Das kleine große Glück

Roman

Taschenbuch
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Wenn du noch einmal ganz neu anfangen könntest – welche 100 Dinge würdest du aus deinem alten Leben mitnehmen?

Nach ein paar schwierigen Jahren, die sie am liebsten vergessen würde, fängt die dreiunddreißigjährige Gina Bellamy noch einmal ganz von vorne an. Dabei stellt sie fest, dass all die Habseligkeiten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, gar nicht mehr so recht zu ihr passen. Gina fasst einen Entschluss: Sie behält nur die 100 Dinge, die ihr am wichtigsten sind. Der Rest wird verschenkt oder verkauft. Doch während sie ihr Leben aufräumt, muss sich Gina nicht nur ihrer Vergangenheit stellen – sie erlebt auch eine Zeit voller Überraschungen, Freundschaft und Liebe und erkennt, was wirklich wichtig ist.

»Bittersüß, wunderschön und lebensbejahend. Das kleine große Glück lässt niemanden unberührt.«

Jojo Moyes

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Claudia Franz
Originaltitel: A hundred pieces of me
Originalverlag: Hodder & Stoughton
Taschenbuch, Broschur, 544 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48217-7
Erschienen am  15. Dezember 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Buch über die kleinen Dinge im Leben

Von: BookedOut

03.05.2019

“Das kleine große Glück” ist das zweite Buch von Lucy Dillon, das ich bisher gelesen habe (nach “one small act of kindness”) und schon jetzt gehört sie zu meinen Lieblingsautoren. Worum geht’s? Gina hat in den letzten Jahren einiges mitgemacht; zu viel, um genau zu sein. Zuletzt hat sie eine Trennung von ihrem Ehemann hinter sich und versucht nun, mit Mitte 30, ihr Leben einmal komplett umzukrempeln. Die erschrickt über ihre vielen unnützen Besitztümer und stürzt sich auf eine radikale Entrümpelung. Dabei möchte sie nur die 100 Dinge behalten, ohne die sie nicht leben kann. Alles andere wird verschenkt, verkauft oder entsorgt. Meine Meinung Die Geschichte startet im Hier und Jetzt und als Leser fragt man sich natürlich, wie es zu dieser Situation gekommen ist. Durch jedes der beschriebenen Gegenstände wird dem Leser ein Stück der Vergangenheit der Hauptfigur Gina nähergebracht. Ich liebe diese Idee, denn erst am Ende des Buches setzt sich ihre Geschichte wie ein Puzzle zusammen. So bleibt ein Roman, der in seiner Natur eher interessant als nervenaufreibend ist, das ganze Buch über spannend. Lucy Dillon ist eine Meisterin darin, Charaktere zu kreieren, zu denen man direkt einen Bezug aufbauen kann. Das hat sie schon in ihrem letzten Buch geschafft und auch diesmal bin ich nicht enttäuscht worden. Gina und ich haben, wenn man ihre Lebensgeschichte betrachtet, wenig gemeinsam und dennoch konnte ich mich in jeder Situation in sie hineinversetzen. Verloren gefühlt hat sich wohl jeder schon einmal. Eine Sache, die wir dennoch gemeinsam haben, ist der Pragmatismus – sogar das radikale Aufräumen hat mich an mich selbst erinnert. (Nur dass es an mir daran lag, dass ich in den letzten Jahren öfters zwischen verschiedenen Ländern umgezogen bin und nicht viel mehr mitdurfte, als was in zwei Koffer passt.) Auch ihre Art, mit der Trennung umzugehen, fand ich sehr realistisch. Viele Autoren hätten diese Situation wahrscheinlich viel zu kitschig beschrieben (vermutlich wäre die Hauptperson irgendwo hin gefahren und hätte am nächsten Tag einen anderen an der Angel gehabt), aber Lucy Dillon schafft es, genau das richtige Maß an (Nicht-)Romantik in die Geschichte aufzunehmen. “Das kleine große Glück” ist eines dieser Bücher, die man auf der einen Seite möglichst schnell liest, weil man wissen will, wie es weiter geht, andererseits aber nicht zu Ende lesen möchte, weil dann eine Welt verloren geht, in der man die letzten Tage (oder Wochen) gelebt hat. Für jemanden, der gerne Thriller, Krimis oder durchweg lustige Bücher liest, ist es vielleicht nicht das richtige. Leser, die hoffnungsvolle Romane mit ein bisschen "nicht-allzu-kitschiger" Romantik mögen, werden dieses Buch aber umso mehr lieben. Also, auf zum nächsten Buchladen!

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Einfach nur wunderschön und sooo gefühlvoll

Von: Lesemaus_im_Schafspelz

04.08.2016

Die 33jährige Gina muss noch einmal von vorne beginnen, nachdem sie sich in den letzten Jahren den Tücken des Lebens stellen musste. Nun gilt es, einen Neuanfang in einer neuen Wohnung zu finden – die jedoch nach ihrem Einzug völlig zugestellt mit Kisten ist. Beim Ausräumen derselben fasst Gina einen Entschluss: sie möchte nur 100 Dinge behalten, der Rest kommt weg. Doch während sie nach und nach ihre Habseligkeiten ausräumt und sortiert, merkt sie, worauf es wirklich ankommt im Leben, das natürlich weitergeht…. Meine Meinung: Lucy Dillon hat mir den Einstieg hier nicht leicht gemacht. Sehr hoch war meine Erwartungshaltung an dieses Buch, da ich mich allein schon anhand des Klappentextes spontan mit Gina identifizieren konnte: Ein Neuanfang in einer viel kleineren Wohnung, die vollen Umzugskisten, die sich bis an die Decke stapeln und die damit verbundene Schwierigkeit, hier nun aussortieren zu müssen, ob man will oder nicht. Die Idee mit den 100 wichtigsten Gegenständen finde ich super. So beginnt jedes der Kapitel mit einer kurzen Beschreibung eines Gegenstands, der sich im Laufe der folgenden Seiten wiederfinden lässt. Dillon vermischt hier fast unmerklich die Gegenwart mit Geschichtsteilen, die der Vergangenheit zuzuordnen sind, so dass der Leser nach und nach ein Gesamtbild zusammensetzen kann. Viele Fragen klären sich im Lauf der Geschichte, so dass wir nicht nur die Gina von heute kennenlernen, sondern auch die Umstände, die sie zu der Person gemacht haben, die sie heute ist. Anfangs jedoch kam ich immer wieder ins Stocken, da man sich beim Lesen sehr in Details verliert. Einerseits mag ich die genauen Beschreibungen sehr, aber stellenweise wurde es mir dann doch etwas zu viel des Guten, so dass ich das Buch trotz des grandiosen Plots immer wieder etwas zur Seite legen musste. Dies hatte aber auch einen entscheidenden Vorteil: Ich konnte mich länger erfreuen an einer Geschichte, die ich sonst vermutlich geradezu verschlungen hätte. So bekam ich die Möglichkeit, genauer über das Gelesene nachzudenken und Schlüsse für mein Leben zu ziehen. Dies mag etwas übertrieben klingen, ist es aber nicht. Dieses Buch hat mich berührt wie kaum ein anderes, zum Nachdenken bewegt und letztendlich auch für Entscheidungen gesorgt, die ich sonst vielleicht anders getroffen oder vor mich hingeschoben hätte. Allein die Frage „Was ist wirklich wichtig im Leben?“ stellt sich der aufmerksame Leser automatisch. Ich möchte nicht zu viel vom Plot verraten, kann jedoch versichern, dass ich jede Seite genossen habe, trotz – oder vielleicht gerade wegen? – der teilweise sehr detailreichen Beschreibungen und dahingehenden Lesepausen, die ich einlegte. Während man sich die eine oder andere Entwicklung sehr gut hat denken können, wurde ich persönlich doch immer wieder überrascht von teilweise unerwarteten Wendungen. Das offene Ende hinterlässt bei mir einen bitteren Beigeschmack, da ich Gina von Herzen ein klares positives Ende gewünscht hätte, doch hat es auch seinen Reiz, sich nun vorzustellen, wie es weitergeht mit ihr und ihren Lieben. Fazit: Ich kann für dieses lebensbejahende Buch einfach nur eine klare Leseempfehlung aussprechen für jeden, der sich nicht stört an detailreichen Erzählungen, sondern sie vielmehr genießt und auf sich wirken lässt!

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Vita

Lucy Dillon kommt aus Cumbria, einer Grafschaft im Nordwesten Englands. Sie studierte Englische Literatur in Cambridge und lebt heute mit ihren zwei Hunden, einem alten Range Rover und viel zu vielen Büchern in einem Dorf in der Nähe von Hereford.

www.lucydillon.co.uk, www.facebook.com/LucyDillonBooks, www.twitter.com/lucy_dillon und www.instagram.com/LucyDillonBooks

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Was für ein brillantes Buch! So klug und tief bewegend. Ich werde es allen meinen Freundinnen schenken.«

Sophie Kinsella

»Lucy Dillons Bücher machen die Welt zu einem besseren Ort.«

»Ein absolutes Wohlfühlbuch darüber, wie wichtig es ist, das Leben zu genießen.«

Sun

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