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Der Gast Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-43531-5

Erschienen: 12.03.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ich bin näher, als du denkst

Eine Nacht in Los Angeles: Eher aus Zufall befreit der ängstliche Neal eine junge Frau aus der Gewalt eines Serienkillers. Zum Dank dafür schenkt sie ihm ein Armband, das magische Kräfte besitzt. Mit seiner Hilfe kann man in die Körper anderer Menschen eindringen – fühlen, was der andere fühlt, spüren, was der andere denkt. Doch was zunächst ein prickelndes Erlebnis zu sein scheint, verwandelt sich für Neal schnell in einen Alptraum.

Zum Werkverzeichnis der im Heyne Verlag von Richard Laymon erschienenen Titel

Richard Laymon (Autor)

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Marcel Häußler
Originaltitel: Body Rides
Originalverlag: Leisure

Taschenbuch, Broschur, 768 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-43531-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 12.03.2012

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Langatmig

Von: Litis Datum: 31.03.2015

litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

Neal Darden wird Zeuge eines Überfalls auf Elise Waters und verhindert durch seinen heldenhaften Einsatz Schlimmeres. Im Notfall schießt er auf den Psychopathen und flüchtet mit Elise. Zum Dank schenkt sie ihm ein magisches Armband, mit dem man in andere Körper "reisen" kann.
Leider hat keiner der beiden damit gerechnet, dass Elises Peiniger noch am Leben ist. Ein Unheil nach dem anderen nimmt seinen Lauf und das Armband erweist sich dafür als äußerst nützlich.

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Auf dem Cover ist neben dem riesigen Titel "Der Gast" ein blutverschmiertes Fenster sowie ein Rasen abgebildet. Vermutlich soll das Cover das Haus eines der Protagonisten darstellen, durch dessen Fenster man wie ein stiller Beobachter hinein blicken kann.

Richard Laymon hat eine ausgesprochen tolle Schreibweise, wie ich sie selten erlebt habe. Sie ist super bildlich, flüssig und leicht verständlich. Die Ausdrucksweise von Laymon ist aber leider das Einzige, das mir an diesem Buch gefiel.

Die Protagonisten sind für einen dicken Wälzer von knapp 750 Seiten sehr dünn gezeichnet und wenig überzeugend. Mit keinem der Hauptprotagonisten konnte ich mich identifizieren.
Von Sue z.B. war ich nur genervt, weil sie oft tollpatschig, stur und unerfahren wirkte. Neal erschien mir immer viel zu naiv. Die Einzige, die einigermaßen sympathisch erschien, war Marta.
Anstrengend war für mich außerdem, dass Neal am liebsten alle Frauen besprungen hätte und er sich immer in alle verliebt hat, wenn sie nicht vorher starben.

Genauso wie bestimmte Verhaltensweisen der Protagonisten wunderte ich mich auch über gewisse Handlungsstränge, die eher an den Haaren herbei gezogen und unrealistisch wirkten.

Leider konnte die Story nicht wirklich an Fahrt aufnehmen und dümpelte bis zu einem 3/4 des Buch nur vor sich hin. Sie war langweilig und eintönig. Vieles hätte Herr Laymon getrost weglassen können und der Wälzer wäre dünner ausgefallen, ohne etwas vom Sinngehalt zu nehmen.

Erst zum Ende hin wird das Buch etwas spannender, aber die im Voraus dahinplätschernde Handlung sorgte dafür, dass ich mich nicht mehr richtig mitziehen lassen konnte.

Da ich wissen möchte, warum so viele Leute Richard Laymons Bücher mögen und weil ich seine Schreibweise äußerst ansprechend finde, werde ich ihm noch eine Chance geben und ein weiteres Buch von ihm lesen.

Fazit:
Richard Laymon für Weichgespülte.

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