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Der Distelfink Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-47360-1

Erschienen: 19.10.2015
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Als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist, verliert er seine Mutter durch ein tragisches Unglück. Er versinkt in tiefer Trauer. Auch das Gemälde, das verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Es scheint geradezu, als würde ihn das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt ...

Hintergrundinfos: »Der Distelfink« von Carel Fabritius und seine Rolle im Roman

„Eine tolle Geschichte… . Die Sprache und die Tonalität in dem Buch gefallen mir sehr gut.“

17.12.2015

Donna Tartt (Autorin)

Donna Tartt wurde in Greenwood, Mississippi, geboren. Während ihres Studiums am Bennington College begann sie mit der Arbeit an ihrem ersten Roman »Die geheime Geschichte« und schrieb sich damit unter die wichtigsten zeitgenössischen Autorinnen Amerikas.
Ihr neuer Roman »Der Distelfink« belegte gleich Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste, stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet und begeistert Leser und Kritiker: »Umwerfend! Ein grandioser Roman, der daran erinnert, wie schön es ist, sich voll und ganz in ein Buch zu vertiefen und dafür nächtelang durchzulesen.« (New York Times) Donna Tartt lebt heute abwechselnd in Charlottesville, Virginia, und Manhattan.

„Eine tolle Geschichte… . Die Sprache und die Tonalität in dem Buch gefallen mir sehr gut.“

17.12.2015

"Meisterwerk."

Frau von heute (13.11.2015)

"Ein tiefer Roman, in dem man sich verlieren kann."

Süddeutsche Zeitung (08.12.2015)

Aus dem Amerikanischen von Rainer Schmidt, Kristian Lutze
Originaltitel: The Goldfinch
Originalverlag: Little, Brown and Company

Taschenbuch, Klappenbroschur, 1.024 Seiten, 13,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-442-47360-1

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 19.10.2015

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Donna Tartt kann schreiben!

Von: Susanne Kummer Datum: 23.10.2017

privatliteratur.wordpress.com

Ich habe Donna Tartts „Der Distelfink“ nicht gelesen, sondern verschlungen. Das Buch, ein dicker Wälzer mit über 1000 Seiten und hat mich bereits am Nachmittag beschäftigt, ich habe die Minuten gezählt, bis ich endlich mich endlich am Abend darin wieder verlieren kann. Die Handlung wirkt seltsam, der 13jährige Theo Decker geht mit seiner Mutter ins Museum. Ein Terroranschlag zerstört das Gebäude, ein schwer verletzter, alter Mann weist den nur leicht verletzten Jungen an, das Gemälde „Der Distelfink“ mitzunehmen. Er trägt es also traumatisiert nach Hause, wo er auf seine Mutter wartet. Sie kommt nicht wieder. Als Halbwaise wird er zwischen verschiedenen Menschen herumgereicht, das Bild bleibt immer versteckt bei ihm, bringt im aber keine Glück, er gerät in immer fragwürdiger Kreise.
Donna Tartt kann schreiben! Das Buch ist so spannend, es lässt einen nicht los, und das gar nicht, weil die Protagonisten so sympathisch sind, oder weil das Thema so ergreifend ist. Nein, die Autorin versteht ihr Handwerk außergewöhnlich gut, sie setzt die Plotpoints gezielt, hat viele überraschende Ideen, aber auch eine Message dahinter. Gutes zu tun muss nicht zu Gutem führen, und Schlechtes nicht zwingend zu Schlechtem. Diese Botschaft wird am Schluss noch einmal dick ausgewalzt, das hätte mir etwas subtiler gereicht. Aber das Buch ein echter Pageturner!

Donna Tartts Meisterwerk

Von: Denise Otten Datum: 05.09.2016

kitsunebooks.de

Inhalt:

Es passiert, als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist. An dem Tag, an dem er mit seiner Mutter ein New Yorker Museum besucht, verändert ein schreckliches Unglück sein Leben für immer. Er verliert sie unter tragischen Umständen und bleibt allein und auf sich gestellt zurück, sein Vater hat ihn schon lange im Stich gelassen. Theo versinkt in tiefer Trauer, die ihn lange nicht mehr loslässt. Auch das Gemälde, das seit dem fatalen Ereignis verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Und das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, scheint ihn geradezu in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen zu ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt.



Meinung:

Ich möchte mich an dieser Stelle zunächst bei der Redaktion von wasliestdu.de für die Teilnahme an der Leserunde bedanken. Es hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet, Teil dieser Diskussionsrunde gewesen zu sein.

Donna Tartt hat diesen Monat für ihr Werk den Pulizer Preis erhalten – wie ich finde zurecht. Sprachlich sowohl als auch inhaltlich hat sie mit dem Distelfink ein Meisterwerk geschaffen. Für mich ist dies Literatur auf höchstem Niveau.

Auch wenn sein Vater die beiden verlassen hatte, scheint Theo zusammen mit seiner Mutter ein schönes Leben zu führen. Die Beziehung der beiden ist sehr eng und Theo scheint auf einem guten Weg zu sein, auch wenn es die beiden nicht immer einfach haben. Bis zu dem Tag des Anschlages, der alles verändert. Theo wird aus seinem beschaulichem Leben herausgerissen und wandert durch mehrere Händen. Er begegnet wieder seinem Vater, doch dieser scheint nicht der richtige Umgang für ihn zu sein. Und dann ist dann doch das Lieblingsgemälde seiner Mutter, welches er aus dem zerstören Museeum hat mitgehen lassen. Wir wird Theos Geschichte weitergehen?

Tartt hat sich für ihren neuen Roman viel Zeit genommen und dies merkt man auch. Die Charaktere haben Tiefe und man kann sich gut in sie – besonders Theo – hineinversetzten.

Man darf sich auch nicht von der Dicke des Romans (1.024 Seiten) abgeschrecken lassen. Langgezogene Passagen oder ähnliches weißt dieser Roman nicht auf.

Wer eine flippige Geschichte mit schillerndem Ende möchte, der sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Wer sich allerdings eine Geschichte mit starken Charakteren, höhen und Tiefen sowie einer wunderschönen Sprache wünscht liegt bei „Der Distelfink“ genau richtig.



Fazit:

5 Sterne

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Elfirede Clinkscales Datum: 23.12.2015

Ein hervorragendes Buch, weiter zu empfehlen.

Von: aus Rathenow Datum: 08.01.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Tieke

Der Distelfink ist eine anrührende menschliche Tragödie. Die Autorin hat es meisterhaft verstanden, den Leser in einem ausgewogenen Verhältnis von Aktion und Reflexion in Spannung zu halten. Der tiefe Blick in die Psyche der Protagonisten, die Opfer von Zufällen und menschlicher Schwächen wurden, wirkt wie eine Offenbarung. Man ist fasziniert und berührt zugleich. Donna Tartt lässt den Leser in einer feinsinnigen Art so teilhaben am Schicksal ihrer Hauptfigur, wie ich es bisher noch nicht gelesen habe. Wirklich einzigartig!

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