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Das kleine große Glück Roman

Kundenrezensionen (12)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48217-7

Erschienen: 15.12.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Wenn du noch einmal ganz neu anfangen könntest – welche 100 Dinge würdest du aus deinem alten Leben mitnehmen?

Nach ein paar schwierigen Jahren, die sie am liebsten vergessen würde, fängt die dreiunddreißigjährige Gina Bellamy noch einmal ganz von vorne an. Dabei stellt sie fest, dass all die Habseligkeiten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, gar nicht mehr so recht zu ihr passen. Gina fasst einen Entschluss: Sie behält nur die 100 Dinge, die ihr am wichtigsten sind. Der Rest wird verschenkt oder verkauft. Doch während sie ihr Leben aufräumt, muss sich Gina nicht nur ihrer Vergangenheit stellen – sie erlebt auch eine Zeit voller Überraschungen, Freundschaft und Liebe und erkennt, was wirklich wichtig ist.

»Bittersüß, wunderschön und lebensbejahend. Das kleine große Glück lässt niemanden unberührt.«

Jojo Moyes

Lucy Dillon (Autorin)

Lucy Dillon lebt in einem renovierungsbedürftigen Bauernhaus in einem Dorf in der Nähe von Hereford. Ihre Romane schreibt sie zwischen den Spaziergängen mit ihren Vierbeinern und den Versuchen, den Bauarbeitern nicht in die Quere zu kommen. „Das kleine große Glück“ ist Lucy Dillons fünfter Roman. Ähnlichkeiten mit ihrer Familie oder ihren Bauarbeitern sind rein zufällig − die Hunde dürften sich allerdings wiedererkennen.

»Bittersüß, wunderschön und lebensbejahend. Das kleine große Glück lässt niemanden unberührt.«

Jojo Moyes

»Was für ein brillantes Buch! So klug und tief bewegend. Ich werde es allen meinen Freundinnen schenken.«

Sophie Kinsella

»Lucy Dillons Bücher machen die Welt zu einem besseren Ort.«

»Ein absolutes Wohlfühlbuch darüber, wie wichtig es ist, das Leben zu genießen.«

Sun

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Claudia Franz
Originaltitel: A hundred pieces of me
Originalverlag: Hodder & Stoughton

Taschenbuch, Broschur, 544 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48217-7

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 15.12.2014

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Einfach nur wunderschön und sooo gefühlvoll

Von: Lesemaus_im_Schafspelz Datum: 04.08.2016

lesemaus-im-schafspelz.blogspot.de/

Die 33jährige Gina muss noch einmal von vorne beginnen, nachdem sie sich in den letzten Jahren den Tücken des Lebens stellen musste. Nun gilt es, einen Neuanfang in einer neuen Wohnung zu finden – die jedoch nach ihrem Einzug völlig zugestellt mit Kisten ist. Beim Ausräumen derselben fasst Gina einen Entschluss: sie möchte nur 100 Dinge behalten, der Rest kommt weg. Doch während sie nach und nach ihre Habseligkeiten ausräumt und sortiert, merkt sie, worauf es wirklich ankommt im Leben, das natürlich weitergeht….

Meine Meinung:

Lucy Dillon hat mir den Einstieg hier nicht leicht gemacht.
Sehr hoch war meine Erwartungshaltung an dieses Buch, da ich mich allein schon anhand des Klappentextes spontan mit Gina identifizieren konnte: Ein Neuanfang in einer viel kleineren Wohnung, die vollen Umzugskisten, die sich bis an die Decke stapeln und die damit verbundene Schwierigkeit, hier nun aussortieren zu müssen, ob man will oder nicht.
Die Idee mit den 100 wichtigsten Gegenständen finde ich super. So beginnt jedes der Kapitel mit einer kurzen Beschreibung eines Gegenstands, der sich im Laufe der folgenden Seiten wiederfinden lässt.
Dillon vermischt hier fast unmerklich die Gegenwart mit Geschichtsteilen, die der Vergangenheit zuzuordnen sind, so dass der Leser nach und nach ein Gesamtbild zusammensetzen kann. Viele Fragen klären sich im Lauf der Geschichte, so dass wir nicht nur die Gina von heute kennenlernen, sondern auch die Umstände, die sie zu der Person gemacht haben, die sie heute ist.
Anfangs jedoch kam ich immer wieder ins Stocken, da man sich beim Lesen sehr in Details verliert. Einerseits mag ich die genauen Beschreibungen sehr, aber stellenweise wurde es mir dann doch etwas zu viel des Guten, so dass ich das Buch trotz des grandiosen Plots immer wieder etwas zur Seite legen musste. Dies hatte aber auch einen entscheidenden Vorteil: Ich konnte mich länger erfreuen an einer Geschichte, die ich sonst vermutlich geradezu verschlungen hätte.
So bekam ich die Möglichkeit, genauer über das Gelesene nachzudenken und Schlüsse für mein Leben zu ziehen. Dies mag etwas übertrieben klingen, ist es aber nicht.
Dieses Buch hat mich berührt wie kaum ein anderes, zum Nachdenken bewegt und letztendlich auch für Entscheidungen gesorgt, die ich sonst vielleicht anders getroffen oder vor mich hingeschoben hätte.
Allein die Frage „Was ist wirklich wichtig im Leben?“ stellt sich der aufmerksame Leser automatisch.
Ich möchte nicht zu viel vom Plot verraten, kann jedoch versichern, dass ich jede Seite genossen habe, trotz – oder vielleicht gerade wegen? – der teilweise sehr detailreichen Beschreibungen und dahingehenden Lesepausen, die ich einlegte.
Während man sich die eine oder andere Entwicklung sehr gut hat denken können, wurde ich persönlich doch immer wieder überrascht von teilweise unerwarteten Wendungen.
Das offene Ende hinterlässt bei mir einen bitteren Beigeschmack, da ich Gina von Herzen ein klares positives Ende gewünscht hätte, doch hat es auch seinen Reiz, sich nun vorzustellen, wie es weitergeht mit ihr und ihren Lieben.

Fazit:

Ich kann für dieses lebensbejahende Buch einfach nur eine klare Leseempfehlung aussprechen für jeden, der sich nicht stört an detailreichen Erzählungen, sondern sie vielmehr genießt und auf sich wirken lässt!

Etwas enttäuschend

Von: Martinas Buchwelten Datum: 13.10.2015

martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

Darum geht's:
Gina hat soeben die Trennung von ihrem Mann Stuart hinter sich und möchte ihr Leben total umkrempeln. Früher war sie eine Sammlerin, die schöne Dinge liebte. Das lebt sie auch in ihrem Beruf aus, der mit Renovierungen alter Häuser zu tun hat. Doch in ihrer neuen Wohnung möchte sie sich von allem "unnötigen" Ballast trennen und nur mehr ihre 100 wichtigsten Dinge behalten. Jedes einzelne Stück, das sie aus ihren vielen Umzugkartons auspackt, weckt Erinnerungen an ihr altes Leben. Anfangs fällt es Gina schwer, sich von den meisten Dingen zu trennen, doch mit jedem Stück, das sie weggibt, verändert sich ihre Lebenseinstellung.

Meine Meinung:
Es fiel mir anfangs ein bisschen schwer in die Geschichte zu finden. Mit ein Grund war sicherlich auch, dass die Autorin für die Verwendung von verschiedenen Zeitebenen kein wirklich gutes Händchen bewiesen hat. Diese vermischen sich nämlich öfters mitten im Kapitel, was sich als nicht besonders lesefreundlich herausstellte. Obwohl als Kapitelüberschrift Datum und ein bestimmter Gegenstand aus Ginas Leben genannt wurde, konnte es passieren, dass man sich plötzlich mitten im Absatz in einer anderen Zeit befindet. Erst nach und nach gewöhnt man sich an die Erzählweise der Autorin und findet langsam in die Geschichte.

Gina hatte es in ihrem Leben nicht leicht und hat mit ihren dreiunddreißig Jahren bereits einige Verluste und eine schwere Krankheit hinter sich. Einzig ihre beste Freundin Naomi steht ihr immer zur Seite und gibt ihr Halt. Auch der Auftrag für ein Ehepaar die Restaurationsarbeiten eines alten Familiensitzes zu übernehmen, lässt Gina ihren Kummer etwas vergessen. Doch den größten Halt gibt ihr Buzz, ein Windhund, der bei ihr eher zufällig eingezogen ist und eine ebenso verletzte Seele hat, wie sie. Mit der Zeit finden beide einen Weg zueinander und so beginnen ihre Verwundungen langsam zu heilen. Durch die Einblicke in Ginas Vergangenheit erhält der Leser immer mehr und mehr Erkenntnisse aus ihrem früheren Leben.

Ich muss zugeben, dass ich nach dem Lesen des Klappentextes, eine ganze andere Vorstellung von diesem Roman hatte. Ähnlich wie einige Bücher, in denen es um Wunschlisten geht, die abgearbeitet werden sollen, erwartete ich mir auch hier ein ähnliches Schema. Die Kapitelüberschriften, die immer einen Gegenstand aus Ginas Besitz charakterisieren, hatten teilweise mit dem Inhalt des Kapitels nicht viel zu tun. Auch die Thematik der hundert wichtigsten Dinge und der so gegebene "rote Faden" verlief irgendwie im Sand. Diese Idee, die ich nicht schlecht fand, wurde nicht konsequent zu Ende gedacht und am Schluss überhaupt nicht mehr erwähnt. Das fand ich sehr schade....

Ebenso waren einige Begebenheiten für mich zu vorhersehbar, wenige Stellen waren etwas kitschig, aber besonders gestört hat mich der leicht offene Schluss. Nach so viel Detailverliebtheit hätte ein Epilog mit einem kleinen Ausblick in die Zukunft das Ende für mich "abgerundet". So hatte ich nach mehr als 500 Seiten das Gefühl nicht wirklich schlauer geworden zu sein.

Schreibstil und Charaktere:
Der Schreibstil ist ruhig, ziemlich detailliert und lässt sich, bis auf die Zeitsprünge, gut lesen. Man spürt Ginas Emotionen und ihr langsames "zurückfinden" in ein neues Leben zwischen den Zeilen. Sie wirkt authentisch und glaubhaft. Manche andere Charaktere bleiben ein bisschen blass.

Sehr gut gefallen haben mir die bildhaft beschriebenen Darstellungen der Fotos, die immer wieder erwähnt werden und die Erklärung der Fotografie.

Fazit:
Für mich leider nur eine mittelmäßige Geschichte, die man lesen kann, aber nicht muss. Die aus dem Originaltitel und dem Klappentext hervorgehobenen "100 Dinge" verliefen im Sand und das leicht offene Ende ließ mich etwas enttäuscht zurück.

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