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Der Fluch von Pendle Hill Ein Fall für Frey & McGray

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48506-2

NEU
Erschienen:  15.01.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …

Oscar de Muriel (Autor)

Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat große Erfolge.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Peter Beyer
Originaltitel: A Fever Of the Blood (2)
Originalverlag: Penguin

Taschenbuch, Broschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48506-2

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen:  15.01.2018

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Großartiger Krimi!

Von: Buchperlenblog Datum: 05.02.2018

https://buchperlenblog.wordpress.com

Oscar de Muriel entführt uns Leser in die Welt Schottlands am Ende des 19. Jahrhunderts. Die Atmosphäre ist dicht, die Sprache passt perfekt. Der Ermittler Frey wurde aus England nach Schottland zwangsversetzt und sieht sich einigen gehässigen Bemerkungen seines neuen Partners McGray ausgesetzt. Die beiden Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein: McGray, der etwas ungeschlachte, wenn auch äußerst gewitzte Schotte und Frey, der schnöselige Engländer mit dem Standesdünkel. Trotzdem harmonieren beide perfekt miteinander und helfen sich gegenseitig aus brenzligen Situationen, auch wenn sie nur Sekunden später bereits wieder wortreich übereinander herfallen.
Der Fall an sich ist weitreichend verstrickt, denn Frey und McGray sind einem alten Hexenzirkel auf der Spur. Es wird mit Gift hantiert, grünes Feuer versprüht und wenn alles nichts hilft: rohe Manneskraft verteilt. Der Fall ist spannend aufgebaut und man ist sich lange nicht sicher, ob die Hexen nun tatsächlich zaubern können oder ob alles ausgemachter Humbug ist.
Am Ende führen alle Fäden zusammen und die Zusammenhänge werden klar, für mich blieb keine Frage offen. Sind auch manche Zusammenhänge etwas kurios, so helfen die amüsanten Wortgefechte von McGray und Frey über diesen Umstand locker hinweg.

Fazit
Die Bestellung für den ersten Teil „Schatten über Edinburgh“ ist bereits aufgegeben, denn dieser historische Krimi gefiel mir so ausgesprochen gut, dass ich den ersten Fall unbedingt noch nachholen muss. Für alle, die bissigen Humor mit einer Prise Magie und einer ordentlichen Menge Blut schätzen.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★★ ( 5 / 5 )
Handlung ★★★★☆ ( 4 / 5 )
Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 )
Sprache ★★★★★ ( 5 / 5 )
Emotionen ★★★★☆ ( 4 / 5 )
= 4.6 ★★★★★

Düsterer Krimi vor historischem Hintergrund der Mystery mit schwarzem Humor vereint.

Von: Mimis Landbuecherei Datum: 04.02.2018

mimislandbuecherei.blogspot.de/

Zum Inhalt

Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …
(Klappentext)

Meine Gedanken zum Buch
Oscar de Muriel entführt uns mit dem zweiten Fall von Frey und McGrey ins viktorianische England. Ich habe den ersten Teil nicht gelesen, dies war aber gar kein Problem, da die Bände in sich abgeschlossen sind. Alle wichtigen Hintergrundinfos konnte ich der Geschichte entnehmen, so dass es mir nicht schwer gefallen ist, in die Geschichte abzutauchen.

Ian Frey ist ein überaus korrekter, fast pedantischer Mann, der gemeinsam mit "Nine-Nails" McGrey, einem äußerst ruppigen Schotten, die Ermittlungen im Mordfall einer jungen Krankenschwester der Edinburgher Irrenanstalt führen soll. McGray ist persönlich betroffen, da seine Schwester ebenfalls in der Irrenanstalt untergebracht ist und mit dem Mörder kurz vor der Tat noch gesprochen hat. Es beginnt eine gefährliche Verfolgungsjagd quer durchs Land, bei der die beiden Ermittler auch auf mystische Hintergründe für die Tat stoßen. Hexen haben ihre Finger im Spiel und wollen die Entdeckung ihrer Machenschaften verhindern.

Das Verhältnis der beiden Ermittler ist auf humorvolle Weise angespannt. Der Schotte hält nichts vom Engländer und umgekehrt. McGray zeigt nur allzu offen, was er vom vornehmen Ian Frey hält und so betitelt er ihn z.B. als Mädchen, Prinzessin oder Dandy. Diese humorvollen Einlagen und Frotzeleien zwischen den Beiden haben mir sehr gut gefallen.
Schön zu sehen, dass es ohne einander dann doch nicht geht und so stehen sie sich im Kampf gegen die überaus schlauen und gefährlichen Hexen bei und retten sich gegenseitig aus so manch einer brenzlichen Situation.
Frey behält die eigentlichen Ermittlungen im Fokus, was McGray aufgrund der persönlichen Hintergründe, oftmals nicht gelingt. Zwei überaus eigenwillige aber auch scharfsinnige Ermittler auf der Jagd nach einem entlaufenen Irren, Hexen und dem persönlichen Heil...

Die Umgangssprache ist der Zeit entsprechend und auch die Lebensumstände in der damaligen Zeit sind authentisch wieder gegeben.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Ian Frey erzählt. Der Schreibstil des Autors ist leicht und mit einer gehörigen Prise schwarzem Humor gespickt.

Schön fand ich die "Anmerkungen des Autors" am Ende des Buches, denen zu entnehmen ist, wie er Legenden und Wirklichkeit in der Geschichte vereint.

Lieblingslesezeichen:

"Ich wollte Ihnen immer schon Ihr Schnöselgesicht verdreschen, vor allem, wenn Sie auf diese hochnäsige Art die Nase rümpfen -so wie jetzt!"

Seite 327 (Nine-Nails zu Frey)


Fazit

Fans von historischen Krimis werden hier voll auf Ihre Kosten kommen.

Für einen düsteren Krimi vor historischem Hintergrund der Mystery mit schwarzem Humor vereint von mir

5 Sterne und eine Leseempfehlung

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