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Das Ufer Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-67647-3

Erschienen: 12.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!

Zum Werkverzeichnis der im Heyne Verlag von Richard Laymon erschienenen Titel

Richard Laymon (Autor)

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Kristof Hahn
Originaltitel: The Lake
Originalverlag: Leisure

Taschenbuch, Broschur, 592 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-67647-3

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 12.09.2016

  • Leserstimmen

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Ein ruhiger Horror-Thriller, der an die Slasher-Filme der 80er-Jahre erinnert. Typisch Laymon, aber irgendwie doch wieder untypisch. Für Fans aber sowieso ein Muss.

Von: Wolfgang Brunner Datum: 12.04.2017

https://buchwelten.wordpress.com/

Deana lebt mit ihrer Mutter Leigh in der idyllischen Kleinstadt Tiburon. Alles ist beschaulich und harmonisch, bis zu dem Zeitpunkt, als ein brutaler Serienkiller auftaucht. Und plötzlich erinnert sich Leigh an ihre eigene Jugend, die ebenso düster und gefährlich war. Gegenwart und Vergangenheit vermischen sich. Es scheint, als wäre Leighs Vergangenheit noch lange nicht zu Ende erzählt, denn auch dort trieb ein grausamer Serienkiller sein Unwesen.

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Es gibt Bücher von Richard Laymon, die entwickeln eine eher trashige Atmosphäre, und es gibt Werke von ihm, die erzählen eine etwas ruhigere Geschichte mit Horror-Elementen. „Das Ufer“ gehört eindeutig zur letzten Kategorie, was aber nicht bedeutet, dass es weniger spannend ist als die Splatter-Achterbahnfahrten, die Laymon verfassen kann. „Das Ufer“ ist die Geschichte eines Teenagers (eigentlich sind es zwei Teenager, denn die Geschichte der Mutter als Teenager nimmt auch einen sehr großen Teil des Buches ein) und hat mich so manches Mal an den Plot und die Stimmung von „Halloween“ des fantastischen Regisseurs John Carpenter erinnert. Wie bei allen Werken von Richard Laymon kann man das Buch sehr schwer aus der Hand legen. Obwohl der Schreibstil des leider viel zu früh verstorbenen Autors nicht hochwertig genannt werden kann, fasziniert er dennoch (oder gerade deswegen) aufgrund seiner klaren, deutlichen und eben einfachen Sprache. Die Gedanken der Protagonisten sind realitätsnah und lassen den Leser dadurch das Geschehen hautnah miterleben. Zumindest mir geht es bei Laymons Büchern eigentlich immer so, dass ich bereits nach wenigen Seiten die oftmals umgangssprachliche Einfachheit schlichtweg genieße, weil sie zu der Story einfach passt.

„Das Ufer“ ist ein typischer Laymon, aber irgendwie dann doch wieder nicht. Mir persönlich hat aber gerade die ruhigere Gangart zugesagt und vor allem haben hier die „schlüpfrigen“ Szenen nie gestört, was bei den anderen Büchern manchmal der Fall ist. Auch die Brutalität wirkt niemals aufgesetzt und übertrieben, sondern lockert die an sich melancholisch erzählte Geschichte immer wieder auf. Gerade die Rückblenden in die Vergangenheit der Mutter haben es mir bei „Das Ufer“ angetan. Dieser Handlungsstrang übte eine unwiderstehliche Faszination auf mich aus, die mich wiederum an Laymons „Das Treffen“ oder „Die Show“ erinnerte. Die Charaktere wirken zwar oftmals flach und oberflächlich, vermitteln aber dennoch das Gefühl, man würde sie kennen. Das liegt vor allem an den bereits oben erwähnten Gedankengängen, die Laymon beschreibt.

Wie in fast jedem Buch von Richard Laymon sind alle Frauen schlank, haben große Brüste und sind ständig geil. Aber auch die Männer haben ordentlich was in der Hose und fühlen sich von ziemlich jeder Frau angezogen. Dieses stereotype Trash-Klischee erfüllt auch „Das Ufer“ und reiht sich, zumindest in dieser Hinsicht, nahtlos in die anderen Werke des Autors ein. Ich mochte die Story und bin dem Heyne-Verlag dankbar, dass er sich auch der unbekannteren Geschichten Laymons annimmt. Da „Das Ufer“ im Orginal posthum veröffentlicht wurde, könnte man aufgrund einiger Details auf den Gedanken kommen, dass es sich lediglich um ein unfertiges Manuskript gehandelt haben könnte, dass ein Ghostwriter fertiggeschrieben hat. Nichtsdestotrotz vervollständigt „Das Ufer“ die Laymon-Sammlung und verschafft einem ein paar angenehme, unterhaltsame Lesestunden. Durch den wunderbar flüssigen Schreibstil und den kurzen Kapiteln entwickelt sich auch dieser Roman zu einem Pageturner, wie man es von Richard Laymon einfach gewohnt ist. Über das Ende kann man streiten. Einige überraschende (wenngleich manchmal voraussehende) Wendungen bietet das Buch. Und wenn man dann noch über die mehr als an den Haaren herbeigezogenen „Zufälle“ nicht weiter nachdenkt, die zum Finale führen, bekommt man eine wirklich unterhaltsame Story geboten.

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Fazit: Ein ruhiger Horror-Thriller, der an die Slasher-Filme der 80er-Jahre erinnert. Typisch Laymon, aber irgendwie doch wieder untypisch. Für Fans aber sowieso ein Muss.

© 2017 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Solide und spannend, so wie man Laymon kennt.

Von: Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. Datum: 11.03.2017

www.facebook.com/buechersuchti

Meinung:

Endlich wieder ein richtiger Laymon! Nicht sein Bester, aber auch nicht so schlecht wie der Vorgänger den ich gelesen habe.
Obwohl auch hier der Name wieder ein bisschen irreführend ist.

Aber erstmal Grundsätzliches:
Deana und ihre Mutter Leigh führen ein ganz normales Leben. Tolle Großeltern, ein schönes Haus (mit Whirlpool ��) und dazu ist Leigh auch noch Besitzerin eines der besten Restaurants der Stadt.
Deana ist achtzehn Jahre jung, gutaussehend, sportlich und hat einen fantastischen Freund.
Doch was niemand weiß... Leigh hat durch ihre ehemalige Hippiekarriere eine Vergangenheit, die sie nach achtzehn Jahren wieder einholt - und das mit voller Wucht!
Was nun der attraktive Polizist Mace und der verrückte Koch Nelson für eine Rolle spielen? Findet es selbst heraus. ��
Das Ende kommt zwar nicht überraschend, aber es ist gut. Schön abgerundet. :)

Warum das wieder ein "richtiger" Laymon ist, fragt ihr euch?
Nun, ich habe ja mittlerweile schon gute... 15 Bücher von ihm gelesen und meine damit eigentlich sagen zu können, was sein Stil ist.
Er schreibt nicht so packend, wie manch ein Thrillerautor, aber dennoch immer so detailreich, dass man gleich ein Bild vor Augen hat und sich trotzdem noch einiges dazu denken kann. Und diese Mischung macht ihn für mich so gut.
Durch die häufigen Perspektiv- und Zeitwechsel entsteht bei Laymon immer ein großes Bild. Man weiß fast alles und das macht es umso spannender, wenn dann auf einmal doch eine ganz andere Bombe platzt, als die, in dessen Richtung man ursprünglich gelenkt wurde.

In "Das Ufer" trumpft Laymon wieder mit dieser Schreibweise auf. Und für alle, die jetzt Angst haben das Buch zu lesen, weil er "Horror" schreibt - so viel steckt davon, meiner Meinung nach, nicht drin. Da kenne ich andere Titel von ihm, die weitaus furchteinflössender sind.

Fazit:

"Das Ufer" ist ein rundum gelungener Laymon, der mit einigen Überraschungen um die Ecke kommt. Der Autor versetzt einen in den schönsten Sommer des Lebens - nur, um ihn dann mit einem Knall zu zerstören. Und das Ganze auf Repeat zu stellen.
Ein Sternchen Abzug gibt es, weil ich manchmal von den Personen und ihren Aussagen ein wenig verwirrt zurück gelassen und das Leseerlebnis dadurch unterbrochen wurde.

Ich vergebe 4 von 5 Suchti-Sterne.

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