Der Duft von Apfeltarte

Roman

(6)
Taschenbuch
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Als ihre Mutter erkrankt, muss die junge Pariserin Camille auf den elterlichen Apfelhof in der Normandie zurückkehren. Dort heißt es kräftig mitanpacken – es ist ja nur für sechs Wochen, wie Camille sich sagt. Doch die Arbeit bereitet ihr unerwartet Freude. Schließlich hat sie sogar die Idee, wieder eigenen Cidre herzustellen wie zu Lebzeiten ihres Vaters. Und dann ist da noch dieser attraktive Feriengast aus Paris: Antoine sieht nicht nur gut aus, er kann auch gut zuhören! Doch als der wahre Grund für Antoines einfühlsames Interesse herauskommt, fühlt sich Camille verraten und ist zutiefst enttäuscht. Ist ihre Liebe stark genug, um Antoine diesen Vertrauensbruch zu verzeihen?

»Ein Wohlfühlroman mit stimmigen Bildern und einer sympathischen Protagonistin, die an ihrer Aufgabe wächst, und eine Geschichte für Garten- und Englandliebhaber.«

Schweizer Familie über »Ein Garten voller Sommerkräuter«

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 336 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48915-2
Erschienen am  15. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Normandie, Frankreich

Leserstimmen

Zuhause ist wo dein Herz sich daheim fühlt

Von: Hanne / Lesegenuss

26.08.2019

Die 32-jährige Camille Rosiére arbeitet in einem Reisebüro in Paris. Seit nunmehr vierzehn Jahren lebt sie in dieser Stadt, hat zwei wunderbare Freundinnen, Geneviéve und Céline. Glückwar sie allerdings in ihrem Job nicht, doch es blieb ihr keine andere Wahl. Nach einem unangenehmen Arbeitstsag geht sie noch schnell bei Madame Dubois vorbei, die einen Feinkostladen besaß. Eine Besitzerin mit Herz. Ganz zum Schluss kauft sie noch einen Cidre. Vorahnung? Jahrelang war dieser auf dem Hof daheim in der Normandie produziert. Doch als der Vater vor Jahren verstarb, wurde die eigene Produktion eingestellt und die Mutter gab die Äpfel an einen Konzern ab. Und genau an diesem Abend erreicht sie ein Hilferuf der Mutter, die sie nunmehr bittet für die nächsten sechs Wochen auszuhelfen. Krankheitsbedingt würde sie die viele Arbeit nicht schaffen. Vert-le-Coin hieß der kleine Ort und inmitten weitläufiger Apfelplantagen lag das Zuhause von Jeanne, Camilles Mutter. Es war einfach zu viel Arbeit, und dennoch gab sie nicht auf. Es war nunmehr gut drei Jahre her, dass Camile dort war. Zur Beerdigung ihres Vaters. Kontakt zu früheren Freundschaften hatte sie nicht mehr, auch nicht zu ihrer Schulfreundin Sandrine. Das Nachhausekommen belastete Camille, denn zwischen ihr und der Mutter stand es nicht zum besten. Streit war wie gehabt vorprogrammiert. Auch der Feriengast, der für einige Wochen auf dem Hof weilt und in dem ehemaligen Taubenturm, den der Vater noch zu einem Feriendomizil umgebaut hatte, konnte nichts daran ändern. Monsieur Oliver war ein gutaussehender Mann. Doch weshalb er sich in die Einsamkeit zurückgezogen hatte, lässt er offen. Der Autorin ist es gut gelungen, die Landschaft bzw. die Gegend dem Leser bildhaft vor Augen zu führen. Alle Charaktere sind gut in Szene gesetzt und wirken ziemlich authentisch. So kann man sich gut in sie hineinversetzen. Es mag sein, dass die beiden Frauen zeitweise sehr starrköpfig vorkommen, dennoch klärt sich dies im Lauf der Handlung. Wie sagt ein Sprichwort: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Nicht immer ist diese Alltagsweisheit richtig. Man sollte eher sagen: Schweige, so viel du kannst, aber rede, so viel du musst. Über den jeweiligen Kapiteln steht der Name der handelnden Person. Von der Autorin selbst kannte ich nur "Ein Garten voller Sommerkräuter", der mir sehr gut gefallen hat. Der vorliegende Roman greift Themen wie Verantwortung, Verlust, Freundschaft auf. Das Cover finde ich sehr schön und ansprechend. Und man sieht wie auch bei dem vorgenannten Roman auch hier Titel und Name des Autors in Form eines Anhängers. Das ist für mich ein gewisser Wiedererkennungswert für den Autor bzw. Autorin. "Der Duft von Apfeltarte" ist ein ansprechender, lesenswerter Frauenroman. Zurück zu den Wurzeln, zurück zu dem was einem mit viel Liebe vermittelt wurde. Und wie sich Mutter und Tochter in der Geschichte langsam aneinander wieder näherkommen ist sehr authentisch und nachvollziehbar geschildert. Letztendlich findet Camille ihren Weg und genau das hatte ich gehofft. Ganz zum Schluss gibt es noch einige Rezepte zum Nachkochen. Nur das habe ich bislang noch nicht versucht ☺ Ich gebe sehr gern meine Leseempfehlung.

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Der Apfelhof und seine Bewohner

Von: Leseratte Austria

13.08.2019

„Der Duft von Apfeltarte“ ein Roman von Julie Leuze im Goldmann Verlag erschienen. Mit 333 Seiten. Die Kapitel werden aus der Sicht der verschiedenen Personen erzählt. Camille arbeitet im Reisebüro in Paris, ist Single und 32 Jahre alt. Sie hat in letzter Zeit kein Glück in der Liebe und auch der Job macht nicht mehr so richtig Spaß. Aber mit ihren zwei Freundinnen Genevieve und Celine fühlt sie sich in ihrer Wahlheimat wohl. Camille bekommt von ihrer Mutter Jeanne einen Anruf, sie soll wenn es möglich ist schnell nach Hause in die Normandie kommen. Sie hatte einen Bandscheibenvorfall und die Apfelernte steht an. Auch im Gemüsegarten wartet das Gemüse auf die Weiterverarbeitung und den Verkauf. Ihr Vater ist vor drei Jahren verstorben, seitdem lebt ihre Mutter alleine auf dem Apfelhof. Mit gemischten Gefühlen fährt Camille nach Hause. Sie war die letzten 14 Jahre selten zu Hause. Zu Hause angekommen, fängt Camille an zu arbeiten. Von Tag zu Tag wird sie kräftiger und auch die gesamte Arbeit macht immer mehr Spaß. Auch an ihren Vater erinnert sie sich dabei gerne. Und noch eine erfreuliche Überraschung, der Feriengast auf dem Hof ist sehr attraktiv und gefällt Camille. Antoine ist aus Paris und macht bei ihnen lange Urlaub. Mutter Jeanne wächst die Arbeit am Hof schon lange über den Kopf, wird sie den Hof verkaufen? Kann sie die Trauer über den Verlust ihres Ehemannes überwinden und eine neue Liebe finden? Camilles alte Schulfreundin Sandrine hat Probleme. Welche das sind, muss sie erst noch abwarten! Wieso ist Camille mit gemischten Gefühlen nach Hause gefahren, was ist in der Vergangenheit vorgefallen? Antoine, der Feriengast versteht sich mit allen sehr gut, aber welches Geheimnis verbirgt er vor allen? Kann der Apfelhof trotz Geldprobleme noch gerettet werden? Meine Meinung: Die Geschichten rund um den Apfelhof und ihre Bewohner gefallen mir richtig gut. Ich konnte mich super in die Personen hineinversetzen. Es kommen viele spannende, liebevolle und lustige Stellen vor. Auch ein bisschen Traurigkeit, Zorn und Angst war dabei. Am besten gefällt mit, dass alle gemeinsam und jeder für sich ein neues Lebensziel und Gefühl entwickelt hat! Da sich die Geschichten um den Apelhof drehen, passt das Cover super dazu! Auf den letzten Seiten sind noch einige Rezepte von Gerichten die in der Geschichte vorkommen aufgeschrieben – Fabelhafte Idee! 5 von Sternen

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Vita

Julie Leuze, geboren 1974, studierte Politikwissenschaften und Neuere Geschichte in Konstanz und Tübingen, bevor sie sich dem Journalismus zuwandte. Mittlerweile widmet sie sich ganz dem Schreiben von Romanen für Erwachsene und Jugendliche. Julie Leuze lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Stuttgart.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Julie Leuzes Roman geht ans Herz.«

Tina über »Sturm über Rosefield Hall«

»Spannend, mitreißend und emotional.«

Hamburg Woman über »Sturm über Rosefield Hall«.

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