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Zwei rätselhafte Mordfälle, ein zwanzig Jahre zurückliegendes Verbrechen – und ein Mann, der eine grausame Rache plant ...

In einer Villa in einem reichen Vorort Oslos wird die Leiche eines kürzlich verstorbenen Mannes gefunden. Von der Bewohnerin des Hauses, einer alten Witwe, fehlt jede Spur. Der Tote wird als ihr Sohn identifiziert – der vor zwanzig Jahren bei einem Militäreinsatz ums Leben kam. Kurz darauf entdeckt man am anderen Ende der Stadt eine zweite Leiche. Der Körper des unbekannten Mannes weist schwere Folterspuren auf. Hauptkommissar Fredrik Beier glaubt an eine Verbindung zwischen den beiden Fällen, doch irgendjemand scheint verhindern zu wollen, dass diese ans Licht kommt – Akten werden gesperrt, Beweismittel verschwinden …


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Norwegischen von Daniela Stilzebach
Originaltitel: Kalypso (Fredrik Beier 2)
Originalverlag: Aschehoug, Oslo 2016
Taschenbuch, Broschur, 560 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0769-6
Erschienen am  16. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Oslo, Norwegen

Leserstimmen

Ganz schön was los ;-)

Von: Buecher Loewe

06.12.2018

Dieser Thriller kommt für mich typisch nordisch daher, damit möchte ich sagen dass er schon teilweise recht heftig und düster daher kommt. Der Schreibstil ist rasant und die Geschichte schon komplex, dass heisst man kann hier nicht mal so nebenbei schmökern, sondern man sollte sich schon konzentrieren. Dies ist bereits der zweite Teil in dem Fredrik Beier in Aktion ist. Ich selber kenne den ersten Teil nicht, aber ich bin trotzdem sehr gut zurecht gekommen. Die Protagonisten, besonders Kommissar Beier erfüllt eine Menge Klischees. Von der gescheiterten Ehe bis hin zur Tablettensucht wird hier kaum was ausgelassen. Diese Bereiche nehmen dann auch einen großzügigen Raum ein, da auch die anderen Teammitglieder ein eher unruhiges Privatleben haben… Die Geschichte wird in zwei Strängen erzählt, so kann man dem Ermittler quasi über die Schulter schauen. In den zwei Strängen befinden wir uns einmal in der Vergangenheit und einmal in der Gegenwart. In einer alten Villa wird ein Toter gefunden und wenig später taucht eine weitere Leiche auf, Fredrik Beier vermutet einen Zusammenhang zwischen beiden Fällen. Allerdings scheint irgendwer die Ermittlungen zu behindern. Da werden plötzlich Akten gesperrt… Es ist insgesamt wirklich sehr viel los, wer es gerne „gemütlicher“ hat bei einem Thriller der ist hier fehl am Platz. Die Geschichte kann unterhalten und bietet auch jede Menge Spannung, aber mir persönlich war es fast etwas zu viel des Guten und ich habe gemerkt, dass es mir mitunter schwer fiel mich zu konzentrieren. Aber alle Fans von skandinavischen Thrillern sollten hier gut auf ihre Kosten kommen.

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Ein Roman, der dem Leser alles abverlangt

Von: Ulrike Frey aus Haltern am See

02.12.2018

Das Cover macht neugierig, ein Holzhaus im eisigen Winter - dieses ist im Roman beschrieben. Mit "Der Bote" schreibt Ingar Johnsrud den zweiten Thriller um den Ermittler Fredrik Beier. Der Roman ist gut lesbar, ohne das erste Buch "Der Hirte" zu kennen. Kafa Iqbal, die seit einem halben Jahr bei der Osloer Kriminalpolizei tätig ist, übernimmt ihren ersten eigenen Fall als leitende Ermittlerin. In der Villa einer alten Witwe wird die Leiche eines Mannes gefunden. Der Mann ist noch nicht lange tot. Man stellt fest, dass er Axel Thrane und damit der Sohn der Besitzerin ist. Aber dieser ist offiziell bereits vor 20 Jahren verstorben. Von der Witwe, der die Villa gehört, fehlt jede Spur. In einem Abwasserkanal wird am anderen Ende der Stadt eine weitere Leiche gefunden. Der Mann wurde vor seinem Tod schwerstens gefoltert. Hauptkommissar Fredrik Beier und sein Kollege Andreas stellen bald fest, dass die beiden Leichen eine gemeinsame Vergangenheit haben. Diese reicht bis zum Fall der Sowjetunion zurück. Allerdings wird die Lösung des Falls erschwert. Wer hat heute noch diese Verbindungen, dass Unterlagen verschwinden? Ingar Johnsrud lässt uns Leser immer wieder zwischendurch an einer Militäraktion 1992 teilhaben. Fünf Soldaten an der russischen Grenze - und eine tödliche Waffe, die existiert, aber nicht existieren darf. Fredrik Beier ist ein guter Kriminalbeamter, der frisch aus dem Krankenhaus entlassen ist und dem einige Zeit fehlt. Er kann sich einfach nicht erinnern. Er muss starke Medikamente nehmen. Süchtig? Das darf der Leser entscheiden. Der Hauptkommissar ist hin- und hergerissen zwischen Exfrau, Lebensgefährtin, Sohn - letzterer lebt bei ihm und seiner Lebensgefährtin. Hinzu kommen Gefühle zu Kafa, seiner Kollegin, mit der er jetzt wieder einmal zusammenarbeitet. Sie gibt ihm persönliche Hilfestellung, als er sich von den anderen beiden Frauen gegängelt fühlt. Das Buch ist ein starker Thriller, der Spionageroman und Krimi in sich vereint. Die zwei Handlungsstränge haben erst mal nichts miteinander zu tun. Deshalb habe ich so manches Mal zurückblättern müssen. Man muss sich sehr konzentrieren. Doch wenn der Zusammenhang klar ist, kann man nicht schnell genug lesen. Die Spannung steigt - man wird atemlos. Bis zur allerletzten Überraschung auf der letzten Seite. Das Buch wurde übersetzt von Daniela Stilzebach und veröffentlicht im Verlag blanvalet. Der dritte Roman von Ingar Johnsrud um den Ermittler Fredrik Beier ist noch nicht auf dem deutschen Markt erschienen.

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Vita

Ingar Johnsrud, Jahrgang 1974, wuchs in Holmestrand auf. Er studierte Film- und Medienwissenschaften und arbeitete fünfzehn Jahre als Journalist bei einem der größten norwegischen Medienunternehmen. Sein erster Thriller, »Der Hirte«, wurde als bestes Krimidebüt für den Maurits Hansen Prisen nominiert und eroberte international die Bestsellerlisten.

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Wintervanille | Schräge Vögel singen nicht | Wenn das Leben dir eine Schildkröte schenkt | Der Verräter | Palace of Blood - Die Königin | Lottes Träume | #KillTheRich - Wer Neid sät, wird Hass ernten | Unter Wölfen

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