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Denn es wird kein Morgen geben Kriminalroman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74631-6

Erschienen: 09.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein neuer Fall für die Hamburger Therapeutin Tessa Ravens.

Als der beliebte Feuerwehrmann Martin König verschwindet, wird Psychotherapeutin Tessa Ravens vom Kriseninterventionsteam gebeten, sich um die Frau des Vermissten zu kümmern. Schnell findet Tessa heraus, dass dahinter Explosives steckt: König verschwand nach einem heftigen Streit mit seiner Frau. Die hatte auf seinem PC Fotos der gemeinsamen Tochter gefunden. Fotos, die ein Vater nie von seiner Tochter machen sollte. Dann wird Martin König tot aufgefunden. Hauptkommissar Koster übernimmt die Ermittlungen, ohne zu wissen, dass auch Tessa in den Fall involviert ist. Seit ihrer kurzen Affäre vor über einem Jahr herrscht Funkstille zwischen den beiden. Nun müssen sie sich zusammenraufen, in einem Fall, der beide bis an ihre Grenzen bringt.

Angélique Mundt (Autorin)

Angélique Mundt wurde 1966 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium der Psychologie arbeitete sie lange in der Psychiatrie, bevor sie sich 2005 als Psychotherapeutin mit einer eigenen Praxis selbstständig machte. Sie arbeitet ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuz, das Menschen bei potentiell traumatisierenden Ereignissen "Erste Hilfe für die Seele" leistet. Über diese Aufgabe sagt sie: "An der Situation kann ich nichts ändern. Aber ich kann den Menschen helfen sie zu überstehen."

Denn es wird kein Morgen geben ist nach Nacht ohne Angst ihr zweiter Roman in der Serie um die Psychotherapeutin Tessa Ravens und Hauptkommissar Torben Koster. Angélique Mundt lebt in Hamburg.

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74631-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 09.03.2015

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So habe ich mir das vorgestellt

Von: horrorbiene Datum: 10.09.2016

https://armariumnostrum.wordpress.com/

Beim ersten Band habe ich noch gedacht, die Geschichte mit dem Hintergrund hat viel Potential – und dann wurde sehr viel verschenkt. So habe ich moniert, dass es viele interessante Nebencharaktere gab, deren Potential nicht guntzt wurde. Auch wurden viele Patienten der Psychiatrie gezeigt, aber nicht näher vertieft, dabei hat die Autorin das Fachwissen dazu, um die Geschichte mit Hintergründen zu untermauern und dem ganzen mehr Tiefe und Atmosphäre zu verleihen. Es gab zwar noch das eine oder andere, was mir nicht gänzlich zusagte, aber ich versprach mir von der Fortsetzung viel, leider hat es dann noch mehr als ein Jahr gedauert, bis ich auf diese aufmerksam wurde. Und was soll ich sagen? So stelle ich mir ein Buch mit einer Psychotherapeutin als Hauptcharakter vor. Tessa schlittert wortwörtlich, denn das Buch spielt in einem eiskalten Dezember, in einen Fall mit ihrem KIT. Dass sich mehr dahinter versteckt, wird schnell deutlich und so ist auch bald der dem Leser bestens bekannte Hauptkommissar Torben Koster involviert. Aber, und da kommt schon der erste entscheidende Unterschied, Tessas berufliche Arbeit in ihrer eignen Praxis wird geschildert und dabei schafft es Frau Dr. Mundt ihr Fachwissen gekonnt in die Geschichte eines Nebencharakters zu integrieren um – genau so wie ich es mir vorgestellt habe – der Geschichte Atmosphäre und Tiefgang zu verleihen.
Auch die weiteren Entwicklungen im Fall und in der Beziehung zwischen den Hauptcharakteren haben mir sehr gut gefallen. Zwar könnte man beim Finale noch eine Schippe Spannung drauflegen, aber dennoch war es sehr gut, denn ich habe nur einmal kurz mit dem Gedanken gespielt, dass diese eine Figur der Täter war und war sonst eher auf einem abwägigen Kurs mit meinen Schlüssen. So mag ich das!
Auch im „Hamburg“-Aspekt könnte für den nächsten Band noch etwas zugelegt werden, aber da diese Reihe ja nicht als Regional-Krimis angelegt sind, ist das nicht weiter tragisch.
Aber leider verstehe ich wieder einmal nicht, wieso Inhalt und Titel erneut nicht zueinander passen. Das muss wohl so sein bei Krimis. Doch das Cover ist diesmal wesentlich schöner als noch beim Vorgänger!

Fazit: Ich bin wirklich froh, dass ich die Krimis von Angélique Mundt nicht aus den Augen verloren habe, obwohl der erste Band aufgrund verschenkten Potentials mich noch nicht gänzlich überzeugen konnte. In diesem Teil allerdings werden in einem Fall Patientenhintergründe fachlich aber nicht fachchinesisch erleutert und bereichern so die Haupthandlung, wie ich es mir bei einer Psychotherapeutin als Hauptcharakter (und Autorin) auch vorgestellt habe. Auf diesem Niveau wünsche ich mir noch viele weitere Teile um Tessa Ravens!

Rezension zu Denn es wird kein Morgen geben

Von: KruemelGizmo Datum: 02.09.2016

https://www.facebook.com/tanjasbuecherwelt?ref=tn_tnmn

Martin König , der beliebte Feuerwehrmann und treu sorgender Familienvater verschwindet spurlos. Psychotherapeutin Tessa Ravens vom Kriseninterventionsteam wird gebeten, sich um die Frau und die kleine Tochter zu kümmern. Schnell wird Tessa Ravens klar, dass mehr hinter dem verschwinden steckt, als angenommen. Die Familie droht zu zerbrechen und dann wird der Mann ermordet aufgefunden...

Denn es wird kein Morgen geben aus der Feder von Angélique Mundt ist der zweite Teil um die Psychotherapeutin Tessa Ravens.

Die Psychotherapeutin Tessa Ravens vom Kriseninterventionsteam kümmert sich um die Frau des verschwundenen Feuerwehrmannes Martin König. Dabei entdeckt sie das König nach einem heftigen Streit mit seiner Frau verschwand. Die hatte auf dem Laptop des Mannes Fotos von ihrer kleinen Tochter entdeckt, die ein Vater niemals machen sollte. Als Martin König ermordet aufgefunden wird, übernimmt Hauptkommissar Torben Koster den Fall. Nicht nur der Zusammenhalt in den Reihen der Feuerwehrmänner machen ihm die Ermittlungen nicht leicht, sondern auch das Zusammentreffen mit Tessa, mit der er vor einem Jahr eine kurze Affäre hatte, wirft ihn dabei ein wenig aus der Bahn.

Der Krimi "Denn es wird kein Morgen geben" ist spannend und flüssig erzählt und so flog ich nur so durch die Seiten. Psychotherapeutin Tessa Ravens gefiel mir als Protagonistin ausgesprochen gut, ihre Anteilnahme für die Familie und im besonderen für die kleine Tochter Amelie empfand ich wirklich gut erzählt und machten sie mir dadurch sehr sympathisch. Die Darstellung der in sich eingeschworenen Gemeinschaft der Feuerwehrmänner fand ich wirklich sehr gelungen. Einzig die Geschichte zwischen Tessa und Torben war mir persönlich manchmal etwas zu viel, sie drängte sich zwar nie wirklich in den Vordergrund nahm aber trotzdem manchmal viel Raum ein.

Die therapeutische Arbeit von Tessa, sowohl bei diesem Fall als auch bei ihrer täglichen Arbeit in der eigenen Praxis, wurde für mich interessant und anschaulich beschrieben und konnte mich so wirklich begeistern.

Mit einer ruhigen und flüssigen Erzählweise wurde gekonnt der Spannungsbogen aufgebaut, der sich durch gut plazierte Wendungen weiter steigerte und den Leser lange im unklaren lässt wer den Martin König getötet hat.

"Denn es wird kein Morgen geben" kann man meiner Meinung nach gut lesen, ohne den Vorgänger zu kennen.

Mein Fazit:
Ein toller Krimi, der bei mir vor allem durch die psychologischen Aspekte in der Geschichte punkten konnte. Meine Leseempfehlung geht an die Krimi-Leser.

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