Das Scherbenhaus

Psychothriller

Taschenbuch
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Seit Monaten schon wird Carla Brendel von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Erleichtert ergreift sie die Chance, in ein hochmodernes Wohnhaus nach Berlin zu ziehen. In ihrem perfekt abgesicherten Smart Home und der engen Hausgemeinschaft fühlt sie sich endlich in Sicherheit. Doch dann gibt es immer mehr alarmierende Vorfälle, und Carla ahnt mit Schrecken, dass der Feind gar nicht von außen kommt. Er ist schon längst bei ihr ...

»Ein hochdramatischer, hochspannender Psychothriller.«

ZDF

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Das Scherbenhaus
Originalverlag: carl's books, München 2017
Taschenbuch, Broschur, 336 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10298-4
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Berlin, Deutschland

Leserstimmen

Scherbenhaus

Von: Anetts Bücherwelt

21.05.2019

Erst vor Kurzen hatte ich das Buch „Lügenmeer“ von Susanne Kliem gelesen, welches mir wirklich gut gefallen hat. Und vor zwei Jahren habe ich das Buch „Trügerische Nähe“ gelesen, welches ich auch super fand. Nun wurde ihr 2017 erschienenes Buch „Das Scherbenhaus“ im Penguin Verlag nochmals neu aufgelegt. Und es trat auch bei mir auf den Radar, also musste ich dies noch lesen. Denn ich war gespannt, wie auch ihr früheres Werk bei mir ankommen konnte. Carla Brendel lebt zufrieden in ihrem kleinen Häuschen in Stade. Aber der Schein trügt, sie traut sich seit Monaten kaum auf die Strasse, da sie von einem Stalker belästigt wird. Keiner kann ihr helfen. Und die Angst verlässt sie zu keiner Zeit. Ziemlich bedrückendes Szenario, was die Autorin hier beschreibt – da hofft man selbst, nie Opfer eines solchen Stalkers zu werden, denn es ist ein Spiesrutenlauf, den Carla jeden Tag hinter sich bringt. Da kommt ein Hilferuf ihrer Halbschwester Ellen aus Berlin. Diese immer taffe Frau klang ängstlich und total am Boden zerstört, deshalb macht Carla sich auch schnellstmöglich auf den Weg zu ihr. In Berlin angekommen verbleibt den beiden kaum Zeit miteinander. Ellen kann Carla noch sagen, dass sie irgendetwas schlimmes aufgedeckt hat, das sie um ihr Leben fürchtet, und falls ihr was passieren sollte, sollte Carla niemals von einem Unfall ausgehen. Was sie aufgedeckt hat, das kann sie Carla nicht mehr sagen, denn urplötzlich verschwindet Ellen und wird zwei tage später tot aufgefunden. Die Polizei ist sich schnell im Klaren, Ellen war betrunken und ist ins eiskalte Wasser gestürzt – ein Unfall, die Akte wird geschlossen. Und als Carla auch noch Erbin von Ellens Haus in Berlin wird, zieht sie da einfach ein, in der Hoffnung ihrem Stalker zu entkommen und Ellens Tod aufzuklären. Schnell lernt Carla auch die restlichen Hausbewohner kennen. Und bei fast jeden hat sie den Verdacht, dass sie ihr etwas verschweigen. Sie sind eine verschworene Gemeinschaft, und obwohl Carla herzlich aufgenommen wird, hat man den Verdacht, dass sie sie eigentlich gar nicht haben wollen. Beeindruckt hat mich am meisten, wie manipulativ Menschen sind, wie schnell man jemanden hinters Licht führen kann. Von der Geschichte selbst möchte ich sonst gar nichts weiter preis geben, aber die Auflösung von allem hat mir sehr gut gefallen. Nun habe ich allerdings trotzdem ein paar Punkte, die ich gar nicht gut fand. Erst einmal haben mir die Protagonisten nicht gefallen. Es gibt nur recht wenige, die hier im Buch teilhaben, aber von denen mochte ich kaum jemanden wirklich. Carla war meines Erachtens viel zu naiv. Nach ihrer Erfahrung in Stade, war sie für mich viel zu offen allen anderen gegenüber, sie hat so viel preis gegeben, macht man das wirklich, wenn man so eine Stalker – Erfahrung hinter sich hat? Kann ich mir nicht vorstellen. Dann ihre Beziehung zu einem Bewohner im Haus. Auch diese fand ich grenzwertig, warum erschliesst sich beim lesen des Buches, auch da möchte ich nichts vorweg nehmen. Ich denke, da wäre man auch auf einem anderen Wege der Wahrheit nahe gekommen. Am Ende war ich jedoch aufgrund der Auflösung und des Geschichte doch versöhnt, obwohl mir manchmal die Spannung fehlte. Das kann die Autorin besser!

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Thriller mit Potenzial, aber ohne Nervenkitzel und mit durchschaubaren Charakteren sowie einer etwas konstruierten Geschichte

Von: schnäppchenjägerin

11.07.2018

Carla Brendel wohnt in Stade, wo sie im Restaurant ihres Schwagers als Köchin angestellt ist. Seit Monaten wird sie von einem Stalker belästigt, der ihr beunruhigende Nachrichten und bedrohliche Bilder von Verletzungen schickt. Als ihre Halbschwester Ellen überraschend um ihre Hilfe bittet, fährt sie deshalb gern nach Berlin, um sich von ihren eigenen Problemen abzulenken. Doch schon am ersten Abend verschwindet Ellen spurlos und wird wenig später tot aufgefunden. Es sieht alles nach einem Unfall aus, aber Carla hat Bedenken, nachdem Ellen eingeschüchtert und nervös gewirkt hatte. Carla erbt das Mehrfamilienhaus in Berlin, das Ellen als Architektin entworfen hatte und zieht kurzerhand selbst dort in Ellens Wohnung ein. Die luxuriöse Apartmentanlage "Safe Haven" ist mit allen technischen Raffinessen ausgestattet: Raumtemperatur, Fahrstuhl, Türen - alles lässt sich per App steuern. Carla fühlt sich sicher, da sie dort auch vor dem Stalker versteckt wohnt, bis eine Bewohnerin des Hauses nach einem angeblichen Selbstmord tot im Pool aufgefunden wird. Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Hat der Künstler Christian etwas damit zu tun, zu dem sie sich so angezogen fühlt oder spielt der freundliche ältere Nachbar Milan ein falsches Spiel? Der Roman fesselt zu Beginn. Man spürt die lauernde Gefahr und kann Carlas Angst vor dem Stalker, dessen Botschaften sie hilflos ausgesetzt ist nachvollziehen. Auch das Smarthome in Berlin, das die Bewohner komplett abhängig von der Technik macht, wirkte mit samt den seltsamen Bewohnern auf mich eher gruselig, als das was es eigentlich sein sollte: ein sicheres Zuhause. Der Tod von zwei Bewohnern so unmittelbar hintereinander, davon ein Unfall und ein Selbstmord kann kein Zufall sein und so rätselt man als Leser, warum die beiden Frauen sterben mussten und wer sie aus welchem Grund aus dem Weg schaffen wollte. Leider kann man aufgrund der übersichtlichen Charaktere und des so typischen Aufbaus eines Psychothrillers sehr bald ahnen, wer die Tode inszeniert hat. Die Bewohner des "Safe Haven" sind darüber hinaus zu klischeehaft dargestellt: die überforderte Mutter und betrogene Ehefrau, die manisch-depressive Teenagerin, der exzentrische, impulsive Künstler, die gute Seele des Hauses. Dazu Carla, die im Gegensatz zu den leitenden Ermittlern durchschaut, dass es sich nicht um natürliche Todesfälle handelt, selbst die Wahrheit aufdecken muss und sich damit unweigerlich in den Fokus des Täters rückt. Spannung oder Nervenkitzel war dann aber nicht mehr zu spüren, da die Geschichte sehr konstruiert und abwegig wirkte. Auch wenn das Ambiente im "Safe Haven" durchaus Potenzial für einen spannenden Thriller geboten hat, konnte mich der Roman aufgrund der Durchschaubarkeit der Charaktere und der etwas abstrusen Story nicht fesseln.

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Vita

Susanne Kliem wurde am Niederrhein geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Berlin. Sie ist gelernte Buchhändlerin und arbeitete u. a. als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF sowie für das größte deutsche Theaterfestival »Theater der Welt«. Seit 2009 hat sie bereits zahlreiche Krimis veröffentlicht, zuletzt »Lügenmeer« (2019).

Zur AUTORENSEITE

Events

20. Sep. 2019

Susanne Kliem und Tatjana Kruse Killing You Softly – Die Leseshow

20:00 Uhr | Varel | Lesungen
Susanne Kliem
Lügenmeer

24. Okt. 2019

Susanne Kliem liest in Senftenberg

19:00 Uhr | Senftenberg | Lesungen
Susanne Kliem
Lügenmeer

25. Okt. 2019

Susanne Kliem liest in Großräschen

19:00 Uhr | Großräschen | Lesungen
Susanne Kliem
Lügenmeer

10. Nov. 2019

Krefelder Krimitage: Susanne Kliem liest

17:00 Uhr | Krefeld | Lesungen
Susanne Kliem
Lügenmeer

Pressestimmen

»Subtil, voll Atmosphäre und zwischenmenschlicher Abgründe.«

Für Sie

»Raffinierter Psycho-Thriller, der bis zur letzten Seite fesselt.«

TV für mich

»Geschickt spielt Kliem mit einer der großen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, wenn wir unsere Daten kaum noch schützen können?«

Emotion

»Spannender deutscher Psychothriller!«

Elle

»Neu, besonders und sehr lesenswert.«

Radio Bremen Nordwestradio

»Das Scherbenhaus ist ein perfides Ränkespiel um Macht und Ohnmacht.«

Neue Presse

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