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen:  09.05.2017

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Ein spannendes Debüt mit unerwarteten Wendungen!

Von: buecherherzrausch Datum: 05.02.2018

www.buecherherzrausch.wordpress.com

In der letzten Zeit bin ich zu einem absoluten Thrillerfan mutiert und wurde tatsächlich nie enttäuscht, die letzten Bücher waren einen Genuss. Den Debütroman von Federico Inverni bin ich allerdings etwas vorsichtiger angegangen, da mich die Inhaltsangabe noch nicht wirklich einfangen konnte – irgendwie hatte ich das Gefühl, die Geschichte bereits zu kennen. Aber nachdem ich einige Rezensionen zum Buch gelesen hatte, dachte ich mir – diesem Buch musst du eine Chance geben.

Das Cover finde ich großartig. Ich habe dieses Buch aktuell auf meinem Regal zu stehen und habe immer das Gefühl, das ich beobachtet werde – gruselig ��

Was eindeutig gleich am Anfang des Buches zu bemerken ist, dass man sich für dieses Buch Zeit nehmen muss. Wenn ihr ein Buch in kleinen Schritten lesen möchtet, ist dieses Werk vielleicht nicht unbedingt geeignet. Warum? Dieses Buch ist inhaltlich und erzähltechnisch ein kleines Verwirrspiel. Man befindet sich nicht nur auf der Suche nach dem Täter, sondern auch auf der Suche nach dem eigentlichen Erzähler, denn erzählt wird diese Geschichte aus zwei Perspektiven. Wir haben es mit zwei Hauptprotagonisten zu tun – Lucas und Anna, dabei werden die Gefühle und Handlungen von Anna aus der Ich-Perspektive erzählt, während Lucas Sicht in der dritten Person erzählt wird. Von Anfang an muss man also wachsam sein, da es nicht immer auf Anhieb erkennbar ist, welcher Blickwinkel vorliegt. Wenn man sich allerdings erst einmal in die Erzählweise eingefunden hat, dann hat man beim weiteren Lesen eigentlich keine Probleme mehr.

Bereits auf den ersten Seiten geht es rasant los und man kann nicht sagen, dass der Roman im weiteren Verlauf an Tempo verliert. Eigentlich kann man sich nie sicher fühlen, denn der Autor sorgt immer wieder für Überraschungen und unerwarteten Wendungen des Geschehens.

Die Protagonisten Anna und Lucas sind sehr gut konstruiert, allerdings handelt es sich hierbei um typische Ermittlerfiguren in der Welt der Thriller. Was nicht unbedingt kritisch gesehen werden muss, schließlich funktioniert es ja auch immer wieder. Am Ende muss es spannend bleiben und man muss das Gefühl haben, zu einem Zeitpunkt den Überblick zu verlieren, wer jetzt eigentlich der Täter oder die Täterin sein könnte. Der Spannungsbogen darf sich nicht in ein sinnloses Versteckspiel verlieren, sondern die Autoren sollten immer eine gut vorbereitete Wendung in der Rückhand haben. Federico Inverni ist dies mit seinem Thriller durchaus gelungen.

Anna und Lucas sind gefangen in ihrer eigenen Welt, geprägt durch ihre Erfahrungen, Handlungen und Erlebnisse aus vergangenen Zeiten. Während Lucas sehr distanziert und emotionslos erscheint, hat man das Gefühl, dass man Anna im Laufe der Ermittlungen besser kennenlernt, was aber sicherlich auch an der Erzählperspektive liegt. Im Gegensatz zu Lucas ist es Anna möglich, Gefühle zu verarbeiten und am Leben festzuhalten. Während Lucas, gezeichnet von seiner Krankheit, nach dem Tod seiner Familie eigentlich keinen Sinn mehr am Leben sieht. Die Ermittlungen geben ihnen Halt und einen Platz, gemeinsam sind sie unschlagbar und können durch ihre einzelnen herausragenden Fähigkeiten Zusammenhänge erkennen und Schlussfolgerungen ziehen, die am Ende zum Ziel führen.

Man benötigt vielleicht etwas Zeit, in den Stil des Romans zu finden, aber es lohnt sich – ein spannendes Debüt mit unerwarteten Wendungen.

Psychologischer Thriller mit schockierenden Wendungen

Von: Nordlichtgoere Datum: 14.01.2018

https://nordlichtgoere.blogspot.de

Das Wichtigste für mich an einem Thriller ist, dass man sich nicht sofort weiß, wer der Mörder ist. Und das ist Federico Inverni wirklich sehr gut gelungen. Der Start ins Buch war zunächst etwas schwierig. Dies lag zum Teil an dem Schreibstil, die Sicht von Lucas wird aus der Sicht der 3. Person geschrieben, wohingegen Annas Sicht aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Als ich dann aber in die Geschichte reingefunden habe, wurde ich bis zum Ende gefesselt. Es hat mir unheimlich gut gefallen, dass der Thriller zwei unerwartete und schockierende Wendungen genommen hatte, die ich absolut nicht erwartet hätte. Der Autor versteht es wirklich den Leser auf falsche Fährten zu führen. Ich hatte einige Fragen, die mich durch das Buch begleitet haben, die jedoch am Ende alle erklärend aufgelöst wurden. Das Einzige, was mich dann doch etwas am Thriller gestört hat, jedoch insgesamt zu der Geschichte passen, waren beide Hauptcharaktere, nämlich Lucas und Anna. Beide waren für mich nicht greifend und ich konnte mich auch nicht mit ihnen identifizieren. Vor allem Lucas war sehr kühl, distanziert und emotionslos. Aber auch von Anna hat man sehr wenig erfahren. Auch wenn sich die fehlenden Puzzleteile zum Schluss alle gefügt haben, muss ich aufgrund der mir fehlenden Nähe zu den Protagonisten leider einen Stern abziehen.
Vielen lieben Dank an das Bloggerportal für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Es war wieder einmal ein Thriller nach meinem Geschmack!
Ich vergebe für ,,Das Opfer Null'' 4 von 5 Sternen.

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