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Dear Evan Hansen

Der New York Times Bestseller-Roman zum preisgekrönten Musical

Ab 14 Jahren
Dear Evan Hansen
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Nobody Deserves to be Forgotten

Ein nie für die Augen anderer bestimmter Brief lässt Evan Hansen als engsten Freund eines toten Mitschülers erscheinen. Dem einsamen Evan eröffnet sich durch dieses Missverständnis die Chance seines Lebens: endlich dazuzugehören. Evan weiß natürlich, dass er falsch handelt, doch nun hat er plötzlich eine Aufgabe: Connors Andenken zu wahren und den Hintergründen seines Todes nachzuspüren. Alles, was er tun muss, ist weiter vorzugeben, Connor Murphy habe sich vor seinem Selbstmord allein ihm anvertraut. Plötzlich findet sich der unsicht- und unscheinbare Evan im Zentrum der Aufmerksamkeit. Sogar der des Mädchens seiner Träume – Connors Schwester.


Aus dem Amerikanischen von Catrin Frischer
Originaltitel: Dear Evan Hansen
Originalverlag: cbj
Taschenbuch, Broschur, ca. 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-570-31415-9
Erscheint am 14. Juni 2021
Highlights Jugendbuch

Leserstimmen

buch.ch Orell Füssli Thalia AG

Von: Helena Stuckenbrock aus Winterthur

03.09.2020

Durch eine grosse Lüge, welche sich weiter spinnt, generiert unser Protagonist immer mehr an Popularität, welche er dafür einsetzt „unsichtbaren“ Personen Gehör zu schenken. Doch ist es in Ordnung durch eine Lüge die Hoffnung anderer aufzubauen? Mit dieser Thematik setzt sich Dear Evan Hansen auseinander. In der Hauptrolle, unser Gleichnamiger Protagonist Evan Hansen, der durch seine Sozialphobie, die Hürden des Alltags überstehen muss. Als er dann jedoch mit dem Tod eines Mitschülers konfrontiert wird, und dessen Eltern auch noch denken, dass Evan und er gute Freunde waren, änderte sich sein Leben. Er wurde auf einmal wahrgenommen von seiner Umgebung, fand bei den Murphys ein zweites Zuhause und versuchte diese Popularität zu nutzen, um auf Missstände in seiner Schule aufmerksam zu machen. Dear Evan Hansen ist alles in allem ein fantastisches Jugendbuch, welches mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist an einigen Stellen recht holprig, was jedoch die Ausnahme darstellt. Andere Szenen wiederum sind dynamisch geschrieben, gerade dann, wenn im eigentlichen Musical ein Song anfangen würde. Auf einmal nimmt die ganze Situation eine Leichtigkeit an, welche man nicht erwartete, bei der ernsten Thematik des Buches. Doch geben diese Szenen eine gute Abwechslung und ein wenig Luft um aufzuatmen. Auch die Szenen, in denen der junge Evan mit seiner Sozialphobie zu kämpfen hat sind sehr spannend und akkurat beschrieben. Allgemein die Charaktere haben mich sehr fasziniert und mitgerissen, in ihre Schulalltags Welt. Ich würde Dear Evan Hansen jedenfalls jedem weiterempfehlen (Und den Soundtrack noch dazu).

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Gelungene Lektüre

Von: Janine Gimbel

31.12.2019

Evan ist 17 Jahre alt und in seiner Schule ein ziemlicher Außenseiter. Freunde hat er keine, aber er kommt auch so ganz gut klar. Sein Therapeut hat ihm die lästige Aufgabe gegeben, mit Briefen an sich selbst jeden Tag positiv zu beginnen. „Dear Evan Hansen …“ heißt es darin immer am Anfang, unterzeichnet sind die Briefe mit „Ich“. Einen solchen Brief hat Evan auch diesmal geschrieben und vergisst ihn ausgerechnet im Schuldrucker. Der Sonderling Connor findet den Brief und zieht mit ihm hämisch von dannen. Evan ist geschockt. Connor wird ihn doch sicher mit dem brisanten Inhalt erpressen. Doch nichts passiert. Connor kommt nicht zur Schule, auch seine Schwester, auf die Evan ziemlich steht, verschwindet. Dann die überraschende Nachricht: Connor hat Selbstmord begangen und einen Abschiedsbrief für Evan hinterlassen. Dumm nur, dass Evan selbst diesen verfasst hat. Im ersten Moment klärt Evan das Missverständnis nicht auf und seltsame Geschehnisse nehmen ihren Lauf. Ein Außenseiter hat plötzlich die Chance, dazuzugehören. „Dear Evan Hansen“ ist ursprünglich ein sehr erfolgreiches Musical. Für den Roman hat sich Val Emmich mit den Schöpfern des Musicals, Steven Levenson, Benj Pasek und Justin Paul, zusammengetan. Was dabei herausgekommen ist, ist ein Jugendroman für Jugendliche ab 14 Jahren, der sich gut liest und die Zeit wie im Flug vergehen lässt. Evan verstrickt sich immer tiefer in Lügen und entwirft die Geschichte seiner Freundschaft mit Connor in den schillerndsten Farben. Parallel zur eigentlichen Geschichte gibt es immer mal wieder ein Kapitel, bei dem Connor aus der Nachwelt berichtet, denn er kann die Menschen weiterhin sehen und bemerkt Evans buntes Treiben. Im Mittelpunkt steht aber Evan, der einen deutlichen Wandel innerhalb der Geschichte erfährt. Alles in allem ist „Dear Evan Hansen“ ein gelungener Roman mit dem ein oder anderen Lacher und einer interessanten, gut erzählten Geschichte. Man muss einfach wissen, wie die Sache ausgeht und was noch zwischen Evan und Connors Schwester Zoe passiert. Die hat nämlich Lunte gerochen und glaubt Evan kein Wort. Entsprechend negativ ist sie ihm gegenüber eingestellt. Da ihre Eltern aber jedes Wort von Evans Lippen ablesen, muss sie zwangsläufig mit ihm Zeit verbringen. Sehr gute, gelungene Lektüre.

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Vita

Val Emmich ist Autor, Singer-Songwriter und Schauspieler. Er ist einer der Autoren des Romans »Dear Evan Hansen«, mit dem er sein erstes Jugendbuch vorlegt.

Steven Levenson ist der Tony Award gekrönte Drehbuchautor des Musicals »Dear Evan Hansen«, das sich seit seiner Premiere zu einem vielfach preisgekrönten Kassenschlager entwickelt hat, der 2018 durch 50 Städte tourte.

Benj Pasek und Justin Paul bilden das Tony-, Oscar- und Grammy-prämierte Songwriter-Team hinter dem Broadway-Hit-Musical »Dear Evan Hansen« und den Kino-Erfolgen »La La Land«, »Trolls« und »Greatest Showman«.

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Benj Pasek und Justin Paul bilden das TONY-, OSCAR- und GRAMMY-prämierte Songwriter-Team hinter dem Broadway-Hit-Musical »Dear Evan Hansen« und den Kino-Erfolgen »La La Land«, »Trolls« und »Greatest Showman«.

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Catrin Frischer

Catrin Frischer, im Herzen Schleswig-Holsteins geboren, hat viele Jahre in Hamburg gelernt, gelebt, gelacht und viel gearbeitet. Nun haust sie mit mehrbeinigen Gefährten auf einem Deich, guckt in den Himmel und über die Wiesen, spinnt Wolle und Wörter, backt eigenes Brot – oder steigt in die Buchstabenminen, um dort Geschichten aus einer fremden in die eigene Sprache zu übertragen.

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