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Der Hexenschwur Historischer Roman
Band 3 der Hexentrilogie

Kundenrezensionen (2)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-47641-1

Erschienen: 15.07.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein Mann, der seine Familie durch die Gefahren des Dreißigjährigen Kriegs führt. Eine Tochter, die glaubt, dass ihre Mutter eine Hexe ist. Ein weggesperrtes Kind, das ein trostloses Leben fristet. Und ein Feind, der sie als Einziger retten kann ...

Im Jahr 1635 erreicht der Dreißigjährige Krieg das Land an der Saar. Der gebürtige Thüringer Johann will mit seiner Frau Franziska und den gemeinsamen Kindern Magdalena und Benjamin quer durchs Reich aufs Eichsfeld fliehen – in ihre alte Heimat, die sie vor siebzehn Jahren verlassen mussten, da Franziska der Hexerei bezichtigt wurde. Auf ihrer Reise müssen sie die Schrecken des Krieges am eigenen Leib erfahren, doch dann gewährt ein schwedischer Tross ihnen Schutz. Besonders ein junger Arzt setzt sich für die Familie ein, und die 17-jährige Magdalena fühlt sich bald zu ihm hingezogen. Arne gehört zwar feindlichen Truppen an – aber er ist auch der Einzige, der ihr helfen kann, ein dunkles Geheimnis ans Licht zu bringen …

Die Fortsetzung der Erfolgsromane "Das Hexenmal" und "Der Hexenturm".

Zur offiziellen Webseite von Deana Zinßmeister

"Deana Zinßmeisters Geschichten haben Erfolgsgarantie."

BILD

Deana Zinßmeister (Autorin)

Deana Zinßmeister widmet sich seit einigen Jahren ganz dem Schreiben historischer Romane. Bei ihren Recherchen wird sie von führenden Fachleuten unterstützt, und für ihren Bestseller »Das Hexenmal« ist sie sogar den Fluchtweg ihrer Protagonisten selbst abgewandert. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Saarland.

"Deana Zinßmeisters Geschichten haben Erfolgsgarantie."

BILD

„Auch der dritte Band der Hexen-Triologie ist wie schon seine Vorgänger wieder absolut spannend erzählt.“

maxibienes-buecherregal.blogspot.de (24.08.2013)

20.01.2017 | 20:00 Uhr | Dillingen/Saar

Lesung
Eintritt: 6 €

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Buchhandlung Drachenwinkel
Beckinger Str. 1
66763 Dillingen/Saar

Tel. 06831/5014636, kontakt@werk-zeugs.de

28.01.2017 | 19:30 Uhr | Königsbronn

Lesung

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Klosterhof Kloster Königsbronn
Paul-Reusch-Straße
89551 Königsbronn

Weitere Informationen:
Bücherei Königsbronn
89551 Königsbronn

Tel. 07328 6589

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-47641-1

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 15.07.2013

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Chapeau!, Deana Zinßmeister, das war einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe

Von: Ricarda Ohligschläger aus Dormagen Datum: 30.07.2013

"Der Hexenschwur" ist die Fortsetzung der Erfolgsreihe ""Das Hexenmal" und "Der Hexenturm" der Autorin Deana Zinßmeister. Bisher war mir die Autorin fast unbekannt. Ich muss gestehen, dass ich mir sicher bin/war bereits Bücher von ihr gelesen zu haben, doch fand ich in meinem eigenen "Archiv" dazu leider keinen Hinweis. Nach der heutigen Lektüre werde ich diese Lücke aber ganz schnell füllen.

Im Oktober 1634 beschließt Johann Bonner mit seiner Familie den bisherigen Wohnort Wellingen zu verlassen, da der Krieg immer näher rückt und er Frau und Kinder vor dem Grauen des Krieges schützen möchte. 17 Jahre zuvor hat Johann seine Heimat verlassen müssen. Franziska war als Hexe beschuldigt und von ihrem Vater verfolgt worden. ("Das Hexenmal")

Ich habe mittlerweile ein bisschen recherchiert worum es in den beiden Vorgängerbänden geht und kann daher mit Gewissheit sagen, dass man auch ohne diese Vorkenntnisse dieses Buch genießen kann. Deana Zinßmeister gibt Rückblicke, erläutert Zusammenhänge und erklärt bisher Geschehenes in verständlicher Form.

Die Familie trifft bei ihrer Reise in die alte Heimat auf sogenannte Soldateska, Söldner die vor Vergewaltigung und Mord nicht zurückschrecken. Nur einem Zufall ist es zu verdanken, dass zwei Schweden ihnen zu Hilfe kommen.

Einer der beiden ist der 25jährige Arne, der sich binnen kurzer Zeit in die blonde Magdalena verliebt...

Der andere Handlungsstrang erzählt die tragische Geschichte eines sogenannten Wechselbalgs und ich hatte mehrfach Gänsehaut beim Lesen, weil mir das Schicksal des kleinen Jungen so nahe ging!

Karoline und ihr Mann Jodokus hatten sich so sehr ein Kind gewünscht und waren über die Geburt ihres Sohnes Michael glücklich und stolz. Doch vor fünf Jahren haben Dämonen ihren kleinen Sonnenschein zu sich geholt und ihnen stattdessen einen hässlichen Balg mit leeren Blick und verkümmerten Gliedmaßen hinterlassen. Seitdem lebte das hässliche Geschöpf in ihrem Keller ohne menschliche Liebe und Nähe.

Beide Handlungsstränge werden nach und nach verbunden und ergeben ein schlüssiges Finale, welches keine Fragen offen lässt.
Soweit zur Handlung des historischen Romans, der 45 Kapitel und neben Nachwort, Danksagung und Bibliographie 416 Seiten umfasst.

Deana Zinßmeisters Schreibstil ist flüssig zu lesen und was ich besonders lobenswert finde ist die Tatsache, dass sie sich nicht an endlosen Beschreibungen des Krieges aufhält. Selbstverständlich fließt der 30jährige Krieg zwar in ihre Handlung mit ein, aber eben nur in kurzer und knapper Form, um dem ganzen einen Rahmen zu bieten und die Situation des Volkes näherzubringen, welches von Hunger und Not gepeinigt war. So schildert sie die Hungersnot in einer besonders erschütternden Szene, in der ein Junge das Fleisch seiner toten Schwester über dem Feuer grillt!

Gekonnt lässt sie reale und fiktive Personen miteinander agieren und erzeugt somit ein Bild vor dem inneren Auge, welches Glauben macht an ihrem Leben teilzunehmen. Lebendig und facettenreich, mit Ecken und Kanten beschreibt Deana Zinßmeister ihre Figuren. Die glaubwürdigen Personen erwecken Sympathie, Mitleid und manchmal auch rote Wangen, wie im Falle von Magdalena.
Mich hat die Autorin tief in eine längst vergangene Zeit eintauchen lassen und ich wünschte mir an manchen Stellen, dass die Geschichte nie zu Ende geht.

Ich empfehle "Der Hexenschwur" allen, die einen historischen Roman suchen, der Abwechslung, Spannung und Neugier auf mehr macht. Die Autorin beschreibt selbst in ihrer Danksagung, dass sie nach dem Motto: "Liebe, Hiebe, Triebe" an der Geschichte gefeilt hat. Bei mir hat sie damit punktgenau ins Schwarze getroffen.

Chapeau!, Deana Zinßmeister, das war einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe.

Der Krieg ernährt den Krieg

Von: Carmen Vicari aus Dossenheim Datum: 29.07.2013

Die Geschichte startet mit einem Prolog, der bereits 1628 spielt. In diesem Prolog wird gleich die Neugierde des Lesers geweckt. Wer war die Frau, die nachts durch die Gegend geschlichen ist und was wollte sie von der alten Hebamme?

Das Buch besteht aus zwei Handlungssträngen. Der erste beginnt in Wellingen bei der Familie Bonner und ihrem Weg nach Hundeshagen. Der Leser begleitet die Familie von den ersten Überlegungen wieder in die Heimat zu gehen, bis hin zur Ankunft.

Im zweiten Handlungsstrang lernt der Leser die Schwester von Johann Bonner kennen. Karoline lebt in Hundeshagen auf dem elterlichen Hof, ist mittlerweile verheiratet und birgt ein dunkles Geheimnis. In ihrem Keller lebt ein sogenanntes Wechselbalg, das sie mehr schlecht als recht versorgt, immer in der Hoffnung, ihren eigenen Sohn wiederzubekommen.

Diese beiden Handlungsstränge verlaufen nebeneinander bis sie sich gegen Ende vereinen. Die Geschichte ist in der auktorialen Erzählweise geschrieben, so dass der Leser einen guten Überblick hat.

Zwar handelt es sich bei dem Buch um den dritten Band, doch kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse der beiden vorangegangenen Bände lesen. Die Autorin gibt immer wieder Rückblicke, Hinweise oder Erläuterungen zu den vergangenen Geschehnissen, dass selbst einem Leser, der die anderen Bände nicht kennt, die Geschichte und die Handlungen verständlich werden.

Der Schreibstil ist flüssig und vor allem mitreißend. Deana Zinßmeister gelingt es, den Leser an der Geschichte regelrecht teilhaben und ihn in die Zeit des dreißigjährigen Krieges eintauchen zu lassen. Der Leser wird praktisch an die Hand genommen und Teil der Familie Bonner, erlebt die Schrecken des Krieges mit, die sich entwickelnde Liebe zwischen der Tochter Magdalena und dem Arzt Arne, aber auch die Furcht vor dem Wechselbalg und die Verwirrung des Wechselbalgs selbst.

Immer wieder stellt man sich die Frage, was hat es mit dem Kind auf sich? Was ist dem Kind passiert, dass es zu einem Wechselbalg wurde und wie wird es mit ihm weitergehen?

Fiktive und reale Personen werden miteinander verwoben, dabei ihre Macken und Kanten deutlich beschrieben und jeder Figur einen individuellen Charakter eingehaucht.
Das Ende ist in sich schlüssig und abgeschlossen. Viel zu schnell muss man die Familie Bonner wieder verlassen und auf eine Fortsetzung der Geschichte hoffen.

In 45 Kapiteln darf der Leser die Familie Bonner begleiten. Mit einem Epilog rundet die Autorin die Geschichte ab, gibt noch weitere Erläuterungen in einem Nachwort. Auch eine Danksagung sowie eine Bibliographie findet man im Anhang. Im vorderen Bereich des Buches stellt die Autorin dem Leser ein Personenregister zur Verfügung, bei dem die realen Personen deutlich gekennzeichnet sind. Eine Karte des deutschen Reiches von 1635, in dem die in der Geschichte erwähnten Orte eingetragen sind, rundet den positiven Eindruck des Buches noch zusätzlich ab.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung der Geschichte um die Familie Bonner, die den Leser mitnimmt in eine dunkle Zeit und eine aufregende Reise quer durchs deutsche Reich.


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