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Das zweite Gesicht Roman

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-71482-7

Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Massachusetts 1842: Die 15-jährige Polly zündet die heimische Farm an, ihr brutaler Vater kommt in den Flammen um. Polly und ihr Bruder müssen fliehen und finden Zuflucht in einer Shaker Gruppe. In dieser religiösen Gemeinschaft mit strengen Regeln wähnt sich Polly sicher vor den Nachstellungen des Privatdetektivs Simon Pryor, der den Fall aufklären soll. In der jungen Shaker-Schwester Charity findet sie eine Freundin und Verbündete. Doch als Polly sich in den Augen der Gemeinschaft als „Seherin“ erweist, als eine Auserwählte mit mystischen Visionen, beobachtet man sie auch hier mehr als genau. Wird Polly unter diesen Umständen weiter ihre wahre Geschichte verheimlichen können?

»gut geschrieben«

Westfälische Rundschau (27.05.2017)

Rachel Urquhart (Autorin)

Rachel Urquhart ist Journalistin und Autorin, sie schreibt u.a. für The New Yorker, Elle, New York Times und Vogue. "Das zweite Gesicht" ist ihr Romandebüt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Brooklyn.


Almuth Carstens (Übersetzerin)

Almuth Carstens, 1948 in Kiel geboren, hat u. a. Soziologie studiert und lebte längere Zeit in Amerika. Sie ist Übersetzerin von u. a. Kathy Acker, Jane Rogers, Alice Sebold und Jeff Talarigo. Sie lebt heute in Berlin.

»gut geschrieben«

Westfälische Rundschau (27.05.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Almuth Carstens
Originaltitel: The Visionist
Originalverlag: Simon & Schuster

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-442-71482-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 10.04.2017

  • Leserstimmen

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Glaubwürdiger Historoman /Spoiler

Von: Nomas Literaturblog Datum: 02.07.2017

nomasliteraturblog.wordpress.com/

Bei Amazon ziemlich schlechte Bewertungen, was mich wundert. Vielleicht, weil es kein Emanzenroman ist, welcher in der Vergangenheit angesiedelt ist. Ganz im Gegenteil, der Aufbau folgt einem klassischen Western, in welchem die Frauen geschunden sind und die Hilfe eines Mannes brauchen. In diesem Fall die des Brandermittlers Simon Pryor.


Die Familie flieht nach einem Brand zu den Shakern, genauer gesagt gibt die Mutter die Kinder dort ab und verlässt sie. Ziemlich genau werden die Eigenheiten dieser recht befremdlichen und extrem lustfeindlichen Sekte geschildert und das Leben auf dem Hof.


Währenddessen verelendet die Mutter immer weiter und wird als Herumtreiberin irgendwann versteigert. Das fand ich insofern interessant, als dass ich nicht wusste, dass es solche Auktionen gegeben hat.


Der Brandermittler deckt nach und nach das Unrecht auf, welches der Familie wiederverfahren ist, und beschließt, ihnen zu helfen. Vor allem, da er mit seinem Auftraggeber selbst noch ein Hühnchen zu rupfen hat.


Große Literatur ist *Das zweite Gesicht* sicherlich nicht, aber das sind Histo-Romane eher selten. Im Gegensatz zu dem auf dem Markt üblichen Schund, sind die Charaktere als auch die Handlung glaubwürdig.


Fazit



Sicherlich kein gängiger Histo-Roman, dafür aber ein glaubwürdiger.

historisch, menschlich, spannend

Von: Regina Langbein Datum: 27.05.2017

https://relacra.blogspot.de/

Ein emotionaler Roman, geschrieben in der Ich-Form der jeweiligen Romanfiguren. Es wird die Geschichte erzählt von Polly, ihrer Mutter und dem kleinen Bruder. Aber auch die Geschichte des Inspektors Simon Pryor, der nach dem Brand der einst begüterten Farm und dem Tod des gewalttätigen Vaters ermitteln soll. Es geht aber nicht nur um die Schuld an dem Unglück, es geht um Habgier und die Wichtigkeit alter Dokumente. Man erhält einen kleinen Einblick in die Glaubensgemeinschaft der Shaker, in der Polly und der Bruder ein neues Zuhause gefunden zu haben scheinen.
Es ist ein Roman mit viel Emotionalität. Er erzählt nicht nur Historisches, sondern auch viel Menschliches.
Die Verwobenheit der Romanfiguren und ihrer Geschichten löst sich (fast) am Ende des Romans auf. Es lässt aber auch noch Spielraum für den Leser, um sich vorzustellen, wie es weitergeht mit den Protagonisten. Man könnte auf eine Fortsetzung hoffen.
Sehr lesenswert.



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