Der Keller

Thriller

Der Keller
TaschenbuchDEMNÄCHST
10,99 [D] inkl. MwSt.
11,30 [A] | CHF 16,90 * (* empf. VK-Preis)

Wir lieben unsere Buchhandlungen!
Machen Sie mit bei #BuchladenLiebe und bestellen Sie wenn möglich bei Ihrer lokalen Buchhandlung.

Hannah und Heiko sind glücklich verheiratet und freuen sich auf ihr erstes Kind. Da erreicht Hannah der Hilferuf ihres Vaters: Ihre Mutter sei depressiv und selbstmordgefährdet. Trotz ihrer Schwangerschaft fliegt Hannah in die Toskana, wo ihre Eltern ein Ferienhaus besitzen. Im Flugzeug lernt sie einen charmanten Herrn kennen, der sie zum Abendessen in seinen Palazzo einlädt. Seitdem gibt es von Hannah kein Lebenszeichen mehr. Ihre Familie ist vollkommen verzweifelt, und auch die Polizei ist ratlos. Denn Hannah ist nicht die letzte junge Frau, die in der Toskana spurlos verschwindet.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Broschur, ca. 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-44114-9
Erscheint am 12. Oktober 2020

Leserstimmen

Man ist wie gefesselt und kann das Buch nicht aus der Hand legen!

Von: Maunzerle

05.03.2020

Der Keller war der erste Roman/Thriller den ich von der Autorin gelesen habe. Da ist man immer besonders neugierig. Vor allem wenn die Meinung zum Buch entweder mega oder total mies sind. Man ist am Anfang von dem Buch schon mitten im Geschehen drin. Hannah ist verschwunden und man erfährt auch wohin. Aber dann tappt man im dunklen. Was ist mir ihr passiert` Die Spannung um zu erfahren was los ist, ist groß und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Man fragt sich warum Hannah so naiv sein konnte. Tja dann kommt ein Rückblick. Dieser ist wichtig für die Geschichte wie ich später festgestellte aber mir war er eindeutig zu lang. Rückblicke sollten kurz und knackig sein mit den Dingen die ich zum Verstehen der Geschichte wirklich benötige. Denn schließlich möchte ich wissen was mit Hannah ist. Nach dem Rückblick bin ich wieder voll in dem Geschehen drin und ich konnze das Buch wieder nicht aus der Hand legen. Da die Kapitel angenehm kurz sind denkt man: och eins geht noch. Das negative an der Geschichte: Hannah ist so detailliert geschrieben und bei den anderen Frauen fehlen diese Details. Ja genau bei den anderen. Denn an Hand des Klappentextes hätte ich gedacht es geht im Hannah. Aber es geht um mehr vermisste Frauen. Das Ende fand ich ebenfalls nicht so gelungen. Es bleiben viele Fragen offen und es kam mir vor als hätte man gesagt: so jetzt braucht die Geschichte ein Ende. Hier ist es. Aber ach nach den negativen Dingen zu der Geschichte war es ein mega spannendes Buch bei dem ich mitgefiebert habe und sagen kann: Lest es! Lasst euch vom Klappentext nicht täuschen und lasst euch drauf ein. Beachtet aber, dass Themen angesprochen werden mit dem nicht jeder gut umgehen kann und die zum Teil abstoßend sind.

Lesen Sie weiter

Trotz Kritikpunkte ein Leseerlebnis

Von: Judikos Welt

18.01.2020

Sabine Thiesler gehört seit "Hexenkind" zu meinen Lieblingsautorinnen und das war auch der Grund warum ich natürlich ihr neuestes Buch lesen wollte. Der Klappentext klang vielversprechend und kaum mit der Geschichte begonnen, steckte man auch schon mitten drin. Kopfkino ging los und der Spannungsbogen wurde gespannt, bis zum Anschlag. Es ist kein Geheimnis, wenn ich verrate, dass die schwangere und für mich eher naive Hanna verschwindet. Der Leser erfährt auch schnell wohin. Was dann allerdings mit ihr passiert, lässt den Leser doch eher im Ungewissen. Dies fand ich zu Anfang auch gut inszeniert, aber im Laufe der Geschichte fragte ich mich, wann komme ich endlich zu der Stelle zurück, wo man erfährt, was genau mit ihr passiert ist? Doch dann gab es erstenmal einen sehr langen Rückblick, der von der Spannung her nicht mehr ganz so stark und dennnoch wichtig für die Geschichte war. Nach diesen Rückblick rollte dann aber die Lawine unaufhaltsam wieder auf einen zu, sodass man gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Die kurzen Kapitel trugen den Rest dazu bei. Seite um Seite befand der Leser sich wie in einem Sog, den man nicht entkommen konnte, bis zum Schluss. Da sind wir aber auch schon bei der Kritik. Am Ende angekommen hatte ich immer noch Fragen offen. Zudem fand ich die einleitende Geschichte um Hannah, mit den Wissen von jetzt, zu detailiert beschrieben, was den Leser in eine Irre führen könnte. Vielleicht wurde der Leser aber auch schon im Klappentext getäuscht, sodass man etwas anders erwartet hat. Nämlich, dass es um Hannah geht. Hier kann ich sagen, grundsätzlich geht es um vermisste Frauen in der Toscana und Hannah ist lediglich eine davon. Beim Ende hat sich die Autorin, fand ich, es dann auch ein wenig zu einfach gemacht und trotzdem muss ich sagen, hat mich diese Geschichte total fasziniert. Die Spannung war relativ stetig auf hohem Niveau. Auch wenn ich Kritik an die Geschichte geübt habe, bekommt das Buch, wegen der Spannung und, weil es mir noch lange in Erinnerung bleiben wird, 4,5 Sterne. Vielleicht sollte ich nicht unerwähnt lassen, dass diese Geschichte Themen beinhaltet, die den einen oder anderen anwiedern könnten. Fazit: Von mir jedoch gibt es, trotz der Kritik, eine Leseempfehlung, da ich das Leseerlebnis, was ich empfunden habe, über die kleinen Schwächen des Buches stelle.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman »Der Kindersammler« stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern »Hexenkind«, »Die Totengräberin«, »Der Menschenräuber«, »Nachtprinzessin«, »Bewusstlos«, »Versunken«, »Und draußen stirbt ein Vogel«, »Nachts in meinem Haus« und zuletzt: »Zeckenbiss«.

Zur AUTORENSEITE

Videos