Der Outsider

Roman

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Das Böse hat viele Gesichter ... vielleicht sogar deines.

Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?

Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der sympathische Coach wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.

»Im Erschaffen von Monstern unterschiedlichster Art ist Stephen King einfach unerreicht. Das in ›Der Outsider‹ ist wahrlich nicht von schlechten Eltern.«

The New York Times


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: The Outsider
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Broschur, 768 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43984-9
Erscheint am 11. November 2019

Leserstimmen

Ein spannender King

Von: Booksworld by Sakle

16.09.2019

Inhalt: Terry Maitland ist ein allseits beliebter Englischlehrer, der Coach der Jungenbaseballmannschaft, verheiratet und Vater von zwei kleinen Mädchen. Also hat er keinen Grund sich zu beschweren, sein Leben läuft gut bis zu dem Tag der alles ändern sollte. Als im Stadtpark von Flint City ein die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden wird, deute sowohl die Beweise als auch die Zeugenaussagen auf Terry Maitland hin. In aller Öffentlichkeit schlägt die Polizei zu. Detective Ralph Anderson, lässt Terry mitten in einem Baseballspiel gefangen nehmen. Doch war es Terry wirklich? Alles deutet daraufhin auch die DNA-Spuren. Bei weiteren Ermittlungen wird Ralph klar, dass hier was nicht stimmen kann. Denn es gibt tatsächlich auch Beweise die Terrys Alibi unterstützen. Doch wie kann das sein? Kann Terry an zwei Orten zugleich gewesen sein und war er wirklich zu einer so scheußlichen und unaussprechlichen Tat in der Lage? Die Antworten sind alles andere als beruhigend... Meine Meinung: Der Schutzumschlag des Buches ist sehr schön gestaltet. Wir sehen einen blauen Kreis mit Bäumen drum herum und in der Mitte eine schwarze Silhouette mit leuchtenden Augen. Das macht schon ein wenig mulmig im Magen. Aber es ist schön und sehr passend. Der Schreibstil war für mich flüssig und leicht zu lesen. Auch mal ausschweifend, was mich absolut nicht gestört hat. Viele bemängeln die Stärke des Buches und das King gerne zu sehr ausschweifend schreibst. Mich persönlich hat davon gar nichts gestört. Das erste Drittel ist eher wie ein Krimi aufgebaut. Wir lesen was aktuell mit Terry geschieht, lesen aber auch die Zeugenbefragungen. Das hat mir richtig gut gefallen. Denn so hatte wir tatsächlich einen Einblick in die Arbeit von Detectiv Ralph Anderson. Auch so lesen wir das Buch aus mehreren Perspektiven. Ich liebe diese Perspektivwechsel sehr. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Terry konnte einem nur leid tun. Er ist Coach, er ist Lehrer, Vater und Ehemann, hat ein wasserdichtes Alibi und doch will ihm keiner glauben. Alle in Flint City kennen ihn doch durch die Verhaftung in aller Öffentlichkeit sind alle gegen ihn. Er war es und da gibt es auch nichts dran zu rütteln. Oder? Auch Anderson ist mir sehr im Kopf geblieben. Seine Entwicklung ist deutlich zu sehen und zu spüren. Anfangs noch total überzeugt von Terrys Schuld schlägt dies bald um in Unsicherheit. Er ermittelt weiter und das nicht allein, denn schon bald arbeitet er mit Terrys Anwalt und dessen Privatermittler gemeinsam. Als dann auch noch Hollie Gibney dazu kommt scheint das Ermittlerteam perfekt. Die Charaktere sind in meinen Augen so tiefgründig, das man gar nicht anders kann als sie kennen zu lernen. Als zu ahnen was sie fühlen und wie sie handeln. Ich wusste nicht das hier auch Elemente aus der Mercedes-Trilogie vorkommen, welche ich natürlich noch nicht gelesen haben, dies aber schleunigst tun sollte :D Die Atmosphäre war greifbar und zum Teil auch gruselig. Ich was so in dem Buch gefangen, das ich mich erschreckt habe sobald meine Kinder krach gemacht haben :D Die Spannung war von Anfang bis Ende da. Doch auch ein kleine Aber habe ich. Was mich nicht groß gestört hat und doch kam das Ende ein wenig schnell. Ich meine, bei so einem Schinken kommt es auf ein paar Seiten mehr oder weniger auch nicht mehr drauf an. Das Ende kam etwas schnell und vielleicht auch etwas ungewöhnlich für das Thema. Aber es ist trotzdem vollkommen in Ordnung. Fazit: Als beste Unterhaltung empfand ich das Buch "Der Outsider". Mir hat es sehr gut gefallen und hat mich auch trotz dem Ende überzeugen können. Von mir gibt es eine klare Empfehlung und volle Punktzahl :) Vielen lieben Dank an das Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House und dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

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Vor allem in der ersten Hälfte gelungen

Von: lex

14.09.2019

„Der Outsider“ hat eine geniale Prämisse: Unmittelbar nach dem grauenvollen Mord an einem kleinen Jungen im Stadtpark von Flint City, ist die Polizei sicher, den Täter überführen zu können. Alle Spuren führen zu Terry Maitland, ein bislang unbescholtener Bürger, beliebter Lehrer und erfolgreicher Coach der Jugendbaseballmannschaft. Der Familienvater wird in aller Öffentlichkeit festgenommen. Doch während der anschließenden Befragung scheint Maitland nicht nur überrascht, verärgert und bestürzt angesichts des Verdachts gegen ihn. Er kann gegenüber Detective Ralph Anderson auch ein bombensicheres Alibi vorweisen. Wie aber kommt dann seine DNA an den Ort des Verbrechens? Warum schwören Augenzeugen, Maitland zum Zeitpunkt des Mordes in der Nähe des Stadtparks gesehen zu haben? Gerade die Frage, wie es möglich ist, dass ein Mensch, der nachweisbar nicht der Mörder sein kann und doch augenscheinlich der Mörder sein muss, ist verdammt spannend. In bester Whodunit-Manier (ja, King kann auch Krimi!), in der sich die Ermittler schrittweise den Umständen des Verbrechens nähern, schafft es Stephen King, die Leser an die Seiten zu fesseln. Es macht Spaß, Vermutungen darüber anzustellen, wer die Tat begangen haben könnte bzw. wie Maitland es geschafft haben könnte, an zwei Orten zur selben Zeit zu sein. Sofern man von Spaß sprechen kann. Denn der Mord an dem Jungen geht an die Nieren. Obwohl King sich mit Details zurückhält, beschwört er mit wenigen Worten Bilder herauf, die das ganze Grauen spürbar machen und die man auch so schnell nicht wieder los wird. Die Haupt-Figuren erfüllen ihren Zweck, wirken an den richtigen Stellen menschlich und sympathisch oder eben schwach und abstoßend. Leider kommt es ab der Hälfte zu einem Bruch innerhalb der Story: Jetzt geht es nicht mehr darum, ein Geheimnis zu lüften, sondern Menschen von etwas zu überzeugen und der Gerechtigkeit genüge zu tun. Das liest sich immer noch ordentlich, aber nicht mehr ganz so spannend wie zu Beginn. Man ahnt in etwa, wie es endet. Damit verliert der Plot zu früh seine Geheimnisse und seinen Schrecken. Noch dazu erinnert vieles stark an andere Bücher des Autors. Die Parallelen sind schon augenfällig. Und wie so oft wirkt die bis dato erfreulich dichte Geschichte nun mal wieder zu gestreckt. Zuviele Informationen werden wiederholt, von Protagonist zu Protagonist weitergetragen, so dass sich die Gespräche oft ähneln. Man kennt das... Alles in allem habe ich „Der Outsider“ aber wirklich gerne gelesen. Mit 752 Seiten ist das Buch nicht gerade schmal. Trotzdem habe es innerhalb von nur zwei Tagen beendet. Es muss also defintiv spannend gewesen sein. Nur wie gesagt: Das gilt vor allem für die erste, wirklich gelungene Hälfte!

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Vita

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

www.stephenking.com

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