Das andere Haus

Psychothriller

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Hinter Caroline und Francis liegen dramatische Ereignisse, an denen ihre Liebe fast zerbrochen wäre. Als ihnen nun ein Haustausch in der Nähe von London angeboten wird, sagen sie zu. Voller Hoffnung, dass die gemeinsame Zeit die Wunden heilt, beziehen sie ihr Quartier. Doch schon bei ihrer Ankunft fühlt Caroline sich unwohl in den spärlich eingerichteten Räumen, die eine düstere Atmosphäre ausstrahlen. Und dann geschehen Dinge, die sie zutiefst verstören – denn es scheint jemanden zu geben, der es darauf abgesehen hat, sie zu terrorisieren. Jemanden, den sie für immer vergessen wollte. Und der ihr in dem fremden Haus das Leben zur Hölle macht …


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Eva Kemper
Originaltitel: The House Swap
Originalverlag: Doubleday
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49007-3
Erscheint am 16. März 2020

Leserstimmen

Anders gut als erwartet

Von: Tintenhain

27.06.2019

Als sich Caroline die Möglichkeit bietet, ihr Haus zu tauschen und für drei Wochen in Chiswick bei London Urlaub zu machen, scheint es der perfekte Deal zu sein. Für sie und ihren Mann Francis ist es die Chance, sich als Paar wieder neu zu finden, denn wie wir schnell erfahren, hat Francis eine langanhaltende depressive Phase mit Medikamentenmissbrauch hinter sich. Dass der Haustausch nicht ganz ohne ist, erfährt man schon im Prolog. Eine unbekannte Person freut sich diebisch, in Carolines Haus zu sein und man ahnt, dass sich nichts Gutes dahinter verbergen kann. Schnell stellt Caroline dann auch fest, dass ihre Vergangenheit sie einzuholen scheint. In Rückblenden erfährt man von der früheren Liaison mit ihrem Arbeitskollegen Carl, die umso leidenschaftlicher wurde, je mehr Francis der Sucht verfiel. Es ist unheimlich in Chiswick, nicht nur wegen des merkwürdigen Verhaltens der Nachbarin, sondern auch, weil Caroline in dem steril aussehenden, fremden Haus immer wieder auf Dinge stößt, die sie an Carl erinnern. Wer ist in ihrem Haus? Die Story ist weniger verzwickt, als ich anhand des Klappentextes vermutet hätte. Von Anfang an wird mit offenen Karten gespielt. Es ist klar, dass Caroline eine Affäre hatte, die sie nun wieder einholt. Nun schreibt Rebecca Fleet aber so, dass ich dennoch gefesselt wurde und gern weiter gelesen habe. Zum Glück. Denn plötzlich ist alles anders – ein Plottwist, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Plötzlich wird es richtig spannend, auch wenn man bis dahin fast zwei Drittel durchhalten muss. Der Psychothriller wird aus wechselnden Perspektiven auf zwei Zeitebenen erzählt. Den größten Anteil nehmen dabei Caroline und Francis sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit ein. Kleine kursiv gesetzte Kapitel geben Einblick in die Gedanken der Person in Carolines Haus. „Das andere Haus“ ist gut, keine Frage, wenn auch auf einer anderen Ebene als gedacht. Für einen Psychothriller fehlt mir der Thrill, vor allem, was die unheimlichen Dinge in dem Tauschhaus betrifft. Da hätte ich mich gern mehr gegruselt oder geängstigt. Interessant ist aber die Darstellung des Ehebruchs von beiden Seiten, die Medikamentenabhängigkeit und damit das Psychogramm der Ehe von Francis und Caroline. Erwartet hätte ich also etwas anderes, aber das, was ich bekommen habe, hat mir auf jeden Fall auch gefallen. © Tintenhain

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Haustausch mit Folgen

Von: Literaturblogsaarland

10.02.2019

Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubs-Domizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die sie zutiefst verstören: ein ganz spezieller Blumenstrauß, die eingelegte CD, ein vergessenes Rasierwasser; scheinbar harmlose Gegenstände, die in Wahrheit aber mit dem dunkelsten Kapitel ihres Lebens verbunden sind – und mit einem Menschen, den sie für immer vergessen wollte. Ist es möglich, dass er sie in eine Falle gelockt hat? Und wer ist nun in ihrer eigenen Wohnung? Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht ... Vita : Rebecca Fleet lebt in London und arbeitet in der Marketingbranche. »Das andere Haus« ist ihr Thriller-Debüt. Der Klappentext hat sich für mich schon mal sehr spannend angehört. Ein junges Ehepaar tauscht für die Ferien ihr Haus mit einem Unbekannten. In ihrem Feriendomizil angekommen, bemerken Francis und Caroline Dinge, die ihnen nicht geheuer erscheinen. Das Haus ist nur spärlich möbliert und erscheint gänzlich unbewohnt. Desweiteren bemerkt Caroline nach und nach Dinge, die sie an ihre Vergangenheit erinnern und die sie am liebsten vergessen möchte. Ist dies alles Zufall oder doch von langer Hand geplant ? Spannend ist auch das Verhalten ihrer Nachbarin Amber, die sich scheinbar in das Leben des Ehepaares drängen will. Nach und nach erfahren wir auch von Eheproblemen in der Vergangenheit und bekommen Einblick in das Alltagsleben mit ihrem Sohn. Dieser Urlaub ohne Kind soll eine Art Neuanfang sein und ein Versuch, die angeschlagene Ehe zu retten. Die Spannungskurve ist am Anfang sehr hoch, doch leider kann die Autorin diese nicht ganz halten. Zeitweise gibt es relativ langatmige Stellen und auch die wenigen Einschübe der Gedanken des Unbekannten sind relativ unspektakulär. Man durchlebt als Leser das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln, was das Buch spannend macht und zum miträtseln einlädt. Der Schluss war schlüssig und stimmig und hat auf jeden Fall Sinn ergeben. Damit war ich rundum zufrieden. Zugute halten muss ich der Autorin, dass es ihr Erstlingswerk ist und bekanntlich ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Falls es noch ein weiteres Buch der Autorin gibt, werde ich ihr auf jeden Fall noch eine Chance geben. Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 Sternen. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Vita

Rebecca Fleet lebt in London und arbeitet in der Marketingbranche. »Das andere Haus« ist ihr Thriller-Debüt.

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