Der Fluch von Pendle Hill

Ein Fall für Frey und McGray 2

Taschenbuch
10,00 [D] inkl. MwSt.
10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf. VK-Preis)

Wir lieben unsere Buchhandlungen!
Machen Sie mit bei #BuchladenLiebe und bestellen Sie wenn möglich bei Ihrer lokalen Buchhandlung.

Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …

»Atmosphärisch, intelligent, gruselig.«

Publishers Weekly, starred review

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Peter Beyer
Originaltitel: A Fever Of the Blood (2)
Originalverlag: Penguin
Taschenbuch, Broschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48506-2
Erschienen am  15. Januar 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Buchtipps für deine Ferien
pin
Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: Schottland, Edinburgh, Großbritannien

Ein Fall für Frey und McGray

Leserstimmen

Wieder sehr spannend, aber das Ende hätte etwas knackiger sein können

Von: Aleshanee, Weltenwanderer

12.01.2020

Mein Fazit: Von Anfang an wirklich sehr spannend aufgebaut, was aber gerade am Ende dann leider etwas nachgelassen hat. Das kam für mich durch die vielen Irrungen und komplexen Aufklärung, die sich am Schluss, um zur Lösung zu gelangen, etwas gezogen hat. Während mir im ersten Band noch das grobe, ja ordinäre Verhalten grade von McGray etwas zuviel war, hat sich der Autor in diesem Teil etwas zurückgenommen, was ich angenehmer empfand. Der Schotte ist zwar trotz allem noch recht derb in seiner Ausdrucksweise und eigensinnig stoisch in seinen Handlungen, aber mit seiner familiären Hintergrundgeschichte hat er trotzdem mein Verständnis dafür. Frey dagegen hält immer noch an seinem "Dandy Status" fest, rauf sich aber immer mehr mit den Sitten seines Partners zusammen. Der Mystery Anteil hatte dieses Mal mit viel Hexenwerk zu tun, was ich sehr gelungen fand. Nur die vielen Verwicklungen, die am Ende zu weitreichende Ausmaße angenommen haben, wurden dann doch etwas ermüdend ... Obwohl es mir insgesamt echt gut gefallen hat und ich den größen Teil packend fand, werde ich die Reihe wohl nicht weiterlesen. Mir fehlt so das gewisse Etwas, der kleine Funke, der nicht übergesprungen ist.

Lesen Sie weiter

Macht und Ohnmacht des Hexenbundes

Von: LACK OF LIES

03.04.2019

OSCAR DE MURIEL - Der Fluch von Pendle Hill (Goldmann Verlag) - Macht und Ohnmacht des Hexenbundes - Der, 1983 in Mexiko City geborene Autor Oscar de Muriel studierte Chemie, arbeitete nebenbei als freiberuflicher Übersetzer um sein Studium zu finanzieren und verlegte seinen Wohnsitz letztlich nach England, um dort seinen Doktor zu machen. Die von ihm erdachten Geschichten um das ungleiche Ermittlerpaar Frey & McGray entstehen heute zu weiten Teilen in einem kleinen Schuppen im hinteren Teil des Gartens seines Hauses in seiner Wahlheimat, der Grafschaft Cheshire im Nordwesten Englands. Der zweite historischer Roman "Der Fluch von Pendle Hill", des leidenschaftlichen Violinenspielers Oscar de Muriel, wandelt als mysteriöser Kriminalroman des viktorianischen Zeitalters auf ähnlichen Pfaden, wie sie schon Sherlock Holmes und Dr. Watson beschritten haben. Aber nun zur Story... Wir schreiben das Jahr 1882. Genauer gesagt den 02. Dezember 1882. Wir befinden uns an der Ostküste Schottlands, wo der ärztliche Leiter der königlichen Irrenanstalt von Edinburgh Dr. Clouston, begleitet von einem Krankenpfleger namens Tom, die Geisteskrankheit von Lady Anne Ardglass Sohn Lord Joel Ardglass bescheinigen soll. Dr. Clouston soll Joel, welcher seit seinem 23. Lebensjahr bereits mehrere Selbstmordversuche unternommen hatte, in seine Irrenanstalt einweisen und ihn für tot erklären lassen, auf dass er die Ehre der mächtigen Aristokraten-Familie aus dem Geschlecht der Ardglass nicht weiter beschmutzen möge. Was der Doktor mit der Vertragsunterzeichnung und der Übernahme von Lord Joel Ardglass lostritt, hätte er sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt. Als Inspector Adolphus "Nine-Nails" McGray und Inspector Ian Frey von CID (dem Criminal Investigation Department) in der Neujahrsnacht 1889 in die örtliche Irrenanstalt gerufen werden, müssen sie mit ansehen, wie eine augenscheinlich von Dämonen oder dem Teufel höchstpersönlich besessene junge Frau, bis zur völligen Groteske verkrampft, in einem Krankenbett liegt. Der bereits anwesende Dr. Clouston, kann jedoch nicht mehr viel für die Todgeweihte tun. Hilflos müssen die Männer mit ansehen, wie die bedauernswerte Person vor ihren Augen aus dem Leben scheidet. Wie sich herausstellt, handelte es sich bei der Verstorbenen um die Krankenschwester Miss Greenweood. Die Bedauernswerte war jedoch keinesfalls von Dämonen oder gar vom Teufel besessen, wie Dr. Clouston erklärt. Es war schlicht und einfach Strychnin, welches man ihr verabreicht hatte. Jemand vollkommen irdisches hatte die junge Krankenschwester also vergiftet. Der hiernach flüchtige Insasse Lord Joel Ardglass gerät aufgrund seiner geradezu aufdringlich auffälligen Verhaltensweise selbstredend schnell unter Mordverdacht. Patienten und Pfleger der Einrichtung berichten von schemenhaften Gestalten, die in Neumond Nächten über die Flure huschen und durch die Gärten der Anstalt streifen. Pansy McGray, ebenfalls Insassin der königlichen Irrenanstalt von Edinburgh, befindet sich seit den schlimmen Vorfällen, die sie hier herbrachten, in einem dauernden Zustand der Katatonie. Die zwanzigjährige Schwester von Inspector Nine-Nails McGray hatte seit den damaligen Vorfällen angeblich kein einziges Wort mehr gesprochen. Nachdem eine Krankenschwester jüngst vor dem Mord an ihrer Kollegin beobachtet haben will, wie Pansy in einem vermeintlich unbeobachteten Moment mit Lord Joel Ardglass Konversation trieb, wird der Vorfall und die Jagd auf Ardglass für Inspector Nine-Nails McGray zu einer persönlichen Angelegenheit, um nicht zu sagen zur Besessenheit. Die beiden Ermittler des CID bekommen es mit schwarzer Magie, toxikologischen Substanzen, psychoaktiven Stoffen, Hexenbräuchen, Zauber, Okkultismus und Aberglaube zu tun. Was oder wie viel weiß Dr. Clouston? Wohin ist die Hellseherin Miss Oakley verschwunden und warum? Wohin will Lord Ardglass und was hat es mit dem Begriff "Marigold" auf sich, den Pansy Inspector Frey in krakeliger Schrift auf einen Zettel schrieb? Eine Verfolgung des geisteskranken Lord, nimmt seinen Lauf und führt den Leser durch weite Teile des Königreichs bis hin zum Pendle Hill, dem Hexensitz von Lancashire. Oscar de Muriel versucht die Kälte, die Feuchtigkeit, den Nebel und die mysteriösen Ereignisse, die sich in Schottlands Hauptstadt Edinburgh zum Ende des 19. Jahrhunderts abspielen, für den Leser ein Stück weit greifbar zu machen. Er bemächtigt sich dabei einer Sprache, die für die damalige Zeit durchaus angemessen scheint. Ähnlich dem Stile von Sherlock Holmes, lässt der mexikanische Schriftsteller Muriel seine beiden Protagonisten durch das halbe Königreich hetzen. Das, im Taschenbuchformat insgesamt 512 Seiten umfassende "Der Fluch von Pendle Hill" ist aus der Sicht von Inspector Frey geschrieben, der zwei Monate zuvor von London nach Edinburgh versetzt wurde. Ian Frey & Nine-Nails McGray, der seinen Spitznamen dem Verlust eines Fingergliedes verdankt, sind sich anfangs nicht grün. Es ist in der Hauptsache McGray, der gegen Frey schießt, doch im Laufe der Geschichte lernen sie einander allmählich Wert zu schätzen und vielleicht auch ein klitzeklein wenig zu vertrauen. Doch McGray ist aufbrausend, unbeherrscht und hat sich nur selten im Griff, was den Auftrag der beiden nicht immer ganz leicht gestaltet. McGray ist eben kein Kind von Traurigkeit und lässt auch gerne mal die Fäuste fliegen. Frey & McGray ermitteln, befragen, untersuchen, investigieren, jagen, rätseln, grübeln, zerbrechen sich die Köpfe und ziehen mit Miss Jane Oakley letztendlich sogar eine Hellseherin zu Rate. Doch Lord Ardglass scheint auf Rache zu sinnen und den beiden Ermittlern immer einen Schritt voraus. Die Leichen, die er hinterlässt tragen ein filigranes Zeichen. Ein Mal, das unter die Haut geht. Und dann sehen die beiden Ermittler ein mysteriöses grünes Feuer und noch eines und noch eines. Ein Lärmfeuer? Und was hat es zu bedeuten? Und was ist da noch, das Inspector McGray antreibt Lord Ardglass' Person habhaft zu werden. Etwas, das vielleicht besser im Verborgenen geblieben wäre? "Der Fluch von Pendle Hill" ist mysteriös, nebulös, durchaus atmosphärisch, vielleicht sogar ein wenig gruselig und sogar ein bisschen cozy. In manchen Passagen aber auch etwas verwirrend. Das Lokalkolorit hätte ebenfalls gerne etwas galanter ausfallen dürfen. Etwas mehr Spannung wäre der ansonsten flüssig zu lesenden Geschichte sicherlich nicht minder zuträglich gewesen. So bleibt "Der Fluch von Pendle Hill" leider nicht mehr als ein wirklich recht gutes, aber kaum überragendes Mysterienspiel, das man lesen kann, aber sicherlich nicht gelesen haben muss. http://www.oscardemuriel.com/ DEUTSCHE ERSTAUSGABE Aus dem Englischen von Peter Beyer Originaltitel: A Fever Of the Blood (2) Originalverlag: Penguin Taschenbuch, Broschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm ISBN: 978-3-442-48506-2 Erschienen am 15. Januar 2018 Taschenbuch € 10,00 [D] inkl. MwSt. € 10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf. VK-Preis) Meine Wertung: 80/100 Link zur Buchseite des Verlags: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Der-Fluch-von-Pendle-Hill/Oscar-de-Muriel/Goldmann-TB/e504627.rhd More Hard Stuff @ www.lackoflies.com

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Oscar de Muriel

Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat und darüber hinaus große Erfolge.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»So richtig gruselig!«

Ian Rankin

»Eine unglaublich unterhaltsame viktorianische Krimiserie!«

The New York Times

»Unvergessliche Charaktere sorgen für ein köstliches Lesevergnügen!«

Kirkus, starred review