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Das Opfer Null Thriller

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10091-1

NEU
Erschienen: 09.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Du weißt, wie es ist, in Finsternis zu leben. Du spürst, wo das Böse sich versteckt. Aber du kannst dich ihm nicht entziehen.

Seit dem Tod seiner Familie ist für den ehemaligen verdeckten Ermittler Lucas nichts mehr, wie es war. Er isst nicht, er schläft nicht, er empfindet nichts. So muss sich die ewige Dunkelheit anfühlen. Doch dann tötet ein Serienmörder vier Frauen, und die Polizei ist auf Lucas' Hilfe angewiesen. Denn niemand kann Tatorte so gut lesen wie er. Gemeinsam mit der jungen Psychiaterin Anna entwickelt er ein Täterprofil, scheint den Killer allmählich zu durchschauen. Aber dann wird die Mordserie unterbrochen. Etwas muss geschehen sein. Und Anna beginnt, Lucas zu hinterfragen. Denn auch sie hat in ihrem Leben schon in viele Abgründe geblickt …

Federico Inverni (Autor)

Federico Inverni ist das Pseudonym eines italienischen Autors, „Das Opfer Null“ ist sein erster Roman. Um sein Buch für sich selbst sprechen zu lassen, hat er sich entschieden, anonym zu bleiben.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Italienischen von Sigrun Zühlke
Originaltitel: Il Prigioniero Della Notte
Originalverlag: Corbaccio, Mailand 2016

Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10091-1

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

NEU
Erschienen: 09.05.2017

  • Leserstimmen

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Wow!

Von: Nici Datum: 23.07.2017

nici.onw.at

Meinung:

Bei diesem Buch habe ich mir wirklich einen spannenden Thriller vorgestellt, der mich nicht mehr loslassen soll. Ein Buch, dass mich wieder zum Lesen motiviert soll. Und genau das tat es auch. Das Opfer Null ist etwas ganz besonders. Ein Thriller, der mich endlich einmal überzeugen konnte. Alle Erwartungen wurden bestätigt und ich konnte mich selten von diesem Buch trennen. Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen und so habe ich mich schon sehr auf diese Geschichte gefreut. Viel Spannung, Viele Handlungen und viel Verwirrung. Einfach ein perfekter Thriller. Aber nun genaueres.

Ich habe schon viel von Federico Inverni gehört. Ganz Italien, er ist ein italienischer Autor, feiert ihn und so war ich wirklich gespannt sein Buch zu lesen. Kann er wirklich so gut schreiben? Der Schreibstil von dem Autor ist wirklich toll. Er beschreibt alles super gut und ich konnte mir so alles gut vorstellen. Mir kam vor, als hätte er "Thriller Bücher" studiert, er hatte ein super Thema für sein Buch gewählt und Gott sei Dank hat er es auch gut umgesetzt. Öfters musste ich das Buch weglegen, da ich an manchen Stellen die Spannung kaum noch ausgehalten habe. Dieses Buch hat mich regelrecht umgehauen. Die Situationen werden super gut beschrieben und der Autor beschreibt bis aufs kleinste Detail, einfach super. Zwischendurch lässt er ziemlich oft Fragen offen, die aber am Ende geklärt werden und so wollte ich immer wissen wie es weiter geht. Öfters dachte ich den ganzen Tag über das Buch nach, es ist mir irgendwie ins Herz gewachsen. Die Orte werden gut gewählt und die Handlungen kann ich eigentlich alle ziemlich gut nachvollziehen.

Kommen wir nun zu den Charakteren. Hier hatte ich einige Startschwierigkeiten. Lucas ist unser Protagonist und er ist meiner Meinung nach etwas speziell. Vor dem Tod seiner Familie war er einmal verdeckter Ermittler, aber von dem war nichts mehr übrig. Er hatte keinen Mut mehr. Er hatte eigentlich nichts mehr. Er aß nichts mehr, konnte nicht mehr einschlafen und fühlte nichts mehr. Am Anfang, finde ich persönlich, das Lucas etwas schüchtern und zurück gehalten dargestellt wird. Er war mir nicht ganz so sympathisch wie Anna, die Psychiaterin. Ich mochte sie von Anfang an und war froh als sie in der Geschichte vorkam. Sie war schon eine gute Stütze für Lucas und sie ist wirklich eine tolle zweiet Protagonistin. Die Nebenpersonen werden hin und wieder erwähnt, aber sie werden auch gut und einzigartig dargestellt. Die Gefühle und Gedanken der beiden, von Anna und Lucas, werden wirklich super gut dargestellt und ich konnte einige Gefühle der beiden nachvollziehen, öfters hätte ich zwar anders gehandelt, aber das hat mich nicht besonders gestört. AM Allgemeinen haben mir die Personen gut gefallen, nur hatte ich leichte Anfangsschwierigkeiten mit Lucas.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch super gut gefallen. Einfach Spannung pur. Keine Seite war langweilig oder sinnlos. Einfach ein wirklich guter Thriller, der auch mich überzeugen konnte. Er hätte noch locker 100 oder sogar mehr Seiten haben können, ich hätte mich darauf gefreut, mehr von dem Autor zu hören. Hoffentlich, schreibt Federico noch mehr Bücher, die möchte ich mir unbedingt kaufen. Von mir bekommt dieses Buch eine klare Kauf und Leseempfehlung. Das Buch ist für alle Leser und Leserinnen die auf Spannung Pur stehen. Ein super Buch.

Fazit:

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Ein Thriller, der mich so schnell nicht mehr loslässt. So möchte ich 5 von 5 Sterne vergeben.

Ein Serienmörder geht um

Von: Marie's Salon du Livre Datum: 17.07.2017

mariessalondulivre.at

Anna ist Profilerin und bearbeitet einen schweren Fall. Es wurden 4 junge Frauen ermordet, scheinbar vom gleichen Täter. Also ist ein Serienmörder in der Stadt unterwegs. Anna braucht eine neue Sichtweise, Hilfe um den Fall schnell aufzuklären. Deshalb wird ihr Lucas vorgestellt. Sein Ruf eilt ihm voraus, denn seit er seine Familie verloren hat, widmet er sich den schwierigsten Fällen und das mit unglaublicher Effizienz.
Lucas denkt anders und sieht seine Umwelt komplett anders. Dies hindert ihn zwar oft mit anderen Menschen in Kontakt zu treffen, aber sein Geist arbeitet pfeilschnell und sehr präzise. Damit zieht er neue Schlüsse, die sie endlich in den Ermittlungen weiterbringen.
Anna und Lucas kommen dem Täter näher, aber beide schleppen einen großen Rucksack an emotionalen Problemen mit sich, die sie während der Arbeit stark behindern könnten. Die Abgründe in die sie schauen, ziehen sie immer wieder in ihre eigene Alpträume.

Wie hat es mir gefallen?

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Dieses Jahr hatte ich bei Krimis/Thrillern nicht immer ein gutes Händchen und ich habe fast schon an mir und meiner Auswahl gezweifelt. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, deshalb ging ich voller Erwartungen in die Lektüre.

Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die Geschichte ist verworren, verwirrend, spannend und somit nicht ganz leicht zu lesen. Ich konnte es nicht so einfach weg lesen, sondern musste mich sehr konzentrieren, damit mir ja kein Hinweis bzw. Tipp entgeht.

Anna und Lucas haben mich beide staunen lassen. Anna beherrscht ihr Handwerk als Psychiaterin. Sie sieht Zusammenhänge und öffnet somit neue Ermittlungswege. Fast schon unheimlich arbeitet ihr Geist. Besonders als Frau ist es im Polizeiapparat schwierig erfolgreich zu sein. Sie kämpft um Anerkennung und Respekt. Durch ihre unglaubliche Arbeit gelingt ihr dies auch. Ihre Vergangenheit schwebt jedoch ständig über ihr und vor allem in diesem Fall, könnten ihre Dämonen die Lösung boykottieren.

Lucas ist als Geist bekannt. Sein Mitwirken bei diversen schwierigen Fällen ist in der Öffentlichkeit nicht bekannt. Seit er seine Familie verloren hat, hat sich sein Leben komplett verändert. Es scheint fast, dass es ihm egal ist, ob er lebt oder stirbt. An Tatorten ist er allerdings kaum zu übertreffen. Er kann diese lesen und interpretieren, wie kaum ein anderer.
Es sind diese Augenblicke, die mich unglaublich in den Bann gezogen haben. Die Beschreibungen und Schlüsse, die Lucas und Anna gemeinsam ziehen, machen die zwei zu einem genialen Ermittlerduo.

Alles in allem spielt sich die Geschichte in einem recht kurzen Zeitraum von ein paar Tagen ab. Es passiert also ständig etwas. Wir erleben sie abwechselnd aus der Sicht von Lucas und Anna, die in der Ich-Perspektive erzählt. Der Handlungsort ist Haven und ich konnte nicht genau herausfinden, wo sich dieser Ort befindet und somit ist dieser ein fiktiver Ort, der in jedem Land mit Großstädten finden könnte. Das Böse gibt es überall, wo Menschen gedrängt zusammen leben.

Als Leser wissen wir somit viel, aber leider nicht alles. Das mindert den „Mit-Rate-Faktor“ erheblich. Was ich persönlich schade finde. Deshalb ziehe ich einen Stern ab.

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