Das Vermächtnis des Vaters

Die Clifton Saga 2
Roman

Taschenbuch
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Harry Clifton, aufgewachsen bei den Hafendocks in Bristol, und Giles Barrington, Nachkömmling einer großen Schifffahrt-Dynastie, verbindet seit ihrer Jugend eine tiefe Freundschaft. Aus der Enge des Arbeitermilieus hat Harry es auf eine Eliteschule geschafft und steht als junger Mann jetzt an der Seite seiner großen Liebe Emma, der Schwester von Giles. Mit dem Eintritt Englands in den Zweiten Weltkrieg 1939 werden die Schicksale beider Familien erschüttert. Giles gerät in Kriegsgefangenschaft und Harry verschlägt es von Bristol nach New York, wo er eines Mordes angeklagt und verhaftet wird. Emma, macht sich auf, um den Mann zu retten, den sie liebt ...

"Archer ist ein brillanter Erzähler."

Weltwoche (03. Dezember 2015)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Martin Ruf
Originaltitel: The Sins of the Father
Originalverlag: Pan Macmillan
Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 9 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-453-47135-1
Erschienen am  09. November 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Auch in „Das Vermächtnis des Vaters“ blieb Jeffrey Archer seinem komplexen und außergewöhnlichen Erzählstil treu ...

Von: Birgit Pirker

09.08.2019

Nachdem wir in „Spiel der Zeit“ mit einem grandiosen Finale zurückgelassen wurden, musste ich sofort den zweiten Teil der Saga zur Hand nehmen … Zu Beginn gibt es noch einige kleine Rückblenden auf die bisherige Handlung, die aber geschickt in die fortlaufende Erzählung einfließen. Die große Liebe zwischen Emma und Harry scheint unter keinen sehr glücklichen Stern zu stehen. Obwohl die Beiden unter tragischen Umständen auseinander gerissen wurden, glaubt Emma immer noch daran, dass für sie alles wieder gut werden wird. Alleine schon wegen ihres gemeinsamen Sohnes Sebastian. Sie will Harry wiederfinden und sie glaubt einfach nicht daran, dass er tot ist … Und zu Recht: Da Harry sich bei seiner Überfahrt nach Amerika als Tom Bradshaw ausgegeben hat, wird dieser wegen Mordes festgenommen … Auch in „Das Vermächtnis des Vaters“ blieb Jeffrey Archer seinem komplexen und außergewöhnlichen Erzählstil treu, wobei er in diesem Band nur sehr wenige Episoden aus Harrys Sicht erzählen lässt. Der Löwenanteil der Geschichte stehen Emma und Giles zu. Leider hatte dies zu Beginn des Buches, gerade was unseren Harry betrifft, für mich einen eher entfremdenden Charakter. Am Ende ist die Geschichte aber absolut Rund und Stimmig. Harrys Geschichte bleibt spannend und er selbst entwickelt sich zu einem großartigen jungen Mann mit Ecken und Kanten. Er ist entschlossen, klug und auch wenn seine Taten im ersten Moment oft sehr spontan und impulsiv wirken, ist es doch meistens durchdacht und führt zum gewünschten Ziel. Auch Emma Barringtons ist nicht einfach das reiche Mädchen, das vom Leben keine Ahnung hat. Was sie nicht weiß, das eignet sie sich an und nimmt dabei sehr viele Unannehmlichkeiten in Kauf. Genauso zielstrebig begibt sie sich auch auf die Reise nach Amerika um Harry wieder zu finden. Ihr Bruder Giles hingegen nimmt die Nachricht vom Tod seines besten Freundes mehr mit als Gedacht. Er meldet sich freiwillig zur Wehrdienst und gerät in deutsche Kriegsgefangenschaft. Um diesen und vielen anderen Schwierigkeiten zu entgehen wählt er oft Wege, die man ihm gar nicht zugetraut hätte … Leider wurde auf einige wichtige Themen nur sehr sporadisch eingegangen. So heiratet Harrys Mutter im Laufe der Geschichte und wir als Leser bekommen zwar mit, dass ihr drei stattliche Mannsbilder den Hof machen, warum ihre Entscheidung aber letztendlich auf ihren zukünftigen Ehemann fällt bleibt für uns unbekannt. Auch Harrys Verletzung, die für ihn seine Zeit an der Front beendet, wird zwar angeschnitten, aber größtmöglich umgangen! Ich hoffe, Jeffrey Archer kommt hier in den nächsten Bänden noch mit etwas mehr Details um die Ecke! Alles in Allem also ein würdiger Nachfolger und ich freue mich schon auf den nächsten Band der Clifton-Saga!

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Auch dieser 2. Band zieht den Leser wieder in den Bann!

Von: Annette Traks

11.03.2018

Dieser 2. Band der Familiensaga knüpft nahtlos an den 1. an und umfasst die Jahre 1939 - 1945, also die Zeit des 2. Weltkriegs: Harry Clifton und Emma Barrington durften die Ehe nicht miteinander schließen. Denn Old Jack Tar hatte in der Kirche sein Veto eingelegt mit der Begründung, dass wegen eines Seitensprungs von Hugo Barrington mit Maisie Clifton die Brautleute möglicherweise Halbgeschwister seien. Harry heuert daraufhin als 4. Offizier auf einem Frachter an, der von Bristol aus Ware nach Kuba bringen und 4 Wochen später beladen wieder zurück sein soll. Doch es kommt anders: Das Schiff wird von einem deutschen Torpedo getroffen und sinkt. Harry und sein Kamerad Tom Bradshaw sind die einzigen Überlebenden und werden von einem Passagierschiff, das auf dem Weg nach New York ist, aufgenommen. Als Tom stirbt, beschließt Harry, dessen Identität anzunehmen, um sowohl seiner Mutter (der er einen Brief mit dem wahren Sachverhalt schreibt) als auch den Barringtons viele Probleme zu nehmen. Vor allem Emma, die er noch immer liebt, soll sich nicht länger an ihn gebunden fühlen, sondern frei für ein neues Leben sein. Doch gleich bei seiner Ankunft in New York wird Harry alias Tom Bradshaw wegen Mordes verhaftet und muss für mehrere Jahre ins Gefängnis. Emma bringt derweil den gemeinsamen Sohn Sebastian zur Welt. Sie ist davon überzeugt, dass Harry noch lebt und setzt alles daran, ihn zu finden. Dessen bester Freund, Hugo Barringtons Sohn Giles, wird in Nordafrika beim Kampf gegen die deutsche Armee schwer verletzt und gerät in Kriegsgefangenschaft. Als die beiden jungen Männer nach etlichen Jahren wieder in ihrer Heimat Bristol sind, muss entschieden werden, wer von ihnen der rechtmäßige Nachfolger des inzwischen verstorbenen Hugo Barrington ist. Resümee: Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen Harry Clifton und Giles Barrington, die viele Kämpfe überstehen müssen - der eine im New Yorker Gefängnis, der andere an der Kriegsfront - und zu durchsetzungsfähigen, ernsthaften jungen Männern werden. Und es geht um Giles' Schwester Emma, die unerschütterlich in dem Glauben ist, dass der geliebte Freund und Vater ihres Kindes noch lebt. Sie wächst bei der Suche nach ihm über sich selbst hinaus und entwickelt sich immer mehr von der Tochter aus reichem Hause zu einer selbstständigen, willensstarken Frau. Aber nicht nur diese drei jungen Leute, sondern auch alle anderen aus dem 1. Band bekannten Personen verändern sich - zum Teil in eine Richtung, die man nicht vermutet hätte. Insgesamt haben die Charaktere mehr Ecken und Kanten als in "Spiel der Zeit", und es erfolgt nicht mehr eine so starke Polarisierung zwischen Gut und Böse. Die Handlung ist sehr temporeich, und Perspektivwechsel, in denen eine Person ein bestimmtes Geschehen aus ihrer Sicht erzählt, erfolgen seltener als in Band 1. Zentrale Themen, die den Leser bewegen, sind: • Wird Emma Harry finden und • werden sie doch noch heiraten können? • Ist Harry Clifton Hugo Barringtons Sohn? • Wer wird nach seinem Tod der rechtmäßige Erbe? • Wie meistert Harrys Mutter Maisie, die im 1. Band im Mittelpunkt stand, ihr Leben? Einige dieser Fragen weden beantwortet, andere (noch) nicht. Das Buch endet wieder mit einem Cliffhanger in Form einer ungelösten Frage. Fazit: Auch dieser Folgeband zieht den Leser wieder in den Bann!

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Vita

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren. Sein historisches Familienepos "Die Clifton-Saga" stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

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Pressestimmen

„Archer richtet sein Menü mit der ganz großen Kelle an, und damit konnte er Millionen von Leserinnen in seinen Bann schlagen. Die Geschichte ist spannend, vielschichtig und oft unberechenbar. Archer gelingt auf hervorragende Weise, uns nicht historische Fakten, aber das alltägliche Leben von damals zu vermitteln.“

Magazin LESEN (01. Januar 2016)

»Jeffrey Archer ist einer des Besten seines Fachs! Sein großes Publikum wird ihm weiter folgen: Buch für Buch!«

Erica Wagner, The Times

»Wenn es einen Nobelpreis für das Erzählen großer Geschichten gäbe - Jeffrey Archer wäre er sicher!«

Daily Telegraph

»Einer der größten Erzähler unserer Zeit!«

Washington Post

»Dieses großartige Buch ist wie ein Wunder - Sie werden nicht mehr mit dem Leser aufhören können!«

Sunday Express