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Das Scherbenhaus Psychothriller

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ca. € 10,30 [A] | ca. CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10298-4

DEMNÄCHST
Erscheint:  10.09.2018

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub)

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Seit Monaten schon wird Carla Brendel von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Erleichtert ergreift sie die Chance, in ein hochmodernes Wohnhaus nach Berlin zu ziehen. In ihrem perfekt abgesicherten Smart Home und der engen Hausgemeinschaft fühlt sie sich endlich in Sicherheit. Doch dann gibt es immer mehr alarmierende Vorfälle, und Carla ahnt mit Schrecken, dass der Feind gar nicht von außen kommt. Er ist schon längst bei ihr ...

»Ein hochdramatischer, hochspannender Psychothriller.«

ZDF

Susanne Kliem (Autorin)

Susanne Kliem wurde am Niederrhein geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Berlin. Sie ist gelernte Buchhändlerin und arbeitete u. a. als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF sowie für das größte deutsche Theaterfestival »Theater der Welt«. Seit 2009 hat sie bereits zahlreiche Krimis geschrieben.

»Ein hochdramatischer, hochspannender Psychothriller.«

ZDF

»Subtil, voll Atmosphäre und zwischenmenschlicher Abgründe.«

Für Sie

»Raffinierter Psycho-Thriller, der bis zur letzten Seite fesselt.«

TV für mich

»Geschickt spielt Kliem mit einer der großen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, wenn wir unsere Daten kaum noch schützen können?«

Emotion

»Spannender deutscher Psychothriller!«

Elle

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ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Das Scherbenhaus
Originalverlag: carl's books, München 2017

Taschenbuch, Broschur, 336 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10298-4

ca. € 10,00 [D] | ca. € 10,30 [A] | ca. CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

DEMNÄCHST
Erscheint:  10.09.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Spannend, bewegend, mitreißend

Von: Cocolinchen Datum: 27.03.2018

cocolinchenundkatti.blogspot.de/

Von Anfang an war mir Carla sympathisch. Daher habe ich auch immer mitleiden müssen. Es fängt allein schon damit an, dass sie aus ihrer idyllischen Heimat "vertrieben" wird, weil ein unbekannter Stalker in ihr Leben eindringt.
Und als sie dann glaubt, in Berlin ein wenig Sicherheit zu finden, wird alles noch viel schlimmer und sie muss sogar den Tod ihrer Halbschwester ertragen. Und damit nicht genug, das Wohnhaus Save Haven scheint auch immer bedrohlicher zu werden.
Mit dieser Protagonistin musste ich wirklich mitleiden. Man fragt sich natürlich auch immer, was würde ich an ihrer Stelle unternehmen?

Und auch die Thematik "Stalking" nimmt einen mit. Die Opfer stehen dem Ganzen im Grunde hilflos gegenüber. Man weiß nicht, von wem die furchtbaren Briefe kommen, man weiß nicht, was diese Person von einem will, man kann gegen dieses Phantom nichts unternehmen, sogar die Polizei ist machtlos. Also was machen?

Der Thriller an sich ist wirklich spannend und mitreißend. Ich habe viel mitgerätselt und versucht Verbindungen herzustellen.
Man spürt genauso wie Carla, dass im Safe Haven nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Trotzdem stellt man sich immer die Frage "Warum?".

Die Idee von Safe Haven finde ich sowieso sehr interessant. Sehnt sich nicht jeder mal nach einem Gebäude, das die vollkommene Sicherheit garantiert? Auf der einen Seite hätte das viele Vorteile, doch sicher auch einige Nachteile, wie ständige Kontrolle?! Über dieses Wohnhaus habe ich auch eine Weile nachdenken müssen. Und genauso wie Carla verspricht man sich Sicherheit und genau in diesem Umfeld passiert dann doch so etwas Schreckliches. Trotzdem zieht sie nach der Beerdigung ihrer Schwester in die Wohnung ein.
Das sollte ich vielleicht noch erwähnen, das Haus gehörte Ellen. Sie hat es nach ihren Vorstellungen entwickelt und bauen lassen.
Auch das Verhalten der Bewohner ist sehr merkwürdig. Man merkt schnell, dass in diesem Haus eigene Gesetze gelten.
Milan Wagner, wohnt auf der gleichen Etage wie Ellen, ist der erste Mitbewohner, den Carla kennenlernt. Es scheint, als wäre der 67-Jährige die gute Seele des Hauses. Er kennt jeden, weiß über vieles Bescheid und kümmert sich. Milan geht praktisch überall ein und aus. Eine interessante Person. Für die Sorgen der anderen hat er immer ein offenes Ohr. Auch Carla nimmt seine Hilfe an. Gerade nach Ellens Tod ist er eine Stütze für Carla. Sie hat ja sonst auch niemanden in Berlin. Ihre beste Freundin lebt in Stade. Doch wem kann man trauen im Safe Haven? Die Frage habe ich mir ständig gestellt.

Ellens rätselhaftes Verschwinden und ihr plötzlicher "Unfalltod" werfen jede Menge Fragen auf. Carla ist sich sicher, dass es kein Unfall war. Ellens letzte Worte, vor ihrem Verschwinden, waren "Kümmere dich um das Haus!".
Außerdem wollte ihre Schwester ihr noch etwas anvertrauen. Vor irgendetwas musste Ellen Angst gehabt haben. Doch was ihre Schwester so bewegt hat, das erfährt Carla von ihr nicht mehr.
Sie bleibt mit jeder Menge Fragen zurück und muss herausfinden, was wirklich passiert ist. Ich selbst habe mich auch ständig gefragt, wie alles miteinander zusammenhängen könnte. Man rätselt und fiebert wirklich mit. Der Fall ist sehr gut aufgebaut. Gemeinsam mit Carla tappt man im Dunkeln und kämpft sich mit ihr aus dieser Dunkelheit heraus. Versucht es zumindest! Und so wächst einem die Protagonistin noch mehr ans Herz. Es ist wieder diese typische "Ich allein gegen die Welt"-Erfahrung und obwohl ich schon viele Fälle mit Hauptpersonen gelesen habe, die vollkommen auf sich allein gestellt den Kampf aufnehmen müssen, ist dieser Thriller anders!

Es gibt mehrere Gründe, warum mich dieser Psychothriller so mitgerissen hat und ich ihn am liebsten gar nicht mehr zur Seite gelegt hätte. Das macht aber auch der sehr gute Schreibstil der Autorin aus. Man kann das Buch einfach nur so weglesen! ;-) Keine langatmigen Passagen, einfach ein sehr angenehmer Stil. Die Autorin beschreibt sehr anschaulich und schafft es, Emotionen zu wecken.

Und am Ende bleibt dieses furchtbare Gefühl. Kennt Ihr das vielleicht? Man will ja das Ende unbedingt lesen, weil man herausfinden muss, was denn nun wirklich geschehen ist, doch dann stellt sich auf einmal mit den letzten Seiten, Zeilen des Buches eine gewisse Traurigkeit ein. Man hätte einfach noch ewig weiterlesen wollen und dann ist es einfach so vorbei.
Daher bitte noch mehr dieser Psychothriller!!!!

Pageturner

Von: Claras.bookobsession Datum: 16.02.2018

https://www.instagram.com/claras.bookobsession/

Rezension „Das Scherbenhaus“

In diesem Psychothriller geht es um Carla, die seit Monaten anonyme Drohungen erhält deshalb unter Ängsten leidet. Als sich die Möglichkeit ergibt, ihre Halbschwester, die in einem hochmodernen und luxuriösen Wohnkomplex in Berlin residiert, zu besuchen, nutzt sie ihre Chance. Kurzer Hand befindet sie sich in einem der neuen und abgesicherten Apartments des „Smart House“ und scheint dem Unbekannten entkommen zu sein. Durch die Anonymität der Hauptstadt, in der sie keiner kennt und die enge Hausgemeinschaft fühlt sie sich wohl und wiegt sich in Sicherheit. Als sich jedoch verdächtige und besorgniserregende Vorfälle ereignen, realisiert Carla mit Schrecken, dass die Bedrohung schon längst bei ihr ist. In ihren eigenen vier Wänden.

Meine Meinung:
Sobald ich die ersten Seiten des Buches gelesen hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ein Kapitel nach dem anderen verflog und noch kurzer Zeit hatte ich ein Drittel des Buches an einem Stück verschlungen. Vorne im Buch steht: „Sehen sie zu, dass Sie Zeit haben, wenn Sie diesen Thriller in die Hand nehmen: Sie werden ihn nicht so schnell wieder bei Seite legen wollen“, was sich bei mir absolut bewahrheitet hat. Die Autorin ist sich ihrer Berufung mächtig, denn sie schreibt flüssig und anschaulich und so packend, dass ich stets weiterlesen wollte und das Buch so schnell wie schon lange kein Buch mehr ausgelesen hatte.
Die anonyme Post, mit der die Protagonistin behelligt wird ist einer der Gründe, weshalb ich als Leserin wissen wollte, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln und welches Ende sie nehmen würde. Die Autorin konnte von Anfang an meine Neugierde und Aufmerksamkeit gewinnen und ich habe interessiert mitgerätselt.
Carla als Hauptfigur hat mir gut gefallen, da ich ihre Entscheidungen und ihr Verhalten nachvollziehen konnte und vernünftig und angemessen fand. Dies kann daran liegen, dass die Autorin Ängste thematisiert, unter der sich jeder etwas vorstellen kann, wenn auch nicht in dem Maße wie die Protagonistin. Deren rationales Denken und ihre Entschlossenheit war authentisch.
Dass „Scherbenhaus“ in der dritten Person Singular verfasst ist, es handelt sich hierbei also um einen „Sie-Erzähler“, hat mich keineswegs gestört, obwohl ich normalerweise „Ich-Erzähler“ bevorzuge, da mich dadurch in der Regel besser mit den Hauptfiguren identifizieren kann.
Die Geschichte entwickelte sich rasant und ohne unnötige Längen, hatte aus meiner Sicht keine Seite zu viel oder zu wenig.
Ich bin mir nicht ganz im Klaren darüber, was ich von der ein oder anderen Wendung halten soll, bin insgesamt aber insgesamt zufrieden mit dem Verlauf der Handlung.
Die Geschichte war weder besonders gruselig noch bestückt mit zahlreichen blutigen und brutalen Szenen, konnte mich dafür aber durch „psychologische Spannung“ überzeugen.
Gegen Ende wurde es noch einmal zunehmend spannender und die Auflösung war schlüssig, konnte mich allerdings nicht sonderlich überraschen. Es treten nur wenige Figuren auf, die der Leser kennenlernt und die demnach als Mitwirkende in den mysteriösen Vorfällen in Frage kommen. Somit war es für mich ein Leichtes, eine Vermutung über einen möglichen Täter anzustellen, die sich dann auch bestätigte.
Nichtsdestotrotz ist „Scherbenhaus“ meiner Meinung nach ein gelungener Psychotriller, der sich gut lesen lässt mich fesseln konnte, weshalb ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen kann, auch für Leser, die normalerweise nicht und oder nur selten zu Romanen aus diesem Genre greifen.
4 Sterne


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