Der Himmel über Manhattan

Roman

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Der Himmel über Manhattan
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New York, 1960: Sie wünscht sich nichts mehr als eine Zukunft mit ihm, aber seine tragische Vergangenheit steht zwischen ihnen.

Peter Rashkin ist ein faszinierender Mann. Er betreibt eines der feinsten Restaurants im Manhattan der 1960er Jahre. Doch ihn umgibt auch etwas Tragisches. Nur wenige wissen, dass er seine Frau und seine Kinder verlor … damals in Deutschland, als die Nazis die Juden verfolgten. Und niemand weiß von der Schuld, die er bis heute darüber empfindet, dass er als einziger überlebte. Eigentlich will Peter alles vergessen und nie wieder an Liebe denken. Als er jedoch auf die junge June trifft, fühlt er sich von ihr angezogen. Ein Stromausfall führt die beiden zusammen und in eine turbulente Beziehung. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht verdrängen, auch wenn man es noch so gern will …


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Rainer Schmidt
Originaltitel: The Lost Family
Originalverlag: HarperCollins, New York 2018
Taschenbuch, Klappenbroschur, ca. 550 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0822-8
Erscheint am 15. März 2021

Leserstimmen

Hatte eine andere Erwartung an die Geschichte

Von: Judikos Welt

10.02.2020

>> Sie wünschte sich nichts sehnlicher als eine Zukunft mit ihm, aber seine tragische Vergangenheit steht zwischen Ihnen. << Zitat aus dem Klappentext Manhattan in den 60iger Jahren. Der in sich gekehrte Peter Raskin betreibt ein Restaurant mit dem Namen seiner verstorbenen Frau. Eine stetige Traurigkeit umgibt ihn und nur wenige wissen, dass er nicht nur seine Frau verloren hat, sondern auch seine beiden Töchter. Eigentlich möchte Peter alles vergessen und auch nie wieder an die Liebe denken. Eines Tages jedoch, sitzt eine junge Frau in seinem Restaurant, die seine volle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Bei einem plötzlichen Stromausfall, in ganz Manhattan, kommen die zwei sich näher und eine leidenschaftliche und turbulente Beziehung beginnt. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht verdrängen und holt die Zwei immer wieder ein. Eigene Meinung: Zu Anfang war ich noch total begeistert. Ich mochte Peter und seine Geschichte, auch wenn die sehr traurig war. Als Leser weiß man allerdings nicht gleich, was genau geschehen ist und die Autorin serviert einem auch immer nur Bruchstücke des ganzes Ausmaßes. So wurde der Spannungsbogen zwar aufrechterhalten, aber leider nur bis ein drittel des Buches gelesen war. Auf Seite 537 angekommen, war ich froh das Buch beendet zu haben, weil ich auf den letzten Seiten merkte, hier wird nicht mehr viel passieren, was meine Meinung ändern könnte, denn im Laufe der Geschichte merkte ich immer mehr, dass die Erwartungen, die ich daran hatte, nicht erfüllt werden. Kein Herzschmerz und Miefiebern, was die junge Liebe betrifft.  Woran lag es? Zum einen hat mir June, die junge Frau, die Peter bei dem Stromausfall kennenlernte, es nicht leicht gemacht sie zu mögen. Die Liebe der Beiden habe ich so gar nicht gefühlt. Des weiteren wurden so viele Themen, u.a. Antisemitismus, Emanzipation, Fremdgehen, Geldwäscherei, Bulimie, bis zu Pornographie, angeschnitten. Es hatte für mich so etwas wie „Von Höckschen auf's Stöckchen“ Irgendwann hatte ich leider das Gefühl, dass die Autorin selbst gar nicht wusste, was sie überhaupt erzählen möchte und hat deswegen versucht all ihre Ideen irgendwie unterzubringen. Das nahm mir tatsächlich die Freude am Lesen. Schade fand ich auch, dass zwar die Speisekarte eine Rolle spielte, aber die darin genannten Rezepte weniger. Leider sind am Ende nur 2,6 Sterne übrig geblieben, deswegen kann ich nur bedingt, wegen des doch guten ersten Drittels, eine eingeschränkte Leseempfehlung aussprechen. 

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...eine turbulente Liebesgeschichte inmitten des glamourösen Manhattan der 1960er Jahre !

Von: Gedankenlabor

30.09.2019

>>Sie wünscht sich nichts sehnlicher als eine Zukunft mit ihm, aber seine tragische Vergangenheit steht zwischen ihnen.<< „Der Himmel über Manhattan“ von Jenna Blum ist ein ganz wundervoller Roman, wie ich finde, der neben einer sehr tragischen und intensiven Liebesgeschichte das wundervolle glamouröse Setting New Yorks der 1960er Jahre zu bieten hat! Die Autorin konnte mir das New York dieser Zeit sehr nah bringen und ich konnte richtig in die Geschichte, in die Stadt der 60ger eintauchen. Trotz eines etwas größeren Zeitsprungs, der mich zuerst etwas aus dem Lesefluss gebracht hatte, ist die Geschichte in sich stimmig und konnte mir als Leser sehr viel bieten. Mitunter eben auch Eindrücke aus der zeit des zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit. Die Liebesgeschichte hier zeichnet sich meiner Meinung nach hier sehr durch die Eigenarten der Protagonisten Peter und June aus, denn sie beide sind sehr unterschiedlich und haben beide ihre ganz eigene Geschichte. Und doch sprühen die Funken zwischen den beiden, was einerseits aufregend ist und andererseits daraus eine ziemlich turbulente Beziehung macht. Fazit: Mir hat „Der Himmel über Manhattan“ sehr gut gefallen und es hat mir mitunter sehr viel Spaß gemacht in die glamouröse Zeit der 1960er Jahre einzutauchen!

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Vita

Jenna Blum, geboren 1970, unterrichtet kreatives Schreiben und ist Mitarbeiterin verschiedener Zeitschriften. Sie hat mehrere Romane sowie Kurzgeschichten verfasst. »Der Himmel über Manhattan« ist ihr erster Roman bei Blanvalet. Die Autorin lebt in Boston und im Mittleren Westen der USA.

www.jennablum.com

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