Das andere Haus

Psychothriller

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Hinter Caroline und Francis liegen dramatische Ereignisse, an denen ihre Liebe fast zerbrochen wäre. Als ihnen nun ein Haustausch in der Nähe von London angeboten wird, sagen sie zu. Voller Hoffnung, dass die gemeinsame Zeit die Wunden heilt, beziehen sie ihr Quartier. Doch schon bei ihrer Ankunft fühlt Caroline sich unwohl in den spärlich eingerichteten Räumen, die eine düstere Atmosphäre ausstrahlen. Und dann geschehen Dinge, die sie zutiefst verstören – denn es scheint jemanden zu geben, der es darauf abgesehen hat, sie zu terrorisieren. Jemanden, den sie für immer vergessen wollte. Und der ihr in dem fremden Haus das Leben zur Hölle macht …


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Eva Kemper
Originaltitel: The House Swap
Originalverlag: Doubleday
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49007-3
Erscheint am 16. März 2020

Leserstimmen

Haustausch mit Folgen

Von: Literaturblogsaarland

10.02.2019

Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubs-Domizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die sie zutiefst verstören: ein ganz spezieller Blumenstrauß, die eingelegte CD, ein vergessenes Rasierwasser; scheinbar harmlose Gegenstände, die in Wahrheit aber mit dem dunkelsten Kapitel ihres Lebens verbunden sind – und mit einem Menschen, den sie für immer vergessen wollte. Ist es möglich, dass er sie in eine Falle gelockt hat? Und wer ist nun in ihrer eigenen Wohnung? Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht ... Vita : Rebecca Fleet lebt in London und arbeitet in der Marketingbranche. »Das andere Haus« ist ihr Thriller-Debüt. Der Klappentext hat sich für mich schon mal sehr spannend angehört. Ein junges Ehepaar tauscht für die Ferien ihr Haus mit einem Unbekannten. In ihrem Feriendomizil angekommen, bemerken Francis und Caroline Dinge, die ihnen nicht geheuer erscheinen. Das Haus ist nur spärlich möbliert und erscheint gänzlich unbewohnt. Desweiteren bemerkt Caroline nach und nach Dinge, die sie an ihre Vergangenheit erinnern und die sie am liebsten vergessen möchte. Ist dies alles Zufall oder doch von langer Hand geplant ? Spannend ist auch das Verhalten ihrer Nachbarin Amber, die sich scheinbar in das Leben des Ehepaares drängen will. Nach und nach erfahren wir auch von Eheproblemen in der Vergangenheit und bekommen Einblick in das Alltagsleben mit ihrem Sohn. Dieser Urlaub ohne Kind soll eine Art Neuanfang sein und ein Versuch, die angeschlagene Ehe zu retten. Die Spannungskurve ist am Anfang sehr hoch, doch leider kann die Autorin diese nicht ganz halten. Zeitweise gibt es relativ langatmige Stellen und auch die wenigen Einschübe der Gedanken des Unbekannten sind relativ unspektakulär. Man durchlebt als Leser das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln, was das Buch spannend macht und zum miträtseln einlädt. Der Schluss war schlüssig und stimmig und hat auf jeden Fall Sinn ergeben. Damit war ich rundum zufrieden. Zugute halten muss ich der Autorin, dass es ihr Erstlingswerk ist und bekanntlich ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Falls es noch ein weiteres Buch der Autorin gibt, werde ich ihr auf jeden Fall noch eine Chance geben. Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 Sternen. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Schuld auf meinen Schultern

Von: Silvi Sommer

07.02.2019

Als Caroline und ihr Mann das Angebot bekommen für eine Woche ihr Haus zu tauschen, nehmen sie das Angebot gerne an. Doch schon bei ihrer Ankunft stellt Caroline mit Unbehagen fest, dass etwas seltsam ist. Das Haus ist sehr unpersönlich eingerichtet und wirkt beinahe unbewohnt. Nach und nach aber stößt Caroline auf Gegenstände, die wie zufällig in ihr Blickfeld geraten und ein stilles Unbehagen in ihr auslösen. Sie erinnern sie an eine andere Zeit in ihrem Leben. Zufall? Oder steckt mehr hinter dem Tausch als ihr lieb sein kann? Dann bekommt sie Botschaften per sms die sie in ein Gefühlschaos stürzen. Was hat er damit zu tun ? und was bezweckt er damit ? Das andere Haus, die junge gut aussehende Nachbarin Amber, die sich in ihr Leben drängt und die der Caroline in jungen Jahren sehr ähnelt . Seltsame Nachrichten tauchen auf ihrem Handy auf. Caroline die sich nach Beendigung ihrer Affäre und nachdem Francis sich seiner Tablettensucht stellt, die sie beide erst in diese Ehekrise trieb, eine Therapie beginnt , näherten sie sich wieder an. Das Buch switcht zwischen den Zeiten und nach und nach erfährt der Leser in Rückblenden, wie Carolines und Francis‘ Leben in den letzten 3 Jahren aussah und berichtet aus der Sicht von ihnen beiden und noch einer unbekannten Person über die Vergangenheit, der Affäre und Dinge die jetzt gerade passierten. Es bietet alles viel Platz für Spekulationen. Schuld auf meinen Schultern am Anfang langweilte ich mich etwas in Carolines ausufernden Detail Erzählungen zu ihrem Beziehungsdrama, auch konnte ich keine genaue Richtung erkennen in die sich diese Geschichte entwickeln würde aber dann so nach 150 Seiten mit dieser subtilen Art zog es mich auch hinein. An Spannung mangelte es oft aber dann wollte ich auch erfahren was Caroline und ihr Geliebter für ein falsches Spiel mit ihr trieb und was er mit ihr wohl vorhat. Und sie und ihren Mann dem sie sich wieder genähert hatte und versuchte mit ihm ein normales Leben nach ihrer Affäre und seiner Tablettensucht zu beginnen. Ein dunkler Nebel lastet so schwer auf ihrer neuen Beziehung, überall lauerte das Misstrauen, wie ein Stachel steckte er ihm im Fleisch und lies sich nicht abschütteln. Ein Blick von ihr zu lang aufs Handy oder suchend in die weite schwebte , Gedanken auf der Reise, eine kleine Verspätung, alles näherte dieses verschüttete nagendes Gefühl der Untreue. Der Zweifel . Er frass ihn auf. Mehr als einmal explodierte diese gefährliche Mischung und Caroline die versuchte diese komischen „Zufälle“ zu ignorieren dachte jedesmal jetzt ist es vorbei. Der Schreibstil ist flüssig und man kann diesem gut folgen, es liest sich leicht und recht unterhaltsam aber es geht einem nicht unter die Haut. Von einem Thriller, nein einem Psychothriller der einem die Härchen aufstellen läßt ist dieses Buch sehr weit entfernt.. Meiner Meinung nach ist es ein Drama mit explosiver Sprengkraft und eine wirklich gute und vielleicht sogar auch realistische Geschichte. Das Ende ist unvorhersehbar und es überrascht einen auch etwas. Das Cover ist in sich zerrissen wie diese Geschichte selber, dieser Bruch fühlt sich wunderbar an und dieses rote Backsteinhaus mit dieser zarten Frau am Fenster sieht einfach toll aus. Es liegt einem sehr gut in der Hand. Es bekommt von mir 3,5 Sterne . Meinen Dank an das Bloggerportal für dieses Buch.

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Vita

Rebecca Fleet lebt in London und arbeitet in der Marketingbranche. »Das andere Haus« ist ihr Thriller-Debüt.

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