Das kleine Buch der großen Fragen

Die perfekte Inspiration für richtig gute Gespräche

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Taschenbuch
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Wir leben in einer Welt, die immer schneller und komplexer wird. Pausenlos werden Antworten über uns ausgeschüttet, nach denen wir oft gar nicht gefragt haben. Die Kunst des Fragens und Zuhörens scheint an Bedeutung zu verlieren – dabei sind es gerade die Fragen, die Brücken zwischen Menschen schlagen. Fragen lassen eine Offenheit und Vertrautheit zu, die eine Antwort nie erlauben würde. Was ist dein dunkelstes Geheimnis? Was ist dein hellstes Geheimnis? Wann bist du zu dir selbst ehrlich und wann nicht? Mit wem würdest du gerne eine Nacht verbringen, dann aber goodbye sagen? Gisela Schmalz hat 2.000 inspirierende Fragen gesammelt: über uns selbst, über unsere Beziehungen zu anderen und über uns in der Welt. Wie geht es dir heute wirklich? Für weniger Smalltalk und mehr aufrichtige Gespräche in unserem Leben!


ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 336 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
farbig illustriert
ISBN: 978-3-442-15971-0
Erschienen am  15. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das kleine Buch der großen Fragen

Von: Jasmin von DasLesesofa

16.02.2019

Wieso? Weshalb? Warum? Wenn man einem Kind zuhört, werden täglich solche Fragen gestellt. Wenn man sich auf ihre Augenhöhe begibt und mit ihnen spricht, erhalten wir die kuriosesten, lustigsten und interessantesten Aussagen und Gründe. Doch je älter wir werden, desto mehr nimmt die Anzahl der Fragen am Tag ab. Irgendwann mal kommt man an einen Punkt, wo die Neugier abstumpft und man lieber auf eine Antwort verzichtet, um keine Fragen zu stellen. Es wird zu "anstrengend", "aufwendig" oder "nervig". Dadurch hören wir einerseits auf zu forschen und hören andererseits auch nicht mehr richtig zu. Doch durchs Fragen und Zuhören leben wir auf. Man erhält neue Eindrücke und einen anderen Blickwinkel, entwickelt dadurch ein anderes Verständnis und erweitern das Wissen. Gisela Schmalz will mit dem Buch Das kleine Buch der großen Fragen wieder zum Fragen anregen. Nicht mit Smalltalk-Fragen, sondern mit tiefgehenden und stichhaltigen Fragen. Meinung: Mein Leitspruch ist einfach: wer fragt, der führt. Jeden Tag aufs Neue erinnere ich mich daran, auch wenn ich mal keine Lust habe und setze es auch um. Denn dadurch habe ich so viele Situationen erlebt, die ich so ganz gewiss nicht erlebt oder wahrgenommen hätte. Aus diesem Grund habe ich mich auf Das kleine Buch der großen Fragen gefreut. Es ist ein handliches und schönes Buch mit interessanten Fragen. Zu Beginn steht das eigene Ich. Dann folgt das Ich im Zusammenspiel mit der Welt und anderen Menschen. Die Art und Tiefe der Fragen variiert. Manche sind humorvoll, manche regen zum Nachdenken an. Dabei werden verschiedene Lebensbereiche betrachtet wie unteranderem die Kunst oder die Politik. Alle Fragen habe ich nicht beantwortet, denn wenn ich gelegentlich durch das Buch blättere, suche ich mir eine Frage aus, die mich besonders anspricht oder nicht loslässt. Habe ich eine gefunden, schreibe ich sie in einen separaten Notizbuch auf, denke darüber nach und schreibe meine Antwort nieder. Bis jetzt ist meine liebste Frage: "Was ist für Dich ein perfekter Tag?" Je nach Tagesform variiert die Antwort, aber unter dem Strich bedeutet ein perfekter Tag für mich, zuerst den Sonnenaufgang oder die Sonne zu sehen nach dem Aufstehen, in Ruhe einen Kaffee zu trinken und ohne Eile mit dem Fahrrad zur Uni/Arbeit oder wo auch immer hin zu fahren und dabei die Sonne auf dem Gesicht zu genießen. Fazit: Das kleine Buch der großen Fragen ist ein wunderschönes Buch, um gelegentlich durchzublättern und eignet sich ideal zum Verschenken.

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Inspririerend!

Von: Buchspinat

28.01.2019

Wer kennt es nicht: man trifft sich mit jemanden und es will kein richtiges Gespräch in Gang kommen. Oder man spricht nur über diese endlosen langweilen Dinge, wie z.B. das Wetter oder das gestrige Fernsehprogramm. Das was mir als aller Erstes dazu einfällt: laaaaaaangweilig. Diese Gespräche will man doch eigentlich nicht führen. Doch meist fällt einem im entscheidenden Moment nichts Kreatives ein, um das beste Gespräch seines Lebens zu führen. Schade eigentlich. Zumal man sein Gegenüber nur wirklich kennenlernt, wenn man ihn fragt, was er denkt und fühlt. Daraus können sich wirklich tiefe Gespräche und auch Vertrautheit entwickeln, die das Leben doch erst wirklich lebenswert machen. Schätzen wir nicht alle den Menschen, mit dem wir wirklich „über alles“ reden können? Dachte sich Autorin Gisela Schmalz auch und hat mit „Das kleine Buch der großen Fragen“ Abhilfe gegen leere und langweilige Gespräche geschaffen. Und nicht nur das Reden steht im Vordergrund, sondern auch das Zuhören, denn das gerät oftmals in Vergessenheit. Jeder ist so bedacht darauf, von sich zu erzählen, dass man meist seinem Gegenüber nicht wirklich zuhört. Die Fragen reichen von teilweisen „schwarz oder weiss“ Fragen bis zu philosophischen und politischen Fragen. Und auch das eigene „Ich“ kommt nicht zu kurz. Das finde ich besonders spannend: mir selber die Fragen zu stellen, die im Buch stehen. Um mich selber zu hinterfragen und herauszufinden, wie ich über manche Dinge überhaupt denke. Das ist ziemlich spannend. Das Buch ist in drei Bereiche gegliedert: Du-sein Du und die Welt Du und die anderen Ich war ziemlich gespannt auf das Buch und habe es gleich ausprobiert. Tatsächlich zusammen mit meinen Kindern, die es unheimlich spannend fanden, die Fragen zu beantworten und auch dem anderen zuzuhören, wie er die gleichen Fragen beantwortet. Daraus haben sich wirklich schöne Gespräche ergeben. Auch wenn ich einen großen Teil der Fragen natürlich nicht mit den Kindern durchgehen kann, weil sie einfach noch zu klein sind, ist das Buch bei uns mittlerweile ein beliebter Begleiter für die abendlichen Gespräche beim Essen. Die Lieblingsfrage meiner Kinder (und mir) ist derzeit folgende: „Was wärst Du als Rechenzeichen: plus, minus, mal, geteilt, gleich, ungleich, ungefähr gleich, größer als, kleiner als, Potenzzahl, Wurzel aus, Bruchstrich, Klammer, Prozentzahl, Summenzeichen, Unendlichkeitszeichen?“ Die Antwort von mir und meinem Sohn war gleich: „Unendlichkeitssymbol“ (mein allerliebstes mathematisches Zeichen…. davon hab ich sogar ein Schmuckstück), während meine Tochter sich für das Pluszeichen entschieden hat: „Das kann ich am besten rechnen“. Doch die Fragen sind nicht nur so lustig und trivial, sie gehen auch tiefer: „Wer schafft es, Dein Herz zu öffnen“ „Sind Fragen wertvoller als Antworten? Warum?“ „Wofür sollen Deine Freunde Dich immer in Erinnerung behalten?“ „Was ist für Dich ein perfekter Tag?“ Mein FAZIT: Auch wenn ich nicht alle Fragen in diesem Buch beantworten würde wollen (zumindest nicht mit jedem Menschen), so ist dieses Buch eine gute Inspiration und hilft einem auch, andere Menschen und sich selbst ein ganzes Stück weit besser kennenzulernen und zu reflektieren. Ich persönlich kann es nur weiterempfehlen.

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Vita

Gisela Schmalz studierte Philosophie und Wirtschaftswissenschaften. Sie arbeitete als Schauspielerin, Filmvermarkterin, Filmkritikerin, Wissenschaftsjournalistin und Strategieberaterin. Als Professorin lehrt sie Strategisches Management und Wirtschaftsethik. Sie schreibt Sachbücher und interessiert sich für Fragen der Zeit und für das Fragen selbst. Mütterlicherseits ist sie verwandt mit Ernst von Salomon, dem Verfasser von „Der Fragebogen“.

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