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Der Arm des Kraken Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74130-4

NEU
Erschienen: 10.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein Mord in einem Park im Osten von Berlin führt die Wege der Kommissarin Annegret Bartsch und des Killers Fumio Onishi zusammen. Denn dort, wo sich die Kämpfe zwischen den vietnamesischen Clans der Nachwendezeit seit langem beruhigt zu haben scheinen, ist plötzlich die Hölle los – ein verstörender Rachefeldzug von archaischer Gnadenlosigkeit und unfassbarer Grausamkeit erschüttert mit einem Mal die heile Welt des Prenzlauer Bergs. Und Annegret Bartsch hat alle Mühe, Fumio Onishi endlich eine Falle zu stellen, die dem Töten ein Ende bereiten könnte.

zur Website des Autors

Christoph Peters (Autor)

Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane sowie mehrerer Erzählungsbände. Für seine Bücher wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem aspekte-Literaturpreis jund dem Hölderlin-Preis 2016. Zuletzt erschien von ihm der Roman "Der Arm des Kraken" (2015). Christoph Peters lebt heute in Berlin.

11.09.2017 | 21:00 Uhr | Berlin

Lesung und Gespräch
im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin, Moderation: Hubert Winkels
Eintritt: 8 € / 6 € erm. / 4 € Schüler

Tickets online
weitere Informationen

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Mehr Infos

Berliner Festspiele
Schaperstr. 24
10719 Berlin

Weitere Informationen:
Internationales Literaturfestival
10115 Berlin

Tel. 030/27878650

21.09.2017 | 20:00 Uhr | Eltville am Rhein

Lesung und Gespräch
im Rahmen des Rheingau Musik Festival

Tickets im VVK: 16 €

weitere Informationen und Tickets online

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Mehr Infos

Weingut Baron Knyphausen
Erbacher Straße 28
65346 Eltville am Rhein

Weitere Informationen:
Rheingau Musik Festival
65375 Oestrich-Winkel

Tel. 06723/91770

22.09.2017 | 19:30 Uhr | Moers

Lesung und Gespräch

Homepage des Autors

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Mehr Infos

Kunstverein Peschkenhaus
Meerstr. 1
47441 Moers

Tel. 02841/9985354, info@peschkenhaus.de

23.09.2017 | 12:00 Uhr | Elmshorn

Lesung und Gespräch
gemeinsam mit Stefan Weidner zum Thema "Tee auf dem fliegenden Teppich"

Tickets im VVK: 12 € / 6 € erm.
Tickets an der AK: 14 € / 8 € erm.

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Mehr Infos

Stadtbücherei Elmshorn
Königstr. 56
25335 Elmshorn

Weitere Informationen:
Stadt Elmshorn, Amt für Kultur- und Weiterbildung
25335 Elmshorn

26.09.2017 | Darmstadt

Lesung und Gespräch

Homepage des Autors

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Mehr Infos

Literaturhaus
Kasinostraße 3
64293 Darmstadt

Tel. 06151/133024

12.10.2017 | 20:00 Uhr | Würzburg

Lesung

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Mehr Infos

Stadtbücherei
Marktplatz 9
97070 Würzburg

Tel. 0931/372297, stadtbuecherei@stadt.wuerzburg.de

19.10.2017 | Pfaffenhofen

Lesung

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Mehr Infos

Rathaus, Festsaal
Hauptplatz 1
85276 Pfaffenhofen

Weitere Informationen:
Stadtverwaltung Pfaffenhofen a.d.Ilm
85276 Pfaffenhofen

Tel. 08441/780, rathaus@stadt-pfaffenhofen.de

22.10.2017 | 11:15 Uhr | Viersen

Lesung

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Mehr Infos

Kreisvolkshochschule Viersen
Willy-Brandt-Ring 40
41747 Viersen

02.11.2017 | 19:00 Uhr | Gernsbach

Lesung

Homepage des Autors

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Mehr Infos

Stadthalle Gernsbach
Badener Str. 1
76593 Gernsbach

Weitere Informationen:
Kulturgemeinde Gernsbach
76593 Gernsbach-Staufenberg

Tel. 07224/2461, nayhauss@ph-karlsruhe.de

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-442-74130-4

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

NEU
Erschienen: 10.07.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Klein Vietnam

Von: wal.li Datum: 26.08.2016

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Im Berliner Vietnamesen Viertel wird die Leiche eines Japaners gefunden. Ein unerwarteter Fund, der nicht ins ruhig gewordene Bild passt. Der Tote trägt Tattoos wie sie von der Yakuza bekannt sind. Sollte sich da ein neuer Krieg unter verschiedenen Sparten des organisierten Verbrechens anbahnen? Kommissarin Annegret Bartsch, die seit über zehn Jahren in der Vietnam-Kommission beschäftigt ist und sich dort allmählich wie auf dem Abstellgleis vorkam, muss nun alle Kräfte zusammentrommeln. Was sie zunächst nicht weiß, ein weiterer Japaner ist in Berlin angekommen, um die Umstände des Todes seines Protegé Yuki zu klären.

Zunächst einmal muss die Zuständigkeit für den Fall geklärt werden, denn weil es unter den Vietnamesen so lange ruhig war, fühlt sich das normale Morddezernat zuständig. Die jahrelang gesammelten Spezialkenntnisse von Annegret Bartsch werden vermeintlich erstmal nicht gebraucht. Inzwischen begibt sich Fumio Onishi auf die Spuren seines ehemaligen Schützlings. Was hatte dieser vor? Hat er sich von der Organisation abgewandt? Wollte er etwa eigene Geschäfte aufziehen? Onishi beginnt Fragen zu stellen, zunächst bei den möglichen Freunden und Bekannten Yukis und natürlich auch bei dessen Freundin. Nikola, eine Deutsche, scheint größeren Einfluss auf Yuki gehabt zu haben als üblich.

Die Wege von Kommissarin Bartsch und Fumio Onishi führen aufeinander zu und sind doch von einander getrennt. Um das klar zu machen, wähl Christoph Peters ein Stilmittel, dass die beiden Handlungsstränge eindeutig voneinander abgrenzt. Allerdings wird die Lektüre durch die ohne Punkt formulierten Gedanken der Kommissarin nicht unbedingt einfacher. Ob absichtlich herbei geführt oder nicht, so wendet sich die Sympathie beinahe automatisch mehr dem Killer Onishi zu, der planvoller und mit mehr Übersicht vorzugehen scheint. Fraglich, ob überhaupt die Möglichkeit besteht, den Fall wirklich zu klären. Vermutlich spielen verschiedenste Parteien sich gegeneinander aus. Die Polizei möchte in diesem Spiel gerne die lachende Dritte sein. Doch wer ist mit seinen Gedankenspielen einen Schritt voraus?

Asiaten in der Bundeshauptstadt, Geschäfte, die ohne Kunden auskommen und doch ordentlich Umsatz bringen. Zonen, die unter verschiedenen Gruppen aufgeteilt sind. Ist da eine Parallelgesellschaft entstanden, deren Abläufe nicht einmal die Polizei richtig durchblickt? Lösen sie ihre Probleme lieber selbst, ohne die Staatsgewalt hinzuzuziehen? Ein spannender und ungewöhnlicher literarischer Ausflug, allerdings kein Kriminalroman im üblichen Sinne. Denn so wie die Polizei nicht alles durchdringt, so bleibt auch dem Leser einiges verborgen. Tatsächlich ist der Weg eher das Ziel, ein Weg, der fesselt.

Zwei Welten

Von: Elke Heid-Paulus Datum: 23.10.2015

www.lovelybooks.de/mitglied/Havers/rezensionen/

Christoph Peters, der Rheinländer mit dem Faible für Japan (siehe auch „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“ und „Mitsukos Restaurant“), wagt sich in seinem neuen Roman „Der Arm des Kraken“ thematisch in Bereiche eines Thrillers vor. Handlungsort ist der Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, früher ein Arbeiterbezirk, mittlerweile aber ein gentrifiziertes Wohngebiet für Gutverdiener. Neben diesem wohlanständigen Bürgertum existiert dort aber auch noch eine Parallelgesellschaft, in der die vietnamesische Mafia das Sagen hat. Und gegen deren Treiben kann auch die Berliner Polizei mit ihrem Sonderdezernat nichts ausrichten.

Das muss auch Kommissarin Annegret Bartsch erkennen, die in dem Fall des Japaners Yuki ermittelt, dessen Leiche in einem Park aufgefunden wird. Er ist keines natürlichen Todes gestorben, sondern wurde erschossen. Ihre Nachforschungen gestalten sich schwierig, denn niemand gibt Informationen preis. So kann sie nur vermuten, dass sich kriminelle Elemente im Prenzlauer Berg einen tödlichen Kampf um die Vorherrschaft liefern. Dieser Verdacht erhärtet sich, als Fumio Onishi in Berlin eintrifft, ein Meister mit dem Schwert und Killer der Yakuza, der den Tod seines Landsmann aufklären und rächen möchte. Und schon bald pflastern Leichen seinen Weg…

Es sind zwei Welten, die in Christoph Peters „Der Arm des Kraken“ aufeinanderprallen, repräsentiert durch die beiden Hauptfiguren. Auf der einen Seite Annegret Bartsch, die chaotische Kommissarin des Vietnamdezernats, die weitgehend erfolglos vor sich hin ermittelt, und deren Privatleben ein einziger Scherbenhaufen ist. Sowohl das Verhältnis zu ihrem Mann als auch zu der halbwüchsigen Tochter ist problematisch und wird für sie zunehmend belastend. Auf der anderen Seite Onishi, die japanische Ein-Mann-Armee, hochdiszipliniert und organisiert, dem Kodex der Samurai verpflichtet, der ohne Rücksicht auf Verluste seinen Auftrag durchzieht.

Der Autor arbeitet mit Perspektivwechsel und lässt uns das Geschehen abwechselnd durch die Augen der beiden Protagonisten betrachten, wobei die Passagen aus Sicht der Kommissarin sehr anstrengend zu lesen sind. Geschrieben in der Form eines inneren Monologs, ohne Punkt und Komma, werden Beobachtungen, Empfindungen und individuelle Interpretationen wild aneinandergereiht. Im Gegensatz dazu sind die klar strukturierten Kapitel Onishis eine erholsame Abwechslung. Auch dieser Kniff dient dazu, die beiden Personen klar gegeneinander abzugrenzen und deren Unterschiede deutlich zu machen. Und gerade in dieser präzisen Charakterisierung liegt die Stärke des Romans.

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