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Das Revier der schrägen Vögel Ein neuer Fall für Kommando Abstellgleis
Roman

Kommando Abstellgleis ermittelt (2)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10354-7

DEMNÄCHST
Erscheint:  11.03.2019

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub)

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Frankreichs charmanteste Loser ermitteln wieder!

Kommissarin Anne Capetan hat ein Team, das sonst keiner haben will: Trinker, Spieler, Spinner. Viel traut man ihnen nicht zu, schon gar nicht die Aufklärung von Verbrechen. Doch wer die Truppe unterschätzt, der irrt. Das zeigt sich, als ihnen ein Mordfall übertragen wird: Das Opfer ein hohes Tier bei der Polizei – und Annes Ex-Schwiegervater. Wie soll sie das ihrem Ex beibringen, mit dem sie nie wieder ein Wort wechseln wollte? Und warum legt ihnen die Führungsriege nur Steine in den Weg? Doch Annes Kollegen haben nicht nur einen an der Klatsche, sondern auch unkonventionelle Ermittlungsmethoden …

ÜBERSICHT ZU SOPHIE HÉNAFF

"Frischer Wind im Krimigenre (...) Humor und gute Laune im Überfluss, ohne dabei die eigentliche Ermittlung aus den Augen zu verlieren. Ein Genuss." Metronews

Kommando Abstellgleis ermittelt

Eine Kommissarin, die eigentlich vom Dienst suspendiert wurde, löst mit ihrer Truppe - allesamt ausgemusterte Mitarbeiter - wider Erwarten und zum Ärger der Vorgesetzten doch den einen oder anderen Fall...

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Sophie Hénaff (Autorin)

Sophie Hénaff, geboren 1972, ist Journalistin, Übersetzerin und Autorin. Ihre Kolumne in der französischen »Cosmopolitan« hat eine riesige Fangemeinde. Ihre Krimis um Kommissarin Anne Capestan und ihre Truppe der verkrachten Existenzen sind in Frankreich Bestseller und wurden in zahlreiche Länder verkauft.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Französischen von Katrin Segerer
Originaltitel: Rester Groupés
Originalverlag: Albin Michel, Paris 2016

Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10354-7

ca. € 10,00 [D] | ca. € 10,30 [A] | ca. CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

DEMNÄCHST
Erscheint:  11.03.2019

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Sophie Hénaffs "Das Revier der schrägen Vögel": Persönliche Ermittlungen

Von: ZeichenTonBild Datum: 16.04.2018

zeichentonbild.wordpress.com

Egal ob Säufer, Raser, Spielerin oder schießwütig: In der Truppe um Kommissarin Anne Capestan kommen sämtliche gescheiterten Existenzen der Pariser Polizei unter. Im zweiten Fall "Das Revier der schrägen Vögel" von Sophie Hénaff muss die Einheit den Mord an einem ehemaligen Polizisten klären und stößt dabei auf viel Gegenwind. Unkonventionell, skurril und durchaus spannend.

Obwohl - oder gerade weil - Kommissarin Anne Capestan im ersten Fall einen Täter aus den eigenen (Polizei-)Reihen des Mordes überführte, wird sie wieder zu den Ermittlungen in einem neuen Mordfall hinzugezogen. Schnell wird ihr klar wieso: Denn der Tote war sowohl Polizist als auch Annes Ausbilder und noch dazu ihr ungeliebter Schwiegervater. Wieder einmal muss sich sich gegen die Widerstände anderer Brigaden erwehren. Sie bekommt wenn überhaupt verspätete und schon gar nicht vollständige Akteneinsicht. Immerhin ihr oberster Vorgesetzter Buro, Monsieur le Divisionnaire am Quai des Orfevres steht hinter ihr. Trotz der pikanten Enthüllungen, die die Polizei und Annes Privatleben betreffen.

Auch in Annes Team geht es hoch her: Es wird ergänzt um einen Polizisten, der sich selbst für D'Artagnan und einen Zeitreisenden hält. Dabei gelingt es ihr, oftmals nur mit Mühe, das bestehende Team zusammen zu halten. Gleichwohl versteht es, sich die Qualitäten jeder und jedes Einzelnen zunutze zu machen, zum Beispiel es die unkonventionelle Methoden mittels eines Online-Rollenspiel Phantombilder zu zeichnen.

Kurios aber unterhaltsam

Sophie Hénaff macht mit "Das Revier der schrägen Vögel" dort weiter, wo sie mit "Kommando Abstellgleis" begann: Unterhaltsam, kurios und abseits der gängigen französischen Krimis. Der Plot mag schnell erzählt sein und wenig Raum für Neues bieten. So ist das Setting und das Personeninventar durchaus gänzlich unüblich und genau das macht den gesamten Charme des Krimis aus. Es sind ausgesonderte Polizisten mit Marotten und Spleens, die aber dennoch alles geben, den Fall aufzulösen. Stets unkonventionell aber eben doch erfolgreich.

Gleichwohl bildet Anne Capestan die Hauptfigur der "schrägen Vögel": Sie ist der Kit zwischen allen Teammitgliedern und über sie erfährt man am Meisten. Über ihre gescheiterte Ehe und das Scheitern ihrer Ermittlerinnenlaufbahn - insofern man es denn immer noch als Scheitern sehen will. Gab es im ersten Band zu alledem nur Andeutungen wird nun vieles klarer. Doch auch bei den anderen Polzisten gewährt Hénaff Einblicke in das Privatleben, beispielsweise bei Capitaine Orsini oder José Torrez.

Ein wenig kann man das Auftauchen und die Einstellung des seltsamen D'Artagnans als Leitmotiv betrachten: Einer für alle, alle für einen. Aus dem Kollektiv von gescheiterten Existenzen und Einzelgängern entwickelt sich ein gut harmonierendes und funktionierendes Team, das alle Schwierigkeiten gemeinsam meistert, für den jeweils anderen einsteht und sich letztlich Freundschaften bilden. Gemeinsam sind sie stark.

All das verpackt die Autorin in einem gelungenen Aufbau, dessen Plot nicht zu vorhersehbar ist. Ausgestattet mit amüsanten Dialogen und turbulenten, kurzen Kapiteln, die durchaus Spannung erzeugen - trotz aller Kuriositäten.

Von schrägen Vögeln, abgerichteten Ratten und Musketieren

Von: Ritja Datum: 14.01.2018

buchstabenfestival.blogspot.de/

Wenn das „Kommando Abstellgleis“ antritt, wird es skurril, spannend, knifflig und ironisch und Sophie Hénaff schafft mit dem zweiten Band eine gelungene Fortsetzung.

Das Team wird um weitere „geächtete“ Polizisten ergänzt, so dass man als Leser wieder neue interessante Charaktere kennenlernt. Die „alten“ Figuren dürfen sich teilweise weiterentwickeln und man erfährt immer mehr aus deren Leben. Im Mittelpunkt steht immer die Chefin der Einheit Anne Capestan. Diesmal werden viele private Details ans Licht gebracht und sie muss sich mit einem Mörder auseinandersetzen, der sehr stark mit ihrer Vergangenheit verbunden ist.

Es sind wieder die vielen kleinen Details, die Marotten und die Dialoge, die den Krimi so unterhaltsam machen. Was soll man schon zu einer „abgerichteten“ Ratte sagen? Oder zu einem Musketier im Team? Sophie Hénaff mag ihre Figuren und dies kann man lesen. Es sind Menschen, die bereits einiges erlebt haben und nicht immer so gut mit den Erlebnissen umgehen können. Doch sie unterstützen sich und sie ziehen immer mehr an einen Strang. Sie haben alle den Ehrgeiz zu zeigen, dass sie mehr als nur das „Kommando Abstellgleis“ oder die schrägen Vögel vom Revier sind.

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