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Der Lilienmörder Thriller

Maeve Kerrigan-Reihe (4)

Kundenrezensionen (3)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0043-7

Erschienen: 20.07.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Er schenkt ihnen weiße Lilien und nimmt dafür ihr Leben - Maeve Kerrigans schwierigster Fall!

Er trifft sich mit Frauen. Gewinnt ihr Vertrauen. Und tötet sie. Das ist alles, was Maeve Kerrigan über den Täter weiß. Auf sadistische Art und Weise entfernt er seinen Opfern die Augen und schneidet ihnen die Haare ab. Dabei hinterlässt er an keinem der Tatorte Spuren, lediglich weiße Lilien. Lange tappt Maeve im Dunklen – bis ein dritter Mord geschieht, der auf ihren Kollegen Josh Derwent hinweist. Und es ist nicht das erste Mal, dass Derwent der Verdächtige in einem Mordfall ist. Einem Mordfall, der mit diesem dritten Verbrechen scheinbar viele Ähnlichkeiten aufzuweisen hat und zurück in seine Vergangenheit führt ...

ÜBERISCHT ZUR MAEVE KERRIGAN-REIHE

Maeve Kerrigan-Reihe

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jane Casey (Autorin)

Jane Casey wuchs in Dublin auf, studierte Englisch in Oxford und Irische Literatur am berühmten Trinity College in Dublin. Nach dem Studienabschluss arbeitete sie in verschiedenen Verlagen als Jugendbuchlektorin. Sie lebt mit ihrem Mann, einem Strafverteidiger, dem gemeinsamen Sohn und Katze Fred in London.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Franka Reinhart
Originaltitel: The Stranger You Know (Maeve Kerrigan 04)
Originalverlag: Ebury Press, London 2013

Taschenbuch, Broschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0043-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 20.07.2015

  • Leserstimmen

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Spannend, aber etwas zu unübersichtlich!

Von: Samys Lesestübchen ( Sabrina Mayer ) Datum: 15.01.2016

samysbooks.blogspot.de/

Inhalt:

Wie weit reicht dein Vertrauen zu deinem Kollegen aus, um an seine Unschuld zu glauben?

Genau dieser Frage fühlt sich Maeve Kerrigan hilflos ausgesetzt. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen und alles was sie über ihn weiß ist, dass er sich mit den Frauen verabredet, ihr Vertrauen erschleicht und sie dann auf bestialische Weise ermordet. Sein Markenzeichen – Das heraus schneiden ihrer Augen, weiße Lilien & abschneiden der Haare, aber dies reicht ihm anscheinend nicht aus, denn zu allem Greul der Anwesenden werden die Augen noch sorgfältig bei der Leiche platziert! Die Ermittlungen laufen derweil erfolglos, bis ein dritter Mord, die Ermittler auf einen Fall stoßen lässt, der bereits 20 Jahre her ist. Der Mörder wurde auch damals nicht gefasst, aber einen Verdächtigen gab es auf den die Indizien wiesen und der durch ein einziger Augenzeuge entlastet schien – Maeves cholerischer Kollege Josh Derwent.
Die Ähnlichkeiten der Morde lässt sich nicht verschleiern und Joshs Verhalten fördert nicht gerade seine Unschuld. Jetzt liegt es an Maeve seine Weste rein zu waschen oder noch schlimmer – ihn als Mörder zu überführen!

Meine Meinung:

Jane Casey hat einen sehr ausführlichen und ausdrucksstraken Schreibstil, der einen nicht nur fesselt sondern auch das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Spannend und sehr detailliert schildert sie in ihrem Thriller eine Mordserie, die Londons Bewohner, vor allem die Frauenwelt, in Angst und Schrecken versetzt. Jede alleinstehende Frau könnte das nächste Opfer sein und die Situation wird durch den Verlauf der Ermittlungen nicht gerade entschärft. Doch bis es zu dem richtigen Spannungsaufschwung kommt, muss der Leser etwas Geduld mitbringen, denn durch anfängliche Schwierigkeiten braucht die Handlung etwas bis sie so richtig in Fahrt kommt.

Am Anfang werden die verschiedenen Protagonisten durchleuchtet und ihre Geschichten dem Leser näher gebracht. Man wartet voller Anspannung darauf, dass die Handlung endlich an Fahrt annimmt und bis es dazu kommt erscheinen die Kapitel etwas langatmig. Dennoch sollte man beachten, egal wie lange sich der Start herauszögert, dass die Inhalte für den weiteren Verlauf wichtig sind und es sich sehr wohl lohnt, den detaillierten Schilderungen zu folgen.

Maeve Kerrigan ist eine charismatische Hauptprotagonistin. Wirkt sie zwar eher schüchtern und etwas zurückgezogen in sich selbst, so sollte man sie ja nicht unterschätzen, denn hinter dem scheuen Küken verbirgt sich eine knallharte Ermittlerin.

Josh Derwent ist ein Bad Boy in Polizeiuniform. Von seinen Kolleginnen gehasst und den Kollegen geliebt, weiß er genau was er will und dies auch in die Tat umzusetzen. Doch hinter dieser knallharten Fassade verbirgt sich ein Häufchen Elend, dass hofft gehört und verstanden zu werden. Leider kommt es nur selten zum Vorschein und macht daher ein Sympathieaufbau eher schwer. Doch ist er auch dazu in der Lage einen Mord zu begehen? Seine Charakterzüge rücken ihn allemal ins Visier, oder lässt man sich eher davon täuschen?

Für mich war die Handlung sehr spannend gestaltet, jedoch empfand ich es allein schon von den vielen Charakteren, die ihre Finger mit im Spiel hatten, sehr überladen und erschwerte etwas den Durchblick mit wem man es so alles zu tun bekommt, denn allesamt sind kein unbeschriebenes Blatt und haben ihre Laster & Geheimnisse, die sie tragen müssen und ihren Charakter ausmachen, aber Maeve und Josh blieben mir im Gedächtnis und waren für mich am nachvollziehbarsten gestaltet.

Das Cover führt ein kleines Detail der Gräueltat des Serienmörders auf, zählt zu seinen Verunstaltungen an den Opfern ja das Abschneiden der Haare. Ansonsten gibt der Buchtitel noch einen kleinen Hinweis auf den Handlungsinhalt.

Fazit:

Obwohl es eher etwas schleppend in der Handlung vorangeht, konnte mich dieser Thriller am Ende doch von sich überzeugen. Es lohnt sich dran zu bleiben und durchzuhalten, denn der AHA-Effekt bezüglich der Spannung kommt schlagartig und unerwartet, aber lässt einen dann nicht mehr so schnell los!

Ein ungelöster Mord

Von: Belles Leseinsel Datum: 07.09.2015

bellexrsleseinsel.blogspot.de

Er erwürgt seine Opfer, schneidet ihnen die Haare ab, entfernt ihre Augen und bettet sie auf weiße Blumen. Bereits zwei Frauen sind auf diese Weise in London ermordet worden. DC Maeve Kerrigan ermittelt dieses Mal ohne ihren Kollegen Josh Derwent und als ein dritter Mord geschieht und die Spuren auf einen Fall aus der Vergangenheit hinweisen, wird Maeve klar, warum Derwent von ihrem Chef bei dem Fall außen vor gelassen wird.

Maeve Kerrigan und Josh Derwent ermitteln gerade in einem Fall von häuslicher Gewalt als Maeve zu ihrem Chef gerufen wird. Fortan unterstützt sie das Team, dass die sadistischen Mordfälle an jungen Frauen bearbeitet. Warum Superintendent Godley und DI Burns jedoch so großen Wert darauf legen, dass Maeve zu dem Fall gegenüber DI Derwent Stillschweigen wahrt, ist der engagierten wie starrköpfigen Polizistin erst klar, als sie ziemlich schnell die Zusammenhänge zu einem früheren Mordfall herstellt.

Jane Casey lässt sich auch im 4. Band der Maeve-Kerrigan-Reihe viel Zeit, um ihre Geschichte aufzubauen. Das Zwischenmenschliche steht für die Autorin genauso stark im Fokus wie der Fall selbst. Und dieser entwickelt sich gewohnt komplex. Zudem ich auch das aktuelle Buch von Jane Casey wieder auf keinen Fall als Thriller bezeichnen würde, sondern als soliden englischen Krimi. Und wenn man unter dieser Voraussetzung den Roman liest, wird man auch bestens unterhalten.

Das Buch überzeugt neben der vielschichtigen Story durch seine eigenwilligen, facettenreichen und lebendig beschriebenen Charaktere. Maeve geht auch in diesem Fall wieder eigene Wege, hält sich nicht unbedingt an Vorgaben ihres Chefs Godley, vertraut auf ihre Menschenkenntnis und weniger auf das, was ihr von ihren Vorgesetzten vorgegeben wird. Und setzt dabei mehr als einmal ihre Karriere aufs Spiel.

Die aktuelle Mordserie weist Parallelen zu einem ungelösten Mordfall von vor rund 20 Jahren auf, in den DI Josh Derwent verwickelt war. Somit gilt er als Verdächtiger in den aktuellen Ermittlungen und wird außen vor gelassen. Was Derwent natürlich absolut nicht passt. Jane Casey präsentiert neben Derwent als Verdächtigen aber noch einige weitere mehr, die durchaus Grund hätten, für die aktuellen Mordfälle verantwortlich zu sein. Somit ist Rätselraten fast bis zum Ende des packenden und spannenden Krimis garantiert.

Fazit: Ein ruhiger wie komplexer Krimi, der durch eine wohldurchdachte Story und eigenwilligen Charakteren überzeugt.

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